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Internet-Verbindung zwischen Chile und Deutschland

Dieses Thema im Forum "Allgemein Breitbandanschlüsse" wurde erstellt von rkk, 30 Dez. 2005.

  1. rkk

    rkk Guest

    Hallo,

    mein Geschäftspartner ist seit einigen Wochen für 3 Monate in Chile. Er hat drüben ADSL (2000/512) bestellt, was für IP-Telefonate mehr als ausreichend sein müsste. Trotzdem scheint die Verbindung zwischen Südamerika und Europa einen Flaschenhals zu haben.

    Solange er sich in (Süd)Amerika internetmäßig bewegt, ist alles prima und schnell. Sobald er aber nach Europa will, sackt die Geschwindigkeit ab, so dass IP-Telefonie mit z. B. Phoner oder SoftPhone fast unmöglich wird. Es kommen bei ihn nur zerhackte Wortfetzen an. Nur mit Skype funktioniert alles prima. Auch das Abrufen von E-Mails aus unserem deutschen Server ist extrem langsam.

    Wir haben einen tracert durchgeführt und dabei festgestelt, dass in beiden Richtungen die "schuldige" Strecke zwischen Südamerika und Europa liegt. Bis Brasilien bzw. Venezuela bekommt er hervorragende Werte. Wenn er jedoch in Europa (i. d. R. in Spanien) rauskommt, sacken die Pingwerte dramatisch ab. Wenn ich ein tracert mache, passiert das Gleiche. Sobald ich in Südamerika rauskomme, wird es dramatisch langsam.

    Kann mir jemand das erkären? Gibt es Lösungen? Warum funktioniert Skype immer gut?

    Für Eure Antworten vielen Dank im Voraus.

    René
     
  2. rollo

    rollo IPPF-Promi

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    Besorgt euch beide einen Account bei FWD, die sind dann vermutlich sowohl von Chile wie von Europa gut erreichbar.
     
  3. kombjuder

    kombjuder IPPF-Promi

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    Ja da hat einer billig Traffic eingekauft.
    Lösung Provider wechseln hilft vielleicht
    Skype verwendet extrem schmalbandige Codecs.
    Also mal g729 oder gsm probieren

    Von Bolivien aus geht es eigentlich problemlos. Die haben dort ADSL 256 sym
    oder Satelittenanbindung. Da wirft dann aber auch skype das Handtuch.
     
  4. rkk

    rkk Guest

    Danke! Wenn ich das richtig verstehe, ist FWD etwas Ähnliches wie Skype und wie ich sagte, Skype funktioniert auch richtig, so dass wir auch problemlos kommunizieren können.

    Nun muss aber mein Geschäftspartner für unsere Kunden telefonisch erreichbar bleiben. Daher hat er sich bei 1&1 eine VoIP-Telefonnummer geholt, welche den Kunden mitgeteilt wurde. Zusätzlich wird seine normale Telefonnummer auf die VoIP-Nummer umgeleitet. Das hat vor seine Reise in Deutschland auch prima funktioniert und auch jetzt kommen die Verbindungen problemlos zustande, wenn z. B. ein Kunde in Deutschland ihn anruft. Allerdings sind diese Telefongespräche oft bis zur Unkenntlichkeit zerhackt.

    Aus diesem Grund haben wir die Traces gemacht und festgestellt, dass es zwischen Südamerika und Europa anscheinend einen Flaschenhals gibt. Dieser scheintz auch von der Uhrzeit abhängig zu sein: Vormittags in Deutschland (noch früher in Südamerika) ist die Verbindung pasabel, aber je später, umso schlechter.

    Wird das Internet zwischen den Kontinenten über eine "dünne Leitung" ode über eine langsame Satelitenverbindung gequetscht?

    Nochmals vielen DAnk!

    René
     
  5. rkk

    rkk Guest

    Meine Befürchtung ist die, dass ein Providerwechsel nicht viel bringt. Wie gesagt, innerhalb Amerikas (Süd, Mittel, Nord) scheint alles palleti zu sein. Gute Antwortzeiten, keine verzögerungen. Sobald aber der Srung über den großen Teich gemacht wird, wird es schneckenlangsam. Von Europa aus das Gleiche.

    Und so billig ist der Anschluss auch nicht: Wir haben uns für eine Tochter der Telefónica entschieden, denn Telefónica ist wirklich eine große Firma, welche sowohl in Europa als auch in Südamerika stark vertreten ist. für fast 50 EUR im Monat für nur 2000/512 hatten wir wirklich mehr erwartet.

    Das mit Bolivien habe nicht versdtanden. Warum wirtf Skype das Handtuch?
     
  6. kombjuder

    kombjuder IPPF-Promi

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    Nur bei Internetanbindung über Satellit die verschiedene Internetcafes anbieten. Die Antwortzeiten sind auf für Skype zu lange.

    Ich habe von Sta. Cruz jeden Tag ca. eine Stunde mit Deutschland telefoniert.
    Vom Internetcafe auf meinen Asterisk in Deutschland und der hat mich dann zum Ziel verbunden.
    Probleme gab es nur wenn das Internetcafe stark belegt war, also ein Hausinternes Problem.
    Codec war meist GSM.

    Die Idee von Rollo mit einem amerikanischen Provider ist auch nicht schlecht.
     
  7. Andre

    Andre IPPF-Promi

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    #7 Andre, 30 Dez. 2005
    Zuletzt bearbeitet: 30 Dez. 2005
    Unter Bastellösungen hier im Forum gibt es ein Skype zu SIP Gateway. Schau doch mal, ob Du das nicht basteln kannst.

    Ein anderer Lösungsansatz sind die Skype->Telefonadapter. Mit so einem Gerät (achtung: nur die Version, mit der man vom Telefon aus wählen kann (z.B. ConnecTec VoIP Telefon-Adapter "2in1 Phonebox", erhältlich für ca. 50¤ bei Pearl, nicht die billige, wo man am Rechner wählen muß) und einer Fritz!Box fon ist eine Erreichbarkeit Deines Geschäftspartners über SIP m.E. sicherstellbar:
    Skype-Adapter an einen hier im Netz hängenden Rechner, FBF analoge Amts Leitung an den Skypeadapter. In FBF Rufumleitung mit den Codes für das Wählen der Skype-Nummer.

    Funktion: Eingehende Anrufe auf der deutschen SIP-Nummer werden auf der FBF entgegengenommen. Diese wählt über Skype Deinen Geschäftspartner an, dort klingelt Skype. Wenn er Lust hat, kann er dort mit der gleichen Technik das ganze wieder zum SIP-Gespräch machen.
    Leider muß dann zum Telefonieren in Deutschland immer ein Rechner mit Skype laufen, da die verfügbaren Adapter leider immer noch nicht rechnerunabhängig laufen. Außerdem wird natürlich die Rufnummer des Anrufers nicht mehr übermittelt.

    Der Tipp mit dem US-Provider dürfte nichts helfen, da bei SIP ja die Verbindung immer direkt zwischen den Endgeräten hergestellt wird. Der Provider sagt letztlich nur, wo der Gesprächspartner zu finden ist...
     
  8. rollo

    rollo IPPF-Promi

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    Kann sein, muss aber nicht. Wenn z.B. bei FWD der Outboundproxy benutzt wird kommt keine direkte Verbindung zustande.

    jo