.titleBar { margin-bottom: 5px!important; }

Meine Erfahrungen mit 1&1

Dieses Thema im Forum "1&1 VoIP" wurde erstellt von Ne0, 8 Feb. 2007.

  1. Ne0

    Ne0 Neuer User

    Registriert seit:
    29 Nov. 2006
    Beiträge:
    109
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Tja, was soll ich sagen? Hier mal ein kleiner Erfahrungsbericht aus den ersten 3 Monaten 3DSL bei 1&1. Ist zwar sehr lang, aber in meinen Augen lesenswert!
    Habe auch so meine Erfahrungen mit der Firma gemacht und wenn ich gewusst hätte, was auf mich da zukommt, hätte ich lieber mehr gezahlt und wäre zur T-Com gegangen. Aber lest selbst:

    Also als erstes bevor ich meinen Internetanschluss beantragt habe, habe ich dies für eine gute Bekannte gemacht. Sie hatte damals eine ISDN Flatrate von einem lokalen Anbieter, die eigentlich auch super funktioniert hat, nur recht teuer war. Deshalb habe ich ihr angeboten, zwischen den derzeitigen Anbietern zu vergleichen und ein günstiges Komplettangebot zu finden mit DSL Flatrate und Telefonflat.
    Gesagt getan, es hat sich ziemlich schnell rausgestellt, dass an ihrem Anschluss leider kein schnelles DSL möglich ist, standortbedingt nur 864 kbit/s Downstream. Naja, war ja immer noch besser als ISDN und vor allem durch die Telefonflat günstiger als der alte Vertrag beim lokalen Anbieter… Über das Internet habe ich den Vertrag bei 1&1 abgeschlossen mit Terminschaltung (Schaltung sollte 3 Monate später erfolgen), da die T-Com erst noch den Basisanschluss vom lokalen Anbieter übernehmen musste. Leider musste man schon die Kontodaten für den Lastschrifteinzug hinterlegen.

    Bereits am Anfang des nächsten Monats hat 1&1 angefangen Rechnungen zu schreiben und die Beträge vom Konto abzubuchen, obwohl noch kein Anschluss geschaltet war und noch keine Hardware verschickt worden ist. Noch nicht einmal waren die Zugangsdaten da… Also rief meine Bekannte bei der Hotline an. Es liegt wohl ein Versehen vor, man wird den Betrag wieder gutschreiben. Nach ca. einer Woche ist das auch geschehen.
    Im nächsten Monat wieder das gleiche Spiel. Da fragt man sich, ob die Mitarbeiter bei 1&1 überhaupt untereinander kommunizieren.

    Danach den Monat war es endlich soweit, der Schaltungstermin war erreicht. Die Zugangsdaten sind mittlerweile eingetroffen, nur die Hardware noch nicht. Stattdessen ein Brief, dass sich die Lieferung aufgrund der großen Nachfrage sich ein wenig verzögert. Bei der teuren Hotline sagte man, es würde ca. 2 Wochen dauern, aber man würde erst berechnen, wenn die Hardware auch verschickt wäre. Tja, weit gefehlt… per E-Mail kam am gleichen Tag noch die Rechnung und das Geld war wenige Tage später auch vom Konto abgebucht. Also wieder bei der Hotline angerufen und dieses Mal mit Rückbuchung des Rechnungsbetrages gedroht! Man darf gar nicht darüber nachdenken, was die Hotline mittlerweile an Kosten geschluckt hat.

    Ca. 2 Wochen später war es endlich soweit und die Fritzbox samt Splitter wurde geliefert. Am gleichen Tag habe ich noch alles angeschlossen, eingestellt und es hat funktioniert! Wir dachten, wir hätten es nun überstanden, aber weit gefehlt: Im nächsten Monat hat sich herausgestellt, dass die Telefonflat nicht funktioniert. Das soll heißen T-Com hat die Gespräche weiter berechnet, obwohl die Telefonflat eingerichtet war. 1&1 führt die gleichen Gespräche aber auch auf der Rechnung auf und kennzeichnet sie mit „inklusive“. Wieder die Hotline von 1&1 angerufen und gefragt, was denn da los ist. Haben die Schuld auf die T-Com geschoben. Daraufhin bei der T-Com angerufen. Man sate mir, 1&1 hat in dem Fall was falsch gemacht und keine Meldung an die T-Com über die Telefonflat gemacht??! Äh ja… :-Ö
    Letztendlich lag es daran, dass ein Fehler bei 1&1 in der Einrichtung der Rufnummer für die Phoneflat gelegen haben muss. Laut FritzBox und ControlCenter war alles korrekt eingerichtet. Ich habe das ganze noch mal neu eingerichtet (genau wie das letzte Mal, mache das nicht zum ersten Mal!) und ab dem nächsten Monat hat es funktioniert. Jedenfalls lief es von da ab endlich auch, wenn auch die Qualität der Internettelefonie im Vergleich zur Festnetzqualität unter aller Sau ist, selbst wenn ich in der FritzBox auf Festnetzqualität einstelle.


    Ende des letzten Jahres war es bei mir nun soweit, dass ich auch in meiner neuen Wohnung einen Internetanschluss brauchte. Mmh, was mich nur dazu geritten hat, nach all diesen Erfahrungen das 3DSL Angebot von 1&1 zu beantragen, weiß ich bis heute nicht so genau. Wahrscheinlich hat mich nur der zu dem Zeitpunkt niedrige Preis dazu gebracht. Ich dachte auch, so viele blöde Faktoren damals auf einmal können sicher nicht ein zweites Mal vorkommen. Außerdem hat 1&1 in den Testberichten stets sehr gut abgeschnitten, also entschied ich mich, ihnen noch mal eine Chance zu geben.

