NAS bzw. Media Server für Dummies (OnlineTVRecorder.com)

Eberh@rd

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Hi Forum,

ich möcht bei uns die auf dem Media Center PC (=Fernseher im Wohnzimmer) gespeicherten Filme auf eine Netzwerkplatte auslagern, habe aber bisher keinen Plan, wie man am besten vorgeht :gruebel:

Die Aufnahmen kommen über den Service vom OnlineTVRecorder mittels HomeloadTV.com als *.mp4.avi ins Haus und werden bisher auf dem Fernseh-PC gespeichert. Dort ist aber die Handhabung (mittels Fernbedienung) zu umständlich, außerdem zu wenig Platz, und jedesmal den Fernseher hochfahren, wenn man mal kurz an die Filme dran will ist auch ineffektiv.

Deswegen sollen die Filme möglichst simpel und zuverlässig im Netzwerk gespeichert werden. Gute Zugriffsgeschwindigkeit bei der Anzeige der Film-Dateilisten im Windows Explorer und beim Streamen der Filme wäre auch wünschenswert, sowie geringer Stromverbrauch der NAS-Platte im Standby.

Für Tipps bezüglich geeigneter Hardware (NAS-Platte an FritzBox, bzw. eigenständige Media Server Platte :confused:) wär ich euch SEHR dankbar :D

Gruß
Eberh@hard
 
Hab mir sagen lassen, dass die NAS-Funktion der Fritzbox sehr langsam ist, und mir deswegen mal die ZyXEL NSA-320 ausgeguckt:

ZY_NSA320_3540_F72.jpg

Meinungen, Gegenstimmen?

Danke und Grüße
Eberh@rd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab mir sagen lassen, dass die NAS-Funktion der Fritzbox sehr langsam ist
Das kann ich bestätigen, insbesondere, wenn die Festplatte mit NTFS formatiert ist. Mit FAT32 gehts ein wenig besser, aber da hat man die Dateigrößenbeschränkung auf 4 GByte. Bei HD-Filmen kann diese Grenze schonmal überschritten werden, ein externes NAS ist sicher die bessere Wahl. Zu dem NSA-320 konkret kann ich nichts sagen, von den Daten her scheint es Ok zu sein.
 
Ich habe auch eins hier stehen und muss sagen, es tut das was einem versprochen wird.
Da das NSA-320 zwei Schächte hat, muss man sich vor der Befüllung Gedanken machen, welchen Raid-Modus man haben will (gespiegelte Platten mit identischem inhalt, oder doppelte Kapazität, aber sobald eine Platte stirbt, ist der gesamte Inhalt weg).
Wenn ich mich richtig erinnere hätte man mit einem 3-Platten Gerät die eierlegende Wollmilchsau (hohe Kapazität und falls eine stirbt, bleibt der Inhalt der zweiten Platte erhalten).
Das NSA-320 hat, wenn ich mich richtig entsinne, einen zusätzlichen USB2 Anschluss. Will jemand Daten direkt zwischen dem NAS und einer angestöpselten USB- Festplatte hin- und herschieben wäre evtl. ein Gerät mit USB3 Schnittstelle vorzuziehen.
Allerdings musste ich mich Stunden durchgoogeln bis ich den Weg fand, wie man Daten direkt vom NAS auf die angestöpselte Festplatte schieben kann, ohne den Umweg über den PC.
Ich habe noch ein ReadyNAS von Netgear mit ebenfalls 2 Schächten.
Soweit icc mich erinnere gibt es für beide Geräte eine Art von Apps welche man direkt auf dem NAS installieren kann, die dann solche und ähnliche Aufgaben übernehmen (so zu sagen, im Hintergrund).
 
Zuletzt bearbeitet:
Da das NSA-320 zwei Schächte hat, muss man sich vor der Befüllung Gedanken machen, welchen Raid-Modus man haben will (gespiegelte Platten mit identischem inhalt, oder doppelte Kapazität, aber sobald eine Platte stirbt, ist der gesamte Inhalt weg).

Danke -- dann nehm ich vielleicht sogar das kleinere von Zyxel mit nur einer Platte, weil Raid brauch ich wirklich nicht, wenn dann sollte es einfach zwei separate Platten ins Netz stellen, aber das scheint ja nicht zu gehen.

