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Kabelinternet: Voip über 2. IP-Adresse?

Dieses Thema im Forum "Kabelinternet" wurde erstellt von el_valiente, 16 Okt. 2008.

  1. el_valiente

    el_valiente Aktives Mitglied

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    Von meinem Kabel-Provider in der Schweiz bekomme ich zwei IP-Adressen zugeteilt. Gedacht sind die eigentlich, um auch ohne IP-Router zwei PCs an's Internet zu bringen (mit Switch).
    Jetzt kam mir die Idee, ob ich vielleicht die an der FB angeschlossenen PCs über die eine IP und Voip über die andere IP laufen lassen sollte.
    Dazu zwei Fragen:

    1. Falls das denn möglich sein sollte - würde es überhaupt irgendeinen Vorteil bringen?
    Die beiden IPs teilen sich die Bandbreite, genau wie bei der FB, also das kann es nicht sein.

    2. Kann die FB (z.B. die 7170 / 7270) überhaupt zwei verschiedene IPs verwalten?
    Die Option "weitere Verbindung für die Internettelefonie über DSL nutzen (PVC)" (in "Telefonie / Internettelefonie / Erweiterte Einstellungen") ist wohl nicht für Kabel geeignet, weil explizit für DSL mit PPoE-Kapselung gedacht.

    Kennt sich jemand damit aus bzw. hat sich schon mal mit der Frage beschäftigt?
    .
     
  2. voipd

    voipd IPPF-Promi

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    Jein.

    Mit einer FritzBox geht das nicht.

    Du kannst aber eine FritzBox (IP1) und einen anderen Router (IP2) am Kabelmodem betreiben.

    Vorteil. Wenn du am Routerbasteln bist und ihn bootest, kansst du weiterhin telefonieren. Das hat einen grossen WAF.

    Andere Vorteile: Du koenntest z.B. einem "Untermieter" die 2. IP ueberlassen. Weiterhin kann man damit auch schoen Webserver testen, da man ueber das "richtige" Internet auf die 2. IP zugreift.

    Es gibt Vorteile, aber nicht jeder benoetigt sie. :)


    voipd.
     
  3. el_valiente

    el_valiente Aktives Mitglied

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    Danke! Das habe ich befürchtet.
    "WAF" heisst ja wohl "wife acceptance factor" oder so - stimmt genau!
    Aber die zusätzliche Hardware (mindestens ein switch) stehen dem entgegen, also bleibe ich vorläufig bei der Standard-Konfiguration mit nur einer IP.
    .
     
  4. voipd

    voipd IPPF-Promi

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    Naja,

    etvl. brauchst du nochnichtmal einen Switch. Soviel ich weiss gibt eine FritzBox den nicht verarbeiteten Traffic an den andere Ethernet Port raus.

    Wenn du testen moechten mach folgendes.

    Kabelmodem---FritzBox---PC

    Deaktiviere in der Fritzbox den DHCP Server und stelle den PC auf DHCP. Der muesste sich dann durch die FritzBox die 2. IP vom Kabelmodem holen.

    Wenn dass geht, dann kannst du den PC in der Zeichnung durch einen Router ersetzen:

    Kabelmodem---FritzBox---Router---PC1...x

    Damit hat die FritzBox ein eigenes internes Netz und die PCs am Router.

    Soweit ok.

    Im allgemeinen hast du natuerlich recht, dass es logisch waere hinter dem Kabelmodem einen Miniswitch anzuschliessen an den du die FritzBox und den Router haengst.
    Es gibt aber mittlerweile Switche die Strom aus der USB Schnittstelle (z.B. der Fritzbox) holen und kein eigenes Netzteil benoetigen. Siehe ebay.

    Wenn du testest schreib mal deine Ergebnisse hier.


    voipd.
     

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  5. el_valiente

    el_valiente Aktives Mitglied

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    Danke! Deine Vorschläge helfen mir weiter.
    Du hast recht. Bei den neueren FBs (z.B.7140) ist nur LAN1 "echt", die anderen 3 hängen parallel an LAN1. Bei der 7050 war das noch anders, die hatte zwei "echte", unabhängige LAN Ports.
    Was den Switch mit Spannungsversorgung per USB betrifft: Gute Sache, aber nicht für die FB. Bei der ist der USB-Port Volt-mässig schwach dimensioniert und mit einem Memory-Stick schon fast ausgelastet.
    Meine Installation würde wie folgt aussehen: Kabelmodem -/- Switch -/- an einem LAN-Port der Internet-aktivste PC direkt (das ist eine IP) -/- an einem anderen LAN-Port die FB (das ist die zweite IP) mit Voip und zusätzlichen PCs.
    Damit brauche ich auch nur einen Switch und kann beide IPs verwenden (ohne zusätzlichen Router). Aber vorläufig werde ich das (noch) nicht installieren.
    .