ISDN-Telefone bzw. ISDN-Telefonanlge an FritzBox - Konfigurationsprobleme

computerfan3

Neuer User
Mitglied seit
13 Jun 2013
Beiträge
32
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
6
Hallo,
ich habe ein Verständnisproblem zur Konfiguration der Fritzbox, wenn man ISDN-Endgeräte am internen S0-Bus anschließen möchte.

Ich habe momentan zwei ISDN-Telefone am S0-Port angeschlossen, ohne diese in der Fritzbox besonders konfiguriert zu haben. Die MSN-Einstellung macht man ja sowieso am Telefon selbst.
Jetzt habe ich gesehen, dass man in der Fritzbox auch noch ein Telefoniegerät für den S0-Anschluss hinzufügen kann. Würde das irgendwelche Vorteile, wenn ich ein solches Telefoniegerät einrichten würde?

Wie ist das bei ISDN-Telefonanlagen, die am S0-Port hängen? Muss für diese zwingend das Telefoniegerät "ISDN-Telefonanlage" in der Fritzbox hinzugefügt werden?
Ich kann das leider momentan nicht selbst testen.

Könnte es vielleicht sein, dass man die Telefoniegeräte nur dann anlegen muss, wenn man seinen ISDN-Geräten zusätzlich zu den externen MSN noch weitere Rufnummer (z.B. 51) für interne Telefonie zuweisen möchte?

Ich würde mich über Antworten sehr freuen!

Gruß
 
Hallo,
habe die Fritzbox 6360 KabelBW mit ISDN-Option.

In der Box unter "Telefoniergeräte" eingestell:

ISDN-Telefonanlage FON S0 werden im ISDN-Telefon eingerichtet und angezeigt **51

und fertig. Verbindet mit der Telefonanlage und es funktioniert.

E.L.G.
 
Hallo,

Wie ist das bei ISDN-Telefonanlagen, die am S0-Port hängen? Muss für diese zwingend das Telefoniegerät "ISDN-Telefonanlage" in der Fritzbox hinzugefügt werden?
Ich kann das leider momentan nicht selbst testen.
Ich würde mich über Antworten sehr freuen!
Gruß

Wenn man noch einen richtigen ISDN-Festnetzanschluß hat, sollte die Fritzbox
hinter der Anlage angeschlossen werden.
Was die Fritz selbst als Telefonanlage macht ist sowieso ein etwas besserer Witz.

Eine TK-Anlage ordnet z.B. eine Festnetz Rufnummer/MSN einem oder mehreren
INTERNEN a/b oder ISDN Rufnumnern (Anschlüssen) zu.
Diese Interne Rufnummer ist dann zugleich die interne Rufnummer.

Zum Bleistift meine Ackermann:
Intern stehen 99 Rufnummern zur Verfügung, sie hat 8 a/b und in meinem
Fall einen internen S0 Port, diesem kann ich 10 Rufnummern zuordnen.
Den Festnetzrufnummen ordne ich dann eine oder mehrere internen Nummern zu.
Bei ISDN ist die interne Rufnummer dann die MSN, die ich im Endgerät einstellen
muß, mache ich das nicht klingelt das Gerät bei jedem Anruf mit.
Je nach TK Anlage kann man den Komfort noch steigern, indem z.B. bei bestimmten
Tagen oder Uhrzeiten ein komplett andere Rufverteilung eingestellt wird.
Ladenschluß > Rufumleitung nach Hause usw.
Die Fritz vor der Anlage kommt nur in Frage, wenn ich z.B. statt Festnetz
VoIP verwenden würde, dann setzt die FB die Nummern in ISDN oder a/b
um und die TK macht dann den Rest.
 
Ich werde leider demnächst einen VOIP-Anschluss bekommen, weil ich bei der Telekom den Vertrag ändere.

Dann möchte ich eine ISDN-Telefonanlage an den internen S0-Bus der Fritzbox anschließen, damit ich mehr als zwei analoge Telefone anschließen kann. Ich verstehe aber irgendwie nicht, wozu die ganze ISDN-Konfiguration in der Fritzbox gut sein soll! Wie ich oben schon geschrieben habe, funktionieren einzelne ISDN-Telefone auch ohne eingerichtetes "Telefoniegerät" in der Fritzbox.
Kann es sein, dass man in der Fritzbox nur dann "Telefoniegeräte" für ISDN-Telefone und Telefonanlagen einrichten muss, wenn man am Telefon statt der externen MSN eine interne Nummer einstellen möchte?
Was das aber alles für einen Sinn machen soll, ist mir schleierhaft.

