Problem mit abgehender Rufnummer bei ISDN-Nebenstellen

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mikrogigant

Guest
Hallo,

mein zur 7570 gefritzter Speedport ist mit einem ISDN-Anschluss verbunden. Am Speedport sind u. a. 4 ISDN-Nebenstellen angeschlossen. 3 davon sollen bei Externgesprächen ausgehend über die gleiche ISDN-MSN (die Haupt-MSN) telefonieren. Also habe ich den ISDN-Nebenstellen zunächst diese (externe) MSN als abgehende Rufnummer zugewiesen.

Problem bei der Sache: bei Interngesprächen von einer dieser 3 Nebenstellen wird an der angerufenen Nebenstelle immer die gleiche Rufnummer angezeigt, nämlich eine Zeichenkombination in der Form *5*1234567 (1234567 steht für die Haupt-MSN meines Anschlusses). Man kann also nicht erkennen, welche Nebenstelle gerade anruft.

Um das zu beheben, habe ich den ISDN-Nebenstellen ihre internen Rufnummern (51, 52 und 53) als abgehende MSNs zugewiesen. Jetzt lassen sich die einzelnen Nebenstellen bei Interngesprächen problemlos unterscheiden. Für Externgespräche sind diese Nummern natürlich nicht verwendbar. Also ersetzt die Fritzbox sie automatisch durch die Haupt-MSN, was ebenfalls gewünscht ist und auch gut funktioniert. Also eigentlich alles paletti.

Problem bei der Sache: das funktioniert nur bei Telefongesprächen. Bei der Steuerung von Leistungsmerkmalen wie z. B. einer Rufumleitung funktioniert es dagegen nicht, vermutlich weil es die Fritzbox nicht schafft, auch beim Versenden von Steuercodes die interne Abgangs-MSN durch die externe Haupt-MSN zu ersetzen. Beim Versuch, eine Rufumleitung in der Vermittlungsstelle einzurichten, erhalte ich eine Fehlermeldung. Stelle ich wieder die Haupt-MSN als Abgangs-MSN ein, klappt das Einrichten einer Rufumleitung dagegen problemlos.

Frage: lässt sich dieses Problem irgendwie lösen?

Grüßle

Der Mikrogigant

P.S.: irgendwann lege ich mal eine Liste mit Telefonie-Bugs bei den Fritzboxen an. Ich wette, die Liste wird länger ;)
 
Das Problem lässt sich nur lösen, indem Du die entsprechenden Sequenzen als Keypadcode im Telefonbuch der Geräte hinterlegst. Wenn Du die Menüfunktion der Geräte nutzen willst, geht um die Standardeinstellung kein Weg herum. Übrigens biegt nicht die FritzBox bei externen Gesprächen die MSN auf Deine Hauptnummer um, sondern die Vermittlungsstelle, weil sie eben die übermittelten 50er Nummern nicht kennt und alls Fallback die Haupt-MSN setzt. Das ist auch der Grund, warum die Menüfunktionen nicht gehen, denn diese verlangen zwingend eine gültige MSN. Und dieses Verhalten ist übrigens kein Bug der FritzBox, sondern des Anwenders. Die FritzBox ist nun mal keine TK-Anlage, die mit internen MSN arbeitet, auch wenn es sich im gewissen Umfang so darstellt. Dass dem nicht so ist, sieht man schon an der bei "internen" Gesprächen übermittelten Rufnummer.

Du kannst das aber noch anders lösen. Um die Geräte zu unterscheiden, richte verschieden gültige MSN des Anschlusses ein und erzwinge mit einer Wahlregel die Benutzung der Haupt-MSN. So sollten bei internen Gesprächen die verschiedenen Geräte identifizierbar sein und nach außen alle mit einer gemeinsamen MSN arbeiten, denn mit einer Wahlregel kann die FritzBox die gehende MSN umsetzen. Das Einrichten von Rufumleitungen darf dann aber nur von einem Gerät mit der Hauptnummer geschehen, sonst geht das auch in die Hose.

Gruß Telefonmännchen
 
Das Problem lässt sich nur lösen, indem Du die entsprechenden Sequenzen als Keypadcode im Telefonbuch der Geräte hinterlegst.
Bei mir sind die Sequenzen für häufig benötigte Umleitungen als '*21*<Zielrufnummer>#' im Fritzbox-Telefonbuch hinterlegt und mit Kurzwahl versehen. Bisher nutze ich das Fritzbox-Telefonbuch aber nur bei Anrufen von analogen Nebenstellen, die direkt an die Fritzbox angeschlossen sind. Grund: bei den ISDN-Nebenstellen lässt sich die automatische Amtsholung nicht abschalten, weswegen man zur Auswahl einer Fritzbox-Kurzwahl immer '*#**7xx' wählen muss (das erste '*#' ist zur Aktivierung des Keypad-Mode nötig). Dieser Sternchen/Rauten-Bandwurm hat für mich nur noch wenig mit "Kurzwahl" zu tun. Ich käme aber vielleicht noch damit klar. Meiner Familie kann ich den Quatsch allerdings nicht zumuten. Deswegen waren die Sequenzen für die Rufumleitungen zusätzlich noch einmal in den Telefonbüchern der ISDN-Nebenstellen abgelegt, wo sie über eine wesentlich einfacher zu bedienende Kurzwahl abrufbar sind. Genau das funktioniert aber nicht mehr, seit ich den ISDN-Nebenstellen interne Rufnummern als Abgangs-MSNs zugewiesen habe.

Inzwischen bin ich aber auf eine Lösung gekommen. Zunächst habe ich den entsprechenden Fritzbox-Telefonbucheinträgen '*111#' zur gezielten Auswahl der 1. ISDN-MSN vorangestellt. Dann habe ich den erwähnten Bandwurm-Code '*#**7xx' im Nebenstellen-Telefonbuch abgelegt. Jetzt funktioniert es wieder. Einziger Nachteil: auch zum Deaktivieren der Rufumleitung mit '#21#' brauche ich jetzt eine Kurzwahl, denn auch hier muss jetzt '*#*111#' vorangestellt werden. Und '*#*111##21#' wählt sich per Kurzwahl definitiv bequemer als direkt.

Seltener benötigte Rufumleitungen richte ich dann eben an einem (analogen) Telefon ein, das direkt an Fon 1 der Fritzbox angeschlossen ist. Obwohl bei diesem Telefon die Haupt-MSN als externe Abgangsrufnummer eingerichtet ist, überträgt es bei Interngesprächen seine interne Rufnummer (**1), und die ist eindeutig. Prinzipiell scheint mein Wunsch also erfüllbar zu sein.

Und dieses Verhalten ist übrigens kein Bug der FritzBox, sondern des Anwenders.
Meinetwegen. Bei VoIP-Accounts ist es jedenfalls besser gelöst: wenn ein bestimmtes Ziel wahlregel-gesteuert über VoIP angerufen werden soll, die Abgangsrufnummer der jeweiligen Nebenstelle aber keinem der eingerichteten VoIP-Accounts entspricht, dann wählt die Fritzbox einfach den 1. VoIP-Account. In diesem Fall ist auch tatsächlich die Fritzbox und nicht die Vermittlungsstelle für die Auswahl verantwortlich. Theoretisch könnte man das bei Festnetz-MSNs genauso lösen, aber man muss es halt wollen.

