MT-F und FB 7520: Wie deaktiviert man "MWI" damit keine Anrufliste erzeugt wird?

ibu

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Moin.
Hier gibt es ein MT-F und eine FB 7520. Beide mit aktuellster Firmware.
DSL Provider ist 1und1

In der FB habe ich die Anrufliste deaktiviert:
Fritzbox > Telefonie > Anrufliste > ganz unten: Anrufliste deaktivieren

Leider wirkt sich das auf neue eingehenden nicht angenommene Anrufe nicht aus.

Laut https://fritzhelp.avm.de/help/de/FRITZ-Box-7520/1und1/024p1/hilfe_nebenstelle_einstellungen soll es ein Merkmal "MWI" geben, welches sich deaktivieren lässt.
Das ist jedoch nicht zu finden.

Kann jemand sagen, ob man das Signalisieren eingegangener nicht angenommener Anrufe vollständig deaktivieren kann? Danke.
 
Über MWI werden neue Nachrichten auf einem Anrufbeantworter signalisiert und nicht die Anrufliste befüllt. Die von dir verlinkte Anleitung bezieht sich auch nur auf den analogen Port.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Danke. Dann ist die Aufgabe also unlösbar, richtig?
 
Ich wüßte nicht wie. Wenn ich mich nicht irre, wäre genau das aber mit einem E290 möglich ;).

Edit: Vielleicht hilft auch ein wasserfester, gut deckender Edding, oder ein Stück schwarzes Isolierband.
 
Ich hatte es in der Vergangenheit schon mal (und nicht nur einmalig), daß ich bei Kunden mit 1&1-Anschluß in der Fritz-Box (auch 7490 und 7590) etwas ausschalten wollte, das aber nicht ging. Der Service von 1&1 mußte es dann im System um-/abschalten.
Bekanntermaßen macht ja 1&1 mitunter irgendwelche Spielchen ...
Also mal da nachfragen.
Wobei die sich ergebende Frage bleibt, was das Ganze bezwecken soll? Einfach Anrufliste nicht ansehen ...
 
Ich hatte es in der Vergangenheit schon mal (und nicht nur einmalig), daß ich bei Kunden mit 1&1-Anschluß in der Fritz-Box (auch 7490 und 7590) etwas ausschalten wollte, das aber nicht ging. Der Service von 1&1 mußte es dann im System um-/abschalten.
Ich hatte @chrsto so verstanden, dass es so eine Option gar nicht gibt. Auch nicht beim Provider.

Wobei die sich ergebende Frage bleibt, was das Ganze bezwecken soll? Einfach Anrufliste nicht ansehen ...
Es geht um Nutzer mit kognitiven Einschränkungen. Bei einer Anrufliste denken sie oft, dass sie irgendwie reagieren müssen. Es ist also eine Belastung.

Es genügt völlig, wenn Anrufende einfach erneut anrufen.

PS: Die Suche nach Möglichkeiten, versehentliche Fehlbedienungen zu verhindern habe ich vorauseilend aufgegeben. Da geht aller Wahrscheinlichkeit nach eh nix.

* Verstellen der maximalen Klingeltonlautstärke
* Verstellen der maximalen Gesprächslautstärke
* Stummschalten
* Tastensperre
* Entfernen der Schaltflächen Anrufen und Favoriten auf dem Startbildschirm
* Vergrößern der Uhrzeit auf die volle Breite des Displays (klar, Großschrift der Anzeige hatte ich bereits aktiviert)
 
Zuletzt bearbeitet:
@elppaae Die Anrufliste wird im Telefon geführt, was soll der Provider da machen können? Kommt da wieder dein altes 1&1 Bashing hervor?
@ibu Da würde wohl nur ein altes Telefon ohne Display helfen
 
Da würde wohl nur ein altes Telefon ohne Display helfen
Ich habe noch nie ein DECT-Telefon gesehen, welches die aufgelisteten Eigenschaft hat.

Nochmal Anrufliste: Sie lässt sich in MT-F nicht deaktivieren, während sie in der FB sehr wohl deaktivierbar ist. Warum das so ist, leuchtet mir nicht ein. Euch?
 
Frag doch mal in Wohnheimen für Menschen mit Behinderungen nach, wie die das lösen, vielleicht haben die ja nen Tipp.
Telefone für den Massenmarkt werden deine Ansprüche nicht erfüllen können.
 
