.titleBar { margin-bottom: 5px!important; }

[Frage] Länge der Durchwahlnummern bei einem SIP-Trunk

Dieses Thema im Forum "Providerberatung" wurde erstellt von trantor, 10 Aug. 2018.

Schlagworte:
  1. trantor

    trantor Neuer User

    Registriert seit:
    8 Aug. 2007
    Beiträge:
    6
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Hallo,


    Da wir in absehbare Zukunft auf SIP-Trunk umstellen müssen, zuerst meine generelle Frage:

    Warum existieren bei SIP-Trunk Providern irgendwelche Einschränkungen bei Längen der Durchwählnummern?


    Wir haben ein ISDN Anlagen-Anschluss (3 NTBA's) z.B. 0123-12345-[…]
    Wir benutzen seit 2008 eine Trixbox Anlage, welche über Patton an ISDN Anlagen-Anschluss angebunden ist.
    Unser Trixbox ist quasi jetzt schon an ein SIP-Trunk angebunden.
    Dabei habe ich keine Probleme ob Durchwahl 0, 00, 000, 12345 uws. Lang wäre.

    Theoretisch nach e.164 wird maximal 13 Ziffern empfohlen, aber es geht auch länger, mind. hier in Deutschland.
    Wir haben z.B. uns Callthrough Routen eingerichtet z.B. 0123-12345-NNNNNN um über andere Routen rauszutelefonieren.

    Vor kurzem habe ich mit MK-Netzdiensten ein SIP-Trunk ausprobiert, und dabei festgestellt dass unterschiedlich lange Durchwähle ein Problem für MK-Net darstellt.
    Wir haben z.B. 0 für Zentrale, historisch 13 für Fax und sonst 3-stellige Durchwähle.
    Dabei müssten MK 0 und 13 extra konfigurieren… und wollten wissen wie Lange unsere Durchwähle sind.

    Warum leitet MK nicht einfach alles was hinter 0123-12345-[…..] steht über SIP-Trunk (so wie mein Patton es tut)?

    Ist das bei allen SIP-Trunk Providern mit Durchwahlfähigem Block so?
     
  2. Kostenlos

    Kostenlos Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12 März 2017
    Beiträge:
    2,007
    Zustimmungen:
    75
    Punkte für Erfolge:
    48
    Hallo!

    Da hast schon mal den 1. Denkfehler:
    Wenn man den Global-Call mit "0" beendet oder muss damit man sofort zur Vermittlung oder Abfragestelle kommt, gibt es auch dann weder eine 00 bz. 000 mehr!

    Die meisten Anlagen haben max. 4-stelligen Nummernplan, also gibt es max. 9999 u. das reicht bei den meisten aus, oder die haben ihr eigenes Telefonnetz, oder man will auf schickimicki machen.
     
  3. Zentronix

    Zentronix Mitglied

    Registriert seit:
    24 Jan. 2010
    Beiträge:
    374
    Zustimmungen:
    10
    Punkte für Erfolge:
    18
    Nein, ist es definitiv nicht.

    Wir haben einen SIP-Trunk von Easybell, da kommt alles an was mit der Kopfnummer beginnt. Egal ob ein paar Ziffern zuviel oder auch ganz ohne Durchwahl. Habe schon die wildesten Nummern in der Anrufliste gefunden, weil wohl manche Werbetreibende einfach irgendwas durchprobieren.

    Grüße.
     
  4. Kostenlos

    Kostenlos Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12 März 2017
    Beiträge:
    2,007
    Zustimmungen:
    75
    Punkte für Erfolge:
    48
    Was soll denn einer Anlage, welche halbwegs richtig programmiert ist, auch anderes übrig bleiben, als dass diese alle Anrufe egal ob zu kurze o. zu lange DDI´S dort ankommen, zum Abwurfplatz u. das ist meistens dann die Vermittlung, zwangsläufig dort einfach hinroutet.

    Das hat sicher nichts mit Provider-Abhängig zu tun!
     
  5. mschoenb

    mschoenb Mitglied

    Registriert seit:
    29 Okt. 2014
    Beiträge:
    269
    Zustimmungen:
    11
    Punkte für Erfolge:
    18
    Der Rufnummernplan ist bei SIP etwas anders als zu ISDN in den Anfangsjahren.

    Bei der Zuteilung von 030 44567-1234 war dir damals automatisch die 030 44567-0 zugeteilt.

    Jede Rufnummer die über die Rufnummer -0 (030 4456701) hinausging wurde durch das Amt an die 0 abgeworfen, später sogar übergeben und die TK durfte entscheiden. Identisch für alle Durchwahlen.

    Auch bei kleinteiligeren Anlagenanschlüssen (DW 10-29) wurde früher die -0 mit zugeteilt. Damit war aber faktisch ein großer Rufnummernbereich nicht mehr nutzbar.

    Oft wurde daher dann einfach die Durchwahlen (30-49) d m nächsten Kunden zugeteilt und der Kunde durfte verlängern aber hatte faktisch die -0 nicht für sich.

