Neuling will auf VoIP umsteigen (nur ein paar Fragen an die Wissenden)

rene_in_le

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Hallo!

Ich bin VoiP Neuling und habe noch keine VoiP-Technik.
Zur Zeit habe ich einen analogen Anschluss der Telekom und kein DSL o.ä.
(also so richtig hinterm Mond) :-)
Am Amt hängt eine kleine Hicom mit (mehreren?) analogem Amt (ISDN-Karte steckt auch drin).
Evtl. sind aber auch mehrere Ämter auf der Karte. (dazu später)


Wenn ich umsteige dann möchte ich das richtig tun und habe mich nun auf diversen Seiten versucht zu infomieren.

Mein momentaner Plan:

1. Kabel-Internet (KD: 6000kbiT/460kbit) zusätzlich bestellen und VoiP mit FritzBOx 7170 testen. (SipGate, DUS.net)
2. bei gutem Ergebnis einen Portierungsantrage stellen und die alte Nummer mitnehmen zu dem bevorzugten VoiP-Anbieter.



Dazu habe ich ein paar Fragen:

1. Ich kann nicht die Rufnummer meiner Freundin (auf ihr läuft der Telekomanschluss) zu einen VoIP-Account auf meinem Namen portieren.
Richtig?

2. Die Qualität und Verfügbarkeit sollte möglichst hoch sein, da mir sonst meine Freundin aufs Dach steigt.
Welchen Anbieter würdet ihr empfehlen? DUS.net, Sipgate, ...
Und wie hoch schätzt ihr die durchschnittliche Verfügbarkeit in 365 Tagen?

3. Kann ich die TK-Anlage mit den analogen Ämtern auf die FON1-3 Anschlüsse der FBF 7170 verteilen und somit verschieden Rufnummern
auf die verschiedenen Ämter der Anlage verteilen bzw. gleichzeitig über die analogen Ämter voipen???

4. Habe ich richtig gelesen, dass man der FBF "mitteilen" kann bei Qualitätsproblem eines VoiP-Anbieters auf einen anderen
auszuweichen? (Das würde 2. auch verbessern)

5. Ist mein Plan sinnvoll, würdet ihr das in meiner Situation ebenso machen?

Ich danke euch!


Rene_in_LE
:D
 
rene_in_le schrieb:
1. Ich kann nicht die Rufnummer meiner Freundin (auf ihr läuft der Telekomanschluss) zu einen VoIP-Account auf meinem Namen portieren.
Wenn die Freundin als Anschlussinhaberin den Portierungsantrag unterschreibt und Du den Neuantrag beim neuen Carrier, dann sollte das auch gehen.

rene_in_le schrieb:
2. Die Qualität und Verfügbarkeit sollte möglichst hoch sein, da mir sonst meine Freundin aufs Dach steigt.
Welchen Anbieter würdet ihr empfehlen? DUS.net, Sipgate, ...
Und wie hoch schätzt ihr die durchschnittliche Verfügbarkeit in 365 Tagen?
Prinzipiell ist VoIP von mehr Faktoren abhängig als Festnetz. Der Provider, irgendwelche Internetknoten dazwischen, Dein ISP, Dein Router, Dein VoIP-Gateway... alles Risiken. Für wirklich zuverlässige Verfügbarkeit solltest Du entweder einen analogen Amtsanschluss behalten oder zumindest ein Mobiltelefon als Alternative planen.

rene_in_le schrieb:
3. Kann ich die TK-Anlage mit den analogen Ämtern auf die FON1-3 Anschlüsse der FBF 7170 verteilen und somit verschieden Rufnummern auf die verschiedenen Ämter der Anlage verteilen bzw. gleichzeitig über die analogen Ämter voipen???
Ein analoges Amt vermittelt nicht die angerufene Nummer, sondern nur die Anrufernummer. Daher kann man eine Tk-Anlage mit drei analogen Amtsanschlüssen natürlich auf drei analoge Ports (FON 1-3) verteilen und hätte damit drei Leitungen. Die FBF entscheidet dann wie die Gespräche tatsächlich laufen sollen.

rene_in_le schrieb:
4. Habe ich richtig gelesen, dass man der FBF "mitteilen" kann bei Qualitätsproblem eines VoiP-Anbieters auf einen anderen
auszuweichen? (Das würde 2. auch verbessern)
Nicht bei Qualitätsproblemen (wie sollte die FBF das erkennen?) sondern bei Nichtverfügbarkeit erfolgt ggf. ein Fallback.

rene_in_le schrieb:
5. Ist mein Plan sinnvoll, würdet ihr das in meiner Situation ebenso machen?
Ich würde Dir empfehlen, erst mal noch das klassische Festnetz beizubehalten und VoIP ergänzend für eine Übergangzeit zu nutzen.

--gandalf.
 
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