wenn du ein gespräch (von "tel1") mit einem anderen telefon/provider (nach "tel2") aufbaust, hast du rein technisch gesehen immer 2 teile, auch "call-legs" genannt:
1. tel1 -> asterisk
2. asterisk -> tel2
sobald tel2 abhebt, schaltet die asterisk die audio-kanäle dieser beiden zusammen ("bridgen"), dabei ist es egal, ob tel2 ein telefon oder ein provider ist.
ist jetzt beim tel1 aus asterisk-sicht nur der alaw-codec erlaubt und bei tel2 auch, so wird nicht transcodiert. das ist die optimal-variante. bei den heutigen bandbreiten spielt der audio-codec bzw. das was dieser dafür braucht, keine rolle mehr, alaw (wie auch ulaw) benötigt netto (ohne overhead) 64kBit, mit overhead sind das so um die 80kBit, das ist auch der breitbandigste codec, der allgemein im einsatz ist.
ist aber jetzt beim tel1 nur alaw erlaubt und bei tel2 nur gsm, so haben wir hier das problem, dass die asterisk beim zusammen-bridgen des gespräches die audio-streams umwandeln muss, was bei einigermassen aktueller hardware keine rolle spielt.
bitte achte immer darauf, dass die asterisk vorgibt, welche codecs verwendet werden dürfen (disallow/allow in der sip.conf oder iax.conf), die algorithmen der codecauswahl in der asterisk versuchen immer den "billigsten" weg zu finden, also gemeinsame codecs zu verwenden.
ich habe auf meinen system alles generell auf alaw und NUR auf alaw eingestellt, wobei es egal ist, was die endgeräte alles können, wichtig ist nur, dass alaw auf diesen aktiviert ist.
alaw war deswegen meine wahl, da auch isdn-karten in europa (euroisdn) mit alaw arbeiten. in amiland wird hingegen das meiste mit ulaw gemacht.
grüße,
laureen