Probleme mit Snom 320 und Umlauten in der Caller ID

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Hallo,

ich habe folgendes Problem:

Wir setzen einen Asterisk Server in der Version 1.4.17 ein. Als Clients haben wir 40 bis 50 Snom 320. Die Firmware auf den Geräten ist 7.1.30 und auf einem Gerät 7.3.7.
Das Problem ist nun folgendes:
Wenn in der CallerID Umlaute vorhanden sind, dann wird der Name, der auf dem Telefon angezeigt wird vor dem Umlaut abgeschnitten.

Bei der SIP Software SJPhone wird der Umlaut einfach weggelassen.

Des weiteren haben wir noch ein Cisco VoIP Telefon. Auf dem Gerät werden die Umlaute richtig angezeigt.


Habt ihr eine Idee woran das liegen könnte? Ich bin für jede Hilfe Dankbar!

Gruß
shaodw
 
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anhalter42

Guest
Die Umlaute müssen UTF-8 codiert sein, also z.B.

(damit es nicht durch div. Browsereinstellungen verstellt wird, beschreibe ich verbal)

a-Umlaut: das Und-Zeichen, die Raute, dann die Zahl 195, ein Semikolon, dann wieder das Und-Zeichen, die Raute, dann die Zahl 164 und ein Semikolon.

Das wird in manchen Bildschirmen dann als A mit Tilde obendrüber dargestellt und die kleine Schildkröte (heißt das Zeichen so?) daneben.

Wenn Du die Caller-ID aus einem Vorsystem (Shellfile, Datenbank) bekommst, muss Du entsprechend umwandeln.

Habe auch lange gebraucht, ehe ich es hatte. Sieh z.B. mal in der Sprachdatei des Snom-Telefons nach, dort findest Du die Umschreibungen für "Löschen", "Dänemark", Großbritannien" usw.
 

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Danke für den UTF-8 Tip.
Habe die sip.conf in UTF-8 gespeichert. Jetzt sieht die Sachen an den Telefonen doch schon viel besser aus ;-)

Danke



EDIT: Gibt es vielleicht eine Möglichkeit die Snoms umzustellen, so dass sie ISO- verstehen?
 
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anhalter42

Guest
Habe mir jetzt damit selber nochmal das Leben schwer gemacht. Jetzt läufts, siehe hier.
 

Ottone

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Hinweis: In der ISDN Welt (Q.931, § 4.5.30) dürfen im CallerID Name keine Umlaute auftauchen, nur die IA5 Zeichen sind erlaubt, was beinahe identisch ist mit US ASCII.

Also: Umlaute können bei Gesprächen von SIP-ISDN unerwarteten Ärger verursachen, je nach Implementierung des Gateway/ der Treiber der ISDN Karte. Das kann bis zum Abweisen des Gespräches führen. Entweder man vermeidet Umlaute und Sonderzeichen gänzlich, oder setzt z.B. unter Asterisk an gegebener Stelle im outbound routing die Funktion FILTER() ein.
 
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anhalter42

Guest
Danke für die Zusatzinformationen, Ottone. Das ist doch mal eine belastbare Aussage. Ich verwende jedoch die Umlaute auch nur intern. Nach extern geben wir eigentlich nur unsere Nummer - das Auflösen sollen die auf der anderen Seite mal machen :)
 

Ottone

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Sicher dass Du nur die Nummer mitgibst? Setzt Du also CALLERID(name)=""?
 
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anhalter42

Guest
Genau lesen ;-): CALLERID(name)="XXXXX", wobei XXXXX die Rufnummer ist. Getestet mit Anrufen auf Handys. Wie gesagt: für ausgehende Anrufe.
 

Ottone

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Also wenn wir schon ins Detail einsteigen: Hier im thread kann man das nicht lesen, auch nicht in Deinem link, da finde ich nur Set(CALLERID(name)=${LONGNAME}).
 
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anhalter42

Guest
OK Kompromissvorschlag: ich hatte es nicht explizit und in allen blutigen Details geschrieben.

Das mit dem LONGNAME (s. hier) bezieht sich nur auf hereinkommende und interne Telefonate. Herausgehende Telefonate werden mit CALLERID(name)="XXXXX", wobei XXXXX unsere Rufnummer ist, versehen. Und deshalb bin ich mir sicher, nach extern nur zulässige Zeichen zu liefern, intern jedoch Umlaute usw. anzuzeigen.
 

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