    Mit der Termineinrichtung hat es gut geklappt. Zwar hat es sich um zwei Tage verspätet, da das Modem erst dann geliefert werden konnte, aber dafür habe ich die FritzBox 7170 bereits in der neuen V2 bekommen. Insofern kein Problem. Mit der Geschwindigkeit von ca. 3.400 kbit/s war ich auch erstmal zufrieden. Und als ich dann auch noch von der kostenlosen Supporthotline im ersten Jahr gelesen habe, war ich auch hellauf begeistert.
    Aber es hat nicht lange gehalten: Nach wenigen Tagen brach meine Internetverbindung ständig ab, ich konnte mich nicht mehr einwählen (PPoE Fehler). Dann hat meine FritzBox nicht mehr die Rufnummer des Anrufers übertragen. Da rief ich doch die kostenlose Hotline an, naja, ich versuchte es. Schien sehr überlastet zu sein, da ich minutenlang in der Warteschleife hing und teilweise die Meldung bekam, alle Abfrageplätze seien belegt. Als ich nun endlich einen Mitarbeiter am Apparat hatte sagte er mir, er würde meine Verbindung umleiten und ich soll meine FritzBox danach bitte neu starten und mich neu einwählen. Gesagt getan… Ich bekam wieder eine Verbindung. Das Problem mit der Rufnummerübermittlung konnte aber nicht gelöst werden. Es musste noch woanders eine Ursache haben. Wieder bei 1&1 angerufen (ach, ist kostenloser Support schön) und das Problem wieder mühsam neu geschildert (muss man anscheinend bei 1&1 immer so machen). Versucht mir die Dame aus dem Support doch zu erklären, dass es daran liege, dass manche Anrufer Ihre Rufnummer nicht übermitteln… Hallo? Das ist mir schon klar, aber wenn ich das mit meinem Handy und aktivierter Rufnummerübertragung teste und es kommt nichts an, dann wird es garantiert nicht daran liegen. Sie verstand mich nicht wirklich und ich hab eingesehen, dass es keinen Sinn hatte. Nächste Supportmitarbeiterin beim folgenden Anruf: „Kleinen Moment bitte, ich lass einen Techniker mal die Einstellungen auf Ihrer Box überprüfen!“… ich wartete ca. 30 (!) Minuten in der Hotline und sie sagte: „Sie haben eine Beta Version der Firmware auf Ihrer FritzBox (29.04.22)! Dafür geben wir keinen Support und die Garantie der Box erlischt damit!“ Was soll denn das nun, dachte ich. Ich habe erklärt, dass ich die Box mit dieser Firmware bekommen von 1&1 erhalten habe… Ich war wirklich sauer und habe AVM angeschrieben. Die haben mir geschrieben, dass sie die V2 der FritzBox 7170 für 1&1-Kunden mit der besagten Firmware ausliefern. Es handele sich dabei um KEINE Beta-Version, sondern um die Version 29.04.21 mit der kleinen Änderung, dass in der Benutzeroberfläche der FB beim laufenden Internettelefonat dies angezeigt wird.
    Das habe ich 1&1 sofort per E-Mail mitgeteilt! Eine Reaktion darauf ist nicht erfolgt… Meine Probleme mit der FritzBox habe ich zwischenzeitlich über den blitzschnellen, absolut vorbildlichen E-Mail Support von AVM beheben können. In der Sache trägt 1&1 auch keine Schuld, was mich nur nervt ist die Reaktion und die Falschaussage der Hotline. Sowas macht mich stinkig und das ist sicher keine Art, seine Kunden zufriedenzustellen. :mad:

    Wenige Tage kam wieder mal ein Problem: Ich konnte über die Internetleitung nicht mehr telefonieren. In der Oberfläche der FB sah ich, dass meine Rufnummer nicht registriert ist. Neueinwahl hat auch keinen Erfolg gebracht. Auch war das Internet extrem langsam, viele Seiten waren nicht mehr erreichbar. Von 3000er DSL nichts mehr zu spüren. Ich fragte bei der Hotline, ob es Probleme oder Wartungsarbeiten gäbe. Aber man verneinte und sagte, ich soll mich bitte bis zum nächsten Tag gedulden. Wenn es dann noch so wäre, sollte ich mich bitte noch mal melden. Am nächsten Tag hat es sich natürlich nicht wesentlich gebessert. Die Rufnummer war zwar wieder registriert, aber die Sprachqualität war dermaßen mies mit Aussetzern und Kratzen, dass es keinen Sinn mehr machte zu telefonieren. Die Internetseiten, z.B. meiner Hausbank für das Internetbanking waren nach wie vor nicht zu erreichen. Zwischenzeitlich habe ich von der IP-Umstellung bei 1&1 gelesen und darin die Ursache für die Störungen gefunden. Warum sagt mir 1&1 nichts davon?? So langsam habe ich die Schnauze voll!

    In den folgenden Wochen nach vielen Anrufen bei 1&1 hat man mich immer wieder mal auf eine T-Com IP umgeleitet und dann lief es auch wieder wunderbar. Doch sobald ich wieder auf die 77er IP zurückkam, waren die Probleme da.

    Maxdome hat nicht mehr richtig funktioniert. Jeder Film war eher eine Diashow und die Testphase des Premium-Pakets, die ich aktiviert habe, war auch für’n Ar… Ich habe sie nach ca. 2 Wochen auch frühzeitig online über die Vertragsverwaltung gekündigt, da ich mir davon kein Abo ans Bein binden wollte. Schien alles auch gut geklappt zu haben. Ich habe sogar Rücksprache mit 1&1 gehalten, ob das Paket nun wirklich gekündigt ist und sie bitte noch mal im System nachschauen, man weiß ja nie. Alles okay! Genervt hab ich die Settop-Box abklemmt und das Ding bei eBay reingesetzt.
    Nachdem die Testphase auch beendet war, habe ich im Internet noch mal gecheckt, ob das Premium Paket auch ausgelaufen ist und in der Vertragsverwaltung auch nicht mehr angezeigt wird - dem war auch so! Den Account bei Maxdome habe ich gelöscht.

    Zwei Tage später kam die Sammelrechnung von 1&1. Aufgeführt war das Premium-Paket in der Testphase, in der folgenden Positionen wurde mir aber das Premium-Paket für den kommenden Monat berechnet, obwohl ich die Testphase zum Ende gekündigt habe. Und da war bei mir der Punkt erreicht, an dem Schluss ist. Ich habe zum Hörer gegriffen, musste feststellen, dass die Hotline nun nicht mehr kostenfrei ist (man hat mir doch gesagt, dass der Support im ERSTEN Jahr kostenlos ist und nicht bis zum Ende des Jahres…). Mein Gegenüber sagte mir, das Premium-Paket sei nicht rechtzeitig gekündigt worden??! Wenn ich damit nicht einverstanden wäre, soll ich mich doch bitte schriftlich an 1&1 in Montabaur wenden. Das war wirklich der Gipfel der Frechheit!! Daraufhin habe ich einen Brief aufgesetzt und zuerst per E-Mail verschickt. Nach wenigen Stunden kam eine Rückmeldung von 1&1, dass man meine Beschwerde prüfen wird. Kurze Zeit später kam die Antwort: Man wird aus Kulanz den letzten Rechnungsbetrag gutschreiben. 1&1 hätte aber keinen Fehler bei der Abrechnung gemacht. Das Paket sei nach wie vor nicht rechtzeitig gekündigt worden! Unglaublich! Ich habe gefordert, das Premium-Paket sofort zu stornieren und mir die 19,99 ¤ für den einen Monat wieder gutzuschreiben.
    Zwei Tage später folgte die sehr knapp gehaltene Antwort, das Paket sei doch bereits zum Ende der Testphase gekündigt worden??!
    Zusammen mit dem E-Mail Verkehr und den Screenshots aus dem Controlcenter und der Vertragsverwaltung habe ich den Vorgang per Einschreiben an 1&1 geschickt, das ist nun auch schon ein paar Tage her. Bisher ist noch keine Reaktion seitens 1&1 erfolgt. In jedem Fall werde ich den Vorgang an meinen Anwalt übergeben, sollte sich dieses Problem nicht damit erledigt haben. Die zugesagte Gutschrift der letzten Rechnung ist bis zum heutigen Tag auch noch immer nicht erfolgt. Aber das liegt mir ja schriftlich als E-Mail vor ;)

