[Frage] Mehrere Router an einem IP-Basierten Anschluß?

matty2401

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Ich habe jemanden mit einem Haus ohne Cat.-Kabel-Vernetzung, nur JY(St)Y 2x2x0,6 als a/b-Nebenstellen.
Die alte ISDN-TK-Anlage und der Telefonverteiler sitzen im Keller.
Jetzt wurde der Telefonanschluss von ISDN auf IP-basiert umgestellt, die TK-Anlage deaktiviert und der neue Speedport im Obergeschoß installiert.
Jetzt habe ich folgendes Problem:
Im Keller sitzt eine Alarmanlage, die bis jetzt über ISDN gemeldet hat; der muss ich ein Wählgerät für Internet-Aufschaltung über LAN einbauen.
Vom neuen Speedport gibt es keine ausreichende Verbindung zurück in den Keller, auch nicht über WLAN.
Devolo-Powernet sollte nicht zum Einsatz kommen, weil unterschiedliche Stromkreise mit eigenen Sicherungen und Unterbrechung der Verbindung, wenn mal eine Sicherung ausfällt.
Da hatte ich die Idee, ob man nicht doch an diesem IP-Anschluss einen zweiten Router in Parallelschaltung betreiben kann, um in dem Keller einen Internetanschluss per LAN bereitstellen zu können.
Die Telekom schreibt allerdings, dass die Kaskadierung nicht unterstützt wird.
Hat jemand Erfahrung mit dem Problem und welche Router sollte ich dann einsetzen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kannst am DSL nur 1 Modem betreiben, alles dahinter ist egal.

Wenn freie Aderpaar vom OG in Keller geht, kannst doch mit etwas basteln, im OG ein TAE Stecker dran machen und als analoges Telefon verbinden.

Die Alarmanlage kann ja wohl Analog wenn die am a/b Port lief.
 
Jenachdem welches Protokoll die gemacht hat, kannst du es auch vergessen, das geht nicht über VoIP.
 
Die Alarmanlage war am S0-BUS, richtig mit VdS-Aufschaltung X.75-Protokoll und so. Gibt's nicht doch irgendwie 'ne Möglichkeit, mit einem zweiten Router einen LAN-Zugang im Keller zu schaffen?

- - - Aktualisiert - - -

Ja, ich weiß, das ist ja das Problem!
 
Über IY(ST)Y 2x2x0.6 sollte sich bei nicht zu langer Strecke völlig problemfrei ein 100MBit-LAN-Link einrichten lassen.
Ist jetzt zwar nicht grade Cat 5, aber sollte funktionieren.

Ein zusätzliches Gerät an einer PtP-Physik geht in jedem Fall nicht.
 
Und da ist das nächste Problem: über dieses JY(St)Y 2x2x0,6 läuft schon das IP-Signal nach oben.
 
IP kann man nicht so über Kupfer leiten, du meist bestimmt DSL.
 
Dann vergiss den IP Anschluss besser, musst sonst ISDN B-Kanal oder GSM Ersatzanbindung haben.

6.2 Einbruch- und Sabotagemeldungen von EMA der Klasse A
Für diese Meldungen sind alle Übertragungswege geeignet. Für Übertragungswege in IP-Netzen gelten zusätzlich folgende Anforderungen:
- der dauernd uneingeschränkte Betrieb der ÜE und KGs, die Bestandteil des Übertragungsweges im gesicherten Objekt sind, muss bei Ausfall der Energieversorgung für mindestens 12 h sichergestellt sein
- ÜE müssen eine Blockade- und Vorrangschaltung besitzen, so dass sie absoluten Betriebsvorrang vor anderen Geräten haben
Quelle: http://vds.de/fileadmin/vds_publikationen/vds_2471_web.pdf

