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[Frage] O2 VoIP-Zugangsdaten nomadisch nutzbar?

Dieses Thema im Forum "O2" wurde erstellt von asus77, 20 Jan. 2017.

  1. asus77

    asus77 Neuer User

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    Kann man VoIP-Zugangsdaten von O2 auch an einem anderen DSL-Anschluß nutzen?
    asus77
     
  2. KunterBunter

    KunterBunter IPPF-Urgestein

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    Ja, man kann VoIP-Zugangsdaten von o2 auch an einem anderen DSL-Anschluss nutzen.
     
  3. Zentronix

    Zentronix Mitglied

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    Mir hat man etwas anderes erzählt. Ich habe erst kürzlich einen Neuanschluß bei O2 beauftragt (All-in Professional). Da man die SIP-Zugangsdaten komplett und unverschlüsselt per E-Mail zugesendet hat, habe ich dort angerufen. Man sagte mir, die funktionieren nur von meinem Anschluß und sind nicht änderbar.

    Bisher hieß es hier immer, daß man VoIP vom DSL nur bei 1&1 und Easybell trennen kann. Zumindest was die bekannteren Provider betrifft.

    Grüße.
     
    mister_no gefällt das.
  4. asus77

    asus77 Neuer User

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    #4 asus77, 21 Jan. 2017
    Zuletzt bearbeitet: 21 Jan. 2017
    Also bei Sipgate z.B. geht das. Man kann mehrere Geräte weltweit einbuchen, bei eingehenden Anrufen klingeln alle. Wer zuerst abhebt, hat das Gespräch. Das ist für die mit mehreren Wohnsitzen praktisch. Bei O2 wäre interessant, die Allnetflat auch von einem anderen Standort zu nutzen.
    asus77

    P.S. habe gerade unter O2-DSL das hier gefunden:
    http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=272060
     
  5. Zentronix

    Zentronix Mitglied

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    Klar geht das bei Sipgate. Bei reinen VoIP-Tarifen bekommt keine Vorschriften, welchen Internetzugang man zu benutzen hat. Von Auslandseinsätzen mal abgesehen.

    Bei den meisten Komplettanbietern (DSL + VoIP) ist es aber wohl Teil der Kalkulation, daß es nur von Zuhause geht. Natürlich dient es angeblich nur Deiner eigenen Sicherheit.
     
  6. Abuze

    Abuze Mitglied

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    Richtig. Die funktionieren nur am gleichen Ort. Evtl. noch beim Nachbarn, wenn der auch O2 hat. Nicht aber von Fremdanschlüßen. Das man die Zugangsdaten nicht ändern kann ist aber Blödsinn. Der Kunde kann die nicht ändern, die O2-Systeme können das natürlich, wenn jemand den richtigen Knopf drückt.
     
  7. ciesla

    ciesla Aktives Mitglied

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    Bei Anbietern wie sipgate muß das ja auch gehen. Sonst wäre deren Geschäftsmodell nicht möglich.
    Die Frage war aber nach Vollanbietern, also bitte die üblichen "Ausreden" mit sipgate, dusnet & Co. vergessen.
    Bei easybell und 1&1 geht es und wird es auch weiterhin gehen. Nomadisch, weltweit, bedingungslos. Bei 1&1 allerdings nur nach "kleinen Vorarbeiten". Bei easybell, schon allein deshalb, weil sie ja wie auch die Solo-sip-Anbieter ein eigenes Telefonie-Produkt haben. Das aber eben auch 1:1 im eigenen Vollanbieter-Produkt abgebildet ist.
    Bei der Telekom ging die sip-Telefonie zumindest in der Vergangenheit deutschlandweit an Telekom-Anschlüssen. Ich habe aber seit Langem die Info, daß das irgendwann mal abgeschafft werden soll.
     
  8. Zentronix

    Zentronix Mitglied

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    Das ist kein "Blödsinn". Gemeint ist natürlich, daß ich als Kunde das nicht ändern kann. Nachdem ich fast vom Stuhl gefallen wäre, da man die Daten einfach so per unverschlüsselter E-Mail durch die Gegend schickt.

    Daß der Anbieter die ändern kann, ist klar. Aber ich vermute, dann senden die das erneut auf demselben Wege wieder zu. So etwas habe ich mal bei einem Internet-Einwahltarif erlebt.

    Grüße.
     
  9. Eisenfaust

    Eisenfaust Neuer User

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    Daß man den O2 Anschluß nicht "nomadisch" nutzen kann, liegt daran, daß die Server, die zur Abwicklung des SIP/RTP Verkehrs notwendig sind, exklusiv aus dem O2 Netz zugänglich sind. Der Registrar wird keine IPs aus anderen Adreßkreisen zulassen, die aus "fremden" Gewässern stammen. Sicher kann jeder ISP mit sophistischen Netzwerktechniken den Kreis der Nutzer einschränken, aber versinnbildlicht gesprochen lassen sich die O2 Zugänge einfach mit Firewallregeln abriegeln, die alles, was nicht zur IP Domäne der an O2 Bundesrepublik Deutschland zugewiesenen Adressen stammt, ablehnen.

    sipgate.de ist ein Telephonieanbieter, der durch seine Aufstellung als Dienst in "fremden Gewässern" operiert - von daher gehört es implizit zum Geschäftsmodell sipgates, Anschlüsse "nomadisch" zu nutzen.

    Allerdings kann man einen Anschluß durchaus "nomadisch" nutzen, sofern ausreichend Bandbreite verfügbar ist, wenn man sich einen VPN/IPsec Tunnel zum eigenen Router bauen kann, von dem aus dann die Vermittlung erfolgt. Eine gängige Methode übrigens ...
     