    Der Rest des 10er Blocks wurde oft dann individuell weitervergeben, oft zum Ärger des Firmenkunden der nicht verlängern konnte/wollte und mehr Durchwahlen benötigte.

    Ende des Ausflugs in die Vergangenheit :).


    Bei SIP ist das Grundlegend anders!

    Die Rufnummer wird immer komplett ausgewertet, bevor diese Übergeben wird.

    Die Zentrale mit -0 muss dir damit zugeteilt sein.
    Auch bei einer 3-stelligen DW alle 2- und 1-stelligen.
    Damit kannst du auch eine „Rufnummernverkürzung“ realisieren.

    Genauso verhält es sich mit Rufnummernverlängerung. Nur wenn dir alle Rufnunmern (bis zu 13 Stellen) zugeteilt sind, kannst du verlängern.

    Anbieter wie die Dt. Telekom machen das für den zugeteilten Rufnummernbereich - noch.

    Denn die Rufnummernknappheit ermöglicht mit SIP nicht gebuchte Rufnummern individuell zuzuteilen.

    Daher verstehe ich schon, dass dein Anbieter die -0 und zu kurzen Durchwahlen wissen muss, damit das an dich geroutet wird.
    Die IP PBX oder MGWs machen den Rest, dazu muss aber erstmal die SIP Message bei dir rauskommen.
     
  6. trantor

    trantor Neuer User

    Registriert seit:
    8 Aug. 2007
    Beiträge:
    6
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Danke für eure Antworten,

    verstehe ich es richtig?
    Uns wurde von Telekom block 00-99 zugeteilt, das heisst bei ISDN wäre alles was dahinter kommt, egal welche Länge an uns weitergeleitet.
    Die Nummern 0-9 aber auch, der Block sollte eigentlich 0-9 heissen.

    Telekom bietet jetzt sip-trunk endlich an, wird da auch alles an uns weitergeleitet, auch die nummern die länger als 13 Stellen sind? Momentan mit ISDN ist es so.

    Was sagt eure Erfahrung, welche SipTrunk provider machen es so?
    Wie Zentronix sagt, Easybell leitet wohl alles rüber, sogar ohne -0 .
    MK-netz müssten -0 extra konfigurieren.

    Was mich eigentlich gewundert hat, bei den gesprächen mit Voip-support von MK-netz,
    dass wohl technisch nicht möglich wäre einfach alles was hinter unserem block kommt, an uns weiterleiten zu können,
    sondern nur so z.B.
    0 - einstellige Zentrale
    1X - zweistellige 10-19
    2XX - dreistellige 200-299
    ...
    4XXX - für 4 Stellige, quasi immer anfangs Ziffer muss signalisieren wie lang es wird.

    Ich könnte vermuten, dass die Software und Hardware bie MK-Netz es nicht kann und arbeitet nach alten ISDN Regeln. Deswegen wäre interessant bei welchen Providern es anders funktioniert.
     
  7. mschoenb

    mschoenb Mitglied

    Registriert seit:
    29 Okt. 2014
    Beiträge:
    269
    Zustimmungen:
    11
    Punkte für Erfolge:
    18
    0-9 war bei einem Durchwahlbereich von 0-99 auch bei ISDN nicht nutzbar.
    Diese wurde zwar korrekt übergeben, aber TKs wussten ja nicht ob noch was kommt.

    Endlich ,... Pilotkunden wurden bereits April 2017 umgestellt, so lange ein BNG Anschluss vorhanden war.

    Ob mehr als 13 Stellen - braucht man das? - einfach testen . Aber die Telekom teilt dir (noch) alle Nunmern zu die länger sind als das was du gebucht hast, was ich verwende für ein Fax2Email GW -> 13 zwischen der DW ist die Faxdurxhwahl.
    Abergläubische Menschen wollen nämlich nicht die DW13 .


    Kann ich dir nicht helfen, da ich nur Telekom SIP Trunks verwende.
    Aus guten Grund, weil ein regionaler Anbieter immer noch (unverständlicherweise) auf SDSL besteht für SIP Trunks.
     
  8. trantor

    trantor Neuer User

    Registriert seit:
    8 Aug. 2007
    Beiträge:
    6
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Du meinst sicherlich, old-school ISDN Anlagen, bei meinem Patton-Asterisk Setup seit 2008 ist es gar kein Problem.
    Signalisiert wird schon die richtige Nummer, dass die ISDN TK Anlagen damit nicht umgehen konnten, wundert mich.

    Ich wollte wirklich schon 2008 auf SIP-Trunk gehen, nur damals war es sehr teuer, in Rahmen des Deutschland-LAN mit sehr teuren SDSL Leitungen gekoppelt.
    Seit dem es mit ISDN bekannt wurde, habe ich jedes Jahr bei Telekom nachgefragt, und immer (mind. in unserer Region) wurde es auf nächstes verschoben.

    Weil es funktioniert hat, habe ich ein Paar Call-Through Varianten gebaut, wenn es erhalten bleibt, wäre gut. :)
     
  9. mschoenb

    mschoenb Mitglied

    Registriert seit:
    29 Okt. 2014
    Beiträge:
    269
    Zustimmungen:
    11
    Punkte für Erfolge:
    18
    Ich grüble gerade wie das gehen soll.