Du kannst das aber noch anders lösen. Um die Geräte zu unterscheiden, richte verschieden gültige MSN des Anschlusses ein und erzwinge mit einer Wahlregel die Benutzung der Haupt-MSN.
Das geht bei mir nicht. Die Wahlregeln dienen bei mir zur automatischen Auswahl verschiedener Abgangs-MSNs und VoIP-Accounts (abhängig von der Nebenstelle und vom Anrufziel). Ich kann ausgehende Gespräche also nicht fest über eine bestimmte MSN laufen lassen.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Theoretisch könnte man das bei Festnetz-MSNs genauso lösen, aber man muss es halt wollen.
Das ist auch so gelöst, wenn man wie vorgesehen, den ISDN-Geräten die richtigen MSN zuweist, denn dann verhalten sie sich (Gerät und Funktion) wie gewünscht. Bei VoIP ist den Accounts ja auch eine entsprechenden Nummer bzw. Kennung zugewiesen und dem Gerät zugeordnet, mit denen sie sich bei der FritzBox bzw. beim Provider melden und diese können dann die Funktionen orientiert an der jeweiligen Rufnummer/Account durchführen. Da Du dieses aber für ISDN durch die Zuweisung von am Amt ungültigen MSN unterbunden hast, verhält sich alles eben erwartungsgemäß. Keine MSN - keine MSN-abhängigen Funktionen.

Für Deine Anforderungen benötigst Du nun mal eine vollwertige TK-Anlage mit entsprechenden Features. Hierfür ist die FritzBox nun mal eben nicht vorgesehen und ganz einfach das falsche Gerät weil sie eben keine TK mit einem vollständigen internen Rufnummernkreis ist. Es sind viele Features implementiert, die sich mit Rufnummernmapping machen ließen. Aber irgendwann ist das auch am Ende. Die gewünschten Funktionen muss man dann eben mit Workarounds nachbilden.

Gruß Telefonmännchen
 
Bei VoIP ist den Accounts ja auch eine entsprechenden Nummer bzw. Kennung zugewiesen
Natürlich. Ordnet man allerdings einem Gerät eine Kennung zu, die mit keinem VoIP-Account übereinstimmt, und führt dann manuell oder Wahlregel-gesteuert ein VoIP-Gespräch, dann wählt die Fritzbox automatisch einen VoIP-Account aus. Genauso könnte sie es doch auch mit ISDN-MSNs machen, oder? Alternativ könnte die Fritzbox natürlich auch ISDN-Nebenstellen so behandeln wie analoge, DECT- und SIP-Nebenstellen: bei internen Gesprächen wird die jeweilige interne Nebenstellen-Nummer übertragen, bei externen die jeweils eingestellte Abgangs-MSN. Und schon wäre alles gut.

Für Deine Anforderungen benötigst Du nun mal eine vollwertige TK-Anlage mit entsprechenden Features. Hierfür ist die FritzBox nun mal eben nicht vorgesehen und ganz einfach das falsche Gerät weil sie eben keine TK mit einem vollständigen internen Rufnummernkreis ist.
Ja ich weiß. Fritzboxen können ganz viel, aber vieles davon eben nicht richtig.

Wenn die Fritzbox keine vollwertige TK-Anlage sein will, dann hätte ich Telefoniefunktionen einfach komplett weggelassen. Umgekehrt hätte ich, wenn ich das Gerät schon als TK-Anlage vermarkten will, die Telefoniefunktionen etwas sorgfältiger umgesetzt. Es ist mir wirklich ein Rätsel, warum ein renommierter Hersteller wie AVM das nicht hinbekommt.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Genauso könnte sie es doch auch mit ISDN-MSNs machen, oder?
Ein derartiges Fallback möchte ich z.B. nicht haben, da ich Gespräche ausschließlich über die Anschlüsse führen möchte, auf denen sie mich am wenigsten kosten (Flatrate) oder eben Nummern und Accounts abhängig von Verwendungszweck benutzen. Ein Automatismus ist für die meisten User überflüssig und bei nicht sauberer Konfiguration auch noch einen weitere Quelle für ein dann bemängeltes "Fehlverhalten" der Box. Über die Benutzung einer bestimmten Rufnummer/Accounts möchte ich bestimmen und nicht die Entscheidung einer implementierten Fallback-Lösung überlassen, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sowieso nicht das macht, was ich will.
Alternativ könnte die Fritzbox natürlich auch ISDN-Nebenstellen so behandeln wie analoge, DECT- und SIP-Nebenstellen:
Könnte sie, dazu müsste aber die Anbindung der ISDN-Telefonie grundlegend geändert werden, denn hier wird kein eigenen S0 aufgebaut, sondern der externe nur weitergereicht und mit den Zugangsmöglichkeiten/Schnittstellen aus der FritzBox (VoIP und intern angebundene Telefone) erweitert. Und bei diesen alternativen Anschlussmöglichkeiten (Fon/DECT/SIP) setzt die FritzBox nun mal die entsprechenden Rufnummer weil sie die Geräte selbst verwaltet und kann entsprechend reagieren, bei ISDN wird die MSN im Gegensatz dazu durch das angeschlossene ISDN-Gerät bestimmt. Und wenn dieses Gerät eben eine externe MSN beim Rufaufbau melden, dann wird sie auch genau so angezeigt (erweitert mit der Kennung, dass es sich um ein direkt angebundenes ISDN-Gerät handelt eben **5....). Im Normalfall ist jedes ISDN-Gerät nun mal so konfiguriert, dass es mit der gleichen MSN nach draußen telefoniert, ist eine Unterscheidung eben nicht möglich.

Und letztlich ist die Information, mit welchem Gerät ein entsprechendes Gespräch geführt wird bei internen Telefonaten verzichtbar und auch nur eine Goldkante, für die sich der Entwicklungsaufwand nicht lohnt, zumal nur ein verschwindend kleiner Anteil der Anwender überhaupt dafür eine Verwendung hat.
Fritzboxen können ganz viel, aber vieles davon eben nicht richtig.
Für das Gros der Anwender reicht aber genau das aus. Der advanced-user baut eine TK-Anlage ein und bezahlt sie dann auch. Der Landwirt versucht auch nicht, mit einem Geländewagen sein Feld umzupflügen, der Hobbygärtner kann das sicherlich versuchen.
Wenn die Fritzbox keine vollwertige TK-Anlage sein will, dann hätte ich Telefoniefunktionen einfach komplett weggelassen.
Ist sie nicht und will sie nicht und entsprechende Begriffe sind als Marketinggebrabbel zu verstehen. Und für den Normalanwender mit seinen 2-3 Telefonen stellt sich das auch so dar. Nebenbei, es gibt auch die Produktreihe ohne die Telefoniefunktion. Die Geräte wurden in erster Linie entwickelt, um den Alternativanbietern eine bequeme Anbindung des Telefoniekunden über eine bestehende Breitbandverbindung zu bieten (sprich VoIP). Letztenendes sind die FritzBoxen eine Weiterentwicklung der VoIP-Adapter/Einfachstrouter, die nach und nach um Anschlussmöglichkeiten und Features erweitert wurden.