Da fällt Speedport, Fritzbox und co wohl eh raus.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Eure Einwände sind mir völlig klar, herkömmliche Alarmanlagen-Wählgeräte funktionieren am IP-Anschluss nicht mehr. Mein Problem ist folgendes: die Alarmanlage im Keller soll wieder Meldungen absetzen können, dazu braucht es einen LAN-Anschluss für Internet weil WLAM, GSM, LTE u.s.w. nicht bis in diesen Keller reichen. Nach der Umstellung auf IP-basiert hab ich im OG den WLAN-Router mit LAN-Anschlüssen, aber keine geeigneten Rückkabel in den Keller für mein DS7700.
Auch die Gegenrichtung klappt nicht. Das DS7700 hat 8 Analogeingänge zur Meldungsabsetzung; ich könnte das Wählgerät oben am Router montieren und dort per LAN versorgen, wenn da nicht das Problem mit dem vorhandenen Kabel wäre, welches nicht genug Adern für die Analogeingänge frei hat. Und nochmal, in dem verfügbaren Kabel ist bereits das IP-Signal, oder auch DSL-Signal, aufgeschaltet.
Ich suche folgende Lösung: IP-Anschluss im Keller rein, dann dort ein Router mit LAN-Ausgang, dann parallel weiter vom unteren Router weiter ins OG zum Speedport mit TK- und WLAN-Verteilung.
 
Dann bleibt dir nur Kabel legen oder zweiten IP Anschluss nur für die Alarmanlage.

Und dann wäre zu prüfen ob so dann, nicht Versicherung flöten geht, wenn VdS Vorgaben nicht erfüllt werden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Gibt's nicht doch irgendwie 'ne Möglichkeit, mit einem zweiten Router einen LAN-Zugang im Keller zu schaffen?

Wie soll das denn gehen? Zudem verwechselst du offensichtlich Router mit DSL-Modem. Mehrere Router an einem Anschluss sind sicher kein Problem, nur ist das ganz sicher nicht das was du meinst/willst. Du möchtest ein zweites DSL-Modem an ein und denselben DSL-Anschluss anschließen und so etwas kann nicht funktionieren, geht nicht, aussichtslos, auch irgendwie nicht.

Alternativen mit denen du dich beschäftigen kannst sind z.B. PLC/PowerLine oder WLAN für einen Zugang im Keller, ein zweiter Router wird dort aber nicht benötigt denn du benötigst lediglich einen Ethernetzugang.
Aber für eine Alarmanlage hätte ich da auch schon wieder meine Bedenken bei Verwendung von WLAN oder PLC, vor allem i.V.m. einer Aufschaltung nach VdS-Richtlinien. Das wird also mit etwas mehr Aufwand/Kosten verbunden sein.
 
Ich suche folgende Lösung: IP-Anschluss im Keller rein, dann dort ein Router mit LAN-Ausgang, dann parallel weiter vom unteren Router weiter ins OG zum Speedport mit TK- und WLAN-Verteilung.

z.B. so: http://www.allnet.de/fileadmin/transfer/products/124345.pdf ?

damit ginge sogar die Beibehaltung der jetzigen Konstellation und Zurückschalten einer LAN-Verbindung über das 2. Paar des Telefonkabels.

Und wie schon von allen anderen angemerkt, auch mein Hinweis: Zulässigkeit gemäß VdS prüfen (lassen)!!
 
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über dieses JY(St)Y 2x2x0,6 läuft schon das IP-Signal nach oben.

Und jetzt eine Volte im Kopf:
Router in den Keller, über das Kabel dann Ethernet nach oben und dort dann einen Accesspoint aufgestellt.
Damit ist dann (fast) alles erschlagen. Nur an die Stelle, wo eben noch der Router stand, bekommst Du kein Telefon hin, weil das IY(ST)Y jetzt voll belegt ist. Das sollte sich aber per DECT-Base beheben lassen. Ich würde da eine GO-Base von Gigaset im Auge haben: Die kannst Du per Netzwerk anbinden.
Eine N510IPpro ("große Schwester" der Go-Base) bekommst Du mit zwei Mobilteilen und ein wenig Glück für unter 150€.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das sollte sich aber per DECT-Base beheben lassen. Ich würde da eine GO-Base von Gigaset im Auge haben: Die kannst Du per Netzwerk anbinden.
Eine N510IPpro ("große Schwester" der Go-Base) bekommst Du mit zwei Mobilteilen und ein wenig Glück für unter 150€.

..., wenn es kein Huawei-Speedport ist. Der mag andere SIP-Geräte nicht immer gerne.
 
Cooles Gerät, ich danke Dir für den Tip!
 
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