Vielleicht könnt ihr mir den entscheidenden Hinweis geben?
Es geht mir jetzt erstmal nur darum, dass Konzept der Fritzbox zu verstehen. Dass man die Telefonanlage einfach anschließen kann und in der Fritzbox das Telefoniegerät "ISDN-Telefonanlage" anlegen kann, ist mir klar.
 
Im Prinzip ist die Fritz ohne Konfiguration der Telefoniegeräte bei VoIP ein
Internet(VoIP) > ISDN oder > a/b Wandler.
Wenn Du ein ISDN Telefon, ohne ihm vorher eine MSN zuzuweisen an
einen ISDN Bus anschließt, klingelt es bei jedem Anruf, egal welche Nummer
gewählt wurde. (Vorausgesetzt Du hast mehr als 1 Rufnummer bekommen)
Deshalb kann man bei ISDN Telefonen meistens mehrere Rufnummern MSN's
speichern, auf die sie dann auch nur reagieren.
In der Fritz werden die eigenen Rufnummern von VoIP nach ISDN durchgereicht,
bekommen aber noch eine "interne" Nummer zugewiesen um interne Gespräche
führen zu können.
Hardwaremäßig ist aber zu bedenken, auch wenn ISDN diverse geräte bedienen
kann, die Fritz kann glaube ich nur 2 Telefone mit Saft versorgen. Werden mehr
Geräte ohne eigene Stromversorgung angeschlossen, soll man den NTBA einfach
mit am ISDN Bus anschließen, und der NTBA liefert die Versorgungsspannung.
Und noch ein Hinweis, der mir und einem Bekannten den letzten Nerv gekostet hat!
Wird 100% auf VoIP umgestellt, muss der Splitter dazwischen weg! Dann kommt
der graue TAE Stecker in die Telefondose mit dem grauen Teil des Y-Kabels.
 
Wenn ich dich richtig verstanden habe, sind ISDN-Endgeräte also auch ohne Konfiguration von Telefoniegeräten voll einsetzbar, oder?
Bei Telefonen habe ich dass ja schon festgestellt, aber bei angeschlossenen Telefonanlagen bin ich mir da unsicher.

Wie meinst du das mit den zusätzlichen internen Nummern, die die Rufnummern bekommen? Das wäre doch eigentlich nur dann so, wenn man wirklich für jedes ISDN-Telefon ein eigenes Telefoniegerät einrichtet, was ja meiner Meinung nach nicht nötig ist. Oder gibt es unabhängig davon noch weitere interne Rufnummern?
Wie würde man diese internen Rufnummern den Telefonen zuordnen und nochmal die Frage: Welchen Sinn hat die Einrichtung von Telefoniegeräten für ISDN-Endgeräte?
Gruß
 
Sagen wir mal so:
Du wechselst zu VoIP und bekommst 3 Rufnummern.
123456 > Fritz > 123456 ISDN
123457 > Fritz > 123457 ISDN
123458 > Fritz > 123458 ISDN

Jetzt muss ich spekulieren, ohne in der Fritz etwas zu machen ob
dann auch ein Telefon an Fon1/2 (a/b) klingelt??
Ohne Telefoniegeräte einzurichten, sind keine "Internen" Gespräche möglich,
um z.B. den 2ten Anschluss anzuwählen ginge es immer über das "Amt".
Und wenn der Fon1/2 Anschluss verwendet wird, was meistens für ein Fax
gemacht wird, klingelt es auch hier und dann nimmt zuerst der ab der schneller
ist. Eine sogenannte Faxweiche ist zwar vorhanden aber so 100% sicher ist die nicht.
Bei der Fritz bekommt jedes Telefoniegerät eine interne Rufnummer zugewiesen, die man
nicht "editieren" kann. Zusätzliche interne Rufnummern ohne entsprechendes Endgerät
wären ja auch Blödsin.
Bei einer Telefonanlage habe ich durch die andere Verwaltung der internen Nummern
die Möglichkeit, ein bischen Logik bei der Verteilung zu benutzen. 10-19 Parterre,
20-29 1te Etage usw.
Was die Fritz z.B. nicht kann aber bei einer TK Anlage Standard ist, was passiert
wenn ich den Hörer abnehme? Bei der Fritz habe ich immer das "Amt", bei einer TK
kann ich jedem Anschluss zuweisen, ob ich sofort das Amt oder zuerst eine "Amtsholung"
machen muss.
 
Danke für die Antwort. So langsam verstehe ich, was dahinter steckt.
Bei den analogen Anschlüssen muss man übrigens immer ein Telefoniegerät einrichten, soweit ich weiß. Sonst wird gar kein Anruf dahin geleitet.

