IPfonie business national bringt QSC in die Fläche

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IPfonie business national bringt QSC in die Fläche
Direktanschluss statt Preselection

Köln, 26. Februar 2007. Die Kölner QSC AG, bundesweiter Telekommunikationsanbieter mit eigener DSL-Infrastruktur, geht mit dem neuen "IPfonie business national" aus der IPfonie-Produktfamilie für Geschäftskunden in die Fläche. Auch an Standorten, an denen QSC bislang noch nicht direkt verfügbar ist, können Kunden durch die DSL-Telefonielösung das hochmoderne Next Generation Network der QSC AG mit allen wesentlichen ISDN Merkmalen nutzen. Dabei müssen sie weder auf eine Preselection-Lösung zurückgreifen, noch in neue Voice over IP Hardware investieren. Voraussetzung für die Nutzung von IPfonie business national ist mindestens ein analoger T-Net Anschluss der Deutschen Telekom AG. Ab 30 Euro netto im Monat erweitert QSC diesen Anschluss mit einer DSL-Telefonielösung mit bis zu vier S0 Schnittstellen für die Nutzung mit ISDN-Telefonanlagen und Endgeräten und bis zu acht gleichzeitig geführten Gesprächen.

QSC realisiert dies mit der mitgelieferten Teles VoIP Box, die als Schnittstelle zwischen DSL-Anschluss und ISDN-Geräten dient. Der Kunde kann seine bisherigen Rufnummern portieren oder sich für neue Vorwahlen aus der 032-Rufnummerngasse entscheiden.

Standortvernetzung aus einer Hand

Mit IPfonie business national können alle Standorte eines Unternehmens, auch außerhalb der QSC Infrastruktur, über einen einzigen Anbieter vernetzt werden. Dabei sind Gespräche zwischen den angeschlossenen Standorten kostenfrei.

Für die Dauer der Vertragslaufzeit stellt die QSC AG das notwendige DSL Modem und die Teles VoIP Box kostenfrei zur Verfügung. Die Geräte werden vorkonfiguriert geliefert und müssen vom Kunden nur noch mit dem Telefonanschluss verbunden werden. Optional kann auch ein QSC-Techniker bestellt werden, der die Installation der Geräte vor Ort durchführt. Die kostenlose Geschäftskundenhotline steht bei Fragen und Problemen rund um die Uhr,
365 Tage im Jahr zur Verfügung.

Stefan Pasternak, Produktmanager bei der QSC AG: "Mit IPfonie business national bieten wir unseren Kunden erstmals einen Direktanschluss mit ISDN Leistungsmerkmalen außerhalb unserer Anschlussverfügbarkeit und ergänzen damit unsere bestehenden Migrationslösungen für einen schrittweisen Umstieg."

Quelle: Pressemitteilung

Kurzprofil
Die QSC AG (QSC), Köln, bundesweiter Telekommunikationsanbieter mit eigenem DSL-Netz, bietet Geschäftskunden und anspruchsvollen Privatkunden die gesamte Palette hochwertiger Breitbandkommunikation an. Für Unternehmen realisiert QSC komplette Standort-Vernetzungen (VPN), betreibt Sprach- und Datendienste und stellt Standleitungen in unterschiedlichsten Bandbreiten zur Verfügung. Privatkunden profitieren von hochwertigen DSL-Anschlüssen inklusive VoIP-Anwendungen. Darüber hinaus stellt QSC im Wholesale-Geschäft auf Grundlage ihres eigenen Netzes Carriern, ISPs sowie markenstarken Vertriebspartnern im Privatkundenmarkt hochwertige Vorprodukte bereit. Seit dem Erwerb der Mehrheit an der Broadnet AG hat QSC zudem Zugang zu einem Richtfunk-Netz in 42 Regionen Deutschlands. QSC bietet ihre Leistungen nahezu flächendeckend an, erreicht zusammen mit der Broadnet AG in dem eigenen Breitband-Netz über 160 Städte Deutschlands und beschäftigt derzeit rund 650 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2005 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 194,4 Mio. Euro und plant nach der mehrheitlichen Akquisition der Broadnet AG für 2006 einen konsolidierten Jahresumsatz von knapp 265 Mio. Euro. QSC ist im TecDAX gelistet.
 
Redaktion schrieb:
QSC realisiert dies mit der mitgelieferten Teles VoIP Box, die als Schnittstelle zwischen DSL-Anschluss und ISDN-Geräten dient. Der Kunde kann seine bisherigen Rufnummern portieren oder sich für neue Vorwahlen aus der 032-Rufnummerngasse entscheiden.
Ein business Anschluss mit 032 Rufnummer? Die 032 wird immer noch nicht aus allen Netzen geroutet, da kann QSC nichts für aber sollte man nicht gerade für business Kunden eine andere Lösung wählen?

Die Sache mit dem Festnetzanschluss der T-Com finde ich auch recht seltsam, das ganze basiert ja dann auf Resale DSL oder Linesharing oder Bitstream (ist das eigentlich schon verfügbar)?

