Mount Optionen für USB Festplatte

Vogi

Neuer User
Mitglied seit
30 Sep 2006
Beiträge
60
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
6
Hallo!

Ich verwende Freetz-Mount, um mehrere Partitionen nach Label sauber einzubinden.
Dies funktioniert soweit auch schon sehr gut.

Allerdings würde ich gerne die mount Optionen verändern.
Leider tu ich mir schwer, die EIngriffsmöglichkeiten von FREETZMOUNT zu verstehen.

Gibt es eine Möglichkeit, die Mount Options, analog einer fstab Datei anzugeben bzw. zu verändern?

In der libmodmodmount.sh habe ich folgende Zeile gefunden:
ext2|ext3|ext4|reiserfs)
mount -t $fs_type $dev_node $mnt_path -o noatime,nodiratime,rw,async
err_mo=$?
Wie liese sich hier die Angabe der Optionen anpassen, so dass diese auch nach einem Reboot erhalten bleiben?
Oder gibt es einen eleganteren Weg, dies mit Freetz zu realisieren?

Danke
Vogi
 
Zuletzt bearbeitet:

sf3978

IPPF-Promi
Mitglied seit
2 Dez 2007
Beiträge
7,847
Punkte für Reaktionen
14
Punkte
38
..., so dass diese auch nach einem Reboot erhalten bleiben?
Eine Möglichkeit wäre, die Änderungen am Script im Build-System machen/speichern, ein neues Freetz-Image kompilieren und dieses flashen.
 

olistudent

IPPF-Urgestein
Mitglied seit
19 Okt 2004
Beiträge
14,779
Punkte für Reaktionen
10
Punkte
38
Ich wüsste auch nicht, dass es da einen eleganten Weg gibt...

Gruß
Oliver
 

Vogi

Neuer User
Mitglied seit
30 Sep 2006
Beiträge
60
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
6
Danke schon mal für Eure Antworten.
Dann war mein Gedanke ja gar nicht so abwegig.

Werde mal schauen, ob ich das vorm Bauen so hinbekomme.
Als Konfigurationsoption wird sowas wohl kaum den Weg ins Freetz finden, oder?
 

olistudent

IPPF-Urgestein
Mitglied seit
19 Okt 2004
Beiträge
14,779
Punkte für Reaktionen
10
Punkte
38
Warum möchtest du das denn konfigurieren? :)

Gruß
Oliver
 

RalfFriedl

IPPF-Urgestein
Mitglied seit
22 Apr 2007
Beiträge
12,343
Punkte für Reaktionen
1
Punkte
0
Ich finde es nicht so abwegig, etwas in der Art der fstab Datei zu haben. Zu den Optionen, die man für verschiedene Dateisystem unterschiedlich definieren könnte, gehören rw/ro und das Verzeichnis, auf das gemountet werden soll.
Auch für Optionen wie atime und sync könnte man je nach Verwendung verschiedene Einstellungen verwenden wollen.

Allerdings ist es mir nicht so wichtig, dass ich jetzt damit anfangen würde.
 

Vogi

Neuer User
Mitglied seit
30 Sep 2006
Beiträge
60
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
6
Warum möchtest du das denn konfigurieren? :)
Hallo nochmal.
Mir gehts um die user_xattr Option. Ich möchte eine ext3 Partition mit Samba freigeben. Windows 7 benennt ja viele Dateien in Englisch und speichert die Spracoption separat ab.

Mit der Samba Option "extended dos attributes" müsste es dann funktionieren.

Das Ändern vorm Bauen hat schon mal geklappt. Bin jetzt nur die Woche erstmal unterwegs, so dass die weiteren Versuche Noch etwas warten müssen...

Grüße
Vogi
 

Vogi

Neuer User
Mitglied seit
30 Sep 2006
Beiträge
60
Punkte für Reaktionen
0
Punkte
6
Noch der Vollständigkeit halber:
Das Ändern der Mounoption direkt im Skript hat geklappt.
Damit lässt sich ein ext2/3 Laufwerk analog einer (V)FAT/NTFS Platte betreiben.

Es können somit die Dateiattribute mit abgespeichert werden (versteckt, Archiv usw.)
Die desktop.ini behält auch die notwendigen Attribute und wird korrekt von WIndows verwendet, so dass auch Ordnersymbole bzw. Spracheinstellungen erhalten bleiben.

EIn Tausch des Kernels war nicht notwendig.
Das Ext2/3 Modul wird also bereits mit der XATTR Option genutzt.

Danke
Vogi
 

hermann72pb

IPPF-Promi
Mitglied seit
6 Nov 2005
Beiträge
3,657
Punkte für Reaktionen
8
Punkte
38
Nur zur Info. Es war schon von mir angedacht, so eine Art fstab einzuführen und mit FREETZMOUNT auswerten zu lassen. Das war einer der Gründe, warum ich diese ganzen AVM-Sachen zu uns nach FREETZ ausgelagert hatte. Man hat damit grundsätzlich die Möglichkeit geschaffen unsere eigene FREETZ-Config-Datei mit FREETZ-eigenen Mitteln einzulesen.
Man kann jetzt natürlich diskutieren, ob man für solche Sachen eine separate Config-Datei anlegt (was ich bevorzugen würde) und sie evtl. als "Rohtext" bearbeiten lässt, oder ob man sich mit Variablen bedient (was etwas aufwendiger zu warten wäre und nicht so flexibel ist). Bei einer solchen Konfiguration kann man sich schon an Syntax von fstab anlehnen.
Warum ich es damals doch nicht durchgezogen hatte? Wenn ich es richtig und vernünftig machen würde, würde ich doch vom fstab-Format etwas abweichen müssen und würde im gleichen Zuge auch Mount-by-Label und evtl. Mount-by-ID mitbetrachten. Denn im Unterschied zum echten fstab hätte man hier doch vermehrt auf wechselbare Medien gesetzt und müsste sie irgendwie identifizieren und zuordnen können. Diese Filtermechanismen lassen sich natürlich implementieren, erfordern aber etwas Aufwand und Zeit.
Leider habe ich momentan ziemlich wenig Zeit für FREETZ, daher sollte man mit einer Implementierung meinerseits eher nicht rechnen.

MfG