LAN-HDD (NDAS) + DS-Mod @ 7170 = möglich?

Eagle3386

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Moin zusammen,

ich hoffe, der Thementitel ist halbwegs verständlich - falls nicht, hier nochmal 'ne genauere Beschreibung:

Ich besitze 'ne 7170 (momentan noch mit DS-Mod 15.1) und suche schon lange 'ne File-Server-Variante, wo ich bspw. das neueste Ubuntu-Image über Nacht per BitTorrent-Client downloaden kann (Stromkosten sparen und Umwelt entlasten und so.. ;)).

Es wäre also Nötig, eine HDD an die Box zu hängen, die ein vollständiges Linux enthält, d. h. wo ich per SSH (oder gar VNC-mäßig) auf die Festplatte kann, den Torrent zum Downloaden anfüge und dann lädt die Box das auf die Platte.

Hinzu kommt aber noch, dass ich 'n kleiner Sicherheitsfanatiker bin, will heißen: die Platte würde sich nicht in meinem Zimmer befinden, sondern im Flur, wo öfters Leute vorbeigehen und ja durchaus die Möglichkeit hätten, die Platte mitzunehmen (will niemandem was unterstellen, aber böse Menschen gibts überall.. ;)) - daher soll die *komplette* Platte per TrueCrypt mit AES verschlüsselt sein..

So, jetzt gibt's schon das erste Problem: der USB-Host der Box kann bekanntlich nur USB 1.1 - das ist 'ne Katastrophe und untragbar in meinen Augen..
Also suchte ich nach 'nem Adapter für 'nen USB-Stecker (vom HDD-Case) auf RJ-45 (immerhin gibt der 100MBit.. ;)) - aber Pustekuchen, nur andersrum gibts das (also Ethernet auf USB für bspw. Laptops).. :(

Gut, weiter gesucht und auf http://geizhals.at/deutschland/a270897.html gestoßen - gefällt mir ganz gut, bringt mich jetzt aber zu folgenden Fragen:

- Wäre das o. g. Szenario mit der 7170 und dem DS-Mod überhaupt erstmal möglich?

- A.C.Ryan spricht von NDAS, was laut Wikipedia nix TCP/IP-konform ist -> könnte ich trotzdem (bei entsprechender Port-Weiterleitung) von einem beliebigen Rechner *außerhalb* meines Heimnetzwerks auf die Festplatte zugreifen?

- Wie kann ich Ubuntu auf der Platte installieren? Debootstrap läuft doch auf der Box, soll dann doch aber auf die Platte (IPF-Wiki hat dazu leider keinen Eintrag und Google gab mir nix Gutes..)?!


Besten Dank im Voraus,
der wissbegierige und hoffnungsvolle Martin.. :D
 
Wenn Du Ubuntu herunterladen willst, wozu brauchst Du ein vollständiges Linux auf Platte? Da fehlt mir ein Stückchen Zusammenhang, wie mir scheint.
 
Prinzipiell würde es vermutlich gehen.

Die Anwendung ist aber sehr speziell, vermutlich wirst Du es selbst machen müssen.

Ich persönlich kann noch nicht einmal den Sinn dieser Anordnung erkennen, aber das soll niemanden abhalten.

So würde ich mir zum Beispiel keine Gedanken darum machen, ob mein neuestes Ubuntu auch gut verschlüsselt ist.
Wenn ich es doch tun würde, würde ich die Festplatte an einen sicheren Ort bringen, zum Beispiel in die Nähe der Box. Und wenn die nicht an einem sicheren Ort steht, nützt der Rest auch nicht viel.
Und mein Internet-Anschluß ist auch nicht schneller als ein USB-Anschluß.
 
Ich denke , dass das prinzipiell möglich, ist ein NDAS-LW auf einer fritzbox zum laufen zu bekommen.

Man braucht wohl 3 Module:
Code:
lindose:/home/schmatke/sourcen# lsmod | grep ndas
ndas_block             33652  0
ndas_core             149068  1 ndas_block
ndas_sal               27548  2 ndas_block,ndas_core
lindose:/home/schmatke/sourcen#
Dann noch das tool ndasadmin und ein /dev/ndas und /oder /dev/ndas-13128989-0 (oder so ähnlich)

Mit ext3 hat aber nur ein User exklusiven Schreibzugriff.
Auf Anfrage bei Trekstor erhielt ich folgende Antwort:
Code:
Bei Linuxbetriebssystemen sollten Sie die DataStation maxi z.ul in den
Formaten "ocfs2" oder "gfs" formatieren. Nur in diesen Formaten haben
Sie gleichzeitig Schreib- als auch Lesezugriff von mehreren Computern.
Andere Formate werden nicht oder nur teilweise unterstützt.