Wenn ich jetzt für meine ISDN-Telefone jeweils ein Telefoniegerät hinzugefügt habe und die internen Rufnummer 51 und 52 habe, wie weise ich diese Nummern dann dem ISDN-Telefon zu? Einfach eine weitere MSN-Nummer hinzufügen?
Wie ist das eigentlich mit den Zusatzfunktionen (z.B. busy on busy), die man in der Fritzbox auch für ISDN-Telefoniegeräte einstellen kann? Woran erkennt die Fritzbox, welches von meinen zwei Telefonen gerade benutzt wird und für welches der beiden welches Telefoniegerät in der Fritzbox zuständig ist? Im Telefon selbst würde man doch die externe Rufnummer eintragen und die ist ja bei beiden Telefonen gleich.
 
Wenn ich jetzt für meine ISDN-Telefone jeweils ein Telefoniegerät hinzugefügt habe und die internen Rufnummer 51 und 52 habe, wie weise ich diese Nummern dann dem ISDN-Telefon zu? Einfach eine weitere MSN-Nummer hinzufügen?

Das weiss die Fritz und macht das wohl alleine.
Die interne Nummer wird immer mit **n angewählt, bei mir z.B.
Fon 1 = **1
Fon S0 = **51
Fon DECT = **610
integr. Anrufb. = **600
Fax integr. = keine ??
Umsetzung von ISDN oder Analog nach WLAN, also internes VoIP ** = 620, 621 usw.

Hier ist die Fritzbox bei VoIP einfach Super!
Ich selbst habe ISDN und 2 x FB 7390 die untereinander mit LAN verbunden sind.
Die 2te Box arbeitet als Wlan Access Point und LAN Switch.
Ich könnte nun die 2te Box als IP-Telefon definieren und so über LAN/WLAN die
S0 Schnittstelle und die zwei a/b Ports verwenden.
Klappt super und nur testweise einmal probiert.
Durch diese Möglichkeit habe ich dann 4 a/b Anschlüsse wenn man es braucht.
Mit DECT selbst bin ich nicht zufrieden, meine Box(en) stehen 1x neben dem PC mit TV-Karte
und einmal nähe LCD-TV (SAT).
Das Fritz DECT stört einige Sender auf Sat, mein "normales" Funktelefon das
ca. 2 Meter entfernt steht dagegen nicht.:(
 
Zuletzt bearbeitet:
Das weiss die Fritz und macht das wohl alleine.
Die interne Nummer wird immer mit **n angewählt, bei mir z.B.
Fon 1 = **1
Fon S0 = **51
Fon DECT = **610
integr. Anrufb. = **600
Fax integr. = keine ??
(
Die Nummern kenne ich, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich nichts weiter machen muss, als die zwei ISDN-Telefoniegeräte anzulegen. Wenn ich jetzt beispielsweise die interne Nummer **51 anrufe, woher wissen dann meine ISDN-Telefone, welches von beiden gemeint ist?
Vielleicht könntest du mir dazu nochmal eine Erklärung schreiben.

Die VOIP-Telefonie selbst finde ich auch ganz gut, ich habe momentan auch ein VOIP-Telefon angeschlossen.
Demnächst werde ich aber wieder auf analog oder ISDN umstellen, weil man mit VOIP-Endgeräten leider nicht vermitteln kann.
Somit ist die Möglichkeit, VOIP-Telefone anzuschließen, für mich eigentlich nutzlos.

Gruß
 
Wenn ich jetzt beispielsweise die interne Nummer **51 anrufe, woher wissen dann meine ISDN-Telefone, welches von beiden gemeint ist?
Indem Du dem einen Telefon als weitere MSN die 51 zuweist und dem anderen Telefon die 52.
 
Danke für die Antwort, so hatte ich dass ja auch schon vermutet.
AlfonsS meinte ja irgendwie, die Fritzbox wüsste das automatisch, dass hatte mich etwas stutzig gemacht.
 
Jeep, mich auch :D

Nur in der Hilfe der Fritzbox finde ich es tatsächlich nicht, das man hier beim
Telefon zusätzlich die interne MSN einrichten soll.
Es wird nur erklärt, wie man intern telefoniert.
 
Ich finde das Ganze auch irgendwie sehr merkwürdig.
Ich habe selbst schon eine Asterisk-VOIP-Anlage konfiguriert, was ja eigentlich sehr viel anspruchsvoller ist, aber die Logik hinter dem S0-Bus der Fritzbox hat sich mir noch nicht ganz erschlossen.

Vielen Dank auf jeden Fall für die zahlreichen Antworten! Ich werde das Ganze jetzt einfach etwas durchprobieren.
 
Indem Du dem einen Telefon als weitere MSN die 51 zuweist und dem anderen Telefon die 52.

