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Netzinterne Gespräche bei Sipgate über Proxy?

Dieses Thema im Forum "sipgate" wurde erstellt von suppa, 14 Nov. 2004.

  1. suppa

    suppa Mitglied

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    Hallo!
    Ich war mir eigentlich ganz sicher, dass "netzinterne" Gespräche bei Sipgate nach Vermittlung durch Sipgate direkt zwischen den zwei Gesprächspartnern laufen. Ich bilde mir ein, das stand früher auch mal so auf der Sipgate Homepage.

    Nun hat mir jemand erklärt, bei Sipgate würden auch netzinterne Gespräche über Sipgate laufen. Ich kann jetzt aber nichts mehr dazu finden, auch nicht hier im Forum.
    Früher wurde hier doch mal festgestellt, dass bei Nikotel auch netzinterne Gespräche über den Nikotel Proxy laufen, bei Sipgate aber nicht. Oder erinnere ich mich da falsch?
    Könnte es an der Konfiguration liegen? Die von Sipgate vorgeschlagene Konfiguration für einen Grandstream ATA sieht so aus, dass das "outbound proxy" Feld leer bleibt. Es geht aber auch, wenn man dort sipgate.de reinschreibt. Könnte es sein, dass in letzterem Fall auch interne Gespräche über Sipgate geleitet werden?
     
  2. Marpi

    Marpi Neuer User

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    Ich hoffe ich habe deine Frage richtig verstanden...

    Also sipgate-Gespräche laufen in jedem Fall über sipgate. Denn nur der Provider sipgate weiß welcher Teilnehmer unter welcher IP zu erreichen ist. Wenn dein Telefon bootet, registriert es sich automatisch bei sipgate (sofern konfiguriert).

    Damit weiß sipgate: Ahh, der User XYZ mit der Rufnummer 0049/231/xxxx ist unter der IP-Adresse 1.2.3.4 zu erreichen.

    Um ein Gespräch aufzubauen gibt es dann die Möglichkeinen eines Proxy-Servers oder eines Redirect-Servers.
    Beim Proxy sagst da sipgate, dass du eine bestimmt Rufnummer erreichen willst. Der Proxy leitet den Call-Setup entsprechend weiter.
    Ein Redirect-Server würde dir an dieser Stelle mit der IP-Adresse des anderen Teilnehmers antworten, so dass dein Telefon eine direkte Verbindung zum anderen Anschluss aufbaut.
    Die Möglichkeit, dass eine Nummernauflösung direkt bei jeden User vor Ort vorgenommen wird, halte ich persönlich aufgrund der vielen User und der Vielzahl an unterschiedlicher Hard- und Software für sehr unwahrscheinlich.

    Alles in allem will ich damit sagen, dass auf jeden fall ein sipgate-Server beim Gesprächsaufbau im Spiel ist.

    Beantwortet das deine Frage?
     
  3. suppa

    suppa Mitglied

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    Beim Gesprächsaufbau ist es klar.
    Aber wie sieht es weiter aus? Ich dachte es sei so, dass bei Nikotel während des ganzen Gesprächs der gesamte Traffic über einen Nikotel-Proxy läuft, während bei Sipgate nach dem Gesprächsaufbau die Daten direkt von der IP des einen Gesprächspartners zu der des anderen geschickt werden.
    Stimmt das nicht?
     
  4. Marpi

    Marpi Neuer User

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    Also ich bin der Meinung, das lediglich die Call-Signalisierung über die Provider läuft. RTP-Sessions, in denen die eigentliche Sprache übertragen wird, werden direkt zwischen den Usern aufgebaut. Sonst müssten die Provider ja monstermäßige Hardware am Start haben, wenn die auch noch die eigentlichen Daten der tausenden User handeln.
     
  5. pfeffer

    pfeffer Mitglied

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    Da das "Audio-Traffic (RTP)-über-den-Provider-leiten" aber zur Überwindung von symmetrischen NAT-Firewalls manchmal notwendig ist, kann man bei SipSnip für 2 Euro im Monat das extra kaufen.
    Ich glaube, wenn man bei Sipgate den Outbound-Proxy einträgt, ist es auch da so. Ich weiß nicht, ob die es (evtl. neuerdings) immer so machen. Werde dazu demnächst mal ein paar Experimente machen. Möglich wäre auch, dass die sich schonmal darauf vorbereiten, dass sie irgendwann Abhörmöglichkeiten schaffen müssen, was wohl ohne Umweg über sie kaum möglich sein dürfte.

    Gruß,
    Pfeffer.
     
  6. suppa

    suppa Mitglied

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    Sollte von SIP-Providern wirklich verlangt werden, Abhörmöglichkeiten für "netzinterne" Gespräche zu schaffen, dann wäre den Verantwortlichen nicht mehr zu helfen. Schließlich kann jeder leicht eine direkte Verbindung herstellen.