Nachtschaltung - technische Umsetzung, Hilfestellung zum "Nachbau"

fischefr

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Hallo zusammen!

Ich benutze die Nachtschaltung der Fritzbox und habe jetzt einen Rasperry Pi zusätzlich per wlan ans Netz angebunden (als DHCP-Server, VPN-Gateway u.s.w.). Jetzt habe ich das Problem, dass der wlan-Stick am Rasperry Nachts natürlich weiterläuft. Ich würde dort jetzt auch gerne eine Nachtschaltung wie bei der Fritzbox umsetzen, weiß aber nicht genau wie.
Weiß jemand, wie die Fritzbox die Abschaltung des wlan durchführt? Wird da nur das device down geschaltet oder entladen die vielleicht sogar den treiber?
Ich habe natürlich auch die Schwierigkeit, dass ich von außen nicht kontrollieren kann, ob das Ding noch sendet oder nicht. Hintergrund des Vorhabens ist es, dass ich Nachts die Strahlenbelastung auf 0 reduziere. Ich möchte damit jetzt keine Grundsatzdiskussion lostreten, ob die Strahlung schädlich ist. Wenn ich Nachts das wlan-Netz nicht brauche, kann ich ja vorsichtshalber alle Sender abschalten - schaden kann das ja nicht.

Noch eine Überlegung:
Der absolute Königsweg wäre, den wlan Stick am Raspberry Nachts dazu zu bringen, nur zu lauschen und nicht zu senden. Sobald das Netz der Fritzbox auftaucht sollte er sich dann in den normalen Betriebsmodus als WLAN-Client schalten. Ich habe aber keine Ahnung, ob sich dieser noch bessere Ansatz umsetzen ließe. Ich würde mir dann sparen, die Ein- und Ausschaltzeiten in 2 Geräten zu hinterlegen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir zu diesen Überlegungen den einen oder anderen Tipp bzw. Ansatz geben könntet.
 
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Hallo, Mup!

Ich benutze die knallharte Variante. Die Sache mit dem letzten Client funktioniert bei mir natürlich im Augenblick nicht, weil der Raspberry 24/7 eine Verbindung hätte und die Nachtschaltung nie aktive würde. Ich möchte die Sache auch nicht unnötig verkomplizieren. Die Holzhammer-Methode ist schon OK.
 
Der Raspberry lauscht als DHCP-Server natürlich permanent, ob er einem Client eine IP zuordnen muss.

Zyklisch kommt ein Rundruf, um vergebene IPs abzugleichen.
Das wäre die einzige Strahlenbelastung.
Sicherlich hämmern deine Nachbarn mit ihren WLAN-Netzen in der Nacht wesentlich mehr auf dich ein.

Die FB mit (hoffentlich) deaktiviertem DHCP-Server sendet erst dann wieder, wenn sie wegen des reaktivierten WLAN eine IP zugeordnet haben möchte.

Ganz sicher bist du wegen der Strahlenbelastung aber nur, wenn eine Schaltuhr parallel zu den Zeiten der FB den Raspberry, besser noch die Hausleitungsphase 230V aus-/einschaltet.
Dann ist natürlich neben vielen nützlichen Dingen wie zB Bier- und Weinkühler auch der DHCP-Server in deinem Netzwerk nicht verfügbar.
 
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Sorry, aber irgendwie bezweifle ich, dass ein wlan-Client überhaupt nichts sendet, wenn er so konfiguriert ist, dass er sich automatisch in ein bestimmtes Netz einloggt.

Ganz sicher bist du wegen der Strahlenbelastung aber nur, wenn eine Schaltuhr parallel zu den Zeiten der FB den Raspberry, besser noch die Hausleitungsphase 230V aus-/einschaltet.
Dann ist natürlich neben vielen nützlichen Dingen wie zB Bier- und Weinkühler auch der DHCP-Server in deinem Netzwerk nicht verfügbar.

Man könnte natürlich auch gleich ganz Deutschland stromlos schalten. ;)
Die Umsetzung muss ich aber dann dir überlassen, könnte auf leichte Widerstände stoßen.

Was die Nachbar betrifft: Die sind einige (!) Meter weg und Außenwände schlucken ja auch einiges. Im Haus funkt sonst nichts mehr! Die Sache mit der Hausleitung und spezielle Schaltungen im Verteilerkasten, die dann ganze Zimmer stromlos schalten, lassen wir mal bitte außen vor. Sei mir nicht böse, aber würde ganz gerne vom "Warum willst du überhaupt..." zurück zur Frage "wie könnte man.." wechseln.
 
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