ISDN Einwahl auf Fritzbox ????

babylon05

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Hätte da mal eine Frage,kann man sich eigentlich mit einer DFÜ Einwahl auf die Fritzbox einwählen? Es gibt ja viele Pakete in Freetz.
Wir haben in der Firma eine Cisco in der man sich per DFÜ einwählt mit Benutzername und Passwort und dann im internen Netzwerk ist.

Gibt es so was für die Fritzbox schon? Wäre eigentlich mal eine intresante Sache.

Gruß

:spocht:
:rolleyes:
 
Das Thema hat zwar schon einige Tage auf dem Buckel, aber ich stehe gerade vor einer ähnlichen Aufgabe mit folgendem Szenario:

- fritz!box 7170 steht in Wohnung A und hat fhem laufen
- Wohnung A steht leer (ist nicht vermietet) und verfügt ausschließlich über einen ISDN-Anschluß mit 2 freien MSN
- es soll kein zusätzlicher DSL- / WLAN- oder UMTS-Anschluß benutzt werden
- Ziel ist es, nach Bedarf von Wohnung B (500km von Wohnung A entfernt) die fhem-Oberfläche der fb in Wohnung A im Browser aufrufen zu können

Lösungsansatz:
Per Anruf auf eine bestimmte MSN der fb in Wohnung A baut diese fb eine ISDN-Verbindung ins Internet auf und aktualisiert anschließend z.B. dyndns.org mit der aktuellen IP-Adresse. Der Fernzugriff wäre dann per Webbrowser möglich. Automatische Trennung nach xx Minuten.

Hat jemand schon soetwas hinbekommen? Welche freetz-Pakete könnten hier nützlich sein? Wie starte ich?

Bin mal gespannt!
camelcase
 
Euer Vorhaben funktioniert wenn überhaupt nur mit zusätzlicher Hardware. Die Fritzboxen bieten keine Möglichkeit, sich per Einwahlzugang auf die Web-Oberfläche einzuloggen. Das geht nur über den Fernwartungszugang, und der ist nur über das WAN-Interface der Fritzbox erreichbar.

Ich meine mal irgendwo ein Modem mit Ethernet-Anschluss gesehen zu haben, vielleicht funktioniert es ja damit. Als Analogmodem sieht sowas z. B. so aus:
[url]http://www.golem.de/0407/32503.html[/url]

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Da hast Du mich scheinbar etwas missverstanden, Mikrogigant.

Ich will erreichen, dass die fb statt über DSL eine Verbindung über ISDN mit einem "Internet-by-Call"-Anbieter aufbaut. Die fb bekommt eine IP vom Provider zugewiesen, die mir dann per dyndns.org bekannt ist.

Einen schönen Sonntag wünscht
camelcase
 
"Internet-by-Call" kenne ich nur von Handy-Datentarifen. In Festnetz- oder ISDN-Tarifen habe ich so etwas noch nie gesehen.
Was machst du denn, wenn dein "zukünftiger Mieter" sich nicht mit einer Fernüberwachung (oder sogar Fernsteuerung) der Heizung, des Lichtes etc. einverstanden erklärt oder gar keinen "verkabelten" Telefonanschluss haben möchte?

Joe
 
"Internet-by-Call" gab es bereits wie Sand am Meer vor Zeiten der DSL-Flatrate.
Guck mal z.B. hier das aktuelle Angekot der T***kom.
Darum geht's nicht, das ist nicht mein Problem.


Die 7170er fritz!box soll sich quasi so verhalten, als wäre sie eine fritz!card PCI 2.0 mit integriertem PC und Linux-OS.

camelcase
 
Was machst du denn, wenn dein "zukünftiger Mieter" sich nicht mit einer Fernüberwachung ... einverstanden erklärt ...

Jetzt gehts mal kurz OT, damit wir am Schluss nicht über das moralische diskutieren:
1. Geht es hier um die Wohnung in einem Wohnhaus eines Arbeitskollegen, der mich um Rat gebeten hat.
2. Ist das die "Ferien"-Wohnung des Hausbesitzers, der nur 2-3 mal im Jahr dort oben ein paar Tage verbringt. Die restlichen Wohnungen sind vermietet.
3. Macht es dann Sinn, die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit etc. zu überwachen und evtl. sogar die Heizkörper zu steuern, etc, etc...

camelcase
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für diesen (aus meiner Sicht nicht OT) Beitrag.

