Fritz ist in erster Linie ein Hersteller von Routern und Repeatern.
Und dieser Markt hat seine Sättigung ziemlich erreicht (es gibt eben nicht mehr alle 5 Jahre eine neue WAN-Technologie und das (W)LAN ist auch schnell genug), sodass man sich neue Geschäftsfelder rund ums intelligente Haus erschließen muss. Und da aus historischen Gründen FritzBoxen so dermaßen weit verbreitet sind, hatten sie hier eine sehr gute Ausgangslage, die sie durch sowas leider verspielen.
Welche Firma in Deutschland schafft es überhaupt noch im Konsumerbereich in einer Elektroniksparte solche Marktanteile zu erreichen?
So Statistiken sind immer schwierig - wenn jeder, der eine Funksteckdose oder ne bunte Birne hat, gleich ein Smarthome-Kunde ist, mag 50% Marktanteil für Fritz vielleicht stimmen, obwohl ich das nach kurzer Recherche nirgendwo bestätigt finde. Aber bei jeder "richtigen" Anwendung, speziell bei Integration durch Elektrofachbetriebe, sehe ich da für Fritz kaum Marktanteil. Bosch, Homematic, KNX-Standard. Und für einfachere Fälle Ikea oder Philips Hue, die sich aber auch schon im Bereich Security weiterentwickeln, weil Zigbee-Beleuchtung & Aktoren bei diesen Firmen schon so ziemlich ausentwickelt statt Gegenstand der Erprobung ist.
Wow... was für eine relevante Menge ...
Ja, wenn dir so Fehlkäufe egal sind, okay. Aber für mich eine sehr relevante Menge, das waren insgesamt mehrere Hunderte Euros für Geräte, die ich schlussendlich durch Philips-Geräte ersetzen musste, nachdem Fritz Alexa offensichtlich egal ist. Ja, war nie offizieller Produktbestandteil, aber in einer Zeit, wo jeder Hinterhof-Chinese alexa-fähig ist, hatte ich halt bei einem Markenprodukt "fest dran geglaubt".
Danke@Fritz... ich bleibe gerne lokal
Das macht natürlich gar keinen Sinn das Backend für ein Alexa-Skill lokal zu betreiben.
Aber ja, ich schreibe jetzt nichts mehr dazu, gemäß Stoney soll ja das Thema hier nicht weiter diskutiert werden.