Kabel v. Hausanschlussdose zur Fritzbox

schimmas

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Hallo,

wir wohnen hier auf dem Land und haben seit einem Jahr VDSL von EWE. Wir haben in unserem Fall eine Leitungslänge von etwa 1600 m vom DSLAM bis zum Haus. Die Fritzbox (8m Leitungslänge vom Anschlusskasten bis ins Büro) zeigt mir eine Daten rate von 25-27 Mbit an. Allerdings ist die Verbindung nicht stabil : 2-4 Abbrüche am Tag. Jetzt habe ich die FB7390 direkt am Anschlusskasten (wir haben eine Überlandleitung) testweise angeschlossen mit einer Übertragungsrate von 39 Mbit laut FB (4,5 MB/sec im Download getestet=35000 wie bestellt:eek:) . Von daher scheint mir die Fernmledeleitung (Kabel 2*2*0,6) nicht geeignet zu sein. Mit einem höheren Querschnitt (2*2*0,8 ) ist das Ergebnis noch schlechter. Ich hatte noch ein 3m langes Bundespost-Überlandkabel (2*2*0,6) testweise dazwischen gelegt mit dem Ergebnis 39 Mbit - also keine Verluste. Ich habe nun ein 8m langes Cat5 Kabel gelegt und 2 verdrillte Adern benutzt und erreiche knapp 35 Mbit.

Nun suche nach 8m klassischem Überlandkabel, oder hat jemand eine andere Alternative?
 
Warum möchtest du das Cat5 Kabel nicht nehmen?
 
Weil ich vermute dass es eine noch bessere alternative gibt und dann das hoffentlich beste und stabilste Ergebnis dabei herauskommt....Das Cat5 benutze ich zur Zeit auch.

Vielleicht ist ja hier auch ein Fachmann im Forum unterwegs....

Danke
 
Wieso benutz man hier nicht einfach CAT 6/ besser 7 ?

Das ist der aktuelle Stand der Technik .
 
Werde ich auch , wenn ich das Cat7 vorliegen habe, bis dahin.....
 
Wieso sollte das ?
 
[...] CAT 6/ besser 7 [...] ist der aktuelle Stand der Technik .
Mit Verlaub: Das ist so pauschal absolut falsch. Es kommt auf die Anwendung an, welches Kabel "Stand der Technik" ist und genutzt werden sollte.
Ein CAT-7-Kabel wird zur Übertragung von VDSL-Signalen mit Sicherheit nicht besser sein (können), als z.B. CAT-5-Kabel. Bei dem (A/V)DSL-Techniken kommt es hier weniger auf die perfekte Abschirmung als vielmehr auf korrekte Impedanzen und richtige Abschlusswiderstände an den Endpunkten an. Da würde ich mich sogar drauf einlassen zu behaupten, dass gerade das "normale" Telefonkabel (bitte incl "normaler" Alu-Schirmung und korrekt verdrillte Ware!) besser ist, da die Impedanz auch näher an den technischen Spezifikationen liegt, als irgendwelche Netzwerkkabel verschiedenster Couleur. Bessere/andere Abschirmung und andere Kabelspezifikationen können die Impedanzen und auch Kapazitäten der relevanten Doppelader zu sehr ändern und damit das Nutzsignal schwächen.
Krasses Gegenbeispiel, wenn es Dir nur um das Kabel geht: Stand der Technik bei Datenübertragung ist nun mal LWL. Würdest Du nun dem Threadersteller dazu raten, dies für diese Belange zu nutzen? Ich glaube kaum. ;)
 
Verwendet hab ich nun einen Draht mit 2 Adern verdrillt, 0,6 stark, nackt ohne Abschirmung ....sieht ein bißchen abenteuerlich aus...
:shock:
Das das mindestens "seltsam" aussieht, glaube ich gerne. In kürzester Zeit wirst Du Dich dann aber wieder damit auseinandersetzen dürfen, denn solche Konstrukte haben weder einen Wetterschutz noch einen UV-Schutz. Damit ist das nächste Problem vorprogrammiert, denn auch Wassertropfen oder Raureif/Eis an den verdrillten Adern ändern die kapazitiven Eigenschaften dramatisch. Das UV-Licht, das uns hier immer und überall umgibt, macht den Eigenschaften der Isolierung zu schaffen, das Zeug wird schnell brösilig und damit ist das Kabel im Ar*** und ein Kurzschluss auf der Leitung vorprogrammiert. Korrosion und damit schlechter werdende Leitungswerte kommen (im Vorfeld) auch noch dazu.

Meine Empfehlung: Nimm gleich richtige Kabel mit UV-Schutz und Co. ;)
 
Das Kabel liegt bei mir auf dem Spitzboden: immer trocken und dunkel bzw. kein direktes Sonnenlicht...
 
@kingbecher: Der Grund steht auch in dem von andilao verlinkten Report.
Schirmung ist bei 100 Mbit nicht notwendig (und international auch bei Cat 5 unüblich; der Schirm erhöht wegen höherer Leitungskapazität die Dämpfung ...
 
@schimmas

Die Dunkelheit macht das Kabel depressiv und bei der Trockenheit werden die Daten nicht flüssig übertragen:lach:
 
So, nach ein paar Tagen testen, muß ich feststellen, dass an meinem Anschluß nur 12000 kbit ankommen. Starte ich einen großen Download (Linux DVD) geht der Speed zunächst auf volle 35000 hoch, bevor er nach 250 MB beginnt auf 3000 kbit abzustürzen. Danach geht er entweder auf konstant 12000 hoch oder die DSL Lampe beginnt zu blinken...Abbruch.
Wenn ich mit dem Reiter Störsicherheit in der Box den Pegel auf ca. 22 Mbit runtersetze geht er nur auf 12000 beim download runter. Sollte ich den Speed in der Box noch weiterreduzieren?

Wenn ich mir Tabellen anschaue , sollten bei 1,6 km Länge doch mehr als 12000 drinsitzen. Oder liege ich hier falsch? Soviele Anschlüsse sind an meiner Leitung vom DSLAM nicht (15-20).
 
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