    Was lernen wir daraus? Es kommt halt nicht immer auf den Preis an! Man sollte sich auch im Vorfeld Gedanken machen, was in einem möglichen Supportfall wäre. Wenn ich mir überlege, dass der Vertrag noch knapp 21 Monate läuft…
    Ich hab durchaus Verständnis dafür, dass nicht alles 100%ig rund laufen kann, aber solche Probleme in einer so kurzen Vertragsdauer sind wirklich nicht zumutbar! Sowas wünsche ich keinem! Ich werde wenn sich die durch die IP-Umstellung bedingten Probleme (schlechte Telefonqualität, extrem hohe Ping-Zeiten, schlechte Erreichbarkeit vieler Seiten) nicht bald beseitigen lassen einen weiteren Brief aufsetzen und notfalls eine außerordentliche Kündigung durchsetzen.
     
  2. ralalla

    ralalla Mitglied

    Registriert seit:
    7 Feb. 2007
    Beiträge:
    215
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Lange lange Geschichte.
    Also die Sprachqualität bei der Bekannten ist klar das die schlecht ist.
    Da ein langsamer DSL Anschluß halt nicht mehr hergibt.

    Habe auch schon negative aber auch positive Erfahrungen mit 1&1 gemacht.

    Die Hotline finde ich auch ist eine Abzocke da man dort ewig in der Warteschleife hängt und dann in ein "Telefonzentrum" mit "Aushilfen" :) geleitet wird und man dort meistens nur vertröstet wird.
    (Hatte 2 Monate wegen eines Fehlers von 1&1 kein DSL)

    Das mit dem Maxdome kann ja wohl nicht sein da würde ich auch was gegen tun.
    Muss aber sagen das ich danach nie wieder Probleme hatte.
    Weder bei der Umstellung auf 3DSL (6000 auf 16000) noch bei sonstigen Angelegenheiten.

    Auch beim Einrichten bei 2 Bekannten ohne Probleme.
    Musste zwar auch an einer FritzBox eine neue Software aufspielen aber auch dabei hat mir die (zu diesem Zeitpunkt noch) kostenlose Hotline (war wahrscheinlich jemand mit doch etwas mehr Wissen) mit einer email weitergeholfen.

    Manchmal denke ich aber ist es auch die Telek.... in Schuld das Probleme bzgl. Geschwindigkeit auftreten weil über deren Infrastruktur ja meistens das 1&1 DSL läuft.
    Was aber nicht heisst das 1&1 sich nicht darum kümmern muss.

    So wünsche dann mal viel Erfolg und hoffentlich alles zu deiner Zufriedenheit.
     
  3. doerk3972

    doerk3972 Neuer User

    Registriert seit:
    22 Dez. 2006
    Beiträge:
    21
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    Baden-Württemberg
    mhhh kommt mir doch irgendwie alles ein wenig bekannt vor

    Hi Neo!