Danke für die Idee zum Nachfragen in einem Wohnheim. Meine Vermutung: sie haben dort Telefonanlagen mit Schnurtelefonen in jedem Zimmer. Das ist ja nicht der Usecase bei meinen Eltern. Für sie es essentiell, das Telefon mit in verschiedene Räume und den Garten nehmen zu können.

Ich mache mich mal mit einer These unbeliebt:
Weil der freie Markt die Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkungen nicht erfüllen möchte, gibt es in einigen Bereichen bereits Regulierung. Bestimmt Informationsangebote müssen barrierearm sein.

Ich hoffe, wir bekommen solche Regeln auch in vielen anderen Bereichen, wie z.B. Telefoniegeräte.

Vermutlich wäre es für einen Programmierer gerade mal eine Stunde Arbeit, die Einstellungsoptionen mit einigen barrierearmen Optionen zu ergänzen. Die Firmen haben keinen Bock drauf. Also sollten sie reguliert werden, meiner bescheidenen Ansicht nach.

Andere Lebensbereiche: Online-Banking, Geldautomaten, Login-Verfahren allgemein, ÖPNV-Apps etc. etc.

Bin gespannt, ob wir je sowas bekommen werden.

Wenn nicht, werden wie bisher diverse Gruppen von der Teilhabe abgehängt sein.
 
Was hält dich davon ab, dein E290 der letzten Tage am analogen Port der Fritz!Box zu nutzen? Das E290 kann lt. Anleitung die Anruflisten deaktivieren und die paar Rufnummer fürs Telefonbuch hättest du in der Zeit, wo du hier herumexperimentierst 5x von Hand eingegeben.
 
Du hast ja schon eine Lösung für ein IPhone gefunden. Vermutlich sind deine Wünsche im Smartphonebereich einfacher zu erfüllen. Ich kenne Software für Blinde und für Autisten, die werden per individuellem Programm ergänzt. Häufig im Umfeld der betroffenen Personen entwickelt, getestet und speziell auf die Person zugeschnitten ergänzt. Derartige Ergänzungen werden auf handelsüblichen DECT-Telefonen wegen des notwendigen Speichers nicht möglich sein. Es gab vor einigen Jahren mal ein smartphoneähnliches DECT-Mobilteil von Gigaset, keine Ahnung, ob da mehr möglich gewesen wäre...
@chrsto Von der dazugehörigen Basis war bisher nichts geschrieben... Auch wären dann einige Wünsche aus #6 trotzdem nicht möglich.
 
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@chrsto Das E290 ist längst Geschichte. Aus Gründen. Ich wohne nicht im gleichen Ort wie meine Eltern. Daher ist Fernwartbarkeit ein wichtiges Merkmal. Ich würde mir hier manchmal etwas mehr Zurückhaltung wünschen. Dieses durchklingende "Du bist wirklich zu blöde eine angemessene Lösung zu finden, obwohl doch alles ganz einfach ist" tut doch gar nicht Not.

@Zwanzigeinundzwanzig
Ja, bei Geräten für Blinde bin ich völlig einig mit dir. Deren Anforderungen an Software sind komplex. Aber bei den Merkmalen, die ich hier als wichtig aufgelistet hatte für Menschen mit kognitiven Einschränkungen geht es um viel weniger. Um nichts als Reduktion der Komplexität. Um Deaktivierungen verschiedenster Art. Um das Verhüten von versehentlichen Fehlbedienungen. Wie auch immer: jibbet nicht. Und wird es, meiner Einschätzung nach - ohne Regulierung - auch nie geben.

Nochmal zum Vergleich der Geräte DECT-MT vs. iPhone allein für Telefonie. Ein gut konfiguriertes iPhone ist da deutlich überlegen. Meine Mutter z.b. kommt damit auch gut klar. Sie bräuchte eigentlich gar kein DECT-Telefon. Aber mein Vater ist der klassische Digital-Technik-Verweigerer : ) Er guckt das Smartphone nicht mal an : )

Wenn man herumvisioniert könnte man sich mobile OS denken, die - abhängig von einer biometrischen Erkennung - je Person ein völlig eigenständig konfigurierten Benutzer erlauben. Wird auch nie kommen. Die Smartphonehersteller bevorzugen es verständlicherweise lieber 2 Geräte als eines zu verkaufen.

