[Frage] Kann man ganz neue Fritzboxen jetzt direkt mit Alexa verbinden? (ohne Fritz Gateway)

Peter931

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Die neuesten Fritzboxen wie z.B. 5690 Pro unterstützen
DECT ULE
Zigbee 3.0
Matter (in Vorbereitung??)

Kann man damit nun via Alexa-Sprachsteuerung AVM DECT-Heizungsregler direkt steuern?

Oder benötigt man immer noch das AVM-Gateway?
 
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Man kann und konnte das AVM-Gateway nur als Matter-Gateway benutzen und darüber in die Alexa-Cloud bringen.
Das wird sich kaum ändern mit den eines schönen Tages mal Matter-Gateway-fähigen Fritzboxen.
 
Vom Fritz Support wurde ich auch aufs Fritz Gateway verwiesen und bei einer offiziellen Anfrage von teltarif wurde das auch ernsthaft als Lösung angeboten.
Ist natürlich ne super Lösung für die teuerste Box nochmal teures Zubehör zu kaufen, was dann irgendwann (wenn Matter dann mal integriert ist) für immer in der Schublade landet oder man (vermutlich deutlich unter Wert, wenn dann die meisten Boxen eh Matter können) weiterverkaufen darf...
So kann man natürlich auch Verkäufe des Gateways künstlich ankurbeln und braucht mit der Matter-Integration keine Eile walten lassen...
 
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Also nachdem heute mein USB-3.0-Stecker mal wieder das 2.4GHzWLAN so fritiert hat, dass sich kein Matter-Gerät am WLAN anmelden konnte, bin ich ganz froh drum, dass die Matter-Geschichte noch nicht implementiert ist und über das Gateway läuft.
 
Es gab mal einen 3rd-Party-Alexa-Skill, der auf der Fritz!Box einen eingerichteten Extra-Benutzer mit Zugriff auf SmartHome und aus dem Internet benötigte.
Ob man jemandem diesen Zugriff erlauben will muss jeder selbst abwägen.
 
Also nachdem heute mein USB-3.0-Stecker mal wieder das 2.4GHzWLAN so fritiert hat
Dann stell es fix auf USB-2.0 und deine Probleme gehören der Vergangenheit an.
Das ist ja bekannt, daß es da Reibereien zw. den Frequenzen gibt, wenn das USB-3.0 Gerät und Kabel nicht sehr gut geschirmt sind.
 
Es gab mal einen 3rd-Party-Alexa-Skill, der auf der Fritz!Box einen eingerichteten Extra-Benutzer mit Zugriff auf SmartHome und aus dem Internet benötigte.
Ob man jemandem diesen Zugriff erlauben will muss jeder selbst abwägen.
Wurde schon vor längerem eingestellt, weil AWS das Preismodell geändert hat und diese Kosten auf den Entwickler zurückgefallen wären.

War damals schon eine für Fritz lächerliche "Lösung", jetzt ohne diesen Skill überhaupt keine Sprachintegration mehr für die Fritzboxen zu haben (sondern dafür extra noch Hardware verkaufen wollen) ist leider kein Smarthome, sondern ein Witz. Wenn ich für jede Lampe das Handy aufwendig in die Hand nehmen oder ein Smart-Schalter drücken soll, kann ich auch gleich den normalen Lichtschalter drücken. Fritz ist sich IMHO wohl nicht bewusst, wie ausgerechnet das den Sektor entwertet, der doch ein gutes Alleinstellungsmerkmal mit Zukunftsperspektive gewesen wäre. Denn ein vergleichbares All-in-One-Gerät gibt's nicht wirklich am Markt. Mittlerweile ist aber genau deshalb mein komplettes Smarthome weg von Fritz und dafür zu Philips Hue gewandert, die haben diese Raketenwissenschaft namens Matter auf 40€-Hardware ausm Baumarkt im Griff.
 