    Also deine geschilderten Probleme mit der Hotline und unberechtigten Abbuchungen, kenn ich auch.
    Ich und meine Freundin hatten uns auch entschieden, einen 3DSL-Anschluß bei 1und1 zu bestellen.
    Die Idee als solches ist ja nicht schlecht, weil das Angebot ordentlich erscheint.
    Also haben wir letztes Jahr Mitte Dezember telefonisch bei denen bestellt. So weit so gut.
    Einige Zeit später erhielten wir dann Post von 1und1. Sie können den Anschluß nicht umstellen, weil der bisherige Anbieter sich sperren würde, den Anschluß freizugeben. Mhh, das mag ja auch sein, weil Freenet den Port ja auch erst zum 4.1.2007 freigeben konnte. Wir sollen doch bitte mit unserem Anbieter sprechen und den Anschluß kündigen ( den hatten wir aber schon im Sommer 2006 gekündigt). Also 1und1 die Kündigungsbestätigung von Freenet zugeschickt...und das sollte es doch sein....nein, weit gefehlt. Keine Woche später kam wieder ein Brief. Wieder das gleiche Spiel, man habe zwar die Kündigung erhalten, aber die Schaltung können immer noch nicht erfolgen.
    Nun dann rufen wir doch mal bei der Hotline an (die zu KEINEM Zeitpunkt kostenfrei war)...ewig Warteschleife. Denen haben wir dann erklärt, dass wir eh erst zum 4.1. 2007 geschaltet werden können.(Zwischenzeitlich haben wir uns auch bei Freenet versichert, dass dann auch alles von denen freigegeben wird)
    Da sollte es doch klappen. Nun der 4.1. kam. Mittags kein Zugang mehr zu Freenet, und ein paar Stunden später war auch das DSL weg. Also wir waren frei.
    Anruf bei 1und1, Leuts ihr könnt schalten und von der Technik bei 1und1 kam auch das OK, Port wäre frei.
    Suuuuper...aber :-Ö
    Tage später kam wieder der übliche Schrieb von 1und1, man könne nicht schalten...also nochmal den Support anrufen, klären was nun los ist. Die erklärten dann, das sie sich das nun auch nicht erklären könnten, weil der Port wäre frei.
    Also den Schrieb von 1und1 genommen, handschriftlich eingetragen, der Port wäre frei und sie sollen uns unverzüglich schalten.
    Doch es kam wieder zu besagtem Problem. Mhhh :noidea: , na da rufen wir doch mal wieder den freundlichen Support von 1und1 an. Dort gab man uns die Nummer von Leitungsmangement. Na super, endlich mal wer, der uns helfen kann. Dort hatten wir dann auch eine kompetente Mitarbeiterin an der Strippe. Der haben wir unser Problem beschrieben und sie sagte uns Hilfe zu.
    Ihre Nachfrage ergab, dass das Probem nicht bei Freenet zu suchen sei, sondern die Telekom sich sperren würde. Nanu..die Telekom ? Sie wolle das aber noch genau mit der entsprechenend Stelle abklären, die sich mit der Telekom auseinandersetzen. Wir waren zuerst mal beruhigt, das sich wer kümmert.
    Aber wir haben dann mal spaßeshalber bei der Telekom angerufen, um zu erfahren, was denn da nun los sei. Auch dort die Aussage, Port sei frei, könnten das sich jetzt auch nicht erklären. Es stünde aber da, das eine Schaltung erst ab KW 8 erfolgen kann, weil irgendwelche Ausbauarbeiten stattfänden (etwa der Ausbau aus 16.000er-Leitung;) :p ).
    Tags drauf hatten wir noch keine Rückmeldung von 1und1, und aus lauter Langweile und in einem Anflug Resignation dachten wir, rufen wir doch mal bei der Telekom, um mal zu hören, was denn wäre, wenn wir bei denen den Anschluß bestellen. Schwupps kostenlose Hotline, nette Mitarbeiterin, wir uns mal ganz dumm gestellt und gefragt, wann wir denn DSL bekommen könnten, wenn wir bei denen bestellen. Aussage....3-6 Werktage und sie könne uns einbuchen (keinerlei Probleme also):confused: :( JA WAS DENN NU???
    Also wir haben dann aufgeklärt und gemeint, wir würden jetzt schon seit einigen Wochen über einen Reseller versuchen bei uns einen Anschluß zu bestellen, und bei denen geht das innerhalb einer Woche.
    Und die Aussage der Mitarbeiterin war dann auch die Härte. Wenn ein Reseller bei denen einen Anschluß bestelle, dann würde das über ein anderes Verfahren laufen, bei denen würde das dann beschleunigt...ahhja. Gut klar, man will ja den Resellern nicht ohne Hacken und Stechen sein gutes teueres DSL-Netz übergeben.:-Ö
    Dann bekamen wir auch Meldung von 1und1, das man sich nochmal mit der Telekom auseinandergesetzt habe, es seien noch Aufträge auf dem Port.
    Was für Aufträge ? Wir hatten nichts bei Telekom bestellt.
    Also wieder bei der Telekom angerufen, was das denn nun zubedeuten hätte. Die Dame vom Support wollte es aber noch mit dem Backoffice absprechen und sich melden. Dies tat sie dann auch am nächsten Tag. Ihre Aussage, das Problem liege nicht bei denen, sondern 1und1 müsse sich darum kümmern. Außerdem ginge es ja nicht an, dass wir uns drum kümmern müßten und 1und1 uns Internas über die Vergabe von Ports weitergeben würde. Naja, wir haben uns ja auf eigenes Tun hin bei der Telekom gemeldet, weil uns das spanisch vorkam.

    Was tun ? Wir wandten uns dann nochmal an 1und1, die uns das Angebot gemacht hatte, solange er 3DSL Zugang noch nicht geschaltet werden kann, könnten wir einen normalen DSL-Zugang über die Telekom bekommen und den Rest über 1und1.
    Wir griffen zu, denn so sollten wir doch schneller zu unserem Zugang kommen.
    Wir bekamen daraufhin unsere Zugangsdaten und gleich mal die Abbuchung über 9,60 ¤ für den Versand der FB (die wir aber noch nicht erhalten hatten).
    Doch nun kam wieder ein Brief, man könne uns nicht schalten, weil es Probleme gibt und es könne wohl doch KW 8 werden.
    Das hat uns dann den Rest gegeben. Wir haben uns bei der Telekom erkundigt, was sie uns denn für ein Angebot machen können. Nach ein wenig Verhandeln haben wir eine Gutschrift bekommen und das Speedport W900V auch verbilligt.
    Wir machten von unserem Widerrufsrecht bei 1und1 Gebrauch und kündigten fristgerecht bei denen. (Mittlerweile schreiben wir den 24.1)
    Wir haben uns auch erkundigt, das die Kündigung bei denen eingegangen ist, was auch der Fall war. Damit sollten wir Ruhe haben.
    Zwei Tage später schlug dann bei uns die FB auf. Nanu, jetzt wo wir gekündigt haben, kommen sie in die Puschen ?? Wir haben sie aber postwendend wieder per Retour zurückgeschickt. Endlich Ruhe ???:heul:
    Nein, denn 1und1 stellte uns die FB in Rechnung und fing an schon mal für den ersten Monat (Januar) die Flat abzubuchen.
    Wie jetzt ? Flat abbuchen ? FB in Rechnung stellen ? Wir haben kein DSL und die FB ist doch auch schon wieder weg.
    Na, dann buchen wir doch gleich mal zurück. So ja nun nicht:mad:
    Die Rückbuchungen wurden von der Bank erledigt, kostete 1und1 jedes mal 3,-¤. Aber wenn man überlegt, was wir schon alles in die Hotline investiert haben, war es nur gerecht.

    Gestern dann der vorerst letzte Kontakt mit 1und1. Ja sie müssen auf den Versandkosten bestehen und wollten uns 19,20 ¤ für die Rückbuchungen in Rechnung stellen.
    Wir haben sofort zurück gemailt, dass wir rechtzeitig gekündigt haben, und sie keinerlei Recht hatten, uns für nicht erbrachte Leistungen auch noch Geld abzubuchen. Da kam dann kleinlaut eine Mail zurück, sie würden aus Kulanz auf die 19,20 verzichten, aber die 9,60 für den Versand müßten wir zahlen. Unsere Antwort, wir können nichts dafür, wenn bei denen die Kommunikation nicht stimme, und sie noch nach unserer Kündigung die FB verschicken.

