[Frage] Mesh-Netzwerk-Aufbau in Neubau mit Netzwerkdosen

unknown001

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Hallo Leute,

meine Frau und ich befinden uns gerade in der Planungs-/Startphase des Hausbaus - bald gehts mit Bodenplatte los :)

Was mir wichtig wäre, ist EIN einheitliches WLAN-Netzwerk im Haus - Nutzung von Mesh, was ja gerade von AVM eingeführt wird.

geplantes Setting:
- in jedem Raum Netzwerkdosen
- Technik-Raum: Router, Switch, Patch, NAS
- gewünscht: im ganzen Haus WLAN mit gleichem Netzwerknamen - Mesh!

geplant:
--> im Technikraum Router: FritzBox 7590 (unterstützt Mesh)

- das ganze Haus mit WLAN-Repeater auszustatten, ist leistungstechnisch eher schlechter, wenn ich überall Netzwerkdosen habe, oder?
- ich möchte gerne AccessPoints, die ich an den gewünschten Stellen im Haus an die Netzwerkdose anschließe und die dann mein WLAN verbreiten (Mesh)

jetzt die Frage
--> was ist besser?

- Fritz!WLAN Repeater 1750E als LAN-Brücke einsetzen? funktioniert das mit Mesh? (https://avm.de/service/fritzwlan/fr...r-per-LAN-mit-Router-z-B-FRITZ-Box-verbinden/)
oder
- Fritz!Box 4040 - die aber noch nicht mit der Mesh-Funktion ausgestattet ist
oder
- Luxus-Variante: FritzBox 7590 als Router wie geplant im Technik-Raum + 1x 7590 im Wohnzimmer + 1x 7590 im Obergeschoss

was meint ihr?

nochmal zusammengefasst:
Router 7590 im Technik-Raum, Mesh soll im ganzen Haus vorhanden sein, Netzwerkanschlüsse in jedem Raum
 
Fritz!WLAN Repeater 1750E als LAN-Brücke einsetzen? funktioniert das mit Mesh?
Ja.
230V-Doppel-Steckdose direkt neben Netzwerkdose planen.
Dann reicht ein 20cm LAN-Käbelchen.

Der 2. 230V-Anschluss dient dem Staubsauger, um den WAF zu erhalten ;)
 
Moin


Lass mich raten...
Der Technikraum befindet sich im Keller und hat eine Stahltür ?
:rolleyes: ( Suboptimal für W-LAN und DECT )
 
Hallo@TE!

Gurgle bitte mal nach: LAN Heimnetzwerk planen verkabeln, vielleicht geht Dir dann ein Licht auf, wie man es machen sollte.
Ein Kabel ist ein Kabel, WLAN eine Ergänzung, bei vielen oft nur eine Notlösung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde zu einem Fachmann gehen und mich beraten lassen. Je nach Budget kann er Dir ein entsprechendes Netzwerk nach deinen Bedürfnissen und baulichen Gegebenheiten erstellen.
AVM_Repeater auf Steckdosenhöhe sind ja der absolute Hinkucker. Und von dem AVM-Mesh-Gedöns würde ich mich so hinreißen lassen.
 
Hallo@TE!

Gurgle bitte mal nach: LAN Heimnetzwerk planen verkabeln, vielleicht geht Dir dann ein Licht auf, wie man es machen sollte.
Ein Kabel ist ein Kabel, WLAN ein Ergänzung, bei vielen oft nur eine Notlösung.

grundsätzlich möchte ich alles mit Netzwerkkabel verkabeln - Kabel ist Kabel - ja

aber im Wohnzimmer kommt man um WLAN nicht drumrum - Handy, Tablet,...

und Technik-Raum befindet sich im EG :-)
 
Mesh lässt sich auch ausschalten ;)
 
Aber lege trotzdem genug Leerrohre in jeden Raum, denn rd. 500,-- Teuro`s dafür, sind in einem Neubau ein Klacks.
Und um so mehr Kabel, umso weniger Strahlung u. weniger zusätzliche Netzteile.
 
APL kommt sicher in den Technikraum. Vom Technikraum 3 LAN-Kabel ins Wohnzimmer (DSL->F!B, 2x LAN F!B->Patchpanel) und je 1 LAN-Kabel zu jeden anderen (benötigten) Raum. Alle abgehenden LAN-Kabel auf ein Patchpanel abschließen. Einen Switch mit entsprechender Portanzahl neben dem Patchpanel. Fritz!Box 7590 ins Wohnzimmer (sieht doch chick aus;)). Da hast du LAN, WLAN und DECT schon mal im Wohnzimmer. Daneben vielleicht noch Media Receiver... In den Räumen des OG. nach Bedarf Repeater 1750E als LAN-Brücke setzen und DECT- Repeater-100 nicht vergessen. Ist bei Stahlbetondecken wahrscheinlich nötig. Mesh aktivieren.
 
230V-Doppel-Steckdose direkt neben Netzwerkdose planen.
Doppeldosen sind oft zu dicht zusammen, als dann man an der einen das PLC-Gerät nutzen kann, und in der anderen noch Platz für ein weiteres Gerät hat.

Wenn man die Doppeldosen nur für den Stromanschluss nutzen will, sollte man aber trotzdem darauf achten, dass man die Kontakte richtig anordnet, und sich nicht durch z.B. abgewinkelte Leitungen/Wandwarzen den zweiten Stecker verdeckt.

Egal, wie viel WiFi man im Wohnzimmer nutzt, es sollte auch hier in jede Zimmerecke mindestens eine Doppeldose Netzwerk gehen.

Es gibt immer zu wenige Steckdosen und zu wenige Netzwerkanschlüsse.
Beim Kabel-Netzwerk sollte man überlegen, ob man auf jeder Etage einen Switch unterbringt, oder einen dicken Technik-Schacht in den Keller hat, um die 100.000 Kabel dann im Keller auflegen zu können.

Zu jedem 'Technikraum' gehört auch ein Auflegefeld für alle ankommenden Leitungen von den Dosen, die dann mit kurzen Patch-Kabel auf den Switch gelegt werden.

Hat man Etagen-Switche wäre zu überlegen, ob man die Switche mittels Glasfaser verbindet.

Zum Thema Mesh gibt es in der aktuellen c't einen interessanten Artikel:
Zähes WLAN
Verzögerungen beim nächsten WLAN und Mesh-Streit
Jennifer Li
Trends & News,News,Netze,WLAN, IEEE, Wi-Fi Alliance, Mesh-WLAN, IEEE
802.11ax, Normierung, Multi-AP-Spezifikation
c't 2/18 S. 24 (ea)
Der besagt, dass alle aktuellen Mesh-Lösungen propritär sind.
Die Frage ist dann, können sie, wenn es dann endlich eine Norm gibt, problemlos upgedatet werden.
Und:
Will man so lange warten, oder nutzt man das propritäre (das ja nur in der Kommunikation der Mesh-APs propritär ist)
 
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