Problem mit DSL - Datenrate - 1&1 / Fritz Box 7240

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BeMagicMan

Guest
Hey Leute,
wir haben vor kurzem unsere DSL - Doppelflat von 6000 auf 16000 erhöht und erhofften uns davon eine bessere DSL Datenrate im Bereich Download und Upload.
Wir hatten bei der 6000er Leitung ca. 5500 kbits Download und jetzt sind wir gerade mal bei ca. 6000 - 7000 kbits. Wir nutzen die Fritz Box 7240 und sind wie bereits im Titel erwähnt Kunden von 1&1. Nun wollte ich fragen woran das liegen könnte und ob man etwas gegen diese ziemlich magere Downloadrate tun kann und ob dies evtl. mit dem Alter des Routers zusammenhängt (router ist 5 Jahren alt und in der nächsten Woche kommt das Modell 7490 in unser Haus). Ich poste euch dazu einfach mal die Daten rein, die ich in meinem Router gefunden habe.

PS: Ich bin neu hier im Forum und entschuldige mich schonmal im Vorraus wenn ich im falschen Topic gelandet bin o.Ä. Danke im Vorraus für evtl. Hilfe !
MfG
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Willkommen im Forum.
Deine Leitungskapazität liegt wegen der Leitungslänge und einer Dämpfung vom 23 dB bei rd 8000 kbit/s. Das reicht gerade so für einen 16.000er Vertrag. Mit der 7490 wird es wahrscheinlich nicht besser sein, nach diversen Berichten im Forum eher noch etwas drunter... Du solltest den täglichen Push-Service nutzen, um die Geschwindigkeiten zu dokumentieren.
 
Probiere es einfach aus mit 7490. 1&1 wirft eh mit Hardware um sich.

Teils stören auch Verlängerungskabel oder weitere TAE Dosen.

Durch etwas Modifizierung von paar Parametern lässt sich bestimmt noch was rauskitzeln Richtung der 9k.

Wenn sich die 5€ mehr im Monat für euch nicht rechnen, dass ganze Widerrufen.
 
Kann dir da aber sonst nicht konkretes sagen,

Und das ist auch gut so denn es gibt zu diesem Thema bereits genug Anleitungen im Netz zu finden (s.h. z.B. dein Link), das muss man nun nicht jedes mal wieder extra "aufkochen" (das erschwert anderen, die einen Internetsuchmaschine bedienen können, nur die Suche nach sinnvollen Informationen da die Ergebnisliste mit nutzlosen Treffern aufgebläht wird).
 
Deine Leitungskapazität liegt wegen der Leitungslänge und einer Dämpfung vom 23 dB bei rd 8000 kbit/s.

Man darf nicht ausser Acht lassen, dass die von der Fritzbox angezeigten Leitungswerte nicht unbedingt maßgeblich sind. Geht man in diesem Fall davon aus, dass die Werte stimmen ist die Leitungskapazität und die aktuelle Datenrate zu gering. Ich vermute hier eine Beeinträchtigung der Leitung. Die Diskrepanz zwischen Leitungskapazität und aktueller Datenrate deutet ebenfalls daraufhin. Normalerweise sollte die Datenrate ziemlich genau der Leitungskapazität entsprechen, sofern keine Begrenzung durch das eingestellte Profil erfolgt. Bei einer angezeigten Dämpfung von 23/22 dB sollten theoretisch mindestens 10000 kBit/s drin sein - auch 12000 wären noch realistisch.

Ich vermute hier eine nicht optimale oder fehlerhafte Hausverkabelung. Dazu am besten dieses Thema: Was tun bei DSL-Verbindungsproblemen lesen und die relevanten Punkte überprüfen.


Unter Störsicherheit kann man Regler was verschieben

Da "maximale Performance" die Standardeinstellung ist kann man damit die Bandbreite zwar justieren, aber nur nach unten. Das liegt offenkundig nicht im Interesse des Threaderstellers.
 
Bevor du mit dem "Kitzeln" anfängst, beobachte ein paar Tage lang den Verlauf des Störabstands in den DSL-Informationen der Box unter "Statistik". Wenn der weitgehend konstant ist, kannst du ein Tuning versuchen, ansonsten handelst du dir mit dem Herabsetzen des SNR eine instablie Leitung ein.
 
Hi,

da die 7240/7270 die besten ADSL-Modems der Fritzen drin haben, wirst Du mit einer anderen Box nix reißen können. Es kann nur schlechter werden. Wenn Du eine schnellere Leitung haben willst, musst Du ein Stück näher an die VSt ziehen. ;)

Grüße
Snyder
 
Um ein Stück näher an die VSt zu ziehen, würde es schon reichen, wie schon vorgeschlagen, die Fritzbox erst einmal probeweise direkt an die Hausanschlussdose anzuschließen.
 
da die 7240/7270 die besten ADSL-Modems der Fritzen drin haben, wirst Du mit einer anderen Box nix reißen können.

Auch wenn die 72x0-Serie diesen Ruf genießt, weil sie bei vielen die besten Sync-Werte (unter den FritzBoxen) aus dem Anschluss holt, so ist diese Aussage dennoch nicht pauschal korrekt (der UR8 ist durchaus kein "Heilsbringer" auch wenn der DSL-Treiber mittlerweile gut "gereift" ist).
Letztendlich hilft (nachdem man den anderen Vorschlägen hier nachgegangen ist) auch nur probieren mit den berüchtigten Verdächtigen, also DSL-Modems mit Infineon/Lantiq Amazon und Danube Chipsatz (z.B. W700V o. einige Easyboxen wie z.B. 803a) oder auch Geräte mit dem TrendChip TC3162 (z.B. bei älteren Asus oder TP-Link Modellen zu finden) bzw. dessen Nachfolger MediaTek RT63365 (der oft aber auch nicht mehr so gute Ergebnisse liefert wie der Vorgänger).
Auch die aktuelleren Broadcom BCM6368 basierten Geräte kann man mal probieren und in manchen Fällen liefern sogar Lantiq AR9, AR10 o. VR9 bessere Ergebnisse als der UR8 der 72x0.

Für die Klassiker BCM6348, BCM6358 (z.B. die bekannten Thomson Speetouch Modelle) oder auch Viking II+ gibt es leider keine AnnexJ-kompatiblen DSL-Treiber, scheiden somit leider prinzipiell aus.
 
Hi,

deshalb schrieb ich extra "...unter den Fritzen.... das beste ADSL-Modem..." ;)

Grüße
Snyder
 
deshalb schrieb ich extra
du hättest noch mal lesen sollen... nichts anderes steht im Beitrag über deinem...
Dein pauschal absolutes Urteil ist nicht richtig. In #2 habe ich es schon mit Einschränkungen beschrieben... Es kommt eben auch auf die Leitung und die Technik auf der anderen Seite an. Leider kann es nicht vorher absolut vorausgesagt werden...
 
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