Die heutigen FritzBoxen sind kein Konzept, das von Anfang an stand, sondern ein Resultat einer Entwicklung entsprechend der Provider- und nicht zuletzt der Anwenderwünsche. Schau Dir nur mal die Entwicklung von der ersten FritzBox Fon bis zu heutigen Flaggschiffen an. Es wurde eben nach und nach auf Bestehendem aufgebaut und um Features und Anschlussmöglichkeiten entsprechend der Leistungsfähigkeit der eingesetzten Hardware erweitert. Mein Paradebeispiel ist hier der krude Rufnummernplan. Hätte das Konzept von Anfang an gestanden, dann hätten die das sicher anders aufgebaut, aber hier wurden in den ersten FritzBoxen das Konzept der AVM-ISDN-Terminaladapter kopiert und nach und nach erweitert.

Gruß Telefonmännchen
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein derartiges Fallback möchte ich z.B. nicht haben, da ich Gespräche ausschließlich über die Anschlüsse führen möchte, auf denen sie mich am wenigsten kosten (Flatrate) oder eben Nummern und Accounts abhängig von Verwendungszweck benutzen.
Du verstehst mich vollkommen falsch. Natürlich möchte ich kein ungewolltes automatisches Fallback von ISDN auf VoIP oder umgekehrt. Ich möchte aber bei ISDN-Verbindungen (und nur da!) ein Fallback auf die erste ISDN-MSN, wenn keine gültige Abgangs-MSN konfiguriert ist (also im Prinzip genau das, was jetzt schon in der VSt passiert, nur soll es eben die Fritzbox erledigen). Genauso möchte ich bei VoIP-Gesprächen einen Fallback auf den ersten VoIP-Account, wenn kein gültiger Abgangs-Account konfiguriert ist. Letzteres funktioniert bereits perfekt, warum also nicht ersteres?

Aber noch viel besser wäre es, wenn AVM nicht vor lauter Featuritis den Überblick verloren und die eleganteste aller Lösungen implementiert hätte: Alle Nebenstellen übertragen bei Interngesprächen ihre interne Rufnummer und bei externen Gesprächen die externe. Und schon wäre mein Problem aus der Welt. Bei analogen, DECT- und SIP-Nebenstellen ist das auch der Fall, nur bei ISDN-Nebenstellen nicht. Warum nicht? Muss der Benutzer nur deshalb mit dieser und anderen Macken leben, weil die Fritzbox angeblich "keine vollwertige Telefonanlage" sein will?

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Du verstehst mich vollkommen falsch. ... Letzteres funktioniert bereits perfekt, warum also nicht ersteres?
Ich verstehe Dich schon richtig, aber bei allen anderen Geräten wird die Rufnummer durch die FritzBox verwaltet, bei der Anbindung per ISDN eben nicht (dort setzt das angeschlossenen Gerät die Nummer). Die habenauch nicht wirklich eine interne Rufnummer (auch wenn es sich so darstellt). Dort wird einfach nur eine der virtuellen 50 zusätzlich auf die konfigurierten MSN gemapt. Und genau dieses Verhalten macht es so schwierig, Deine Vorstellungen umzusetzen. Dazu müsste der gesamte Telefonie-Teil neu erstellt werden und intern ein vollkommen getrennter S0 aufgebaut werden, eben wie an einer richtigen TK-Anlage.
Bei analogen, DECT- und SIP-Nebenstellen ist das auch der Fall, nur bei ISDN-Nebenstellen nicht. Warum nicht? Muss der Benutzer nur deshalb mit dieser und anderen Macken leben, weil die Fritzbox angeblich "keine vollwertige Telefonanlage" sein will?
Wie eben ausgeführt gibt es diese ISDN-Nebenstellen nicht. Es ist für den Telefonieteil verwaltungstechnisch eine Parallelwelt zu der sie über die gemapten 50er Rufnummern ein Gateway hat. Und das wechseln der MSN durch die Vorwahl geschieht eben über diese Gateways durch die Vorwahl der **, was der FritzBox signalisiert, dass sie für die folgenden Dinge verantwortlich ist.

Gruß Telefonmännchen
 
Und genau dieses Verhalten macht es so schwierig, Deine Vorstellungen umzusetzen.
Ich bin selber Programmierer und kann insbesondere anhand bereits umgesetzter Features ungefähr abschätzen, was möglich ist und was nicht.

Wenn ich von einer ISDN-Nebenstelle mit gültiger externer Abgangs-MSN (z. B. 1234567) eine andere Nebenstelle anrufe, dann wird dorthin die Rufnummer '*5*1234567' übertragen. D. h. die Fritzbox greift bereits in den Vorgang der Rufnummernübertragung ein und verändert die von der Nebenstelle übertragene MSN, indem sie ihr '*5*' voranstellt. Allerdings stellt sie bei allen ISDN-Nebenstellen nur '*5*' voran. Folge: alle Nebenstellen mit der gleichen Abgangs-MSN übertragen auch bei Interngesprächen die gleiche Ziffernfolge und sind demnach an den angerufenen Nebenstellen nicht zu unterscheiden.

Man müsste nun den ohnehin bereits vorhandenen Mechanismus zur Änderung der übertragenen Rufnummer einfach nur dahingehend verändern, dass nicht nur '*5*' vorangestellt wird, sondern '*5x*', wobei 5x der internen Rufnummer der Nebenstelle entspricht. Diese Rufnummer überträgt die Nebenstelle ja sowieso als Abgangs-MSN über den S0-Bus. Es müsste für die Fritzbox ein Leichtes sein, sie von dort auszulesen und daraus eine CLIP-Rufnummer zu bilden. Und schon wären die bei Interngesprächen übertragenen Rufnummern trotz gleicher externer Abgangs-MSN unterschiedlich und der Angerufene könnte sehen, von welcher Nebenstelle aus er angerufen wird.