Ikea ist in Sachen Matter auch gut dabei mit den bisherigen Schaltern. Sowohl die Tradfri-Geräte als auch deren Nachfolger sind mittels 'Matter auf dem Dirigera-Hub' verwendbar.

Nächstes Jahr bringt Ikea die nächste Generation Sensoren (diverse Messwerte) und Aktoren. Es werden 21 neue Geräte kommen, davon 12 Leuchtmittel.
Siehe https://www.heise.de/news/Smart-Hom...er-Geraete-kommen-in-die-Regale-11068364.html .
 
Ja, Fritz wird nun rechts und links überholt und das auch noch von Herstellern, die eigentlich wie Ikea überhaupt da kein Fuß im Markt hatten.
Wer jetzt einmal bei einem anderen Hersteller gelandet ist und dutzende Gerätschaften im Haus verteilt hat, der kommt auch so schnell nicht wieder zurück. Trotz aller Sympathie für Fritz ist nach mehreren Jahren Warterei auch mal vorbei.

Seit die Einstellung des Skills "FBSmarthome" angekündigt wurde, hätte von AVM-Management entweder finanzielle Unterstützung/Abkauf des Projekts vom Entwickler oder eine eigene Lösung direkt angeboten werden müssen. So hat das wirklich extrem negative Beiträge und Feedback in den gängigen Online-Medien verursacht. Egal ob wenigstens in Form einer fehlerbehaftete Labor/Beta, Hauptsache mal grundlegende Funktionalität von Alexa wäre auf den gängigsten FritzBoxen geboten gewesen.

Hier seit fast 2 Jahren nun nur (eigentlich komplett unnötige) Hardware als Lösung anzubieten ist ein Witz. Alexa-Integration ist ein Stück Software auf einem Cloud-Server (die offensichtlich von einem Dritten als Freizeitprojekt realisierbar war) und nichts, weswegen ich mir gewiss nicht ein zusätzliches 80€-Gerät mit 5-10€ jährlichen Stromkosten neben eine FritzBox hänge. Da bin ich ratzfatz bei einem anderen Hersteller, der dann Alexa und gleich noch 5 andere Dinge mehr kann.

Ich hatte 6 Fritz DECT-Aktoren, die einst super mit Alexa funktionierten. Die machen jetzt noch bissel nach Uhrzeit programmierte Weihnachtsbeleuchtung, ansonsten liegen die im Keller und werden garantiert nicht mehr erweitert, genauso wie die Heizkörperthermostate. Und ich denke so wird's vielen Kunden gehen. Manche Dinge versteht man nicht.
 
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Ja, Fritz wird nun rechts und links überholt und das auch noch von Herstellern,
Fritz ist in erster Linie ein Hersteller von Routern und Repeatern. Im Smart Home verkaufen die vielleicht relevant noch ihre Heizkörperregler und Steckdosen. Dabei haben die einen Marktanteil in Deutschland von über 50% im Konsumerbereich. Das nennst du rechts und links überholt? Welche Firma in Deutschland schafft es überhaupt noch im Konsumerbereich in einer Elektroniksparte solche Marktanteile zu erreichen?
Ich hatte 6 Fritz DECT-Aktoren,
Wow... was für eine relevante Menge ...
Alexa-Integration ist ein Stück Software auf einem Cloud-Server
Danke@Fritz... ich bleibe gerne lokal

Und als kleines Gimmick, meine Holde heißt Alex, die zu rufen geht einfacher...
 
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@tarracta
Okay, Dein Unmut gegenüber diesem Thema hast Du denke ich nun genung Kund getan.

Jeder der sich ernsthaft damit beschäftigt, weiß all das, was Du in verschiedenen Formen wiederholst.

Somit wäre zunächst abzuwarten, was mit den Boxen welche Zigbee unterstützen in kommenden Versionen kommen wird - es ist ja nicht so, dass das Gateway und die Boxen welche ZB unterstützen gleichzeitig auf den Markt kamen und wir hier dann schon wieder beim Thema wären, warum die neusten F!Boxen nicht die aktuellste OS-Version haben, sondern die "alten".

