kann defekter passiver Prüfabschluss...

IPtalker

Neuer User
Mitglied seit
15 Aug 2007
Beiträge
2
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
0
Guten Tag,
meine Frage:
Kann ein defekter passiver Prüfabschluss (PPA) in der TAE Dose (durch Blitzschlag) eine höhere Kabeldämpfung hervorrufen?
Seid diesem Vorfall wird die Kabeldämpfung höher angezeigt in der Fritzbox7170.

(Die Störstelle konnte nicht feststellen das der Splitter defekt ist, ich konnte durch Gegentesten mit noch einem anderen Router herausfinden, das der Splitter defekt ist, Splitter wurde deshalb schon getauscht)
 
Normalerweise nicht, weil der Prüfabschluß (ein einfacher Widerstand ) abgeschaltet wird, wenn ein TAE-Stecker eingesteckt wird.
 
Danke für den Hinweis, das habe ich am frühen Morgen doch etwas durcheinandergebracht.
In einem anderen Thread war ein Bild einer etwas angegammelten TAE-Dose, also imm Zweifelsfall mal alles unter die Lupe nehmen. Der Anschluß selbst funktioniert ja auch ohne diesen Abschluß.
 
Dämpfungswerte

Ich bin nur etwas verwudert über die Anzeigewerte in der Fritzbox, diese schwanken außerdem. Gestern hatte ich eine Signal/Rauschtoleranz von 13db, heute sind es plötzlich wieder 25 db in Empfangsrichtung.
Die Leitungsdämpfung von 45db ist für 2000er eigentlich zu hoch, besteht da die Gefahr wenn man den Provider wechselt, das die Leitung in der Geschwindigkeit z.B. auf eine 1000er herabgesetzt wird?

Leitungskapazität kBit/s 7980 1328
ATM-Datenrate kBit/s 2304 224
Nutz-Datenrate kBit/s 2087 203
Latenzpfad interleaved interleaved
Latenz ms 16 16
Frame Coding Rate kBit/s 32 32
FEC Coding Rate kBit/s 256 32
Trellis Coding Rate kBit/s 360 64
Aushandlung fixed fixed

Signal/Rauschtoleranz dB 25 30
Leitungsdämpfung dB :( 45 27
Status 4ebc 6
Fritzbox 7170
 
Die Signal-Rauschtoleranz schwankt bei mir auch etwas (2..5dB), allerdings ist eine so starke Schwankung schon komisch.
 
Mit dem herabsetzen der Leitung habe ich selbst im Bekanntenkreis erlebt. Der Kunde hat von T-COM 1000er nach Netcologne mit einer 4MBit Leitung gewechselt. Danach war die Leitung schlecht. Zurück zu T-COM hat leider auch nicht den erhoffen Erfolg gebracht. Erst nach endlos vielen Telefonaten haben die dann doch noch einmal die Rangierung am HVT etc. kontrolliert. Seit dem ist wieder alles beim alten.

Alleine in der VST gehen einige Meter ins Land, was aber normalerweise nur bei sehr schnellen Leitungen (>16MBit) ein Problem ist.
Wenn bei der T-COM die Kabel direkt vom HVT aus auf die eigene Hardware geht, müssen die anderen Provider noch einiges an Kabelstreckt in Kauf nehmen, da die Räumlichkeiten irgendwo anders in Gebäude sind. Außerdem kommen noch mind. 2 LSA+ Leisten (Kabelklemmleisten) beim ÜVt (Übergabeverteiler) dazu. Wird hier nicht sauber gearbeitet, entstehen die Probleme mit den sehr hohen Leitungswiderständen. Interessant sind dann immer die Messungen, welche durch den Anbieter gestartet werden können. Ist ein größerer Unterschied zwischen a->GND zu b->GND sind die Fehler oft in der Vermittlungsstelle zu suchen. Nur das den Jungs an der anderen Seite bei zu bringen kostet oft viel Nerven :D
Ist die Leitung so oder so schon ziemlich an der Grenze, wäre ich mit einem Wechsel vorsichtig.
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,879
Beiträge
2,303,825
Mitglieder
378,548
Neuestes Mitglied
yiannostest