Die 7170 bekommt man über verschiedene Methoden dazu, auf einen eingehenden Anruf zu reagieren.
Die besten Beispiele sind wohl in diesem Thread zu finden.
Man könnte die Fritz!Box so also dazu bringen, sich durch einen einfachen Anruf (irgendwie) mit dem Internet zu verbinden und (vermutlich nach einer angemessenen Pause) ihre momentane IP-Adresse irgendwohin per SMS oder EMail zu übermitteln.

Joe
 
Zuletzt bearbeitet:
Man könnte die Fritz!Box so also dazu bringen, sich (wie auch immer) mit dem Internet zu verbinden
Dieses "wie auch immer" ist mein größtes Problem bei der ganzen Sache. Hier bräuchte ich nähere Infos, wo ich ansetzen sollte.

Irgendwelche Aktionen bei eingehenden Anrufen auszuführen dürfte da nicht allzu schwer sein (das Telnet der fb lässt sich ja auch per Telefon ein/aus schalten).
Danke für den Link, sehr interessant!

camelcase
 
Da hast Du mich scheinbar etwas missverstanden, Mikrogigant.
Aber nur scheinbar ;)

Ich will erreichen, dass die fb statt über DSL eine Verbindung über ISDN mit einem "Internet-by-Call"-Anbieter aufbaut. Die fb bekommt eine IP vom Provider zugewiesen, die mir dann per dyndns.org bekannt ist.
Wenn ich die Beschreibung des von mir verlinkten Devolo-Teils richtig verstanden habe, dann eignet es sich genau dafür. Lt. Beschreibung wird es an einen analogen Festnetzanschluss angeschlossen und kann dann über eine Ethernetverbindung mit dem WAN-Port eines Routers verbunden werden. Da das Modem auf der Ethernetverbindung PPPoE spricht, verhält es sich gegenüber dem Router wie ein DSL-Modem. Du willst das ganze mit einer Fritzbox betreiben, also müsstest du die Fritzbox auf "Internetzugang über LAN1" (also den Betrieb mit einem externen Modem) konfigurieren und das Modem an LAN1 anschließen. Ich nehme an, dass das Modem die Zugangsdaten (Einwahlnummer, Benutzername, Passwort) für den Internet-by-Call-Zugang über die in der Fritzbox konfigurierten PPPoE-Zugangsdaten übermittelt bekommt.

Da du einen ISDN-Anschluss hast, müsstest du entweder noch einen a/b-Wandler vor das Modem schalten oder aber Ausschau nach einem vergleichbaren Gerät für ISDN-Anschlüsse halten.

Ohne dieses Modem wird es aber nicht gehen, denn über die Telefonleitung ist das Webinterface der Fritzbox normalerweise nicht erreichbar. Das Modem arbeitet als Vermittler zwischen Telefonleitung und WAN-Interface der Fritzbox und ermöglicht so einen Fernzugriff auf das Webinterface.

Zusätzlich müsstest du auf der Fritzbox noch eine Software installieren, mit der sich die Box über einen Anruf dazu veranlassen lässt, eine PPPoE-Verbindung aufzubauen. Ob es so etwas gibt, wissen die Freetz-Experten sicher besser als ich ;)

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Für die monatlichen Gebühren eines Analog- oder ISDN-Anschlusses gibt es schon DSL- oder Kabelanschlüsse mit Flat. Hinzu kämen noch die Kosten für die Zusatzhardware. Will man keinen DSL/Kabelanschluss, so kommt evtl. eine UMTS-Lösung in Betracht. Die 7170 ist dafür aber nicht geeignet, dafür brauchts mindestens eine 7270/7240.
 
Ohhh ohhh... wir reden gewaltig aneinander vorbei!