    So nun komm ich dann mal zum Ende, denk es war ein langer Bericht. Man sieht, es scheint bei 1und1 mächtig mit der Kommuniktions zu hapern, und der Support war auch vielfach miserabel.
    Nun sind wir seit gestern Kunden der Telekom, 6000er-Leitung und alles inklusive. Mal sehen was noch von 1und1 so kommt.
    In circa einem Jahr können wir uns dann wieder erneut auf die Suche machen, oder bleiben bei der Telekom...mal sehen. (wieder 1und1:blonk: :rock: und dann einen erneuten :boxen: ? )
     
  4. steinerw

    steinerw Neuer User

    Registriert seit:
    27 Aug. 2006
    Beiträge:
    37
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Tja, da kann ich auch ein Lied von singen. 1&1 ist echt das allerletzte!
    Ich habe am 05.11.06 auch 3DSL bestellt. Hatte davor Freenet DSL 3 Monate zum testen, das ich gekündigt hatte zum 21.11.06
    Die Fragen, die ich vorab an 1&1 hatte, wurden von dort bis heute noch nicht beantwortet. Aber es kam ein oder zwei Tage nach meiner Bestellung gleich mal eine Rechnung per E-Mail. Ich hatte noch keine Auftragsbestätigung und nichts! Die 19,99¤ wurden natürlich auch gleich vom Konto abgebucht. Einige Tage später kam dann von 1&1 eine Mail, daß Sie die Bestellung aus irgendwelchen Gründen nicht ausführen können und ich solle neu bestellen!! Der Hammer. Die wollen keine Kunden! Nachdem das am Anfang alles schon so schlecht lief, habe ich natürlich nicht bei 1&1 neu bestellt, sondern habe mich für T-Com Call&Surf Comfort entschieden, welches übrigens auch nicht unbedingt teurer ist wie 1&1. Also der Preis spielt hier eine untergeordnete Rolle. 1&1 will nach den ersten 6 Monaten regulär 29,99¤. Dazu kommt noch der normale Telefonanschluss von ca. 16,00 bei T-Net oder ca. 25,00¤ bei T-ISDN. Macht also zusammen mindesten 46,00¤. Bei T-Com bekommt man das ganze für zusammen 49,95¤!
    Jedenfalls hat 1&1 mir dann einen Monat später wieder eine Rechnung zugemailt und ich dachte im müsste verrückt werden. Habe dann gl eich angerufen und es hiess sie würden den Vertrag rausnehmen ( für 1&1 bestand also immer noch ein Vertrag! ) Das zweite Mal wurden dann die 19,99¤ auch nicht mehr abgebucht, allerdings habe ich in der Zwischenzeit schon öfter mit 1&1 telefoniert wegen der ersten 19,99¤. Jedesmal eine andere Auskunft. Das Geld habe ich bis heute noch nicht! Ich habe nun 1&1 eine letzte Frist gesetzt und danach geht der Fall zum Anwalt und an die Verbraucherzentrale. Das ist doch eindeutig Betrug!
    Bin übrigens auch noch also Profiseller bei 1&1 angemeldet und habe darüber vor Jahren schon DSL verkauft. Hat immer super geklappt. Aber zur Zeit klappt bei 1&1 gar nichts mehr. Für mich jedenfalls ist der Laden gestorben!
     
  5. sagichnicht04

    sagichnicht04 Gesperrt

    Registriert seit:
    6 Juli 2006
    Beiträge:
    96
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    #5 sagichnicht04, 8 Feb. 2007
    Zuletzt bearbeitet: 8 Feb. 2007
    Jaja, früher oder später kapiert es jeder. Die einen früher die anderen später. Wie heißt es im englischen so schön: You get what you pay for. Kann man 1:1 auf die deutsche Geiz ist geil Mentalität umsetzten.
    Irgendwann wirds auch hoffentlich Liesen Müller und der deutsche Michel kapieren, dass Geiz eben nicht immer geil ist.
     
  6. manowar

    manowar Mitglied

    Registriert seit:
    8 Dez. 2005
    Beiträge:
    455
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    53° 9'20.40"N 8°12'2.66"E
    Es ist absolut verständlich, dass derjenige, der schlechte Erfahrungen mit seinem Provider macht, am liebsten vorzeitig aus dem Vertrag entlassen werden möchte. Ebenso verständlich sind gegenteilige Meinungen, wenn man zufrieden ist mit dem DSL-Anbieter, was bei 1&1 imho die große Mehrheit sein dürfte. Ich finde es allerdings grundsätzlich unfair, Pauschalurteile abzugeben, noch dazu wenn sie beleidigende Anmerkungen enthalten.

    Und Ihr solltet nicht vergessen, dass es der allein der Konkurrenzsituation zu verdanken ist, dass sich heute wirklich Jeder DSL leisten kann. Gäbe es nur die Telekom als Monoplist, bezahlte man doch mindestens 50¤ für Breitband.
     
  7. florianr

    florianr Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8 Nov. 2004
    Beiträge:
    2,351
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    #7 florianr, 9 Feb. 2007
    Zuletzt bearbeitet: 9 Feb. 2007
    Du kannst das Geld vermutlich immer noch zurückbuchen, einfach mal bei der Bank nachfragen. Vorher solltest Du aber vielleicht einen Anwalt um Rat fragen, nicht dass Du nachher auf den Kosten sitzt.

    Auch dazu kannst Du dann ja gelich den Anwalt befragen. Mit solchen Aussagen wäre ich vorsichtig!
    Posting 2:
    Also bei 864 kbits/s eine VoIP Flat nutzen wollen? Da muß man doch mit Problemen rechen!

    Gerade wenn Du das schon mehrmals eingerichtet hast, solltest Du doch wissen, dass das technisch besehen unmöglich ist. Entweder geht ein Gespräch über FN raus oder über VoIP, es KANN gar nicht auf beiden Rechnungen dasselbe Gespräch auftauchen.
    (Natürlich können gleichzeitig zwei Gespräche geführt werden, eines über VoIP, dass dann auf der 1und1 Rechnung auftaucht und eines über FN, aber davon ist hier ja nicht die Rede!

    s.o. bei DSL 864 ist das nur schwer möglich. Zumal bei so grenzwertigen Leitungen dann eh immer mit Störungen gerechnet werden muss.
    Und zumal in der Fritz Box ja auch "automatische Wahl der Sprachkodierung" empfohlen wird.

    Edit: Sorry und Danke @Novize!
     
  8. manowar

    manowar Mitglied

    Registriert seit:
    8 Dez. 2005
    Beiträge:
    455
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    53° 9'20.40"N 8°12'2.66"E
    Entschuldigung, aber das ist natürlich Unfug. Bei ca. 100 kbit/s im Up-und Downstream ist Festnetzqualität durch Voip allemal gewährleistet. Weiterhin ist eine Voipflat nur ein Tarif, und lässt absolut keine Rückschlüsse auf die Stabilität der Gespräche zu.
     
  9. florianr

    florianr Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8 Nov. 2004
    Beiträge:
    2,351
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Es ist vielleicht nicht unmöglich, aber es ist mit Problemen zu rechnen, das kann man in genügenden Threads hier lesen. Und sobald neben her die Internetverbindung benutzt wird werden Probleme eintreten.
    Die Verbindungsqualität auf "Festnetz" zu stellen war einfach ein Fehler.
     