Source-Treiber gibt's hier:
http://code.ximeta.com/trac-ndas

Edit:
Sehe gerade, dass @Eagle3386 von einer ganz anderen Platte redet. Ich habe eine DataStation maxi z.ul. Sollte aber prinzipiell genauso funktionieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt einige NAS-Gehäuse, die eher etwas für dich wären. Schau mal auf http://wiki.opennas.info/index.php/Hauptseite vorbei, da werden einige baugleiche Geräte vorgestellt. Die laufen mit Linux und haben einen torrent-client eingebaut. Gibts als GBit und 100MBit Version. Die 100MBit Version hat etwa eine Übertragungsrate von 3-4MB/sec. Die GBit Version so etwa 10-12 MB/sec. TrueCrypt könnte jedoch Schwierigkeiten machen, such mal im Forum dort. Dafür sind die verwendeten CPUs in HomeOffice NAS-Lösungen meist zu schwach.
Mit so einer NAS-Box musst du an der Fritzbox nichts mehr ändern. Die NAS-Box verhält sich dann wie ein zuätzlicher Rechner im Netz. Generell würde ich lieber ein NAS anstatt ein NDAS Gehäuse nehmen, die sind einfach flexibler.
http://de.wikipedia.org/wiki/Network_Direct_Attached_Storage
 
kriegaex schrieb:
Wenn Du Ubuntu herunterladen willst, wozu brauchst Du ein vollständiges Linux auf Platte? Da fehlt mir ein Stückchen Zusammenhang, wie mir scheint.
Das war nur ein schnelles Beispiel.. Ich hätte auch als Beispiel eine YouTube-Video-Collection oder andere große Dateimengen anführen können.. :)
Es soll auch (mangels Peripherie) kein Ubuntu wie von den Live-CDs her bekannt sein, aber eben auch kein Mini-Ubuntu in der Größe des FritzBox-ROMs sein.. ;)


RalfFriedl schrieb:
Prinzipiell würde es vermutlich gehen.

Die Anwendung ist aber sehr speziell, vermutlich wirst Du es selbst machen müssen.

Ich persönlich kann noch nicht einmal den Sinn dieser Anordnung erkennen, aber das soll niemanden abhalten.

So würde ich mir zum Beispiel keine Gedanken darum machen, ob mein neuestes Ubuntu auch gut verschlüsselt ist.
Wenn ich es doch tun würde, würde ich die Festplatte an einen sicheren Ort bringen, zum Beispiel in die Nähe der Box. Und wenn die nicht an einem sicheren Ort steht, nützt der Rest auch nicht viel.
Und mein Internet-Anschluß ist auch nicht schneller als ein USB-Anschluß.
Selbstmachen ist erstmal kein Problem - ich bastel durchaus gerne was, wenn's mir dann viel Arbeit abnimmt.. :D

Es wäre auch denkbar, dass ich nur 'nen Hidden-Container erzeuge und das eigentliche OS völlig unverschlüsselt bliebe.. - Aber auf die Platte kämen halt sämtliche Tools, Bilder, Videos, etc., wo ich selbst bestimmen möchte, wer sie jemals sehen bzw. benutzen darf und wer nicht.. ;)

Die Festplatte wird ca. 20cm über der Box (hängt an der Wand) auf 'nem Holzbrett stehen - etwas versteckt, aber dennoch für gezielte Sucher sichtbar.. - Und die sollen (nur für den Fall der Fälle) dann trotzdem in die Röhre gucken.. :D

Die Festplatte würde ja nicht nur von extern, sondern auch intern genutzt - und da sind dann 1,5MB/s. schon was Anderes als 60MB/s... ;)


schmatke schrieb:
Ich denke , dass das prinzipiell möglich, ist ein NDAS-LW auf einer fritzbox zum laufen zu bekommen.

Man braucht wohl 3 Module:
Code:
lindose:/home/schmatke/sourcen# lsmod | grep ndas
ndas_block             33652  0
ndas_core             149068  1 ndas_block
ndas_sal               27548  2 ndas_block,ndas_core
lindose:/home/schmatke/sourcen#
Dann noch das tool ndasadmin und ein /dev/ndas und /oder /dev/ndas-13128989-0 (oder so ähnlich)

Mit ext3 hat aber nur ein User exklusiven Schreibzugriff.
Auf Anfrage bei Trekstor erhielt ich folgende Antwort:
Code:
Bei Linuxbetriebssystemen sollten Sie die DataStation maxi z.ul in den
Formaten "ocfs2" oder "gfs" formatieren. Nur in diesen Formaten haben
Sie gleichzeitig Schreib- als auch Lesezugriff von mehreren Computern.
Andere Formate werden nicht oder nur teilweise unterstützt.

