Problem Glasfaser-Glasfasermodem-Fritz!Box4040-Auerswald5020voip

Kla4Taste

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Abendliche Grüße in die Runde,
ich habe mich hier angemeldet, um (m)ein Problem zu lösen.
Mein Telefonanschluss (prinzipielle Konfiguration in Überschrift) lief deutlich über ein Jahr absolut problemlos und sorgenfrei.
Vor etwa vier Wochen mussten wir feststellen, dass der eine oder andere Anrufer uns nicht mehr erreicht: Er bekommt kein Rufzeichen und bei uns klingelt das Telefon nicht. Nachdem das bei der Telekom reklamiert würde (die telefonische Reklamation scheiterte, erst das Eröffnen eines Themas im Telekom-hilft-Forum hat das ganze angekurbelt), gab es eine etwa vierwöchige Kommunikation mit mehr oder weniger langen Pausen. Ende letzter Woche bekam ich dann die Info, das (angeblich) bestimmte Datenpakete zum Aufbau des Gesprächs bei mir fragmentiert ankommen würden und mein Router diese Pakete statt sie wieder zusammenzubauen verwerfen würde. Mir wurde empfohlen, die Verbindung zwischen Router und Telefonanlage von UDP auf TCP umzustellen.
Ein solche Einstellung habe ich nirgends gefunden.
Meine Idee ist nun, den einkommenden Netzwerkverkehr und den Netzwerkverkehr in Richtung Telefonanlage wiresharktauglich (die Fritze kann das) mitzuschneiden um zu schauen, ob dort tatsächlich etwas auf der Strecke bleibt oder ob die Daten bei mir (von der Telekom) gar nicht ankommen.
Im Menü der Fritze sind die Schnittstellen völlig anders bezeichnet, als außen aufgedruckt ist. Ich vermute, der WAN-Anschluss heißt in diesem Menü tatsächlich WAN und die Netzwerkschnittstellen mit der Nr. 4 (auf dem Gehäuse aufgedruckt) ist die Schnittstelle eth3. Das würde aber mit dem mitgeschnittenen Netzwerkverkehr nicht passen.
Wer kann helfen?
Grüße,
Kla4Taste
 

stoney

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Hallo und ♡-lich Willkommen.

Ja eth3 ist LAN4, denn es wird bei 0 zu zählen angefangen.

In wiefern helfen? Stelle am Besten gezielte Fragen, bei denen Du Dir nicht zu helfen weißt.
 

Kla4Taste

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Hallo,
das mit der Nummerierung dachte ich mir genau so. Es gibt viel mehr Schnittstellen als physikalisch vorhanden. Was ist mit den anderen? (Das ist aber nur ein Nebenkriegsschauplatz.)
Frage: Wer weiß, wo ich die Einstellungen zum Protokoll ändern kann (UDP —> TCP)?
Frage: Sind der von der Telekom beschriebene Ablauf und das daraus entstehende Fehlerbild plausibel?
(Ich weiß, das Ganze geht ziemlich tief in die Materie, ich habe aber niemanden, der sich da auskennt - deshalb muss ich selber.)
Gruß,
Kla4Taste
 

NDiIPP

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Handelt es sich um einen SIP-Trunking oder "normalen" SIP Mehrgeräteanschluss?

Wenn Mehrgeräteanschluss:
Da die 5020VoIP nicht mehr ganz taufrisch ist, würde ich diese direkt am SIP-Registrar der 4040 registrieren lassen und nicht bei der Telekom. Dazu muss sich die 4040 natürlich selbst per SIP bei der Telekom registrieren (dazu ist vorher die PBX-Funktion der 4040 zu aktivieren falls bisher noch nicht geschehen).

Wenn SIP-Trunking:
Meines Wissens nach wird seitens Auerswald, aufgrund der bereits vor einiger Zeit abgekündigten 5020, SIP-Trunking der Telekom nicht offiziell unterstützt. Hier wäre es ggf. zu überlegen, die 5020 durch eine aktuellere TK-Anlage zu ersetzen.