  10. ralalla

    ralalla Mitglied

    Registriert seit:
    7 Feb. 2007
    Beiträge:
    215
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    manowar

    Ich habe zwar nicht so viel Ahnung weiss aber aus eigener Erfahrung, als ich noch einen 1000 DSL Anschluß hatte und VoiIP genutzt habe, es oft zu Abbrüchen oder sehr schlechter Sprachqualität gekommen ist.

    Meine Meinung ist wie oben geschrieben das die Hotline und der Service von 1:1 auf jeden Fall verbesserungswürdig ist.

    Was in solchen Foren normal ist, ist das hier fast immer Leute mit Problemen auftauchen und die bei denen es läuft hier halt nicht so wirklich viel schreiben.

    Ich denke man sieht schon (alleine an der Benutzerzahl hier) das 1:1 sehr viele Kunden hat und es halt mehr unzufriedene Kunden gibt. Das Verhältniss zu einem anderen Anbieter in dieser Sache aber wohl annähernd gleich sein wird.
     
  11. SteffenGrün

    SteffenGrün Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19 Mai 2005
    Beiträge:
    2,634
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Sorry, das kann technisch überhaupt nicht sein.
    Das wollte mir auch mal ein Kunde erzählen. Beim Betrachten des EVN stellte sich dann heraus, dass es andere Gespräche waren. Dieser Kunde hatte nur eine Rufnummer seines ISDN freigeschaltet und über 2 andere Nummern telefoniert.

    Wo willst du das denn gelesen haben??

    Dann muss es aber weder an der Fritz!Box noch an 1&1 liegen. Da der Anruf, wenn du deine normale Festnetznummer anrufst, aus dem Mobilfunknetz über Festnetz reinkommt, kann der Fehler auch an deinem Telefonanschluss liegen, oder deinem Telefon.


    Wo steht oder stand bitte, dass die Hotline kostenfrei sei. Nirgends. Die Hotline kostet für 3DSL Kunden 24 Ct/Min.

    Das versichert Freenet gerne ...

    Ihr wart zwar frei vom Freenet Zugang, aber bestimmt nicht von der Portbelegung durch Freenet. Bis die die Mitteilung an T-Com übergeben, vergehen Wochen, manchmal sogar Monate. Ich habe da mehrfache einschlägige Erfahrungen mit Freenet, das ging schon bis kurz vors Gericht.
    Die Meldung dass der Port frei sei, kann so nicht stimmen.

    Tja, das gehört leider seit Januar zur sogenannten Winback Offensive, um auf ganz schräge Art und Weise (verlorene) DSL-Kunden zu gewinnen. Dem Kunde wird bei einer Bestellung über einen Reseller oft einfach erklärt, er könne in der 14. KW DSL bekommen, bei den T-Com eigenen Ports wäre aber etwas zu machen.... in 3-6 Werktagen.

    Schwupps, und schon hatte die nette Dame den Port reserviert und die Portreferenznummer eingebucht.

    Der Bestellungsbegriff bei T-Com wird gerne etwas locker gefasst.
    Die nette Dame vom vorherigen Telefonat hatte ja schon die Portbuchung vorgenommen. Sie war so frei.
    Es reicht im Übrigen bei T-Com, wenn man sagt, man habe Interesse an DSL. Wenn man dann auf das Angebot, man könne unverbindlich Infomaterial zusenden, mit ja antwortet, bekommt man ein paar Tage später ein Päckchen mit Router, Splitter und den Zugangsdaten zugesendet.
    Viele senden es vielleicht zurück, weil sie ja nichts bestellt haben. Andere sagen sich, bevor wir noch lange warten müssen, schliessen wir es eben mal an.
    Auch eine Art, Kunden zu gewinnen, wenn auch nicht die seriöseste.

    Ob das noch unter die Widerrufsfrist fällt? Sind doch normalerweise nur 2 Wochen ab Zugang der Widerrufsbelehrung. Was habt ihr denn nun gemacht - widerrufen oder fristgerecht gekündigt? Das sind nämlich zwei verschiedene Dinge.

    Durch die ganze wilde Rumtelefoniererei mit Freenet, T-Com und 1&1 hast du dir mit Sicherheit keinen Gefallen getan. Hättest du dich vorher von einem vernünftigen Berater beraten lassen, wäre das nicht passiert. Denn der hätte dir gleich sagen können, wie das mit dem Wechsel von einem Reseller zum anderen im Allgemeinen und von Freenet weg im Besonderen abläuft.
    Durch den Anruf bei T-Com nachdem der Port von Freenet frei war, hast du es für 1&1 verbaut.

    Daher bist du für den ganzen Ablauf durch deine Ungeduld selbst schuld. Im Grunde genommen also kein Grund, die Schuld hier auf 1&1 abzuwälzen.
     
  12. manowar

    manowar Mitglied

    Registriert seit:
    8 Dez. 2005
    Beiträge:
    455
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    53° 9'20.40"N 8°12'2.66"E
    @steffengrün: Gibt es das Winback wirklich, oder entspringt das Deiner Fantasie? Ich mein, wenn das wirklich war ist, grenzt das für meine Begriffe an Kriminalität.
     
  13. florianr

    florianr Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8 Nov. 2004
    Beiträge:
    2,351
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Sorry also das stimmt so nun wirklich nicht. Die Frage ob das hier noch unter das Widerrufsrecht fällt oder nicht ist nicht gerade trivial und wird sich vermutlich nur gerichtlich klären lassen.
    Außerdem käme noch ein Rücktritt (oder außerordentliche Kündigung) in Frage. Ob die Voraussetzungen gegeben sind ist auch fraglich. Jedenfalls kann sich der Dienstleister (hier 1und1) nicht ewigkeiten Zeit lassen, bis er die Dienstleistung erbringt.
    In diesem Fall hat 1und1 IMHO gut daran getan nicht weiter auf Vertragserfüllung durch den Kunden zu bestehen.
    Preisfrage: Ist im vorliegenden Fall überhaupt schon ein Vertrag zustandegekommen? Ich vermute nicht ...

    Das soll doch jetzt wohl ein Witz sein oder? Ich denke die Hotline berät die Kunden.
    Oder meinst Du irgensoeinen schmierigen Vertreter der am Baumarkt herumsteht? Was die so für Beratungen drauf haben ist echt ein Witz.

    Sicher das ist eine möglich Erklärung, aber die fehlenden Informationen (und vor allem der fehlende Ansprechpartner) durch 1und1 tragen in solchen auch nicht gerade zu einem reibungslosen Ablauf bei!
     