Grüße Eberh@rd
 
Hab nochmals kurz nachgelesen.
Wenn ich es richtig mitbekommen habe könntest du beide Platten separat als JBOD definieren, dann sollten die Daten von der Einen Festplatte heile bleiben falls die Andere abrauchen würde.
Evtl. noch mals kurz nachgoogeln.
Auf jeden Fall auch klären ob die maximale Festplattenkapazität des gewählten Gerätes ausreicht.
 
OK danke das wär ja positiv. Werde nochmal schauen ob das mit JBOD auf jeden Fall geht.
 
Also ich verstehe nicht genau wie dein Fernseh-PC sich definiert. Ich hab ein Media-Center auf einer kleinen stromsparenden Zbox mit Atom-Prozessor, die auch gleichzeitig Bluray-Player ist. Darauf läuft XBMC und auf der Platte liegen meine Filme. Angeschlossen ist die Box am Fernseher per HDMI. Die ZBox ist ebenfalls als Samba-Server eingerichtet und bietet in meinem Netz die Filme und die Musik an. Und das ohne den Fernseher. Nur die ZBox muss laufen, braucht aber wenig Strom. Strom braucht das NAS aber auch
 
Also ich verstehe nicht genau wie dein Fernseh-PC sich definiert. Ich hab ein Media-Center auf einer kleinen stromsparenden Zbox mit Atom-Prozessor, die auch gleichzeitig Bluray-Player ist. Darauf läuft XBMC und auf der Platte liegen meine Filme. Angeschlossen ist die Box am Fernseher per HDMI. Die ZBox ist ebenfalls als Samba-Server eingerichtet und bietet in meinem Netz die Filme und die Musik an. Und das ohne den Fernseher. Nur die ZBox muss laufen, braucht aber wenig Strom. Strom braucht das NAS aber auch

Danke, wenn ich schon so weit wäre, wär ich auch froh.

Im Moment ist es halt ein bestehender HTPC:
6z6lf2.jpg

den ich aus den verschiedensten Gründen noch nicht aufgeben will. Aber vielleicht versuche ich mal zum Einstieg, OpenELEC und XBMC drauf zu installieren :confused:

Damit wird halt hauptsächlich Fernsehen geschaut, und runtergeladene Filme bzw. DVDs angeschaut, ein Browser sollte auch darauf laufen.

Grüße Eberh@rd.
 
Wenn du ihn auch als PC nutzen willst (Browser etc.) dann nimm besser Xbmcbuntu.
Da kannst du auch manuell installieren, die Partitionen waehlen etc. Openelec möchte die ganze Festplatte und löscht dementsprechend alles andere. Ausserdem ist das ein Minimalsystem. XBMCbuntu ist sozusagen ein vollwertiges OS mit installiertem XBMC.
Ich glaub Openoffice ist auch installiert.
Meiner ist dieser hier
http://www.linucity.com/scripts/prodView.asp?idproduct=144
Ist gleichzeitig mein Bluray/DVD-Player.
Für Bluray empfiehlt es sich aber Windows und XBMC zu installieren. Das macht weniger Stress. Bluray unter Linux erfordert immer noch Handstände. Kopierschutz ist Mist. Zum Schutz taugt es nicht aber es ist extrem userunfreundlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm, insgesamt graust es mir halt schon vor jeder komplett-Neuinstallation, zu mal dann auch noch mit einem anderen Betriebssystem...

Wer weiß, ob meine TV-Karte, meine Grafikkarte, meine Fernbedienung... erkannt werden und funktionieren...

Nebenbei habe ich jetzt mal einen USB-Stick an die Fritz!Box angesteckt und ein paar Filme und zur Simulation ein paar 1000 kleine Bilder und Textdateien drauf gespielt. Zugriff über WLAN und Windows-Explorer geht eigentlich einwandfrei, und auch HD-Fernsehaufnahmen werden tipptopp abgespielt, einschließlich verzögerungsfreies Springen in der Datei.

Nur: bis zum Start einer im Explorer ausgewählten Filmdatei dauert es ungefähr 15s, das wäre in der Praxis natürlich störend.

Kann man da vielleicht noch irgendwas machen, damit der Dateistart via Fritz!NAS schneller geht?
 
Wenn du windows schon drauf hast dann kannst du dort doch die Ordner im Netzwerk freigeben. Und XBMC gibt es auch fuer windows.
http://xbmc.org/download/
Ich hab vor allem wegen der Sicherheit gegen Viren Linux installiert. Auch weil mein Laptop seid Jahren schon mit Linux läuft.
 