Auch mit dem Mapping von '5x' auf eine der im Telefon eingestellten MSNs liegst du vermutlich falsch. Grund: die Fritzbox kennt die Einstellungen der Nebenstellen gar nicht. Woher will sie also wissen, auf welche MSN sie "5x" mappen muss? Weil sie das eben nicht weiß, mappt sie auch nichts, sondern wählt einfach auf ihrem internen S0-Bus die "5x". Und schon klingeln alle ISDN-Nebenstellen, bei denen diese "5x" als eingehende Rufnummer konfiguriert ist.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
D. h. die Fritzbox greift bereits in den Vorgang der Rufnummernübertragung ein und verändert die von der Nebenstelle übertragene MSN, indem sie ihr '*5*' voranstellt.
Ja und genau das heißt: Es kommt ein Anruf von der Rufnummer 123456 über das interne "ISDN-Gateway" *5*. Eine Geräteidentifikation ist das noch nicht.
alle Nebenstellen mit der gleichen Abgangs-MSN übertragen auch bei Interngesprächen die gleiche Ziffernfolge und sind demnach an den angerufenen Nebenstellen nicht zu unterscheiden.[
Genau mein Reden.
... einfach nur dahingehend verändern, dass nicht nur '*5*' vorangestellt wird, sondern '*5x*', wobei 5x der internen Rufnummer der Nebenstelle entspricht. Diese Rufnummer überträgt die Nebenstelle ja sowieso als Abgangs-MSN über den S0-Bus.
Die genau bei ISDN-Geräten im SOHO-Umfeld (und für diesen Markt ist die FritzBox konzipiert) für alle Geräte identisch sein sollte. Welcher Privatuser benutzt unterschiedliche MSN pro internem Gerät? Ich z.B. trenne damit nur private Anrufe von denen, die die Geschäftsnummer meiner Frau anrufen. Diese klingeln auf allen Geräten eingehend. Ausgehend werden bei allen Geräten die Privat-MSN benutzt und bei geschäftlichen Gesprächen vom Arbeitsplatz aus gezielt die Geschäfts-MSN für das nächste Gespräch ausgewählt. In dieser Konstellation könnte man auch keine einzelnen Geräte identifizieren, da alle gehend die gleiche MSN benutzen. Wobei immer noch zu bemerken ist, dass es bei der FritzBox keine ISDN-Nebenstellen gibt. Es ist eine "Parallelwelt" mit entsprechendem Gateway zu den anderen "Anschlussmöglichkeiten" in der FritzBox. Eine Anwendung wäre vielleicht eine Familie, bei der jedes angeschlossene Telefon seine eigene MSN hat. Aber meistens hat man dann eine DECT-Anlage, bei der interne Gespräche über die Menüfunktion besser aufzurufen sind.
Es müsste für die Fritzbox ein Leichtes sein, sie von dort auszulesen und daraus eine CLIP-Rufnummer zu bilden.
Wenn es denn eine eindeutige gäbe, um einzelne Geräte zu identifizieren. Die Einrichtungsmöglichkeit einzelner ISDN-Geräte im GUI der Box war schon immer grenzwertig, da man in Wahrheit nur die MSN eingerichtet hat und dieser die 50er Nummer zugewiesen hat, die aber wieder im hier diskutierten Umfeld für alle Geräte identisch sein wird.
Und schon wären die bei Interngesprächen übertragenen Rufnummern trotz gleicher externer Abgangs-MSN unterschiedlich und der Angerufene könnte sehen, von welcher Nebenstelle aus er angerufen wird.
Nochmal, es gibt keine richtigen ISDN-Nebenstellen, weil es keinen getrennten S0 mit eigenem Rufnummernkreis gibt. Die Abgangs-MSN hat im ISDN-Gerät konfiguriert zu werden. So ist es vorgesehen. Was Du beschreibst, ist bei TKs mit genau so einem internen ISDN-Bus üblich, bei der FritzBox nicht, weil sie nicht so konzipiert ist. Und an dieser Stelle drehen wir uns im Kreis.
Grund: die Fritzbox kennt die Einstellungen der Nebenstellen gar nicht. Woher will sie also wissen, auf welche MSN sie "5x"
Genau, darum erweitert sie kommende MSN aus dem erweiterten "eigenen" Bus, die sie selbst kennt (weil sie ja auch eingerichtet wurden, damit die FritzBox diese kennt und an die anderen Geräte weiterleiten kann) und die über das interne ISDN-Gateway kommen um die berühmte *5*-Sequenz. Was wieder heißt (ich wiederhole mich) es kommt ein Anruf von der MSN über das Gateway *5*. Es gab auch mal andere Identifyer, die an analogen Fon-Anschlüssen signalisiert wurden, bei denen gekennzeichnet wurde, über welche Rufnummer (ging, glaube ich, bis 4) der Anruf rein kam. Nannte sich "erweiterte CLIP-Information" und war unter den Merkmalen des Telefoniegerätes aktivierlbar. Wenn man dann auf Rückruf gedrückt hat, wurde die Verbindung auch über diese entsprechende Rufnummer geführt. Mit steigender Anzahl der Schnittstellen/verwaltbaren Rufnummern wurde diese Signalisation fallen gelassen. Diese erweiterte Darstellung hat regelmäßig zu Verwirrungen geführt, weil dann die Telefonbuchfunktion und Anruferanzeige im Klartext mit diesen führenden Sequenzen nichts anfangen konnte und dann die Zuordnung verweigerte. Es wurde trotz vorhandenem Telefonbucheintrag die Rufnummer (mit der führenden Kennung dargestellt). Aber das ist Historie, aber der Grund für das Verhalten. Heute wählt man mit *11X# oder *12X# die MSN bzw. VoIP-Accounts aus.
Und schon klingeln alle ISDN-Nebenstellen, bei denen diese "5x" als eingehende Rufnummer konfiguriert ist.
Und genau das ist eben nicht vorgesehen und wäre auch nur so einzurichten, wenn die FritzBox einen getrennten S0 hätte, hat sie aber nicht. Es sind eingehend die am Amt verfügbaren MSN einzutragen (für ISDN) bzw. die Kennungen der zu benutzenden VoIP-Accounts, die nicht immer das Format einer normalen MSN haben. Habe ich schon erwähnt, dass wir uns im Kreis bewegen? Du kannst einzelne 50er Rufnummern als eingehende MSN in den Telefonen zusätzlich konfigurieren, um sie gezielt ansprechen zu können. Auch dieses ist ein undokumentierter Workaround. Abgehend funktionieren diese Nummern eben nicht.

Gruß Telefonmännchen
 
Du hast meine Erläuterungen immer noch nicht verstanden.

Angenommen, ich wähle an einer analogen Nebenstelle (z. B. Fon 1) die Rufnummer der ersten ISDN-Nebenstelle (**51). Dann klingelt auch nur diese erste ISDN-Nebenstelle. Wähle ich die Rufnummer der zweiten Nebenstelle (**52), dann klingelt nur die 2. Nebenstelle. Natürlich muss dazu in ISDN-Nebenstelle 1 die 51 und in Nebenstelle 2 die 52 als eingehende MSN konfiguriert sein. Weitere Voraussetzungen müssen allerdings nicht erfüllt sein, insbesondere müssen keine weiteren eingehenden MSNs in den Nebenstellen konfiguriert sein (die sind nur für die Signalisierung externer Anrufe wichtig). Das bedeutet, dass die Fritzbox keine Rufnummern mappt, sondern die gewählte Nebenstellen-Nummer direkt über den internen S0-Bus ausgibt. Es funktioniert aber auch dann, wenn das Gespräch von einem Telefoniegerät kommt, das gar nicht am internen S0-Bus hängt, z. B. von einer analogen oder einer SIP-Nebenstelle. Selbstverständlich wird bei einem Anruf von Fon 1/2, SIP oder DECT auch die korrekte Nebenstellen-Nummer übertragen, und zwar unabhängig davon, welche externe Abgangs-MSN der jeweiligen Nebenstelle zugewiesen wurde. In dieser Hinsicht ist der interne S0-Bus samt Gateway zu anderen Schnittstellen also schon einmal "vollwertig". Warum unter diesen Umständen jede ISDN-Nebenstelle die gleiche Rufnummer überträgt, ist mir nach wie vor schleierhaft.

Welcher Privatuser benutzt unterschiedliche MSN pro internem Gerät?
Z. B. ich. Und auf das Gefrickel mit manueller Auswahl zwischen privater und geschäftlicher Abgangs-MSN möchte ich mich gar nicht erst einlassen und muss es glücklicherweise auch nicht. In meinem Privathaushalt wird mit insgesamt 5 unterschiedlichen Abgangs-MSNs gearbeitet (1x privat, 1x geschäftlich/Ehemann, 1x geschäftlich/Ehefrau, 1x Kind, 1x Fax). Die Fritzbox ist so konfiguriert, dass ausgehende Gespräche bei jeder Nebenstelle automatisch über die jeweils gewünschte Abgangs-MSN laufen und die Fritzbox wahlregel-gesteuert je nach Anrufziel auch noch die richtige ISDN-MSN bzw. den richtigen VoIP-Account auswählt. Angesichts solcher doch durchaus beeindruckender Fähigkeiten verwundert es noch mehr, dass die Fritzbox viel banalere Anforderungen nicht erfüllt.