Wenn ich jetzt meine Festnetznummer behalten möchte für QSC Telefonie stellt das doch einen sehr großen Aufwand da. Ich muss einen Neuanschluss bestellen bei T-Com, da bei einer Portierung ja der Anschluss gekündigt wird, welchen ich aber brauche für das Angebot und muss dann über QSC das Angebot bestellen.

Ich habe also zeitweise 2 Anschlüße, habe einmal die Kosten für den Neuanschluss und dann muss ich die Portierung einreichen sobald mein 2 Anschluss steht.

Ist das nicht recht kompliziert? Gerade im business Bereich wo ich auf eine funktionierende Lösung angwiesen bin?

Die Idee die dahinter steckt ist ja recht nett, aber ob das die richtige Zielgruppe trifft? QSC ist in Sachen VOIP zwar sehr ausfallsicher, aber ich finde den Weg dahin wie oben sehr umständlich.

Habe ich irgendwo einen Fehler gemacht oder irgendwas falsch verstanden? Dann berichtigt mich bitte.
 
...

beckmann schrieb:
Ein business Anschluss mit 032 Rufnummer? Die 032 wird immer noch nicht aus allen Netzen geroutet, da kann QSC nichts für aber sollte man nicht gerade für business Kunden eine andere Lösung wählen?
Die 032er Nummer bekommt man nur, wenn in dem gewünschten Ortsnetz die QSC über die Ventelo keine Festnetznummern hat und/oder der Kunde seine bestehenden Nummern nicht portieren möchte.
beckmann schrieb:
Die Sache mit dem Festnetzanschluss der T-Com finde ich auch recht seltsam, das ganze basiert ja dann auf Resale DSL oder Linesharing oder Bitstream (ist das eigentlich schon verfügbar)?
Es wird ein T-Net oder T-ISDN - Anschluss benötigt. Auf diesen schaltet die QSC ein Resale-DSL über welches dann die entsprechenden ISDN-Leitungen über VoIP realisiert werden. Die Resale-DSL-Leitung wird exklusiv nur für das VoIP genutzt. Wünscht der Kunde z.B. 3 ISDN-Anschlüsse kann man das Endgerät so konfigurieren lassen, dass der 4 Anschluss des Endgerätes über den T-ISDN-Anschluss im Fehlerfall routet (als Backupleitung, wenn das DSL ausfällt,...)
beckmann schrieb:
Wenn ich jetzt meine Festnetznummer behalten möchte für QSC Telefonie stellt das doch einen sehr großen Aufwand da. Ich muss einen Neuanschluss bestellen bei T-Com, da bei einer Portierung ja der Anschluss gekündigt wird, welchen ich aber brauche für das Angebot und muss dann über QSC das Angebot bestellen.
Jo, der Ablauf wird vermutlich noch optimiert. Aktuell ist das Szenario folgendes: Kunde möchte von T-COM / Arcor / whatever zu QSC wechseln, ist allerdings nicht im direkt versorgten Gebiet (dann würde IPfonie business passen) - Kunde bestellt einen T-NET oder T-ISDN Anschluss, dieser wird installiert, der Kunde bestellt QSC IPfonie business national und nennt auf der Bestellung die Rufnummer bzw. Haupt-MSN des neuen Anschlusses und die zu Portierenden Nummern - die QSC bestellt ein Resale-DSL auf den neuen Anschluss, sendet ein Endgerät zu und portiert die Nummern von der T-COM / ... auf das IPfonie business national und kündigt damit auch gleich den alten Anschluss.
beckmann schrieb:
Ich habe also zeitweise 2 Anschlüße, habe einmal die Kosten für den Neuanschluss und dann muss ich die Portierung einreichen sobald mein 2 Anschluss steht.
Jepp, für eine kurze Zeit.
beckmann schrieb:
Ist das nicht recht kompliziert? Gerade im business Bereich wo ich auf eine funktionierende Lösung angwiesen bin?
Die Lösung funktioniert doch, ich telefoniere über meinen alten Provider, die QSC "richtet" mir den neuen Anschluss ein, schickt mir das Endgerät und portiert - schwupps, alles funktioniert weiter ;)
beckmann schrieb:
Die Idee die dahinter steckt ist ja recht nett, aber ob das die richtige Zielgruppe trifft? QSC ist in Sachen VOIP zwar sehr ausfallsicher, aber ich finde den Weg dahin wie oben sehr umständlich.
Ich als QSC-VP sehe den Mehrwert bei Kunden, die entweder mehr als 1 ISDN-Anschluss haben und günstiger telefonieren möchten oder mehrere Standorte "telefonisch-vernetzen" möchten, d.h. intern kostenlos telefoniern wollen.
beckmann schrieb:
Habe ich irgendwo einen Fehler gemacht oder irgendwas falsch verstanden? Dann berichtigt mich bitte.
Nops, passt soweit alles.

Leider hab ich noch keine Teststellung bekommen, hab die bereits angemahnt ;-) - im Feldversuch hat das Produkt bereits funktioniert, als Hersteller der Endgeräte ist übrigens Teles ausgewählt worden.

-Matthias
 
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