Die Verbindung soll nur bei Bedarf aufgebaut werden (sagen wir mal ca. alle 2 Tage für eine Dauer von ca. 5 Minuten) und zwar erst dann, wenn ich eine spezielle Telefonnummer anrufe, auf die die fb reagiert. Nach einigen Minuten Leerlauf oder noch besser bei nochmaligem Anruf der speziellen Telefonnummer soll die Internetverbindung wieder getrennt werden.

Preisbeispiel Internet-by-Call der Telekom (sicher nicht der billigste Anbieter)
15 Tage/Monat * 5 Minuten = 75 Minuten
75 Minuten * 1,6 ct/Min. = 120 ct = 1,20 € pro Monat


camelcase
 
Und den ISDN Anschluss gibt es gratis dazu?
1&1 Special DSL 19,99€ mit Telefon und Internetflat, so als Alternative ohne großes gebastelt und Analogmodem + A/b Wandler ect. pp. So könntest dauerhaft Überwachung laufen lassen von Heizung ect, könntest dem Mieter WLAN Gastzugang erlauben oder evt noch eine IP Cam betreiben für den Hauseingang. Bist doch flexibler mit.
 
Preisbeispiel Internet-by-Call der Telekom (sicher nicht der billigste Anbieter)
15 Tage/Monat * 5 Minuten = 75 Minuten
75 Minuten * 1,6 ct/Min. = 120 ct = 1,20 ¤ pro Monat

Du hast den geschalteten Telefon/ISDN/DSL-Anschluss vergessen, den Du immer bezahlen mußt. Wie "HabNeFritzbox" schreibt: Die billigste DSL-Lösung, kein Gebastel, die Fritze dauerhaft online, über DYNDNS ansprechen und noch 15 andere zukünftige Parameter überwachen, z.B. die Heizung mit IP-Anschluss die irgendwann kommt, IP Cams usw. Denn wenn die Wohnung nicht dauerhaft bewohnt ist machen ein paar IP Kameras im Netz sicher Sinn. Und das ist heute alles bezahlbar.

Nicht zu vergessen die Timer-Aufnahmen auf einem im Netz angeschlossenen Kathrein-Sat-Receiver mit LAN-Anschluss programmieren, damit Du direkt in Deinem Urlaub die aufgenommenen Folgen von "Two and a half men" gucken kannst. Und Dein zukünftiger Kühlschrank mit LAN-Anschluss, der Dir rechtzeitig mitteilt dass das Bier in Deinem Urlaub noch haltbar ist. :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun reitet doch nicht immer auf dem ISDN-Anschluss herum. Der ist sowieso da, weil er offenbar gebraucht wird. Relevant sind also nur noch die zusätzlichen Kosten für den Onlinezugang. Und da ist eine Einwahl-Lösung über Internet by Call bei der geplanten Nutzung (wenn sie denn so funktioniert) sicher die preisgünstigste Lösung.

Natürlich bekommt man ein Gesamtpaket aus Telefonanschluss, DSL und Internetflat sicher auch deutlich billiger. Dabei dürfte es sich aber ausnahmslos um VoIP-basierte Anschlüsse handeln, und die Frage ist, ob ein solcher überhaupt erwünscht ist und ob er dann noch alle Anforderungen erfüllt. Die meisten Leute haben nämlich gute Gründe dafür, das teure ISDN zu bezahlen und auf Schnäppchen-DSL zu verzichten ;)

Wenn ein Vodafone Komfort-Anschluss classic verfügbar ist, könnte man vielleicht noch über einen Anbieterwechsel nachdenken, denn der kommt Telekom ISDN technisch am nächsten (das setzt aber voraus, dass man nicht bereits bei Vodafone Kunde ist ;)). Beispielsweise kostet das Vodafone DSL Classic Paket zusammen mit der Zusatzoption "Komfort-Anschluss classic" derzeit nur 28,95 Euro/Monat. Enthalten ist echtes (!) ISDN, DSL 16000 und eine Doppelflat. Ein solcher Anschluss könnte Telekom ISDN auch in technischer Hinsicht ersetzen und bietet zusätzlich die gewünschte Fernwartungsfunktion via DSL ohne große Klimmzüge und vor allem ohne große Mehrkosten. Es fallen nämlich gegenüber einem reinen Telekom ISDN-Anschluss, welcher aktuell auch schon mindestens 25,95 Euro/Monat kostet (Call Start Universal), nur 3 Euro Mehrkosten an. Alttarife wie z. B. T-ISDN Call Plus sind zwar noch etwas billiger als Call Start Universal, aber größer als 4 Euro ist der Preisunterschied zum beschriebenen Vodafone-Paket auch bei älteren ISDN-Tarifen der Telekom nicht.