Ja und genau das heißt: Es kommt ein Anruf von der Rufnummer 123456 über das interne "ISDN-Gateway" *5*. Eine Geräteidentifikation ist das noch nicht.
Die Geräteidentifikation wird aber über den internen S0-Bus übertragen (s. o.). Es scheitert also nur an der Auswertung dieser Geräte-Identifikation.

Was SoHo-Anlagen können, beweist mir übrigens immer wieder aufs Neue meine betagte Fritz!X ISDN-Telefonanlage. Die kennt nicht eine einzige der Einschränkungen des Telefonieteils einer Fritzbox. Allerdings gibt es bei dieser Anlage andere, lästige Einschränkungen. Beispielsweise lassen sich dort Steuercodes mit * und # nicht im Telefonbuch ablegen. Früher hatte ich eine Eumex 504 im Einsatz, da ging das. Die Eumex 504 ist aber auch eine SoHo-Anlage. Dafür beherrscht die wiederum den Keypad-Mode nicht :( (was einer der Gründe dafür war, dass ich sie durch die Fritz!X ersetzt habe).

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hast du das schon mal gestestet:
Mit den internen MSN 50, 51 ... als abgehende MSN in deinen ISDN-Telefonen setze doch mal 2 Wahlregeln: "Ortsnetz" und "Ferngespräche" auf "Festnetz".
Deine eigenen Wahlregeln sollten dann trotzdem im entsprechenden Fall greifen.

Du müsstest dann nur für Steuercodes weiterhin *#*111#... benutzen.
 
Diese Wahlregeln existieren bereits. Ohne Eingabe von *#*111# funktioniert es trotzdem nicht. Immerhin funktioniert es aber mit diesem Code, und glücklicherweise lässt er sich auch im Telefonbuch eintragen und mit einer Kurzwahl belegen. Das hilft mir erstmal weiter, zumindest bei häufig benötigten Rufumleitungen. Bei weniger häufig benötigten muss ich allerdings immer einen "Bandwurm" wählen.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
... Ohne Eingabe von *#*111# funktioniert es trotzdem nicht. ...
Na das ist aber doch normal. *
Es sollte aber auch ohne die erste Sequenz *# funktionieren.

* zumindest für Telefone, bei denen man so eine Rufumleitung nicht per Telefonmenü einstellen kann. Aktuelle ISDN-Telefone können das im Allgemeinen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na das ist aber doch normal. *
Es wäre nicht normal, wenn man am Telefon eine externe MSN als Abgangs-MSN einstellt. Dann wird auch ohne Vorwahl von *11x* für diese MSN eine Rufumleitung eingerichtet. Leider führt das aber auch dazu, dass das Telefon auch bei Interngesprächen die externe MSN überträgt. Wenn es mehrere Telefone mit der gleichen Abgangs-MSN gibt, ist auch die übertragene Nummer bei allen Telefonen gleich und man kann sie nicht mehr unterscheiden.

AVM könnte Abhilfe schaffen und die Firmware so programmieren, dass trotz eingestellter externer Abgangs-MSN bei Interngesprächen die Internnummer übertragen wird. Können oder wollen sie aber nicht, zumindest nicht bei ISDN-Nebenstellen. Um die ISDN-Nebenstellen bei Interngesprächen unterscheiden zu können, ist der Benutzer somit gezwungen, die interne Rufnummer als Abgangs-MSN programmieren und die dadurch entstehenden Nachteile (z. B. die Notwendigkeit zur Vorwahl von *11x#) in Kauf zu nehmen.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Du hast meine Erläuterungen immer noch nicht verstanden.
Doch, doch, ich verstehe Dich schon. Du formulierst aber Wünsche an die Funktionalität der Firmware der Box und ich versuche Dir zu vermitteln, warum das nicht so einfach ist, wie Du Dir das vorstellst. Das Konzept der Umsetzung der entsprechenden Funktionalitäten gibt das nun mal einfach nicht her. Jetzt ist es natürlich einfach zu sagen, dass man das Konzept ändern muss. Gut, das bedeutet aber nun mal nicht mehr und nicht weniger, dass der gesamte Telefonieteil der Firmware neu erstellt werde muss, um einen getrennten S0 abzubilden.
Angenommen, ich wähle an einer analogen Nebenstelle (z. B. Fon 1) die Rufnummer der ersten ISDN-Nebenstelle (**51). Dann klingelt auch nur diese erste ISDN-Nebenstelle.
Von welcher Hardware redest Du. Bei der FritzBox gibt es keine ISDN-Nebenstellen. Das ist das Grundproblem, welches Du ignorierst. Die 50er Nummern sind ein Workaround, der diese auf die externen, im Gerät eingerichteten, MSNs umsetzt. Dass dieses Einrichten von 50er MSN in angeschlossenen ISDN-Telefonen funktioniert, um einzelne Geräte direkt ansprechen zu können, ist ein undokumentiertes Feature und so nicht vorgesehen, oder findest Du im Handbuch darauf einen Hinweis? Dort werden bei der Einrichtung einzelner ISDN-Geräte die 50er Nummern den MSN und nicht den Geräten zugeordnet. Darum ist dieses GUI auch so verwirrend.
Selbstverständlich wird bei einem Anruf von Fon 1/2, SIP oder DECT auch die korrekte Nebenstellen-Nummer übertragen, und zwar unabhängig davon, welche externe Abgangs-MSN der jeweiligen Nebenstelle zugewiesen wurde.
Logisch, denn diese Geräte werden bezüglich der Rufnummer auf von der FritzBox verwaltet, heißt sie erhalten eine interne Nummer und ihnen werden die entsprechenden externen Rufnummern zugeordnet. Das heißt im Umkehrschluss aber auch, ohne FritzBox hätten sie gar keine Rufnummer und würden am Anschluss nicht funktionieren (theoretisch betrachtet, wenn man sie wie die ISDN-Geräte direkt anschließen könnte). ISDN-Geräte verwalten ihre MSN im Gegensatz dazu selbst.
In dieser Hinsicht ist der interne S0-Bus samt Gateway zu anderen Schnittstellen also schon einmal "vollwertig". Warum unter diesen Umständen jede ISDN-Nebenstelle die gleiche Rufnummer überträgt, ist mir nach wie vor schleierhaft.
Falsch, auf Grund dieses Workarounds erscheint er vollwertig, bei genauer Betrachtung ist er es aber nicht. Jedes ISDN-Gerät (nicht Nebenstelle!) übermittelt die MSN, die in ihm selbst konfiguriert ist. Wenn in allen Geräten die gleiche konfiguriert ist, dann wird diese auch übermittelt und eine Unterscheidung ist nicht möglich.
Die Fritzbox ist so konfiguriert, dass ausgehende Gespräche bei jeder Nebenstelle automatisch über die jeweils gewünschte Abgangs-MSN laufen und die Fritzbox wahlregel-gesteuert je nach Anrufziel auch noch die richtige ISDN-MSN bzw. den richtigen VoIP-Account auswählt.
So ist es auch vorgesehen und kann so im Handbuch nachgelesen werden.
Die Geräteidentifikation wird aber über den internen S0-Bus übertragen (s. o.). Es scheitert also nur an der Auswertung dieser Geräte-Identifikation.
Die Geräte identifizieren sich gegenüber dem Amt über die eingerichtete MSN und die hat laut Handbuch bei einem ISDN-Anschluss die externe zu sein, weil (ich wiederhole mich) die FritzBox keinen getrennten S0 besitzt und für ISDN-Geräte keine Umsetzung von internen Rufnummern auf ISDN-MSN macht (/machen kann).
[/QUOTE]Was SoHo-Anlagen können, beweist mir übrigens immer wieder aufs Neue meine betagte Fritz!X ISDN-Telefonanlage. [/QUOTE]
Steilvorlage! Dem Anschein nach ist genau diese Gerätegattung der "Spender" für die Telefoniefunktion der FritzBox. Sie besitzt neben dem USB-Anschluss ausschließlich analoge Telefonanschlüsse, also keinen internen ISDN-Bus(!) und diese verhalten sich ähnlich den Geräten an der FritzBox. Sie haben zur Steuerung bestimmter Features sogar die gleichen Codesequenzen.