  10. Zentronix

    Zentronix Mitglied

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    Wir haben aktuell im Büro zwei O2-DSL-Anschlüsse: Ein neuer "All-in Professional" und ein 6 Jahre alter "DSL Comfort" (vormals Alice). Der alte Zugang wurde vor ein paar Tagen umgestellt von Telefónica auf Telekom BSA. Bei der Gelegenheit habe ich auch für diesen SIP-Zugangsdaten bekommen.

    Ich habe mir den Spaß erlaubt und mal eine Nummer vom "DSL Comfort" über den "All-in Professional" registriert. Es funktioniert. Anrufe gehen auch rüber.

    Also, ein bißchen nomadisch geht innerhalb des O2-Netzes anscheinend. Wie weit, ist aber so nicht zu sehen. Möglicherweise ist es räumlich begrenzt. Wir sind auch noch nicht auf BNG umgestellt.

    Grüße.
     
  11. Eisenfaust

    Eisenfaust Neuer User

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    Das ist ja noch kein Beweis, daß man auch O2 Anschlüsse "teilnomadisch" nutzen kann. Ich bin kein Experte in Sachen Netzwerk - muß mich allerdings vonberufswegen und aufgrund eines privaten Routerprojektes mit dieser Problematik auseinandersetzen. O2 wird sein Netzwerk regional indizieren - d.h., es gibt irgendwo und irgendwie Informationen, aus welchem Land, Gau und Dorf eine IP kommt. Der Telefonica Gesellschaft in Iberien wurden bestimmte IP Adreßkreise von DENIC/ICANN zugewiesen, die wiederum sind georeferenziert. O2 ist also - so sehe ich das - in der Lage, jede seiner Adressen zu identifizieren und via Firewall oder anderer Techniken dafür zu sorgen, daß nur die eigenen IP Adressen sip.alice-voip.de usw. ansteuern dürfen.

    "DSL Comfort" und "All-in Professional" sind nur Produktnamen, hinter denen sich bestimmte fiskale und technische Abwicklungsmodi verbergen. Beides sind aber Untermengen des selben Netzes (Obermenge). Warum sollte es also "nomadisch" sein, wenn ein Fisch aus dem Südzipfel Peters Fischweiher mal im Nordzipfel vorbeischaut?
     
  12. KunterBunter

    KunterBunter IPPF-Urgestein

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    Ein Beweis war ja auch nicht gefordert. Die Frage war nur, ob es geht. Und die Antwort steht schon in #2 ganz oben.
     
  13. Eisenfaust

    Eisenfaust Neuer User

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    #2 ist indifferent. Aus einem T-Com oder Vodafon Netzwerk, sprich aus deren Bereich, geht das eben NICHT!
     
  14. KunterBunter

    KunterBunter IPPF-Urgestein

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    Gut, dass wir das jetzt geklärt haben. :)
    Es geht also schon an einem anderen DSL-Anschluss, nur nicht an jedem.
     
  15. Eisenfaust

    Eisenfaust Neuer User

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    Ich habe das Problem, daß mein O2 VoIP Anschluß auch nicht aus dem O2 Netz funktioniert. Grund dafür ist, daß ich nicht weiß, welche DNS Server ich zur Namensauflösung verwenden kann und was O2s Registrare sonstnoch prüfen, bevor sie mich überhaupt telephonieren lassen. In den meisten Fällen kann sip.alice-voip.de nicht aufgelöst werden - selbst die mir bekannten Telefonica/Hansent DNS Server lösen diesen Namen nicht auf - sporadisch ja (was mich arg verwundert). Werde ich der IP habhaft und konfiguriere sie manuell, kann ich mich registrieren und in manchen Fällen sogar von extern selber anrufen - herausrufen aber geht prinzipiell nicht., Grund unbekannt. Vielleicht ein NAT Problem oder etwas, was geprüft wird und O2 nicht kommuniziert - trotz mehrfacher schriftlicher Anfragen.

    Wenn die nomadische Nutzung an einem anderen DSL Anschluß geht, wenn es generell ITSP übergreifend nicht geht, so wäre für mich doch die Frage zu klären, was denn die Gemeinsamkeiten der DSL Anschlüsse sind - oder was nicht. Es wäre sicher möglich, daß O2 Sicherheit durch Verwirrung praktiziert - übrigens die dümmste Maßnahme schlechthin. Das glaube ich allerdings nicht. Bestimme IP Kreise, die O2 generell für VoIP Nutzung vergibt, könnten einerseits wie oben beschrieben nur intern aufgelöst werden oder werden überhaupt nicht geroutet. Selbst wenn ich dann den Registrar und Proxy auflösen könnte (aus dem TKom Netz zum Beispiel), könnten Router/Firewalls verhindern, daß bei Überprüfung der Quell-IP und Indizierung, daß sie nicht aus dem O2/Telefonica Netz stammen, die Pakete verworfen werden. Wie eng die Netzwerker bei O2 solche Routing-Domänen definieren, vermag ich nicht zu sagen, wenn dies überhaupt als Methode denn zum Einsatz käme.
     
  16. KunterBunter

    KunterBunter IPPF-Urgestein

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    Das hast du nun ja schon an mindestens zwei anderen weniger unpassenden Stellen gesagt.
     
  17. Eisenfaust

    Eisenfaust Neuer User

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    Aber für Dich doch stets gerne und auch ein drittes oder gar viertes Mal .