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Internet & Telefon-Flat für Einliegerwohnung

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von HannibalL, 29 Dez. 2006.

  1. HannibalL

    HannibalL Neuer User

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    Hallo Forum!

    Ich habe mal eine Frage. Ich ziehe demnächst in mein neues Haus. In dem Haus ist eine Einliegerwohnung (ELW) die ich gerne vermieten möchte. Jetzt würde ich gerne der ELW schon ein Internetzugang und eine Telefon-Flat zur Verfügung stellen. Das müsste ja im Prinzip möglich sein, oder?! Mit "Call & Surf" von T-Com. Da kann ich doch über den Router eine zweite Telefonnummer anschließen/beantragen und eine Verbindung zum Internet sollte auch kein Problem sein. Kann ich die zweite Telefonnummer getrennt abrechnen? Nicht das aus der ELW auf Handys und 0190-Nummern telefoniert wird, und ich die Rechnung bekomme.
    Glaubt ihr das das Vorhaben im Allgemeinen sinnvoll ist???

    Gruß, Hannibal
     
  2. RudatNet

    RudatNet IPPF-Urgestein

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    Wenn du bei der T-Com den Einzelverbindungsnachweis bestellst/beantragst,
    dann werden die Gebühren automtisch je MSN abgerechnet.
    Sollte also kein Problem sein.

    Problem wird nur sein, ob der Mieter damit einverstanden ist!?
    Auf jeden Fall solltest du aus Datenschutzgründen kein EVN mit vollständiger Nummernanzeige beantragen, sondern den, bei dem die letzten 3 Ziffern ge"x"t sind.

    Beim Internet bin ich mit schon gar nicht mehr sicher, ob das Sinnvoll ist!
    Was weisst du denn, was der Mieter über's Internet macht?

    Da aber bei der T-Com PPPoE-Passthrough möglich ist (zumindest war es bisher so), kann er mit einem eigenen Zugang dein Modem und dein DSL zumindest mitnutzen, ist aber dann für den Tarif und seinem Surf-Verhalten vollkommen selbst verantwortlich.

    DSL6000 sollte es aber dann schon mindestens sein!
     
  3. detg

    detg Aktives Mitglied

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    #3 detg, 29 Dez. 2006
    Zuletzt bearbeitet: 29 Dez. 2006
    @HannibalL

    Die Frage ist natürlich, ob dein zukünftiger Mieter das überhaupt wünscht. Immerhin hast Du dann volle Kontrolle über seine Internet- und Telefonverbindungen.

    Also ich als Mieter würde das nicht akzeptieren und lieber die 20-30 Euro für einen eigene Anschluß zahlen und meine Privatspäre gewahrt wissen. Es gibt da ja leider manchmal Kontrollfreaks unter den Vermietern - habe sowas schonmal erlebt. :(
    Alleine schon die Tatschache, dass mir ein Vermieter sowas anbietet, würde mich persönlich sofort sketisch machen. Warum kümmert der sich darum, wie ich ins Internet komme oder telefonieren möchte ?

    Ein ordentlich verdrahteter DSL-fähiger Telefonanschluß in der Wohnung, wo der Mieter nur noch seinen Splitter und Router anstöpseln muss, finde ich für eine Mietwohnung die beste Lösung. Um den Rest sollte sich der Mieter kümmern.

    Außerdem hat das für dich evtl. rechtliche Konsequenzen. Du tritt's dann evtl. rechtlich als Telekomunikationsdienstleister auf und darfst z.B. nicht alles mit protokollieren. Und wenn dein Mieter irgendwelche illegalen Sachen veranstaltet (da reichen heut zu Tage schon Aktivitäten in einer Tauschbörse) steht die Polzei mit dem Durchsuchungsbefehl erstmal vor deiner Tür.

    Und was ist bei Störungen ? Dann bist du dafür verantwortlich, dass der Internet-Zugang deines Vermieters wieder funktioniert.

    Etwas anderes ist es natürlich, wenn der Mieter ein guter Bekannter oder Verwandter ist.
     
  4. HannibalL

    HannibalL Neuer User

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    Hallo und Danke für die Antworten.
    Ihr habt wahrscheinlich Recht. Das könnte man in den falschen Hals bekommen und sich zu sehr kontrolliert fühlen. Dann lass ich lieber die Finger davon.
    Gruß und einen guten Rutsch, Hannibal
     
  5. detg

    detg Aktives Mitglied

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    @HannibalL

    Ich wollte deine Idee jetzt nicht generell schlecht machen. Ich würde das eben nur nicht von vorn herein installieren, ohne zu wissen, ob die zukünftigen Mieter es überhaupt nutzen möchten.

    Du kannst den Mieter ja fragen, vielleicht ist er glücklich über die gesparten 10-20 Euro pro Monat.

    Aber im Gegensatz zu z.B. einem TV-Kabelanschluß, gibt es eben doch einige Problematiken, über die man sich vorher im Klaren sein sollte.

    Aber meiner Meinung nach stehen die potentiellen Probleme in keinem Verhältnis zur Einsparung. Denn so teuer ist ein Internetzugang per DSL heute nicht mehr.

    Und wenn du den Hintergedanken hast, die Mietwohnung dadurch atraktiver zu machen, kann das eben auch nach hinten losgehen. Ähnlich wie bei Wohnungen mit Zwangskabelanschluß, obwohl der Mieter vielleicht lieber eine eigene Schüssel installieren würde.

    Guten Rutsch! ;)
     
  6. gandalf94305

    gandalf94305 Guest

    Telefonie ist heute mit den vielen Optionen für Preselection und diverse Anbieter eine Sache, die man einem Mieter vielleicht nicht vorgefertigt bereitstellen sollte. Lediglich der eigene Hauptanschluss wäre sinnvoll, schon mal in die Wohnung zu führen, damit man eine saubere Leitung vom Hausübergabepunkt zur Wohnung hat (z.B. für DSL).

    Abgesehen davon wäre eine einfache Option noch, ein CAT5-Kabel auf eine Dose dort in der Einliegerwohnung zu führen, damit der Mieter Ethernet mitnutzen kann... Das ist die Situation auch in vielen Studentenwohnheimen. Die Miete kann dann entsprechend einen Anteil für die Flatrate enthalten.

    Du solltest Dir jedoch abgesehen von den rechtlichen Konsequenzen klar sein, daß wenn dieser Mieter den ganzen Tag (legales) Filesharing betreibt und Deine Leitung mit Traffic dicht macht, nicht mehr viel für Dein eigenes VoIP bleibt ;-) Also: generell Vorsicht aus verschiedenen Gründen.

    Wenn Internet per TV-Kabel bereitgestellt wird, dann ist per AGB diese Form der Untervermietung des Zugangs sogar untersagt, da pro Haushalt abgerechnet wird und es sich bei der Einliegerwohnung ja um einen eigenen solchen handelt.

    Ich würde lieber saubere, eigene Übergabepunkte für Kabelfernsehen und Telefonie in der Wohnung bereitstellen und dann alles dem Mieter überlassen.

    --gandalf.