Du musst Dir jetzt die FritzBox vorstellen, wie eine FritzX an einem Amtsanschluss und parallel dazu die ISDN-Geräte am NTBA. Die FritzBox hat gegenüber diesem Konstrukt noch ein Gateway zur direkten Kommunikation der Analog-/DECT-/SIP-Geräte mit den parallel angeschlossenen ISDN-Geräten (wie auch immer man sich diese Stück Software auch vorstellen muss). Wie in aller Welt sollte in dieser Konstellation irgendwelche Rufnummern der parallel angeschlossenen ISDN-Geräte steuern können. Dass am ISDN-Bus manchmal Sachen möglich sind, die nicht gerade im Standard geregelt sind, ist ein offenes Geheimnis. Leider habe ich den Hersteller vergessen, aber es gab z.B. mal ISDN-Telefone, die parallel am Amt angeschlossen trotzdem kostenlose interne Gespräche führen konnten, weil sie eine bestimmte Signalisation auf dem S0 machten, den nur Geräte des gleichen Herstellers verstanden (hier wurden Codes, die eigentlich dazu gedacht waren, Gespräche am Bus zu vermitteln für diesen Zweck "missbraucht"). Andere Geräte reagierten darauf nicht. Das war noch zu Zeiten, als TK-Anlagen in Privathaushalten eher unüblich waren und einen exorbitant hohen Preis hatten. Hiermit wollte ich verdeutlichen, dass über Software durchaus die Kommunikation der Geräte geregelt werden kann, aber wenn kein getrennter Bus besteht, der mit eigenen internen Rufnummer arbeitet, der Einfluss auf die parallel angeschlossenen Geräte äußerst begrenzt ist.
Die kennt nicht eine einzige der Einschränkungen des Telefonieteils einer Fritzbox.
Klar, hatte ja auch keinen S0 und alle angeschlossenen Geräte wurden in der X verwaltet. Genau wie alle anderen Geräte an der FritzBox außer den per ISDN angebundenen.
Wenn es mehrere Telefone mit der gleichen Abgangs-MSN gibt, ist auch die übertragene Nummer bei allen Telefonen gleich und man kann sie nicht mehr unterscheiden.
Genau das ist das Verhalten, was sich daraus ergibt, weil die FritzBox keinen eigenen S0 besitzt, sondern nur den externen erweitert, der übrigens auch vorhanden ist, wenn gar nichts daran angeschlossen ist (nur um Argumenten voraus zu kommen, dass dieser ja gar nicht arbeitet, wenn man nur z.B. VoIP betreibt oder einen Analoganschluss hat und darum die Box ja einen eigenen aufbaut).
AVM könnte Abhilfe schaffen und die Firmware so programmieren, dass trotz eingestellter externer Abgangs-MSN bei Interngesprächen die Internnummer übertragen wird.
Und genau die wäre wieder gleich, weil sie nicht an das Gerät, sondern an die übermittelte MSN gebunden ist, die in vielen Haushalten für fast alle Geräte auch gleich sein wird. Denn es besteht außer der separaten Verwendung für Rufnummern der Kinder oder geschäftliche Nutzung kein Grund, z.B. dem Telefon in der Küche, eine andere externe Rufnummer zuzuweisen, als dem Telefon im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer. Und genau für so ein Umfeld ist die FritzBox gedacht. Die ganze Problematik kommt sowieso nur zum Tragen, wenn man mehrere Gerätearten mischt. Wenn man nur DECT-Geräte oder analoge Telefone oder SIP-Telefone benutzt, dann hat man zu der "Problematik" überhaupt keine Berührung. Auch wenn man z.B. eine ISDN-DECT-Basis mit mehreren Mobilteilen anschließt, merkt man davon nichts, weil die interne Gespräche selbst abwickelt. Aus diesem Grund wird wohl AVM darauf verzichten, derartig tiefgreifende Eingriffe in die bestehende Telefoniefunktion zu machen, zumal (mehrere) ISDN-Geräte in Privathaushalten eher selten anzutreffen sind, diese Einschränkung also nicht die breite Anwendermasse betrifft und die anderen damit kein Problem haben. Leute, die z.B. nur analoge und ISDN-Geräte betreiben, schalten einfach eine TK nach, die alle Features unterstützt und nebenbei noch eine funktionale TFE-Unterstützung bei Bedarf bietet. Diese ist bei FritzBoxen auch nicht so richtig vorhanden. Die TK wird nur wieder problematisch, wenn ich auch SIP-Geräte über die FritzBox anbinden will. Aber auch da gibt es Hersteller, die auch das unterstützen. Die FritzBox ist keine eierlegende Wollmilchsau, kommt dieser aber schon recht nahe.

Gruß Telefonmännchen
 
Doch, doch, ich verstehe Dich schon. Du formulierst aber Wünsche an die Funktionalität der Firmware der Box und ich versuche Dir zu vermitteln, warum das nicht so einfach ist, wie Du Dir das vorstellst. Das Konzept der Umsetzung der entsprechenden Funktionalitäten gibt das nun mal einfach nicht her.
Woher weißt du das? Warst du an der Entwicklung beteiligt?

Ich sehe nur, was die Fritzbox kann und was nicht. Daneben bin ich Programmierer und weiß, was Software kann, wenn man sie auf Basis bereits existierender Features weiter entwickelt. Und die Basis für die Umsetzung meiner Wünsche ist definitiv vorhanden, denn teilweise macht die Fritzbox bereits jetzt das, was sie für die Übertragung von individuellen ISDN-Nebenstellen-Rufnummern können muss: Sie überträgt Rufnummern auf ihrem internen S0-Bus und über Gateway-Grenzen hinweg (also von ISDN zu analog/DECT/SIP und umgekehrt) und sie ist in der Lage, die von den ISDN-Geräten versendeten Rufnummern zu manipulieren.