Und weiter herumvisioniert, passender zum Thema dieses Forums:
Vollständige Integration von IP-Telefonie (also z.B. die sog. Festnetznummern) in mobile OS. Analog zu Multisim. Wird wohl auch nie kommen.

Exzellent ist übrigens bei iOS der sog. "unterstützende Zugriff". Das ist am radikalsten vereinfachte GUI für Mobilgeräte, was ich bisher zu Gesicht bekommen habe.
Wäre mein Vater kein Verweigerer, hätte ich ihn damit "beglückt".
 
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Da siehst du, wie individuell Wünsche und Bedarfe sein können. Dafür sind doch erhebliche Erweiterungen notwendig. Und am Ende fehlt doch irgendetwas für eine besondere Einschränkung...
 
Aus dem Usenet erinnere ich mich an einen "Spruch", der schön ausdrückt, was ein wesentlicher Bestandteil von guter Software ist: Kontrolle durch den Nutzer.

"If you can't turn it off, it's a bug."

Wenn man die Anrufliste nicht deaktivieren kann, ist es ein Softwarefehler.
Unterschreibe ich.

Zur Individualität von Bedürfnissen: es benötigt Software, mit der man sie erfüllen kann. Und meistens haben Softwareanbieter (oder Informationsanbieter) null Bock auf die Bereitstellung solcher Optionen.
 
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Daher ist Fernwartbarkeit ein wichtiges Merkmal.
Das finde ich nicht in deinen Anforderungen und kann es daher nicht wissen.

Ich würde mir hier manchmal etwas mehr Zurückhaltung wünschen.
Ich würde mir manchmal auch vollständige Problembeschreibungen oder Anforderungen wünschen. Den Einsatz des E290 habe ich weiter oben schonmal vorgeschlagen. Darauf bist du nicht eingegangen, daher meine Wiederholung.

Von der dazugehörigen Basis war bisher nichts geschrieben
Die E290h kann man nicht einzeln kaufen.
 
Ich werde doch nochmal ein E290HX besorgen und ausprobieren, ob es dort mit dem Telefonbuch von der FB und dem Deaktivieren der Anrufliste auf dem Gerät klappt.

Von meinen zwei Sets E290H war das Deaktivieren der Anrufliste ja nur bei einem davon möglich. Siehe anderer Thread.

Falls jemand weiß, ob es auch bei E290HX verschiedene Baureihen gibt/gab, wo nur bei der einen das Deaktivieren der Anrufliste möglich ist, lasst es mich bitte wissen. Ich konnte dazu nix finden.

Edit: Ich habe die Gigaset Hotline kontaktiert.

Es sei "Zufall", dass bei meinem weißen Set keine Anrufliste gezeigt wird, beim schwarzen schon. Wenn man die Reihe H an einem Router als Basisstation anmelde, könne man für nichts garantieren.

Das HX Modell böte kein Option zum Deaktivieren der Anrufliste.

Also vielleicht doch nochmal weiterforschen.
 
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@ibu :

Die Einstellung "Anbieter unterstützt MWI" ist in der Konfiguration der Rufnummer (Telefonie -> Eigene Rufnummern) zu finden, betrifft aber (wie @chrsto in #2 schrieb) nur die Signalisierung seitens des Anbieters, daß in der Anruf- oder Fax-Inbox im Netz des Anbieters eine Nachricht auf Abruf / Anhören wartet.

Beim MT-F kann man über die Klingelsperre (Telefonie -> Telefoniegeräte, Stift-Button) einstellen, ob in definierten Zeiten, in denen das Telefon für Anrufe nicht erreichbar sein soll, auch MWI abgeschaltet ist.
Dieser MWI-Haken ist aber auch ohne Sperre aktivierbar (was gemäß der Beschreibung keinen Sinn machen würde) - vielleicht bringt Dir das das, was Deine Eltern brauchen.

Bezüglich dem unterschiedlichen Verhalten bei den E290H: Ich tippe auf unterschiedliche Firmwarestände.
Es gibt bei etlichen Gigaset-Mobilteilen die Möglichkeit, sie per Mini-USB-Stecker an den Rechner anzuschließen, um mit einer PC-Software u.a. Telefonbücher auszulesen & einzuspielen - und die Firmware des Gerätes upzudaten.
Schau mal im Batteriefach nach - bei den Gigaset-Geräten, die ich früher in Gebrauch hatte, war der Port dort versteckt.
 
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