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Probleme mit Snom 320 und Umlauten in der Caller ID

Dieses Thema im Forum "snom" wurde erstellt von --]shadow[--, 8 Okt. 2008.

  1. --]shadow[--

    --]shadow[-- Neuer User

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    Hallo,

    ich habe folgendes Problem:

    Wir setzen einen Asterisk Server in der Version 1.4.17 ein. Als Clients haben wir 40 bis 50 Snom 320. Die Firmware auf den Geräten ist 7.1.30 und auf einem Gerät 7.3.7.
    Das Problem ist nun folgendes:
    Wenn in der CallerID Umlaute vorhanden sind, dann wird der Name, der auf dem Telefon angezeigt wird vor dem Umlaut abgeschnitten.

    Bei der SIP Software SJPhone wird der Umlaut einfach weggelassen.

    Des weiteren haben wir noch ein Cisco VoIP Telefon. Auf dem Gerät werden die Umlaute richtig angezeigt.


    Habt ihr eine Idee woran das liegen könnte? Ich bin für jede Hilfe Dankbar!

    Gruß
    shaodw
     
  2. anhalter42

    anhalter42 Guest

    Die Umlaute müssen UTF-8 codiert sein, also z.B.

    (damit es nicht durch div. Browsereinstellungen verstellt wird, beschreibe ich verbal)

    a-Umlaut: das Und-Zeichen, die Raute, dann die Zahl 195, ein Semikolon, dann wieder das Und-Zeichen, die Raute, dann die Zahl 164 und ein Semikolon.

    Das wird in manchen Bildschirmen dann als A mit Tilde obendrüber dargestellt und die kleine Schildkröte (heißt das Zeichen so?) daneben.

    Wenn Du die Caller-ID aus einem Vorsystem (Shellfile, Datenbank) bekommst, muss Du entsprechend umwandeln.

    Habe auch lange gebraucht, ehe ich es hatte. Sieh z.B. mal in der Sprachdatei des Snom-Telefons nach, dort findest Du die Umschreibungen für "Löschen", "Dänemark", Großbritannien" usw.
     
  3. --]shadow[--

    --]shadow[-- Neuer User

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    #3 --]shadow[--, 8 Okt. 2008
    Zuletzt bearbeitet: 8 Okt. 2008
    Danke für den UTF-8 Tip.
    Habe die sip.conf in UTF-8 gespeichert. Jetzt sieht die Sachen an den Telefonen doch schon viel besser aus ;-)

    Danke



    EDIT: Gibt es vielleicht eine Möglichkeit die Snoms umzustellen, so dass sie ISO- verstehen?
     
  4. anhalter42

    anhalter42 Guest

    Habe mir jetzt damit selber nochmal das Leben schwer gemacht. Jetzt läufts, siehe hier.
     
  5. Ottone

    Ottone Mitglied

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    #5 Ottone, 27 Mai 2009
    Zuletzt bearbeitet: 27 Mai 2009
    Hinweis: In der ISDN Welt (Q.931, § 4.5.30) dürfen im CallerID Name keine Umlaute auftauchen, nur die IA5 Zeichen sind erlaubt, was beinahe identisch ist mit US ASCII.

    Also: Umlaute können bei Gesprächen von SIP-ISDN unerwarteten Ärger verursachen, je nach Implementierung des Gateway/ der Treiber der ISDN Karte. Das kann bis zum Abweisen des Gespräches führen. Entweder man vermeidet Umlaute und Sonderzeichen gänzlich, oder setzt z.B. unter Asterisk an gegebener Stelle im outbound routing die Funktion FILTER() ein.
     
  6. anhalter42

    anhalter42 Guest

    Danke für die Zusatzinformationen, Ottone. Das ist doch mal eine belastbare Aussage. Ich verwende jedoch die Umlaute auch nur intern. Nach extern geben wir eigentlich nur unsere Nummer - das Auflösen sollen die auf der anderen Seite mal machen :)
     
  7. Ottone

    Ottone Mitglied

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    Sicher dass Du nur die Nummer mitgibst? Setzt Du also CALLERID(name)=""?
     
  8. anhalter42

    anhalter42 Guest

    Genau lesen ;-): CALLERID(name)="XXXXX", wobei XXXXX die Rufnummer ist. Getestet mit Anrufen auf Handys. Wie gesagt: für ausgehende Anrufe.
     
  9. Ottone

    Ottone Mitglied

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    Also wenn wir schon ins Detail einsteigen: Hier im thread kann man das nicht lesen, auch nicht in Deinem link, da finde ich nur Set(CALLERID(name)=${LONGNAME}).
     
  10. anhalter42

    anhalter42 Guest

    OK Kompromissvorschlag: ich hatte es nicht explizit und in allen blutigen Details geschrieben.

    Das mit dem LONGNAME (s. hier) bezieht sich nur auf hereinkommende und interne Telefonate. Herausgehende Telefonate werden mit CALLERID(name)="XXXXX", wobei XXXXX unsere Rufnummer ist, versehen. Und deshalb bin ich mir sicher, nach extern nur zulässige Zeichen zu liefern, intern jedoch Umlaute usw. anzuzeigen.