Source-Treiber gibt's hier:
http://code.ximeta.com/trac-ndas

Edit:
Sehe gerade, dass @Eagle3386 von einer ganz anderen Platte redet. Ich habe eine DataStation maxi z.ul. Sollte aber prinzipiell genauso funktionieren.
Öhm, ich weiß jetzt nicht mal, ob Ubuntu überhaupt Unterstützung für derartige Dateisysteme im Kernel anbietet.. :confused:

Und ich hab kein Problem mit Basteleien, aber komplett den Zugang per self-compile bauen ist dann fast schon wieder 'ne Nummer zuviel Aufwand..

Vielleicht bin ich aber auch einfach nur naiv - ich dachte an eine Lösung, die debootstrap auf der Box ausführt, das Setup per LAN-Verbindung auf die S-ATA-Platte schiebt und dort ein Linux baut.. Quasi eine Art File-Server, nur ohne Peripherie (Zugang nur per SSH / VNC).. - Geht sowas?


drivingsouth schrieb:
Es gibt einige NAS-Gehäuse, die eher etwas für dich wären. Schau mal auf http://wiki.opennas.info/index.php/Hauptseite vorbei, da werden einige baugleiche Geräte vorgestellt. Die laufen mit Linux und haben einen torrent-client eingebaut. Gibts als GBit und 100MBit Version. Die 100MBit Version hat etwa eine Übertragungsrate von 3-4MB/sec. Die GBit Version so etwa 10-12 MB/sec. TrueCrypt könnte jedoch Schwierigkeiten machen, such mal im Forum dort. Dafür sind die verwendeten CPUs in HomeOffice NAS-Lösungen meist zu schwach.
Mit so einer NAS-Box musst du an der Fritzbox nichts mehr ändern. Die NAS-Box verhält sich dann wie ein zuätzlicher Rechner im Netz. Generell würde ich lieber ein NAS anstatt ein NDAS Gehäuse nehmen, die sind einfach flexibler.
http://de.wikipedia.org/wiki/Network_Direct_Attached_Storage
Diese Geräte sind zwar minimal teurer als das NDAS-Teil, aber das würde mich nicht mal stören - nur der Fakt, dass die Dinger nicht grad die besten Wertungen bekommen ist etwas bedrückend für mich..

Oder sollte ich Reiser4 verwenden? Weil das kann ja Verschlüsselung von Haus aus..


[-EDIT-]

Bin gerade beim Wiki-Eintrag zu NAS über http://cryptobox.org/ gestolpert.. Da gibts Verschlüsselung für Debian (Gut, Ubuntu setzt auf Debian auf und ich würd auch Debian nehmen, wenn's für Ubuntu nix gibt..) - und ich hab gelesen, dass NDAS keine Zugriffe aus dem Internet mitmacht.. :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Für Deinen Anwendungsfall sind weder Debian (debootstrap) noch Ubuntu notwendig. Du brauchst keines von beiden und schläferst Dir damit nur die Box ein. Mein Tip: Nimm den DS-Mod und dort nur die Pakete, die Du wirklich brauchst, ein Embedded-System ist kein PC und soll in erster Linie performant als Router arbeiten. Subjektive Meinung, es steht Dir frei, sie zu verwerfen...
 
Du willst anscheinend auf dem NAS-Gerät eigene Software laufen lassen.

Die meisten Hersteller machen keine Angaben zum Innenleben der Geräte (wie AVM normalerweise auch nicht). Auch wenn auf diesen Geräten meistens Linux läuft, ist damit nicht gesagt, daß man eigene Modifikationen daran vornahmen kann, geschweige denn, daß es einfach ist.
 
Alexander, das ist natürlich 'n Argument.. Die ~200MHz der Box müssten ganz schön ackern.. - Heißt also File-Server == extra (Barebone-) PC, ja?
Oder ginge das mit dem BitTorrent-Client aus'm DS-Mod und 'nem NDAS wenigstens als lokaler Download-Client (damit der PC nicht die ganze Zeit rattern muss)? :)

Ralf, das war mir nicht bewusst - ich ging davon aus, dass ich sehr wohl auf der Platte ein beliebiges Linux booten kann und dann verschiedenste Dinge (File-Server, BitTorrent-Client, Anrufbeantworter für dtmfbox, etc.) damit tun kann..