Die 50er Nummern sind ein Workaround, der diese auf die externen, im Gerät eingerichteten, MSNs umsetzt.
Das ist Blödsinn. Die Fritzbox kennt die in den Endgeräten eingerichteten MSNs überhaupt nicht, also kann sie auch nichts umsetzen. Wählt man **51, dann wird die 51 über den internen S0-Bus geschickt und alle Geräte direkt und ohne vorherige Umsetzung angesprochen, bei denen die 51 als eingehende MSN eingerichtet ist.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Warst du an der Entwicklung beteiligt?
Nein, beschäftige mich aber lange genug mit dem Thema und verfolge die Entwicklung als Nutzer seit der ersten FritzBox und habe auch schon einige FritzBoxen und früher andere SOHO-TKs installiert.
....weiß, was Software kann, wenn man sie auf Basis bereits existierender Features weiter entwickelt. Und die Basis für die Umsetzung meiner Wünsche ist definitiv vorhanden,...
Ja, durchaus, aber als Programmierer solltest Du auch wissen, dass bei der Weiterentwicklung bestehender Projekte gern auf Bestehendem, Getestetem und Bewährtem aufgebaut wird, und das Rad nicht bei jeder Gelegenheit neu erfunden wird. Wenn man sich ein Mal auf ein grundlegendes Konzept (hier: kein separater interner S0) festgelegt hat, kann man es nicht so ohne weiteres über den Haufen werfen und neu anfangen. AVM ist damals den Weg gegangen, auf Basis des Vorhandenen, Erweiterungen hinzuzufügen, die die Provider als Großkunde und nicht zuletzt die User gewünscht haben. Ohne Leidensdruck werden sie aber kaum Bewährtes über den Haufen werfen um ein einziges Feature, für das es nur einen ganz begrenzten Anwenderkreis gibt, in die bestehende Firmware zu integrieren.

Noch mal Mal. Der ISDN-Bus ist bei der FritzBox nicht selbstständig, sondern der externe wird nur um Schnittstellen und Funktionalitäten erweitert. Dieses Verhalten könnte man durchaus per Firmware ändern. Es besteht aber kein Grund dazu, das Telefoniemodul des closed source-Bereichs der Firmware von Grund auf neu zu entwickeln, da hier in die grundlegende Funktionalität des ISDN-Busses eingegriffen werde muss. Es gab schon Probleme mit bestimmten "empfindlichen" ISDN-Geräten (Gigaset) am Bus der FritzBox, wenn dieser nicht von extern getaktet wurde (also bei reinen VoIP- oder Analoganschlüssen). Der freie nicht stabilisierte Takt der FritzBox brachte ein "Störung" ins Display. Andere Telefoniegeräte waren hiervon nicht betroffen. Also so ganz ohne scheint das auch nicht zu sein. Das Problem existiert aber mit aktueller Hardware anscheinend nicht mehr.

Nicht zuletzt ist die interne Telefonie als solche von absolut untergeordneter Bedeutung, so dass allein aus diesem Grund ein grundlegender Wechsel eher unwahrscheinlich ist. Niemand wird diese Entwicklungsarbeit bezahlen wollen. ich behaupte mal, ohne das je nachprüfen zu können, dass 99,9999...% der über FritzBoxen hergestellten Verbindungen zu andern Anschlüssen gehen. Die wenigen Promille an internen Gesprächen sind vielleicht Rufweitergaben an andere Geräte/Personen, die Kinder zum Essen rufen und evtl. Türgespräche zur TFE.
Sie überträgt Rufnummern auf ihrem internen S0-Bus und über Gateway-Grenzen hinweg (also von ISDN zu analog/DECT/SIP und umgekehrt) und sie ist in der Lage, die von den ISDN-Geräten versendeten Rufnummern zu manipulieren.
Ja und, was würde es denn bringen, die im Gerät eingerichtete MSN 12345 ausschließlich für interne Gespräche durch 58 zu ersetzen (und nur das könnte sie)? Es ergibt sich keinerlei Nutzen daraus. Es wären damit immer noch keine einzelnen Geräte identifizierbar, sondern immer nur eine Gerätegruppe, die die gleiche MSN nutzt. In meinem Falle z.B. Küche, Wohnzimmer und Schlafzimmer. Es sähe nur anders aus. Und ob da auf dem Bus **58 oder *5*12345 signalisert wird, ist für Geräte mit eigenem Telefonbuch Wurscht, da das durch den Telefonbucheintrag im Display ersetzt wird. Ein Rückruf funktioniert auch. Es ist also ein rein kosmetisches Problem. Die Geräte haben nach innen keine eindeutige interne MSN wie es in TK-Anlagen üblich ist und die nach außen zum Amt auf die dort verwendeten umgesetzt wird, sondern benutzen die des Hauptanschlusses.

Werden einzelne Geräte im GUI der Box eingerichtet, setzt die FritzBox die 50er Nummern auf die MSN um, sind sie nicht eingerichtet, signalisiert sie als gerufene Nummer einfach die 50er Nummer und ein Gerät, in der die konfiguriert wurde klingelt. Sofern keine Kunst. Die anderen Gerätearten besitzen eindeutige Identifikationsmöglichkeiten und können darum auch separat behandelt werden. Das Verhalten wäre übrigens bei der Benutzung von SIP ähnlich, wenn z.B. zwei VoIP-Telefone auf die gleiche 620er Nummer konfiguriert würden,wenn der SIP-Server überhaupt die parallele Anmeldung unterstützt (keine Ahnung, benutze ich nicht). Dann ist es mit der Selektivität auch vorbei. Allerdings benutzten diese Geräte im Gegensatz zum ISDN eine eigene interne Nummer und lassen sich so einzeln handeln. Bei ISDN geht das eben nicht, weil die Verwaltung dieser Rufnummern nicht durch die FritzBox erfolgt. Sie kennt die Rufnummern nur, um sie den anderen angeschlossenen Geräten zur Nutzung zur Verfügung zu stellen.
Wählt man **51, dann wird die 51 über den internen S0-Bus geschickt und alle Geräte direkt und ohne vorherige Umsetzung angesprochen, bei denen die 51 als eingehende MSN eingerichtet ist.
Ich kann mich nicht erinnern, das bezweifelt zu haben. Im Gegenteil, ich habe das als undokumentierten Workaround aufgeführt, der eben so nicht im Handbuch zu finden ist und in einer der nächsten Firmwareversionen durchaus nicht mehr funktionieren könnte, weil es keine zugesicherte Funktion ist. Womit ich nicht behaupten will, dass ich wüsste, dass das entfernt wird. Das kann ich nicht wissen und auch nicht vorstellen. Man kann sich als Nutzer nur nicht auf diese Funktionalität verlassen, nicht mehr und nicht weniger.

Gruß Telefonmännchen
 
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(hier: kein separater interner S0)
Du hast immer noch nicht schlüssig dargelegt, warum angeblich kein separater interner S0 in der Fritzbox vorhanden ist und, selbst wenn es so wäre, warum das ein Hinderungsgrund sein soll, dass ISDN-Nebenstellen bei Interngesprächen eindeutige MSNs übertragen. Immerhin hat die Fritzbox schon jetzt die Möglichkeit, die von den Nebenstellen übertragenen MSNs zu manipulieren.

