Online Traffic differenziert messen

Goggo16

Mitglied
Mitglied seit
12 Sep 2008
Beiträge
631
Punkte für Reaktionen
4
Punkte
18
Hi,

im Zusammenhang mit der (bald kommenden) Volumendrosselung bei der Telekom frage ich mich, wie ich meinen Online-Traffic differenziert messen kann, um so ggf. gegensteuern zu koennen.

Mit "differenziert" meine ich eine Aufteilung nach Traffic-Art. Also z.B. IPTV, VOIP, Email, Surfen, Dropbox und Konsorten, Youtube etal, VOD, und so weiter.

Heute kann man mit der Fritzbox (die ich habe) schon mit dem Push-Service sich monatlich/woechentlich/taeglich eine Email schicken lassen, in der auch das Volumen der vergangenen Zeitperiode (Tag, Woche, Monat) aufgelistet ist. Im Online-Monitor sieht man ein Diagramm mit den Up/Downstream-Raten, und hier immerhin schon einer Differenzierung nach IPTV und Internet.

Welche Möglichkeiten gibt es denn, der Fritzbox da mehr Intelligenz einzuhauchen?

Ein paar Bausteinchen bzw. Sensoren sind ja schon da (Push Service Email, Online-Monitor, Definition von Netzwerkanwendungen mit Traffic-Priorisierung nach Port und oder Protokoll).

Ich hatte mit IPTables schon experimentiert und zusammen mit ein paar Scripten die Volumina eines bestimmten IP-Adressbereiches aufgezeichnet. Bin aber nicht sicher, ob das mit IPTables nicht zu aufwendig wird, wenn man es "ganzheitlich" macht. Vielleicht geht der Fritzbox da auch die Luft der CPU aus.

"Stateful Packet Inspection" wäre hier vielleicht das Mittel. Das ist aber wohl nur was für grosse Firewalls/Router. Ein Fritzbox ist dafür wohl viel zu klein.

Gibts da noch andere Ideen oder sogar Loesungsansaetze, die vielleicht schon besser funktionieren?

Gruss

Goggo
 
Sehr interessantes Thema!
Soweit ich es mitbekommen habe (wurde gestern irgend wo gesagt) wird auf dieses Volumen nur angerechnet, was nicht selbst von der Telekom angeboten wird. Ich nehme also an, dass IPTV (Entertainment Paket, oder?) und VOIP nicht mitgezählt werden.
Nun wäre die Frage, ob die FRTITZ!Box diese Sachen mitzählt oder nicht.
Sonste könnte man sich vielleicht damit behelfen, auf allen PC's einen Volumenzähler als kleines Programm mitlaufen zu lassen. Dann hätte man zumindest mal ungefähr den reinen "telekomfremden" Traffic gezählt.
 
Hallo
Differenziert messen, ehrlich, für den Gedanken bekommst du 1000 Gummipunkte von mir.
Eine Lösung seh ich nur seitens des ISP, der hätte die Infrastruktur dafür.
Gestern las ich einen Post indem seitens des ISP schonmal nachhaltig und vorsorglich dafür gesorgt wurde, dass der Traffic nicht so hoch wird.
Moment (karm, wühl), hier: klick
 
Gestern las ich einen Post indem seitens des ISP schonmal nachhaltig und vorsorglich dafür gesorgt wurde, dass der Traffic nicht so hoch wird.
Moment (karm, wühl), hier: klick
Ja, das finde ich auch ziemlich haarsträubend.
Eine Unverschämtheit eigentlich. Aber das ist wohl Vertragsfreiheit.
 
Hi,

wollte hier keine politische Diskussion lostreten. Davon gibts schon gefühlt tausende.

Mir ging es nur um die technischen Möglichkeiten für den Hausgebrauch. Was geht und ist ausbaufähig, und was geht nicht.

Das mit den Progrämmchen auf jedem PC ist keine Lösung. Inzwischen gibt es schon so viele, und bald noch mehr "Internet Dinge", die irgendwie ins Internet funken und für Traffic sorgen.

Mir gehts auch drum rauszufinden, ob ich überhaupt besorgt sein sollte, wenn dann mal die Bremse kommt. Vielleicht brauche ich ja keine "Du kommst aus dem Gefängnis frei - Karte". ;)

@koyaanisqatsi, der Deinem Nickname zugrundeliegende Film hat ja fast so was wie ein zeitgenössisches Deja-Vu in der modernen Internetwelt. Dennoch verstehe ich Deine Anmerkung mit den Gummipunkten nicht (wirklich). Was meinst Du genau?

Gruss

Goggo
 
Zitat: "der Deinem Nickname zugrundeliegende Film hat ja fast so was wie ein zeitgenössisches Deja-Vu in der modernen Internetwelt."
Antwort: Dankeschön, ich finde diesen Film immernoch seltsam aktuell, bezogen darauf wie wir Menschen mit diesen Planeten umgehen.

Damit meine ich, dass die Idee von dir sehr gut ist, also nix Negatives.
Sie könnte sogar dazu taugen der Telekom einmal vor Augen zu führen wie blöd ihre Drosselklausel ist, weil man dann in der Praxis nach eben einer solchen Differenzierbarkeitslösung suchen muss um innerhalb des "Erlaubten" zu bleiben.
Und eben darum wäre der Verantwortliche auf Seiten des ISP zu suchen, z.B. könnte "Er" eine "Droh-EMail" dass man noch 1MB vor der Drosselung ist, oder so, senden.

Trauriglustig find ich übrigens auch, das trotz angeblicher "Flatrate" der ISP 900 Sekunden Timeout gesetzt hat, was selbst in der Fritz!Box per Definition gesetzt werden sollte wenn man einen Volumenbasierten Tarif abgeschlossen hat.
Immerhin kann dann bei dieser Einstellung auch ein Insgesamtvolumen gesetzt werden wo dann bei erreichen die Leitung seitens der Fritz!Box gekappt wird.
Ist dass eine Lösung für dich?

Verstanden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Kostenlos!

Neueste Beiträge

Statistik des Forums

Themen
248,929
Beiträge
2,305,580
Mitglieder
378,654
Neuestes Mitglied
3cvx