Problem mit abgehender Rufnummer bei ISDN-Nebenstellen

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Da alle Geräte in einem normalen Haushalt auf die gleiche MSN programmiert sind (maximal noch der Nachwuchs und das Arbeitszimmer hat eine eigene Nummer), können sie auch nicht einzeln unterschieden werden. Der Informationsgewinn gegenüber der um die führende ISDN-Kennung *5* ist also mehr als überschaubar.
Genau das ist der Grund, warum bei der Soft- und Hardware-Entwicklung so oft gepfuscht wird: der Entwickler geht von seinen eigenen Bedürfnissen aus und schert sich einen Dreck um die Bedürfnisse der Anwender. Bei einer Chinaklitsche kann man das noch nachvollziehen, aber bei einem renommierten Anbieter wie AVM darf so etwas eigentlich nicht passieren. Ich habe schon für wesentlich kleinere Firmen als AVM gearbeitet, und da wurde eine ganze Armada von Testern mit unterschiedlichsten Anforderungen und Kenntnisständen auf die von meinen Kollegen und mir entwickelten Programme losgelassen. Ergebnis: die meisten Wünsche und Vorschläge der Tester wurden umgesetzt. Und ja, wenn es nötig war, wurden einige Programmteile von Grund auf neu geschrieben. Als Folge davon hat sich nach dem Release kaum noch ein Anwender über Mängel beklagt.

Grüßle

Der Mikrogigant
 
Genau das ist der Grund, warum bei der Soft- und Hardware-Entwicklung so oft gepfuscht wird: der Entwickler geht von seinen eigenen Bedürfnissen aus und schert sich einen Dreck um die Bedürfnisse der Anwender.
Die Wünsche irgendwelcher Anwender waren bei dem Launch der ersten Boxen vermutlich tatsächlich kein Thema. Aber wohl eher wahrscheinlich deswegen, weil es sich um eine relativ neue Gerätegattung gehandelt hat, welches vorrangig auf die Anforderungen und Vorgaben der Großkunden (eben den Providern, die die Geräte zusammen mit ihren Dienstleitungen an den/die Mann/Frau bringen wollten) zugeschnitten war. Es ist zu vermuten, dass damals ein Grundkonzept aufgestellt wurde, welches auf bereits vorhandenem (eben die FritzX und ähnliche Geräte) basierte. In weiterer Folge wurde fleißig weiterentwickelt und Schnittstellen hinzugefügt und leistungsfähigere Hardware verbaut. An der grundsätzlichen Funktionalität wurde nichts geändert und es stört sich auch kaum jemand daran, weil die wenigsten Anwender entsprechende Anforderungen haben, bzw. diese auch formulieren. Was hat denn AVM zu Deinen Wünschen von sich gegeben? Wenn überhaupt, dann wohl nur den Standardtextbaustein ("an Entwicklungsabteilung weitergeleitet... ob und wann ... zukünftige Firmware").

Ein Paradebeispiel für mein Hypothese über die Entwicklungshistorie der FritzBox ist wohl das für den Profi-Anwender-Bereich gedachte VoIP-Gateway 5188 http://www.avm.de/de/Service/Service-Portale/Service-Portal/index.php?portal=AVM_VoIP_Gateway_5188, welches inzwischen wieder eingestampft worden ist (dieses hatte sogar den Begriff "Gateway" im Namen). Letztendlich ist es auch nur eine aufgebohrte um ISDN-Schnittstellen erweiterte FritzBox ohne eigenen Terminaladapter (also keine Analogschnittstellen). Grundvoraussetzung war das Nachschalten einer richtigen TK. Aber das Grundkonzept ist hier identisch und immer noch das Gleiche wie am Anfang.

Gruß Telefonmännchen
 
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