  14. SteffenGrün

    SteffenGrün Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19 Mai 2005
    Beiträge:
    2,634
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    @manowar

    Die Aktionen gibt es. Geduldet werden bei T-Com auch Kaltaquisen durch externe Call-Center, obwohl dies den Vertriebspartnern ausdrücklich untersagt wurde. Wurde selbst in der vergangenen Woche zweimal von Firmen angerufen, die angeblich "Im Auftrag von T-Com" anriefen.

    Die Schilderung von Ne0 ging dahingehend, dass er wohl glaubte, übergangslos von Freenet zu 1&1 wechseln zu können. 1&1 am 4.1. mitzuteilen der Port sei nun frei, war absolut überflüssig wie unzutreffend. Klar möchte man, am liebsten wie früher von einem T-Com Anschluss, übergangslos von einem Anbieter zu einem anderen Anbieter wechseln, das ist aber technisch zur Zeit ausgeschlossen.
    Da hilft es auch nichts, dem neuen Anbieter Druck durch Telefonate zu machen. Ich halte die Aussage, dass er von 1&1 am 4.1. die Mitteilung bekam, dass der Port frei sei auch für ein Ohr. Die prüfen das an einem geeigneten Tool und das Ergebnis ist sehr zuverlässig. Wenn Freenet den Zugang abschaltet, ist der Port noch lange nicht frei.
    Das dauert, und wie erwähnt, lässt sich Freenet damit besonders lange Zeit.
    Das ist übrigens etwas, was bei 1&1 sehr schnell geht. Nach einer Abschaltung von 1&1 ist der Port schon meist nach 4-7 Tagen frei. Erst dann kann eine neue Leitung beantragt werden. Und das dauert im besten Fall 8 Werktage.


    Nein die mein ich nicht, wenngleich viele von denen noch mehr drauf haben als diese sogenannten Profiseller, die letzlich meist nur provisionsgeiernde Bestandskunden sind.
     
  15. florianr

    florianr Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8 Nov. 2004
    Beiträge:
    2,351
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Trotz allem ist es IMHO Aufgabe der Hotline den Kunden in diesen Fragen zu Beraten. Dann dem Kunden
    die Schuld in die Schuhe zu schieben, weil der sich nicht hat beraten lassen finde ich aberwitzig.

    Allerdings ist mir auch klar, dass bei dem vielen Herumtelefonieren zwischen freenet, t-com und 1und1 sich schnell Verzögerungen durch Portreservierungen einschleichen können. (so wie Du das oben beschrieben hast.)
     
  16. doerk3972

    doerk3972 Neuer User

    Registriert seit:
    22 Dez. 2006
    Beiträge:
    21
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    Baden-Württemberg
    Einige Klarstellungen

    So damit nichts durcheinander kommt

    Nun das war eine Anmerkung in Richtung Neo, weil es beim Ihm ja wohl hieß, sie sei kostenlos gewesen

    Es war so das wir dann gar keinen Port mehr hatten, den hat inzwischen wer anders bekommen, weil uns niemand gesagt hat, das man einen Rückportierungsauftrag stellen kann, und somit der Port bei einem bleibt. Auch von der Telekom bekamen wir die Meldung, der Port sei frei, aber gut, was letztendlich wirklich war...das bleibt sicherlich im Dunkeln, ärgerlich war die Aktion alle mal

    Nein wir haben sie es gleich wieder ausbuchen lassen und den Sachverhalt geklärt, es bestand also keine Buchung oder Belegung der Telekom. War ja nur eine kleine Hinterlist von uns

    Also das war noch innerhalb der Widerrufsfrist, denn mit dem Zugang der Daten (10.1.2007) bekamen wir auch die AGB, und dort wurde erklärt, das sie innerhalb von 14 Tagen besteht.
    Sicherlich hätte ich mir auch die Rumtelefoniererei liebend gerne gespart, nur hat mir beim Gespräch mit 1und1, bei dem wir eindeutig erklärt haben, wie die damalige Situation war (Freenet als Reseller), niemand auch nur den Hinweis auf einen Rückportierungsantrag gegeben. Den haben wir erst später von einem sehr freundlichen Mitarbeiter der Telekom bekommen.
    Die Rumtelefoniererei hatte auch den Grund, das sie unsere E-Mail-Adresse und den Namen nicht korrekt gespeichert hatten bei 1und1, und wir so keinerlei Meldung von denen bekamen. So mußten wir dort immer wieder anrufen, haben sogar mehrmals um Berichtung der Daten gebeten (auch schriftlich), was aber bis zum heutigen Zeitpunkt nicht passiert ist.
    Der Anruf bei T-Com hat den Port nicht verbaut, weil wir ja nicht gebucht wurden.
    Mhh naja Ungeduld würde ich das nicht nennen, was würdest du machen, wenn du immer wieder die Meldung von deinem neuen Provider bekommst, sie können dich nicht schalten ? Uns ging es ja nur drum, Klarheit in der Sache zu bekommen.

    Nun aber nochmals zum Abschluß...
    Es wird immer so sein, das sich Kunden, die mit einem Anbieter unzufrieden sind, sich darüber öfter auslassen, als Kunden die zufrieden sind. Ich schere sicher nicht alle über einen Kamm und es sind sicher Dinge einfach blöd gelaufen. Hätten wir das mit dem Rückportierungsauftrag rechtzeitig gewußt, wäre das ganze Chaos vielleicht nicht entstanden. Denke wir sind für das nächste Mal besser gerüstet, und ich sag ja auch nicht, das wir 1und1 nicht auch noch eine Chance geben. Wir werden zumindest dann auf all die kleinen Stolpersteinchen achten, die da so im Weg liegen.
    Aber wie man auch in den anderen Beiträgen lesen kann, sind die Geschäftsgebahren von 1und1 auch nicht immer astrein.;)
     
  17. jojo1234

    jojo1234 Mitglied

    Registriert seit:
    18 Okt. 2006
    Beiträge:
    395
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Dein Fazit trifft es eigentlich ganz gut.

    Ich bin seit 4 Jahren 1&1-Kunde und habe in der Zeit diverse Umstellungen, Tarifwechsel etc. mitgemacht. Bisher hat bei mir alles astrein funktioniert. Ich habe die Erfahrung gemacht, solange man im Strom der Kundenmasse mitschwimmt funktioniert alles ganz gut. Aber sobald man etwas unplanmäßiges unternimmt, ist 1&1 hoffnunglos überfordert. Wobei sich natürlich genau bei diesen Fällen die Spreu vom Weizen trennt, was den Support angeht.
     