    Wenn du die bei einem Durchwahlbereich 01-99, die- 9 als Beispiel ausgewertet hattest, dann war doch die 91-99 nicht nutzbar.

    Bei ISDN kam zwar die Rufnummer im Block, aber zumindest die TKs die kenne, konnten nicht unterscheiden ob einen -9 oder -99 gekommen ist, da für diese -9 maßgeblich war.
    Deswegen konnte ich auch keinen DW -9 anlegen, wenn es schon DW -9x gab.
    Deswegen war auch die DW-11 blockiert und als Verlängerung oder Verkürzung die DW -110, -112 anzulegen, auch wenn diese dann nur zur Umsetzung des Notrufs war, um Nutzer nicht verzweifeln zu lassen, falls in der Hektik die Amtsnull vergessen wurde.


    Oh das war dann wirklich sehr früh . Da „spielte“ ich noch mehrteiligen Anlagenanschlüssen rum, oder bekam kulanterweise eine S2M wenn zu wenig Drähte vorhanden waren.


    Verstehe . Kannte das nur als Nachwahl, aber bis 13 Stellen sollte es gehen.
    Selbst hatte ich mal (temporär) einen 10er Bereich auf 100er verlängern müssen, was problemlos funktionierte, aber ich war dann an den maximalen 13 Stellen angekommen.

    Teilweise kommt bei der Übergabe eines Gesprächs von Vodafone zur Telekom leider noch recht seltsame SIP Messages, und sei es das alles es mal mit 089 kommt, oder als 004989.
    Ob dann vom Standard abgewichen wird, und mehr als 13 zugelassen werden, wage ich dann zu bezweifeln. Netzintern kann es anders aussehen.
     
  10. trantor

    trantor Neuer User

    Registriert seit:
    8 Aug. 2007
    Beiträge:
    6
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    #10 trantor, 13 Aug. 2018
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14 Aug. 2018
    Ich denke für Asterisk ist es egal, es muss eine unikale extension Number geben und uniq. DID

    Habe gerade ausprobiert, von meinem Handy (T-Mobile) ans T-ISDN Anlagenanschlüss, ich könnte extra 15 Stellen zusätzlich benutzen.
    Zum meinem Block z.B. 0123-45678-x wurde noch 123456789012345 übergeben. Siehe Bild.
    longnumber.png

    //edit by stoney: Bild geschrumpft
     
  11. trudeh

    trudeh Mitglied

    Registriert seit:
    11 Sep. 2005
    Beiträge:
    371
    Zustimmungen:
    12
    Punkte für Erfolge:
    18
    Bei einem Smartnode gibt es den Parameter "digit-collection timeout 2".
    Nach zwei Sekunden wird das gewählt was bis dahin an Ziffern angekommen ist.
    Kritisch ist es eigentlich nur wenn Oma Lieschen von Hand zu langsam wählt.
     
  12. mschoenb

    mschoenb Mitglied

    Registriert seit:
    29 Okt. 2014
    Beiträge:
    269
    Zustimmungen:
    11
    Punkte für Erfolge:
    18
    #12 mschoenb, 13 Aug. 2018
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14 Aug. 2018
    Ok Danke :)

    Bei „meinen“ Mitel/Aastra Anlagen kann ich jedoch keinen DW-9x erstellen, wenn ich mir schon eine DW mit 9 gemacht habe
     
  13. Kostenlos

    Kostenlos Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12 März 2017
    Beiträge:
    2,007
    Zustimmungen:
    75
    Punkte für Erfolge:
    48
    Asterisk wird es wahrscheinlich "Conchita" sein, nur dem Provider nicht, da es Internationale Richtlinien gibt, wie lange bzw. aus wievielen Zahlen, eine Rufnummer, max. sein kann, darf u. soll!

    Hast Du solche "Elendslangen" Rufnummer schon mal in einem TB gesehen, ich nicht.

    Und wie Du Deine angeblichen Call-Through-Nummern, in der Asterisk einstellst, bleibt ganz Deiner Kreativität überlassen.

    Wenn ich mit 0049894711 anrufe, musst Du es selber wissen, ob u. wie man genau diese Rufnummer, gezielt zu einem anderen Ziel über einen "Billigsdorfer-Tarif" dann zu einem Hdy weiterleitet.
     
  14. Theo Tintensich

    Theo Tintensich Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10 März 2008
    Beiträge:
    1,360
    Zustimmungen:
    23
    Punkte für Erfolge:
    38
    Ort:
    Berlin
    Die Rufnummernlänge ist (vielleicht noch) durch die maximal auswertbare Länder der Rufnummern in allen Ländern der Welt vorgegeben.
    Ist in einem Land noch eine alte Vermittlungsstelle, dann gilt die maximale Länge einer Rufnummer von 15 Zeichen, ohne die Verkehrsausscheidungsziffer, mit Vorwahl für Land und Ort (früher 13 Ziffern).

    Wer kein Problem hat, wenn er aus solchen Ländern nicht angerufen werden kann, ....