Frage: Wer weiß, wo ich die Einstellungen zum Protokoll ändern kann (UDP —> TCP)?
In der Auerswald Anlage, falls sich diese direkt bei der Telekom registriert. Übrigens auch ein Punkt, auf den du bisher noch nicht näher eingegangen bist.
 

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Wenn es ein Jahr lang angeblich funktioniert hat, wer weiss es von der Ferne genau, wo da wirklich der Fehler ist?
Und die Fehlermeldung bzw. das statement vom TE dazu, ist ja auch nicht gerade Zielführend für Aussenstehende.

Ob die alte 4040 unbedingt die richtige FB als Schnittstelle von VOIP auf eine etwas bereits ältere 5020, noch die Richtige ist, steht auf einem anderen Blatt.
 

Kla4Taste

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Oh, schön, dass gleich so viele Antworten kommen ... :)
Es handelt ich um einen Mehrgeräteanschluss. Die 5020voip geht direkt zur Telekom (telekomVoIP). Zum Einrichten gab es seinerzeit eine „Vorlagedatei“ seitens Auerswald. Es existieren mehrere Rufnummern.
Fritze und Auerswald sind über ein LAN-Kabel verbunden; die Fritze muss die ankommenden/ausgehenden Datenpakete „nur“ weiterreichen. VoIP geht bis in die 5020voip. Die Fritz!Box ist also nicht die Schnittstelle im eigentlichen Sinne - VoIP erledigt die 5020(VoIP!) selber.
Was wäre der Vorteil, wenn ich in der Fritze den Haken bei „Unterstützung für FRITZ!App Fon in der FRITZ!Box aktivieren“ mache? (Von Hause aus hat die 4040 keine Telefonunterstützung. Wenn ich das richtig verstehe ist der Haken nur dazu da, um VoIP-Telefone direkt über die Fritze zu betreiben. Das will ich aber gar nicht, das kann auch die 5020voip.)
Kla4Taste
 

NDiIPP

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Es handelt ich um einen Mehrgeräteanschluss. Die 5020voip geht direkt zur Telekom (telekomVoIP).
Dann mach es so wie in #4 beschrieben, dann sollten die Probleme der Vergangenheit angehören.

Was wäre der Vorteil, wenn ich in der Fritze den Haken bei „Unterstützung für FRITZ!App Fon in der FRITZ!Box aktivieren“ mache?
Dieser Haken alleine ist noch nicht alles. Anschließend müssen noch die IP-Rufnummern des Telekom-Anschlusses und danach für jede dieser Rufnummern ein "IP-Telefon" unter Telefoniegeräte in der 4040 eingerichtet werden. Zum Schluss wird die 5020 so eingerichtet, dass sie sich nicht mehr bei der Telekom registriert sondern am SIP-Registrar der 4040.

Von Hause aus hat die 4040 keine Telefonunterstützung.
Doch, hat sie.

Wenn ich das richtig verstehe ist der Haken nur dazu da, um VoIP-Telefone direkt über die Fritze zu betreiben.
Ja und nein. Für die 5020 ändert sich eigetlich nicht viel, sie meldet sich dann eben nur an einem anderen (nun einen im Heimnetz liegenden) SIP-Server (der 4040) an und macht somit auch weiterhin selbst VoIP. Dadurch umgeht man u.a. die NAT-Problematik.

---

Ob die alte 4040 unbedingt die richtige FB als Schnittstelle von VOIP auf eine etwas bereits ältere 5020, noch die Richtige ist, steht auf einem anderen Blatt.
:confused: Warum könnte das die falsche Fritzbox sein?
 
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Theo Tintensich

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Das hier ist wieder der 'Fehler', der Auftritt, wenn man einen Router hat, der SIP kann, und diesen umgeht, um sich dann auch noch bei VoIP mit NAT, STUN und Co herum zu ärgern.

Wie Vorgeschlagen, bei dem 4040 die Telefonier-Funktion einschalten (Fritz-App Unterstützung aktivieren), dann die 4040 bei der Telekom registrieren, und außerdem interne Nummern anlegen (am Besten die gleichen wie die externen verwenden), dann muss man bei der 5020 nur den SIP-Server ändern, so dass sie sich bei dem 4040 anmeldet.
 

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