Das Thema ist nicht neu und wurde hier ja "damals" bereits durchgekaut, dies immer wieder zu ventilieren ändert letztlich auch nichts.

Dieser Post dient rein dem moderatorischen Hinweis und bildet keine weitere Diskussionsgrundlage.



Ich bin auch eher der Freund des "Lokalem" und weigere mich nach wie vor überhaupt Sprachnachrichten zu versenden, da fange ich nicht damit an, mit meinen Geräten zu sprechen.
 
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Fritz ist in erster Linie ein Hersteller von Routern und Repeatern.

Und dieser Markt hat seine Sättigung ziemlich erreicht (es gibt eben nicht mehr alle 5 Jahre eine neue WAN-Technologie und das (W)LAN ist auch schnell genug), sodass man sich neue Geschäftsfelder rund ums intelligente Haus erschließen muss. Und da aus historischen Gründen FritzBoxen so dermaßen weit verbreitet sind, hatten sie hier eine sehr gute Ausgangslage, die sie durch sowas leider verspielen.

Welche Firma in Deutschland schafft es überhaupt noch im Konsumerbereich in einer Elektroniksparte solche Marktanteile zu erreichen?

So Statistiken sind immer schwierig - wenn jeder, der eine Funksteckdose oder ne bunte Birne hat, gleich ein Smarthome-Kunde ist, mag 50% Marktanteil für Fritz vielleicht stimmen, obwohl ich das nach kurzer Recherche nirgendwo bestätigt finde. Aber bei jeder "richtigen" Anwendung, speziell bei Integration durch Elektrofachbetriebe, sehe ich da für Fritz kaum Marktanteil. Bosch, Homematic, KNX-Standard. Und für einfachere Fälle Ikea oder Philips Hue, die sich aber auch schon im Bereich Security weiterentwickeln, weil Zigbee-Beleuchtung & Aktoren bei diesen Firmen schon so ziemlich ausentwickelt statt Gegenstand der Erprobung ist.

Wow... was für eine relevante Menge ...

Ja, wenn dir so Fehlkäufe egal sind, okay. Aber für mich eine sehr relevante Menge, das waren insgesamt mehrere Hunderte Euros für Geräte, die ich schlussendlich durch Philips-Geräte ersetzen musste, nachdem Fritz Alexa offensichtlich egal ist. Ja, war nie offizieller Produktbestandteil, aber in einer Zeit, wo jeder Hinterhof-Chinese alexa-fähig ist, hatte ich halt bei einem Markenprodukt "fest dran geglaubt".

Danke@Fritz... ich bleibe gerne lokal

Das macht natürlich gar keinen Sinn das Backend für ein Alexa-Skill lokal zu betreiben.

Aber ja, ich schreibe jetzt nichts mehr dazu, gemäß Stoney soll ja das Thema hier nicht weiter diskutiert werden.
 
So Statistiken sind immer schwierig
ich schreibe hier über Router und Repeater, das ist deren Hauptaugenmerk. Doch wenn du natürlich die Firma in eine komplett neue Sparte führen willst (Smart Home), dann bist du nicht der erste, der daran scheiterst und dich nicht gegen die billig Invasion China behaupten kannst.
Alleine schon die Steckdosen (ich habe hier für Zigbee 6€ und halt die Fritz Dinger für ca. 45-50€). Ohne Alleinstellungsmerkmal werden die sich nie behaupten können, warum sollten die also auf nen kaputten Markt hinbewegen? Nein, man reizt das Ding solange aus, wie es geht (die DECT500 ist ja schon vom Markt weg!)
 
RasPi mit USB Thread oder Zigbee Stick und Home Assistant drauf statt Gateway und dann kann man ALLE Endgeräte von jedem Hersteller ( Ikea, Philips, Bosch, Ali-China-Schrott) mit Fritzbox, Alexa, Google, Apple etc. nutzen und auch die alten DECT-Dosen mit Alexa sprachsteuern. Fertig.
 
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