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Netzwerkkabel aus Telefonkabel

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von JensF77, 27 Jan. 2007.

  1. JensF77

    JensF77 Neuer User

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    Hallo,

    ich habe mal eine Frage die vielleicht für manche von euch recht doof ist :)

    Ich möchte heute ein kleines Netzwerk basteln. Einer der Computer steht aber sehr weit weg. Erst hatte ich gedacht mache ich das ganze via WLan aber eben bin ich auf folgende Idee gekommen.

    Da es zur Zeit noch eine ISDN Anlage im Haus gibt liegen schon diverse Telefonkabel im ganzen Haus. Unter anderem auch zu dem Rechner der recht weit weg ist.
    Kann ich wenn ich an den Enden die jeweiligen Stecker anbringe dieses Kabel als Netzwerkkabel nutzen?
    Oder geht das wegen der Abschirmung oder wegen irgendwas anderen nicht???

    Über eine Antwort würde ich mich freuen.
     
  2. gandalf94305

    gandalf94305 Guest

    Wenn es ein CAT3-Telefonkabel ist, kannst Du bis zu ca. 100 m Entfernung 10 Mbit/s Ethernet wahrscheinlich betreiben... es kommt jedoch auf das Kabel an und seine Verlegung, insbesondere in Bezug auf Stromleitungen ;-)

    --gandalf.
     
  3. madhoinz

    madhoinz Neuer User

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    Als ich bei Verwandten vor einiger Zeit eine Fritz!Box als DSL Modem und LCR eingeführt habe, bestand auch das Problem den ca. 15m (Luftlinie) entfernten PC an die FB anzubinden. Über bereits liegende 4- und 8-adrige Telefonkabel und mit Hilfe von 'Billig'-Crimpzange und Auflegewerkzeug (eBay) konnte problemlos eine funktionierende LAN Verbindung hergestellt werden. Das einzige 'Ratespiel' war der Übergang vom 8- auf das 4-adrige Telefonkabel. Bevor ich mich da 'rangetraut' habe, hatte ich hier im Forum einige andere positive Erfahrungsberichte dazu gelesen.
     
  4. JensF77

    JensF77 Neuer User

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    Hi,

    danke für eure Antworten. Das Problem hat sich aber viel besser gelöst :) Es lag schon ein Netzwerkkabel bis zum Rechner durch den ISDN Anschluss. Das wußte ich aber vorher nicht.
    Also haben wir das gleich genommen und es funzt alles wunderbar :)
     
  5. kai66

    kai66 Mitglied

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    Hallo,

    ich möchte dieses ältere Thema nochmals aufgreifen, weil ich nach alternativen zu meiner WLAN-Verbindung vom Keller ins Dachgeschoss suche.

    Momentan spiele ich mit dem Gedanken, eine Netzwerkverbindung über die 220V Stromleitung aufzubauen. Da gibt es z.B dLAN:

    http://www.devolo.de/de_DE/spezial/dLANspezial1.html

    • Hat jemand Erfahrung mit solchen Netzwerkadaptern?
    • Gibt es evtl. Störungen, Probleme mit anderen Geräten?
    • Müssen sich alle Netzwerkgeräte innerhalb eines Stromkreises befinden?

    Bei mir im Haus existieren zwei Stromkreise (Keller + Dachgeschoss) sowie das Erdgeschoss, welche jeweils über einen sog. FI-Schutzschalter abgesichert sind.
     
  6. momo

    momo Neuer User

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    Ich habe 2001 ( Wlan war noch in den Anfängen) zu 3 Etagen
    durch einen leeren Kaminzug mit ISDN Steckern und
    Flachbandkabel ( 8mm breit u.1mm hoch) mein Kabel-DSL-Internet
    zusammengebastelt. Das Kabel hat keine Abschirmung wie z.B. CAT5
    die 10Mbit/s reichen mir. 100Mbit/s laufen mit meinem Flachbandkabel nicht.
     
  7. simfes

    simfes Mitglied

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    Hallo Kai66,

    vielleicht kann ich dir ein wenig was zu diesen "Netzwerk-aus-Steckdosen"-Teilen berichten:

    Ich habe sowas mal ausprobiert, allerdings nicht von Devolo, sondern von Siemens => HPN-3100 D Homeplug. Intention vor einigen Monaten war, die vorhandene XBOX360-Konsole ans Netz zu bringen.