  18. prodigy7

    prodigy7 Mitglied

    Registriert seit:
    28 Mai 2005
    Beiträge:
    732
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    16
    Hier kann ich dem einem oder anderem auch noch ein paar Tips geben:
    • Auch wenn es zeitraubend erscheind: Versucht wichtige Anliegen immer telefonisch zu klären! Und hier:
      • Wenn sich hier niemand kompetent fühlt, spätestens beim zweiten mal weiterverbinden oder neuer Nummer (sowas) sagen (wie) "Sorry, aber ich wurde jetzt hier her gelotst und ich kann nichts dafür, dass niemand bei Ihnen im Haus weis, wer für was zuständig ist. Bitte klären Sie den Umstand oder sorgen Sie für einen eindeutigen Ansprechpartner!".
      • Prinzipiell IMMER zuerst Namen des Gesprächspartners aufschreiben
      • Prinzipiell IMMER die Uhrzeit des Telefonats notieren
      • Nach dem Gespräch kurz den Inhalt des Gesprächs mit Feedback von der Person gegenüber notieren.
    • Wenn du telefonisch nicht mehr weiterkommst, probiere es auf dem Faxweg! In dem Anschreiben am besten das Anliegen so ausführlich wie möglich schildern (so wie den Hotlinemitarbeitern) und darauf achten, dass das einigermaßen Verständlich formuliert ist und der zeitlichen Historie entspricht - am besten in einzelne Punkte/Abschnitte aufteilen. In diesem Anschreiben auch deine Kontakte mit der Hotline erwähnen inkl. der Namen der Personen gegenüber und den Uhrzeiten. Hier solltest du auf jeden Fall auch Fristen setzen, aber solche die realistisch und einhaltbar sind.
      Ich persönliche setze als erste Frist immer erst eine, bei der ich eine angemessene Reaktion auf mein Problem erwarte (das erläutere ich dann im anschreiben z.B. als "Anruf eines fachkundigen Technikers zu Eingrenzung des Problems"), als zweites eine Frist bei der ich mit Rücktritt vom Vertrag wegen nicht Lösung des Problem in einem angemessenen Zeitraum.
    • Prinzipiell ist zu sagen, das wenn du anrufst, dein Call in deren Datenbank vermerkt wird inkl. deines Anliegens. Wenn du z.B. einen DSL-Neuzugang hast, das längere Zeit nicht korrekt beschaltet wurde, können diese Daten es erleichtern, eine Gutschrift später zu erhalten. Prinzipiell bringt es aber nichts, alle 2 Stunden anzurufen und die Leute zu nerven - auch wenn es dem einem oder anderem schwer fällt, ist eine angemessene Zeit für die Behebung des Problems notwendig.
    Letztendlich kann ich aus Erfahrung sagen, das man mit allen Anbietern irgendwie den gleichen Ärger hat und aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass der persönliche Kontakt via Telefon immer noch das meiste erreicht - hierbei ist es aber wichtig, das man sachlich bleibt, weil die Leute an der Strippe auch nur "Handlanger" sind und nicht schneller Arbeiten können, wenn Ihr die Leute anschreit, zur Sau macht oder wie auch immer.

    Meistens ist es sogar eher so, das wenn man sein Problem verständlich rüber gebracht hat und der Support-Mitarbeiter merkt, das man freundlich zu bleiben versucht auch wenn man verärgert ist, er mehr versucht als sonst auf seinem Plan steht.

    Ich hab mich schon mit einigen Anbietern rumgeärgert und letztendlich hilft nur ruhig und sachlich zu bleiben und sich soweit wie möglich abzusichern.

    My 2 cents
    p7 :)
     
  19. Ecki-No1

    Ecki-No1 IPPF-Promi

    Registriert seit:
    28 Mai 2006
    Beiträge:
    6,280
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    36
    Beruf:
    selbständiger PC-Techniker
    Ort:
    im geilen Süden (48.04°N 11.52°O)
    Schlecht recherchiert, da 1und1 3DSL i.d.R. DSL 16000 beinhaltet.
    Mit DSL 16000 / T-Net: 59,95 ¤/Monat (Call & Surf Comfort Plus/T-Net)
    Mit DSL 16000 / T-ISDN: 63,95 ¤/Monat (Call & Surf Comfort Plus/T-ISDN)

    Edit:
    Ich zahle:
    1und1 3DSL 29,99 ¤
    T-ISDN Standardanschluss 24,20 ¤
    Summe: 54,20 EUR
    Differenz zu Call & Surf Comfort Plus/T-ISDN knapp 10 EUR
     
  20. doerk3972

    doerk3972 Neuer User

    Registriert seit:
    22 Dez. 2006
    Beiträge:
    21
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    Baden-Württemberg
    #20 doerk3972, 9 Feb. 2007
    Zuletzt bearbeitet: 11 Feb. 2007
    @ prodigy7

    Danke für die Tipps, so halten wir es auch. Ich muß nur sagen, dass ich den Eindruck hatte, das es mit der Datenbank bei 1und1 etwas haperte, weil wir immer wieder das Problem erklären mußten. Nur in der Fachabteilung Leitungmanagement hatten wir dann meist die gleiche Mitarbeiterin, und wenn nicht wußten die Kollegen auch Bescheid.
    Bei der Telekom hat man immer mitbekommen, das dort die Vorgänge hinterlegt waren und die sich dann kundig gemacht haben.

    Wichtig ist, wie du schon sagtest, man muß freundlich bleiben, denn die können in den wenigsten Fällen was dafür, sind eben oft nur die Handlager, bzw. der Sandsack für verärgerte Kunden.
    Wir haben bei all der Telefoniererei nur ein einziges Mal einen unfreundlichen Mitarbeiter gehabt (Telekom). Dem muß wohl zum Mittag eine kapitale Laus über die Leber gelaufen sein. Der behauptete steif und fest, das Angebot, welches uns auch in schriftlicher Form vorlag, sei so in der Weise nicht machbar mit dem Paket, und überhaupt mache er das hier ja schon seit x Jahren...
    Da waren wir doch baff, haben aber doch den netten Herren erreicht, der uns das Angebot gemacht hat. Und siehe da, es ging doch, sogar noch einen Ticken billiger als ursprünglich gesagt. 40,-¤ Gutschrift und den Speedport W900V für 19,99 ¤ (Aussage des unfreundlichen Kollegen...der kostet im Einzelhandel 189,-¤ und bei uns bekommen sie den nur für 89,-¤...:-Ö )
    Nun sind wir erstmal für 12 Monate bei der Telekom. Dann sehen wir weiter was kommt.