Wenn du windows schon drauf hast dann kannst du dort doch die Ordner im Netzwerk freigeben

:confused:

Die Dateien sollen ja zukünftig im Netzwerk gespeichert werden und nicht auf dem HTPC, das ist erstmal die Hauptsache. Umstellung z.B. auf XBMC wäre dann die Kür.
 
Habe jetzt gerade den Mediaserver in der Fritz!Box aktiviert. Nun lässt sich sogar verzögerungsfrei übers Netzwerk auf die Aufnahmen auf dem USB-Stick an der Fritz!Box zugreifen (mit VLC oder Windows Mediaplayer per UPNP). Nicht schlecht, vielleicht brauch ich doch keine separate NAS-Station?
 
Ok. Die frage ist wie stromsparend dein Media-Center ist. Den entweder läuft dein Nas oder dein Media-Center oder beides. Du hast einfach ein zusätzliches Gerät ohne grossen Mehrnutzen.
Beide brauchen Strom. Im Zweifel beim Streamen auf den Fernseher laufen sogar beide da der Fernseher alleine bei Videoformaten oft sehr eingschränkt ist und so das Mediacenter die Videos empfangen und die Videosignale an den Fernseher streamen muss. Auch deswegen hab ich das Media-Center.
Ich würde das Mediacenter auf Stromsparend trimmen und gut ist. Ich war auch am überlegen mir ein Synology zuzulegen aber im Endeffekt kann der PC das auch alles.
Statt immer grösser und flacher sollten die neuen Fernseher eine Bay für DVD oder Bluray haben. Ausserdem gerne noch eine Festplatte und XBMC vorinstalliert. Die Flachbild-TV haben ja sowieso meist schon Linux als Betriebssystem.
Dann würde endlich auch das Strippenchaos zum Mdiacenter, DVD etc. entfallen
 
Statt immer grösser und flacher sollten die neuen Fernseher eine Bay für DVD oder Bluray haben. Ausserdem gerne noch eine Festplatte und XBMC vorinstalliert.

Wie wahr!

Im Moment scheint es sich herauszukristallisieren, dass das Einfachste wäre, eine USB-Festplatte an die Fritz!Box zu hängen, und schon wäre das NAS fertig -- ohne Änderungen am HTPC.

Mit dem Windows Media Player kann man über UPNP die Filme auf der Platte an der der Fritz!Box ziemlich komfortabel durchsuchen und verzögerungsfrei abspielen -- trotz der langsamen Zugriffsgeschwindigkeit der Fritz!Box.
 
Ja ist eine Möglichkeit.
Aber der Fernseher kann meistens nur ganz bestimmte Video-Formate anzeigen. Aber du kannst es ja erst einmal so probieren und bei Problemen wirfst du das Media-Center an.
 
Nein, das Media Center bleibt wie gesagt unverändert bestehen als Player für die Filme. Nur der Lagerort der Filme wird ins Netzwerk verlagert.
 
So, hab jetzt noch ne andere Idee.

Da hier ohnehin ein kleines Subnotebook permanent als E-Mail- und ISDN-Server läuft, warum nicht gleich darauf auch die Filme speichern, anstatt auf der FritzBox?

Einziges Problem:

Das Netbook läuft natürlich mit einer kleinen sauschnellen SSD, und eine Rückrüstung auf Festplatte würde mir das Herz brechen.

Von daher werd ich mir jetzt diese beiden Teile besorgen:

2w3y7hep.jpg
http://www.amazon.de/Nano-2in1-USB-Stick/dp/B004OXMD18/ref=cm_cr_pr_product_top
sansdsdqu064gu46.jpg
http://www.amazon.de/Sandisk-Ultra-32GB/dp/B0084DWCTW

...darauf Windows 7 installieren und das Netbook über den Nano-USB-Reader booten und laufen lassen.

Die interne SSD in dem Netbook wird dann durch eine Terabyte-HD ersetzt, und dort kommen die ganzen Videodateien drauf. Dann noch XBMC als Server, und auf dem Fernseher einen passenden UPNP-Client :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist es da nicht einfacher eine stromsparende USB-Festplatte dranzuhängen? Entweder ans Laptop oder direkt an die FB und den Medien-Server aktiviert? Server mit SSD im Hausgebrauch ist eigentlich Overkill oder?
 
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