    Siemens war um einiges günstiger als Devolo, das Set mit zwei Adaptern kostete beim örtlichen E-Discounter -wenn ich mich recht erinnere- so etwa 80 EUR.
    Siemens ist bei den Angaben wenigstens ehrlich und sagt von vorne herein, dass max. etwa 25 mbit/s übertragen werden können. Das schien mir damals ausreichend, um Onlineinhalte auf die Box laden zu können.
    Tatsächlich aber kam so gut wie nichts an. Ich habe keine genauen Tests machen können, aber die Verbindung war extrem langsam und wenig stabil, was aber auch an der hier vorhandenen Verkabelung gelegen haben wird: Wirklich Leistung können die Adapter nur bringen, wenn sie in Einzeldosen beginnen und enden, so wie bei mir mit mehrfacher Verteilung und Dreiersteckdosen ist es tödlich. Die Installation hingegen ist ein Traum: Adaper in Steckdose, LAN-Port aus dem Router in den ersten Adapter. Zweiter Adapter in die Steckdose, LAN-Kabel in das Gerät.
    Verbindung steht sofort, fertig.

    Ich weiß aber nicht, wie das bei dir aussieht, ich meine aber gelesen zu haben, dass jeweils an den Sicherungskästen Schluss wäre mit der Kommunikationsfähigkeit. Aber dazu wird dir sicherlich jemand anderes was konkretes sagen können.


    Wie gesagt, meine sind von Siemens gewesen. Devolo bietet sog. HighSpeed-Adapter an, aber auch dort werden wohl wieder nur Idealwerte angegeben sein. Wenn du testen möchtest würde ich den Kauf beim E-Discounter empfehlen. Mitnehmen, ausprobieren und wieder zurückbringen, sollte es nichts sein.
     
  8. kai66

    kai66 Mitglied

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    Hallo simfes.

    Danke für deinen ausführlichen Bericht. Genau solche Erfahrungsinformationen habe ich mir erhofft.

    Das mit den Sicherungskästen oder so ähnlich habe ich auch gehört. Da bei mir aber im Haus nahezu jeder Raum seine eigene Sicherung hat, müsste ich mit solch einem Netzwerk auf jeden Fall zwei Sicherungen überwinden können.

    Ich wiederum habe gehört, dass es eigentlich diese FI-Schutzschalter sind, die Probleme machen. In meinem Falle sind die Räume des Kellers mit denen des Obergeschosses durch einen FI-Schutzschalter abgesichert. Daher gehe ich davon aus, dass es sich um den selben Stromkreis handelt.

    Im Juli 2008 läuft mein DSL-Vertrag aus. Wahrscheinlich werden ich den Anbieter wechseln und somit eine neue Fritze erhalten. Diese könnte ich vielleicht dann auch als Accespoint im Erdgeschoss einsetzen, so dass dann mit Sicherheit der WLAN-Empfang im Obergeschoss besser wird.
     
  9. doxon

    doxon Mitglied

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    Hallo,
    die Sicherungen sowie der RCD's machen nicht so viel aus.
    Viel wichtiger ist, dass die Geräte an den gleichen Phasen (Aussenleitern) hängen.

    Falls dies nicht der Fall ist, müssen sogenannte Phasenkoppler eingesetzt werden.

    Der tote Punkt nach aussen soll bei nach Stromzähler erreicht sein, wobei das aber auch nicht zu 100% sicher ist.
     
  10. chked

    chked IPPF-Promi

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    Laut Devolo ist das nicht nötig. Es reicht, wenn drei Phasen ein Stück im selben Kabel laufen, z.B. für den E-Herd.

    Es gibt Berichte, wonach mit einer Devolo-Anlage die halbe Nachbarschaft "beglückt" wurde. Fatal, wenn dann die Verschlüsselung nicht richtig funktioniert.

    Noch eine Bemerkung für die Strahlungs-Skeptiker: Gegenüber dem, was eine Powerlan-Verbindung an Strahlung verbreitet, sind DECT & WLAN Waisenkinder.

    Ich würde mir beim Kauf einer solchen Anlage auf jeden Fall ein uneingeschränktes Rückgaberecht zusichern lassen.
     
  11. doxon

    doxon Mitglied

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    Darum habe ich ja geschrieben, dass das nicht zu 100% sicher ist, was du nicht mit zitierst hast...
     
  12. Intersimon

    Intersimon Neuer User

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    Ich würde aus Grunden der Leistung und der Stabilität nur hochwertige Netzwerkkabel verwenden. Bei einem Telefon-Kabel sind die NEXT- FEXT- und die Dämpfungs-Werte viel zu schlecht.
     
  13. sven@mainz

    sven@mainz Guest

    ??? Es ging um Stromkabel, 220V.
     
  14. winschrott

    winschrott Neuer User

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    Naja,
    anfänglich ging es ja mal um "wie Netzwerk über Telefonkabel". Dazu nur ein Tipp: mal VDSL angucken (z.B. von Allnet). Bis 100MBit über 2Draht inkl. Analog/ISDN-Anschluss. Ist auch sehr stabil,also Business-geeignet.

    winschrott
     
  15. gandalf94305

    gandalf94305 Guest

    Die Technik ist hierbei eine geringfügig andere als Ethernet ;-)

    --gandalf.