Scheint leider doch nicht so einfach zu gehen...
Ich habe ein ISDN-Telefoniegerät eingerichtet, dass die interne Nummer 51 bekommen hat. Diese Nummer habe ich dann als MSN B in eines der ISDN-Telefone eingegeben und dann mit einem DECT-Telefon die Nummer **51 gewählt. Auf dem DECT-Telefon wird dann auch richtig der Name des Telefoniegerätes angezeigt, aber am ISDN-Telefon wird kein Anruf angezeigt.
Ich weiß wirklich nicht, was dieser ganze Unsinn soll. Warum kann AVM das nicht mal ordentlich Dokumentieren?
 
So, jetzt hat es geklappt.
Man muss in den Einstellungen des Telefoniegerätes auch noch die 51 als "Rufnummer des Endgerätes" einstellen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn man noch einen richtigen ISDN-Festnetzanschluß hat, sollte die Fritzbox
hinter der Anlage angeschlossen werden.
Was die Fritz selbst als Telefonanlage macht ist sowieso ein etwas besserer Witz.
Sorry, aber das ist Quatsch. Auch an einem ISDN-Anschluss mit TK gehört die FritzBox zwischen NTBA und TK.
Eine TK-Anlage ordnet z.B. eine Festnetz Rufnummer/MSN einem oder mehreren
INTERNEN a/b oder ISDN Rufnumnern (Anschlüssen) zu....
...Zum Bleistift meine Ackermann:...
... kommt nur in Frage, wenn ich z.B. statt Festnetz
VoIP verwenden würde,
So wird ein Schuh draus. In den nächsten Jahren will der große Provider seine ISDN-Infrastruktur auf VoIP umstellen. Jetzt die FritzBox für die Telefonie außen vor zu lassen um dann nachher wieder alles umzustricken macht einfach keinen Sinn. Ferner ist die FritzBox keine TK und kann darum auch nicht mit einer solchen verglichen werden, genau wie keiner auf die Idee kommt, Deine Ackerman an Hand ihrer Netzwerkfunktionalitäten zu bewerten. Es sind eben zwei völlig verschiedene Gerätegattungen.

Aber BTT: @computerfan3
Am besten Du lässt diese Experiment mit den internen Rufnummern. Die FritzBox setzt nicht wie eine richtige TK auf solche um. Für die Telefonie (und speziell bei ISDN) sind in den angeschlossenen ISDN-Geräten ausschließlich die MSN einzurichten, auf die sie reagieren sollen. Das ist besonders für die Rufnummernzuordnung für die gehenden Gespräche wichtig. Nicht umsonst wird bei der Einrichtung von ISDN-TKs im Webinterface der FritzBox darauf hingewiesen, dass die Rufnummern in den angeschlossenen ISDN-Geräten angezeigt und konfiguriert werden. Im Normalfall kann man zwischen einen NTBA und eine eingerichtete TK die FritzBox dazwischenhängen und alles bleibt so wie es ist und es sind keine zusätzlichen Maßnahmen (außer der FritzBox die MSN bekannt zu machen) notwendig. Wenn der Anschluss um zusätzliche VoIP-Rufnummern erweitert wird, dann müssen diese Nummern natürlich in der angeschlossenen TK oder den ISDN-Telefonen zusätzlich eingerichtet werden.
Man muss in den Einstellungen des Telefoniegerätes auch noch die 51 als "Rufnummer des Endgerätes" einstellen.
Ja, aber eben nur zusätzlich zu den MSN. Die "internen" Rufnummern benötigst Du ausschließlich für die interne Telefonie von an der FritzBox angeschlossenen Geräten untereinander. Du kannst den Geräten Rufnummern aus dem 50er Raum zusätzlich zu den eingerichteten MSN zuteilen, damit Du die Möglichkeit hast, einzelne Geräte intern zu anzusprechen und Dir so kryptischen Kombinationen wie *5*12345 bei der internen Wahl zu sparen.

Die Provider-MSN werden in den Geräten genau so eingerichtet wie beim direkten Anschluss am NTBA (also ausschließlich die Rufnummern ohne Vorwahl oder ander Prefixe). Nur bei der (späteren) Integration von VoIP-Accounts, sind unterschiedliche Umsetzungen der Provider zu berücksichtigen (mit und ohne Vorwahl, mit 0 oder führender 49 u.ä.). Wird der Anschluss später auf VoIP komplett umgestellt, ersetzt die FritzBox eigentlich nur den NTBA. So z.B. an Kabel-Anschlüssen mit ISDN-Option.

Gruß Telefonmännchen
 
Damit sind dann alle Fragen beantwortet!
Vielen Dank für die ausführliche Antwort.
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,906
Beiträge
2,304,687
Mitglieder
378,614
Neuestes Mitglied
B16811