Wenn eine Anwort falsch ist, sollte sie gelöscht werden.
Falsch.
- Ist die Antwort in #2 nicht per se bzw. komplett falsch und
- selbst wenn es eine (komplett) falsche Antwort wäre, sollen solche i.d.R. nicht gelöscht werden.
Denn i.d.R. wird dann auf diese falschen Antworten eingegangen und diese ggf. korrigiert. Würde diese dagegen gelöscht werden, kann die Diskussion später ggf. nicht mehr so einfach nachvollzogen werden. Kurzum, falsche Antworten sollen grundsätzlich nicht gelöscht werden. Natürlich kann man seine Antwort in Nachhinein ggf. korrigieren aber i.d.R. sollte man dann dabei die falsche Antwort nicht löschen, sondern bspw. "nur" richtig stellen Ich nutze in solchen Fällen dann bspw. das durchstreichen der falschen Antwort per BBCode ([s]…[/s]), dahinter dann die (mutmaßliche) Richtigstellung.
DSL ist längenabhängig und insoweit mit "bis zu" vor allem physikalisch richtig.
Einerseits richtig aber für das
"bis zu …" letztlich irrelevant.
Da (seit 2021) auch bei xDSL-Anschlüssen (zumindest im DS) zeitweise (im Rahmen einer >
Messkampagne<) u.a. auch 90% der vertraglich vereinbarten max. Geschwindigkeit erreicht werden müssen, bezieht sich das
"bis zu …" eben nicht (mehr) primär nur auf die physikalischen Grenzen der TAL bei xDSL.
Das gesamte Internet und auch das Backbone (u.a. auch die Anbindung der DSLAMs oder der OLTs usw.) der jeweiligen Netzbetreiber ist ein "shared Medium". Das Internetzugänge auf Basis von bspw. DOCSIS/HFC oder xPON auch auf der letzten Meile ein shared Medium sind, ist bei entspr. Auslegung nicht immer relevant (auch wenn das im Netz von einigen immer wieder gerne als Nachteil kolportiert wird), da nutzt einem das "non shared Medium" auf der letzten Meile (TAL) bei xDSL im Zweifel wenig (s.h. bspw. früher xDSL-Anschlüsse auf der alten ATM-Plattform der Telekom und die berühmt berüchtigte "ATM-Überlast", da hat einem die dedizierte Leitung/TAL auf der letzten Meile herzlich wenig geholfen). Wenn das genutzte HFC-Netz bspw. ausreichend gut gesplittet wurde, verursacht das "shared Medium" auf der letzten Meile i.d.R. keine Nachteile.
Das
"bis zu …" hat also nichts (mehr) mit den physikalischen Grenzen der TAL bei xDSL zu tun,
"bis zu …" ist bei allen PK-Anschlüssen/Tarifen (und auch den "einfachen" GK-Anschlüssen/Tarifen) normal, völlig egal ob xDSL, HFC, Mobilfunk @LTE oder @5G, FTTH @xPON oder gar FTTH @AON/PtP, man kann eben einfach nicht immer 100% der vertraglich vereinbarten max. Geschwindigkeit garantieren/gewährleisten (auch nicht bei AON/PtP), zumindest nicht bei regulären Internetanschlüssen. Völlig egal bzw. unabhängig davon, ob die letzte Meile physikalisch ggf. auch Grenzen setzen kann oder nicht.
Kabel und Glas haben immer Maximum und werden durch den gewünschten Vertrag im Modem oder beim Glas im ONT heruntergebremst. Ist also in einem Kabelnetz technisch 400Mbit möglich und man macht einen 250Mbit-Vertrag, kommen dort beim Speedtest auch exakt 250 im Download raus. Ist dem nicht so, liegt eine Störung vor die behoben gehört.
Falsch.
Aufgrund dessen, dass das Internet, Backbone usw. (und tw. eben auch die letzte Meile) ein "shared Medium" darstellt (s.o.), kann ggf. eben nicht immer die maximale Geschw. erreicht bzw. gewährleistet werden. Wenn also mitunter mal nicht die maximale Geschw. bei einem Test erreicht werden kann, liegt auch bei HFC oder FTTH nicht automatisch bzw. grundsätzlich eine Störung vor!