Wenn das natürlich nicht geht, ist die Idee an sich schon hinfällig (abgesehen von der Hardware-Limitierung, die Alexander ansprach ;))..


Möchte mich trotzdem für eure Ideen und Vorschläge vielmals bedanken! :)
 
Torrent-Client auf der Box ist verfügbar, und mit USB-Host genügt Dir eine einfache Festplatte zum Speichern der Daten. NAS & Co. brauchst Du nicht, sofern Du die Möglichkeit hast, die Platte in der mit USB-Kabel erreichbaren Nähe der Box unterzubringen. Die Platte kannst Du dann über die Box via Samba oder die USB-Fern-Funktionalität der Labor-USB-Firmware im LAN zur Verfügung stellen, falls notwendig, auch im WAN. Genügt Dir das? Ansonsten kannst Du ja mit Debootstrap trotzdem herumspielen, wenn Du schon eine USB-Platte an der Box hast. Zu dem Thema gibt es diesen Thread in unserem Forum und im übergeordneten Forum noch das Thema zum fertigen Debian-Image zum Download von Benutzer Boyz, der scheinbar viel damit macht.
 
Besten Dank - aber diese 1,5MB pro Sekunde sind schon bisschen arg wenig, wenn der LAN-Port 12,5MB pro Sekunde schafft - oder schafft der Host die 12MB (die gibts ja bei USB 1.1 laut Spezifikation)?
Weil wenn der Host 12MB schaffen würde, wäre die LAN-Lösung wirklich hinfällig und ich würde mit der USB-Lösung prima auskommen (das halbe MB mehr ist sowas nur in der Theorie erreichbar ;)).. :D
 
Ouch, das tut weh.. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.. - danke! ;)

Was soll's, muss ich eben warten, wenn die Dateien nicht so schnell vom USB-Port zum PC kommen..

Bleibt nur noch die Frage für mich: sollte ich dann auf die USB-Labor-Version umsatteln, oder darf ich weiter die DSL-Labor-Geschichte machen, ohne auf Features verzichten zu müssen? :)
(Oder gibt's 'ne Möglichkeit, mehrere Labor-Version, z. B. WLAN- und DSL-Edition, zu kombinieren? :D)
 
Du könntest die Platte abnehmen und direkt am PC anschließen, um die Daten auszulesen.
Eagle3386 schrieb:
sollte ich dann auf die USB-Labor-Version umsatteln, oder darf ich weiter die DSL-Labor-Geschichte machen, ohne auf Features verzichten zu müssen?
USB-Labor braucht man nicht, um auf Festplatten zuzugreifen. Das USB-Labor ist ein Remote-USB Anschluß, der dann exklusiv von einem PC genutzt wird.
gibt's 'ne Möglichkeit, mehrere Labor-Version, z. B. WLAN- und DSL-Edition, zu kombinieren?
Ja, aber man muß es selbst machen.
 
Gut, das beruhigt mich, wenn ich die USB-Variante nicht brauch.. ;)

Hmm, gibts dafür ein Howto? Oder ist das einfach 2x .image-Datei runterladen, nach .tar.gz umbenennen, entpacken, den einen Ordnerinhalt in den anderen kopieren und dann wieder Tarball, GZIP und .image-Umbenennung durchführen? :)
(Warum hab ich das Gefühl, dass das nicht so einfach geht? :D)
 
Eagle3386 schrieb:
Warum hab ich das Gefühl, dass das nicht so einfach geht?
Man müßte feststellen, wo die Labor-Firmwares von der Standard-Firmware verschieden sind und dann die passenden Teile zusammenpacken.

Kann auch sein, daß es dabei Konflikte gibt, diese müßte man dann lösen.

Oder warten, bis AVM es tut.
 
Falls Du nicht vorhast, die Platte vom PC aus wie ein lokales USB-Gerät anzusprechen, bleib bei der DSL-Labor oder der Standard-Firmware.
 
Ralf & Alexander, mir gehts eigentlich um die WLAN- und DSL-Labor-Firmware.. Die DSL-Edition soll bei hohen Bandbreiten (ich denke, 16MBit/s. sind hoch ;)) mehr Stabilität bringen und die WLAN-Ausgabe bietet ACS und TPC, was mir auch sehr wichtig wäre.. - Deshalb würde ich gern beides in einem haben wollen.. :)
 
Warum? Haben die sowas angekündigt? :)
 
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