[Frage] Kann FB7390 LAN Port Script-gesteuert oder Event-basiert deaktiviert werden?

cmonty14

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Hallo!

Ich habe einen "besonderen" Anwendungsfall, den ich wie folgt beschreiben kann:
Wenn sich Gerät A an der FB7390 anmeldet, d.h. der Netzwerk-Client mit dem Hostnamen Client1 aktiv mit dem LAN verbunden ist, dann soll ein anderer Client2 keine Internetverbindung über Port xxx aufbauen können.
Es kann auch eine weniger spezifische Einschränkung sein, z.B. der LAN Port, an dem Client2 angeschlossen ist, wird deaktiviert.


Lässt sich diese Funktion Event-basiert oder Script-gesteuert realisieren?


THX
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wage mal mich festzulegen und sage: Nein.

Zwar kann auch die 7390 einzelne Ports aus der "lan"-Bridge herauslösen und als "ipsecbrX"-Interface bereitstellen (also eine VPN-Verbindung ausschließlich an diesem einen Port zur Verfügung stellen und die muß ja nicht aktiviert sein), aber dort sind keine einzelnen Ports aus Sicht des Betriebssystems in der Bridge zusammengefaßt, sondern nur das WLAN und der Ethernet-Switch als einzelnes Interface "eth0". Die Konfiguration des Switches übernimmt wohl der "dsld" i.V.m. dem "kdsldmod"-LKM.

Eine Änderung an der VPN-Konfiguration, die ihrerseits eine Änderung der Switch-Konfiguration erforderlich macht, wird auch erst nach einem Neustart der Box wirksam - insofern ist das sicherlich eher kein gangbarer Weg. Eventuell würde auch das gezielte Stoppen von Diensten und deren anschließender Neustart schon ausreichen, aber mit einiger Sicherheit dürfte dazu das Stoppen des "dsld" gehören - mit der Konsequenz des Verlustes der Internet-Verbindung für alle und nicht nur für den einen Port. Wie weit man da gehen müßte und ob es überhaupt machbar ist (wenn dazu das "kdsldmod.ko" entladen werden müßte, weil es nur beim Laden die "ar7.cfg" auswertet, könnte das u.U. gar nicht funktionieren), wäre zu testen - falls Du den Aufwand wirklich treiben will.

Bei anderen Modellen (die VR9-basierten haben die Ports i.d.R. einzeln in der Bridge und man kann mit "brctl" einen einzelnen herauslösen) wäre es mit eigenem Skript aber machbar - wobei es auch nicht so einfach ist, den "Trigger" auszuwerten, wenn der in einer "Anmeldung" von Gerät A bestehen soll. Schon die Frage, was eine solche "Anmeldung" eigentlich sein soll, ist ja eher unklar - ein "wired device" meldet sich ja gar nicht unbedingt an der FRITZ!Box an. So eine Anmeldung wäre für die Benutzung des WLAN oder irgendeines Dienstes auf der FRITZ!Box erforderlich, aber nicht für reines Routing.
 
Könnte nicht ein simples runterfahren des eth1 mit ifconfig über ein endlos laufendem Skript/Kommando welches mit "delay" gestartet wurde, helfen?

Das Gerät wird angepingt und wenn da: ifconfig eth1 down
...wenn nicht: ifconfig eth1 192.168.178.1 up
Natürlich nur, wenns auch getan werden muss.
 
Bei der 7390 dürfte es das eth1-Interface in der von Dir benötigten Form für das "ifconfig" gar nicht geben ... sofern AVM nicht am Vx18x-Code noch geändert hat. Dort wurde m.W. nur ein einziges Interface "eth0" für den (Hardware-)Switch (in Richtung "LAN") konfiguriert, das "normale" Bridgen zwischen den LAN-Ports übernimmt dann die Crossbar im Switch und nicht das FRITZ!OS in der "lan"-Bridge. Dort kommt nur das Bridgen zwischen WLAN und LAN zum Tragen.
 
Wenn sich Gerät A an der FB7390 anmeldet, dann soll der LAN Port 2 keine Internetverbindung über Port xxx erlauben.

IMHO werden hier zwei funktionen benötigt:
1.) erkennen wenn "Wenn sich Gerät A an der FB7390 anmeldet"
ich gehe davon aus, dass TE hier die Anmeldung an Web-IF meint und nicht die einfache Nutzung der FB7390 als Internet-Gateway;
unklar, ob es hier eine Art OnLogon-Trigger als Event bei Fritzbox gibt

2.) Internet-Verbindung für Gerät an LAN Port 2 im Bedarfsfall sperren:
interessant zu wissen wäre: was steckt hinter LAN Port 2 ?
ist es ein einzelnes Gerät mit eindeutiger IP Adresse ? dann wäre die Idee die Internet-Verbindung über Kindersicherung das Zeitquota von 24h auf 0h per CLI (LUA-Befehl entsprechend kids_profilelist.lua) zu ändern;

just my 2ct tips
 
Vielen Dank für die Beiträge.

Ich denke es bedarf noch einiger Zusatzinformationen, um den Anwendungsfall besser zu verstehen:
1. "Wenn sich Gerät A an der FB7390 anmeldet" bedeutet, dass der Netzwerk-Client mit dem Hostnamen client1 "up and running" ist, also mit dem LAN verbunden und über die FB7390 als Internet-Gateway Verbindungen ins WAN aufbaut.
2. Der Event-basierte Trigger soll demnach sein: Client1 hat sich im LAN angemeldet.
3. Nachdem der Trigger ausgelöst wurde, soll ein anderer Netzwerk-Client mit dem Hostnamen Client2 keine Verbindung ins Internet über Port xxx aufbauen können. Ich denke die Idee mit Kindersicherung könnte funktionieren, d.h. die Einstellungen der Kindersicherung für Client2 werden Event-basiert aktiviert bzw. deaktiviert.

THX
 
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