Ja und, was würde es denn bringen, die im Gerät eingerichtete MSN 12345 ausschließlich für interne Gespräche durch 58 zu ersetzen (und nur das könnte sie)? Es ergibt sich keinerlei Nutzen daraus.
Es ist mir schleierhaft, warum du den Nutzen daraus nicht erkennst. Derzeit übertragen alle Nebenstellen, bei denen die 12345 als Abgangs-MSN eingestellt ist, bei internen Gesprächen die *5*12345. Da durchaus bei mehreren Nebenstellen die 12345 als Abgangs-MSN eingestellt sein kann, kann es auch mehrere Nebenstellen geben, die *5*12345 und damit die gleiche Kennung übertragen. Sie sind somit nicht mehr zu unterscheiden, weder durch (Klartext-)Telefonbucheinträge noch durch sonst irgend etwas.

Würde dieses Prinzip nun minimalst dahingehend geändert, dass jeder Nebenstelle statt der *5* ihre komplette Nebenstellen-Nummer vorangestellt wird (also *51*12345, *52*12345 usw.), dann wären die Nebenstellen wieder unterscheidbar und alles wäre gut.

Es ist mir wie gesagt ein Rätsel, warum du a) den Vorteil dieser Vorgehensweise nicht erkennst und b) warum du es für nicht umsetzbar hältst.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
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Du hast immer noch nicht schlüssig dargelegt, warum angeblich kein separater interner S0 in der Fritzbox vorhanden ist und, selbst wenn es so wäre, warum das ein Hinderungsgrund sein soll, dass ISDN-Nebenstellen bei Interngesprächen eindeutige MSNs übertragen.
Es reicht, die Funktionsweise zu beurteilen und die Entwicklungsschritte nachzuvollziehen, dann noch zu betrachten, dass der quasi-interne S0 vom externen getaktet wird uswusf. Ich brauche es auch nicht auszuprobieren um zu wissen, ob ein Messer eine Gurke schneiden kann. Wenn ich die Wirkung an einer Karotte beobachten kann, kann ich auch auf das Verhalten an der Gurke schließen. Da Du nicht akzeptierst, dass es keine ISDN-Nebenstellen gibt, weil sie weder so einzurichten sind, bzw. sich auch nicht so verhalten, ist es auch eben für Dich nicht nachzuvollziehen, warum eine grundlegende Änderung des Konzeptes so schwierig ist.

Wenn es anders wäre, dann nenne mir einen einzigen Grund, warum AVM eine derartige Herangehensweise gewählt haben sollte. Vorbilder in Form vollwertiger TKs gab es auch zum Entwicklungsstart der FritzBox-Reihe genügend. Auch die von Dir angeführte FritzX war eher ein Terminaladapter als eine TK-Anlage. Nur weil man intern telefonieren kann und ein paar von TK-Anlagen bekannten Funktionen nachgebildet werden, ist es noch lange keine TK-Anlage. Auch bei anderen Terminaladaptern konnte man von einem zu anderen angeschlossenen Gerät telefonieren. TK-Anlagen unterstützen auch nativ den ISDN-Anlagenanschluss. Diese Anschlussart ist bei FritzBoxen auch nur mittels eines Workarounds zu erreichen und da auch noch nicht mal ansatzweise vergleichbar mit richtigen TK-Anlagen zu nutzen. Man ist gezwungen, eine Anlage nachzuschalten.

Es ist mir schleierhaft, warum du den Nutzen daraus nicht erkennst. Derzeit übertragen alle Nebenstellen,...
Ja, weil Nebenstellen eben Nebenstellen sind. Die ISDN-Geräte sind keine und werden mit ihrer Amts-MSN eingerichtet. Das hat die Entwicklungsabteilung vermutlich mal so festgelegt, weil es zu diesem Zeitpunkt vermutlich die schnellste und einfachste Möglichkeit der Implementierung der ISDN-Features war und sich zum damaligen Stand der Technik kein negativen Nebeneffekte ergeben haben. Die FritzBox war anfangs als VoIP-Adapter zu normaler POTS konzeptioniert und wurde erst nach und nach um entsprechenden Schnittstellen (ISDN/DECT/SIP) erweitert.

Da alle Geräte in einem normalen Haushalt auf die gleiche MSN programmiert sind (maximal noch der Nachwuchs und das Arbeitszimmer hat eine eigene Nummer), können sie auch nicht einzeln unterschieden werden. Der Informationsgewinn gegenüber der um die führende ISDN-Kennung *5* ist also mehr als überschaubar. Darum macht es auch keinen Sinn, für eine derartige marginale Änderung ein ganzes Konzept über den Haufen zu werfen. Ferner hat die interne Kommunikation eine absolut untergeordneten Stellenwert.

...statt der *5* ihre komplette Nebenstellen-Nummer vorangestellt wird (also *51*12345, *52*12345 usw.), dann wären die Nebenstellen wieder unterscheidbar und alles wäre gut.
Dann lege doch bitte mal dar, wie dieses ohne Nebenstellen mit unterschiedlicher Kennung geschehen soll. Die FritzBox hat einfach keine Chance, verschiedene Geräte bei gleicher MSN zu unterscheiden. Sicher, es gibt noch Hardwarekennungen, aber die ist z.B. auch für die FritzBox bei allen über eine gemeinsame ISDN-DECT-Basis für alle Mobilteile (auch wenn sie vielleicht unterschiedliche MSN haben) gleich. Außerdem, ich wiederhole mich, geht der Informationsgewinn gegen Null. Es ist auch egal, ob der Sohn aus der Küche oder aus dem Esszimmer zum Essen gerufen wird. Es gibt weit wichtigere Baustellen, als Entwicklerressourcen für so was zu binden.

Es ist mir wie gesagt ein Rätsel, warum du a) den Vorteil dieser Vorgehensweise nicht erkennst und b) warum du es für nicht umsetzbar hältst.
Versuche, das Konzept zu verstehen und als Programmierer wirst Du den Aufwand erkennen. Ansonsten könnte ich den vorhergehenden Absatz hier noch mal 1:1 reinpasten. Halte Dir den Nutzen vor Augen, bei einem gegen Null gehenden Anteil der über FritzBoxen hergestellten Verbindungen eine eindeutige Kennung aus einem sehr überschaubaren Pool der überhaupt möglichen Unterscheidungen (genau 1 von 8, denn mehr Geräte lassen sich am Bus nicht anschließen) zu übermitteln und Du wirst verstehen, warum ich meine, dass der Aufwand, das richtig umzusetzen (damit meine ich eine richtige Nebenstellenverwaltung und nicht das halbherzige Ersetzen der eindeutigen Kennung *5*12345 durch die genau so eindeutige Kennung **51, was ich durchaus auch für möglich halte), zu groß ist. Wenn die das umsetzen, dann kommt der nächste und beschwert sich, warum alle ISDN-Telefone die gleiche Kennung übermitteln. Wer derartige Ansprüche hat, kann auch eine richtige TK einsetzen und die anderen Vorteile genießen (das beginnt schon mit einem einheitlichen Rufnummernplan, die Unterstützung von Systemtelefonen mit gemeinsamen Telefonbuch in der Zentrale und endet noch lange nicht, mit einer standardisierten TFE-Unterstützung).

Schönen Feiertag noch. Gruß
Telefonmännchen
 
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