Letztendlich liegt es aber im Ermessen von camelcase, ob das Vodafone-Angebot seinen Geschmack trifft. Verfügbar muss es natürlich auch sein. Das setzt voraus, dass sich der fragliche Anschluss im Vodafone-Ausbaugebiet befindet.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Ich danke Euch recht herzlich für Eure Tarifvorschläge und Rechenbeispiele!

Ein Wechsel des ISP kommt wie schon ein paar Beiträge vorher beschrieben nicht in Frage, da die Wohnung selbst keinen Telefon- geschweige denn Internetanschluß hat. Es geht auch nicht darum, das komplette Haus zu automatisieren und die Einfahrt per Videokamera zu überwachen. Die Wohnung des Vermieters steht zu 95% im Jahr leer, und genau in dieser Zeit der Abwesenheit will der Vermieter ein paar Sachen protokollieren/steuern können.
Der ISDN-Anschluß inkl. zwei MSN wird übrigens freundlicherweise von einem Mieter kostenlos zur Verfügung gestellt (ja, solche Mieter gibt's noch - und er weiß sogar noch darüber bescheid :cool:).

Diskutieren wir lieber weiter über das Thema: Wie realisiere ich einen Internetverbindungsaufbau zu einem Internet-by-Call Anbieter vom ISDN-Port der 7170 aus.

Grüße
camelcase
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ja UMTS Stick mit Prepaidkarte und so nicht in Frage kommen besorg dir ein externes Modem mit Netzwerkport für die FB.
 
IEin Wechsel des ISP kommt wie schon ein paar Beiträge vorher beschrieben nicht in Frage,
Ich kann leider keinem deiner Beiträge entnehmen, dass ein Anbieterwechsel komplett unmöglich ist. Auch den Grund, warum das so ist (nämlich dass der Anschluss einem Dritten gehört) hast du uns erst jetzt mitgeteilt.

Diskutieren wir lieber weiter über das Thema: Wie realisiere ich einen Internetverbindungsaufbau zu einem Internet-by-Call Anbieter vom ISDN-Port der 7170 aus.
Das ist eigentlich ganz einfach: über ein ISDN- oder Analogmodem am entsprechenden Nebenstellenanschluss der Fritzbox (Fon oder S0 int.) kann eine Internetverbindung aufgebaut werden. Problem bei der Sache: die Fritzbox kommt darüber nicht selbst ins Internet, sondern nur ein separater, am Modem angeschlossener Rechner. Du müsstest also diesen Rechner durch einen Telefonanruf dazu bringen, zu starten und eine Internetverbindung herzustellen. Dann könntest du über einen Remote Desktop o. ä. darauf zugreifen und aus der Ferne die Konfigurationsoberfläche der Fritzbox aufrufen (kleiner Hinweis am Rande: bei 64 oder auch 128 kbit/s dürfte die Bedienung via Remote Desktop eine ziemlich hakelige Angelegenheit sein). Nach getaner Arbeit kannst du den Rechner aus der Ferne auch wieder herunterfahren. Damit das klappt, muss der Rechner außer an das Modem auch an einen LAN-Port der Fritzbox angeschlossen sein.

Manche Rechner bieten eine Aufwachfunktion, die von einem Anruf an das Modem getriggert wird (Wake on Call). Vielleicht lässt sich damit etwas anfangen.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Das ist eigentlich ganz einfach: über ein ISDN- oder Analogmodem am entsprechenden Nebenstellenanschluss der Fritzbox (Fon oder S0 int.) kann eine Internetverbindung aufgebaut werden.
Das geht auch mit einem Softmodem im Rechner über CAPI, wie von mir bereits vorgeschlagen.
 
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