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Plötzlich bekam ich eine Festnetznummer - ist das rechtens?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von erik, 18 Okt. 2005.

  1. erik

    erik IPPF-Promi

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    Hallo,

    ich wohne auf einem Kaff, wo nur ganz wenige VoIP-Anbieter eine Festnetznummer anbieten. Auch bei Freenet bekam ich bisher keine solche Nummer zugewiesen.

    Nun wurden zwei Ortschaften eingemeindet, die telefonisch zur nahen größeren Stadt gehören. Man kann also neuerdings mit verschiedenen Vorwahlen im Ort XY wohnen.

    Gestern wollte ich nun meinen Freenet-Account überprüfen und da habe ich mal auf Rufnummern geklickt und siehe da, jetzt habe ich eine Festnetznummer aus dem Bereich dieser Stadt bekommen. Nun frage ich mich, ist das rechtens? Kann man so eine Nummer behalten, wenn man mal den Anbieter wechselt? Wenn es in einem Ort mehrere Vorwahlen gibt, wie überprüfen da andere Anbieter, welche Vorwahl nun für den genauen Wohnort des Kunden verwendet werden muß?

    Eigentlich finde ich diese Verordnungswut der Netzagentur völlig nutzlos, führte sie doch dazu, daß ich mit ein und derselben Adresse jetzt Festnetznummern aus vier Ortsnetzen habe, während ich ohne eine solche Regulierung mit Nummern aus der nächsten Stadt zufrieden gewesen wäre. Bei VoIP gibt es ja immer wieder mal Ausfälle, so daß es nie schadet, über mehrere Accounts bei verschiedenen Anbietern erreichbar zu sein. Die künstliche Verknappung richtiger Festnetznummern für Leute außerhalb großer Städte führt aber zu einer gewissen "Sammelwut", so daß am Ende mehr Ressourcen, also Rufnummern verbraucht werden als ohne eine solche Verordnung.
     
  2. aerox-r

    aerox-r Guest

    Re: Plötzlich bekam ich eine Festnetznummer - ist das rechte

    Genau das ist das Problem. Wir wissen es (noch) nicht. Vermutlich muss dazu erst mal ein Spruch des BGHs, für Sicherheit und allgemeinen Rechtsfrieden zugunsten der EndNUTZER, fallen.
     
  3. rollo

    rollo IPPF-Promi

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    Ist es wirklich so, dass an Deinem Hausanschluss verschiedene Vorwahlen von der T-Com möglich sind? Eingemeindungen ändern i.d.R. nichts an den Vorwahlen. Dass in einer Stadt mehrere Vorwahlen existieren ist völlig normal. Wohnortbezug bezieht sich auch auf Straße und Hausnummer, nicht nur auf die Stadt.

    Das heisst, drei der vier verschiedenen Nummern würden Dir genau genommen gar nicht zustehen ;)

    jo

    Edit: Der Threadtitel ist ja irgenwie viel- und nichtssagend zugleich. Viellecith kannst Du das mal etwas sachlicher machen?
     
  4. erik

    erik IPPF-Promi

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    Natürlich nicht, abgesehen davon, daß an diesem Hausanschluß derzeit gar nichts geschaltet ist.
    Das meine ich. Es ist aber bei dem ganzen Durcheinander mit der Verwaltungsreform nicht ganz einfach, eine Datenbank mit Straßen aufzubauen, die dann auch stimmt. Die Adresse meines jetzigen Wohnortes hat sich ebenfalls durch Eingemeindung 1991/92 geändert, in vielen Datenbanken kann ich bis heute noch nicht die korrekte Anschrift auswählen, so zu meinem Ärger z.B. auch bei O2. Außerdem gibt es immer noch zwei Straßen doppelt, die Verwaltung behilft sich mit römischen Zahlen (z.B. Schulstraße II Nr. 12) die ich außer auf der Steuerkarte und der Wahlbenachrichtigung sonst noch nirgends gesehen habe. Außerdem ist es doch etwas ungewöhnlich, daß in einem Ort mit eigenem, nach diesem Ort benannten Ortsnetz plötzlich viele Bewohner eine andere Vorwahl haben. Ich denke, die Beamten von der Regulierung sollten sich ihr starres Festhalten an den Ortsnetzen noch einmal überlegen.
    Für eine der Nummern gibt es Bestandsschutz (bis 2007?), weil sie vor dieser Regelung zugeteilt wurde. Was mit der niegelnagelneuen Freenet-Nummer ist, will ich ja gerade herausfinden. Wie genau dieser Ortsbezug zu nehmen ist, definiert derzeit wohl jeder der Beteiligten wie er will?