@dksoft2:
Wie sieht denn die Anzeige der Netzwerk-Geräte in der FRITZ!Box und im Repeater aus?
Die Zugangsbeschränkungen setzt ja die Box selbst durch, aber eben nur, wenn die Anforderung erkennbar von einem limitierten Client stammt.
Wenn der Repeater für das Gastnetz nicht richtig tunnelt im LAN-Bridge-Modus, dann kommt die Anforderung für die Box ja vom Repeater selbst und nicht vom eingeschränkten Client.
Wenn das tatsächlich so wäre (schau doch mal in die Support-Daten), dann würde ich das in ein Ticket an AVM packen ... denn für meine Begriffe ist es ein Fehler des Geräts (Repeater), wenn er als LAN-Bridge immer noch ein Gast-WLAN als Repeater bereitstellt.
Wenn es sich nicht um die Reichweitenerhöhung handeln sollte (ich habe keinen 1750E und weiß daher nicht, was da tatsächlich konfigurierbar ist), müßtest Du ja ein eigenes Gastnetz am Repeater konfiguriert haben (geht das überhaupt?) und für dieses kann ja die FRITZ!Box dann nicht "sehen", daß da ein limitierter Client anfragt, denn - nach meinem Verständnis - ist dann der Repeater der Absender der Pakete aus dem Gastnetz (aus Sicht der FRITZ!Box). Normalerweise werden - immer wieder nur nach meinem Verständnis, ich habe das Zusammenspiel mit Repeatern lange nicht mehr getestet - die Pakete von einem Repeater per L2TPv3 an die FRITZ!Box getunnelt, damit diese dann die diversen (teilweise neuen/verbesserten) Möglichkeiten der Zugriffsbeschränkungen noch durchsetzen kann und dazu muß sie eben wissen, welcher Client sich da hinter dem Repeater tatsächlich "versteckt".
Wenn der Repeater jetzt nicht tunnelt, sondern höchstens noch als Bridge arbeitet, dann kann sie diese Entscheidungen zwar auch noch treffen (bei einem "Router" im Repeater aber schon nicht mehr), aber dann (in einem (WLAN-)Szenario "FRITZ!Box ------------------------- Client ---- FRITZ!Repeater" als "Luftlinie") würde wahrscheinlich die Box immer mit dem Client direkt kommunizieren, solange da nicht erst einmal bis zum Repeater getunnelt wird und dann von diesem erst der Payload des Tunnel-Pakets behandelt wird. Und ein "normales" Ethernet-Paket (auch im WLAN) kann eben nicht zwei verschiedene MAC-Adressen als Sink tragen und damit "erst einmal zum Repeater und dann weiter zum Client" gesendet werden ... also muß man sich da etwas einfallen lassen. Ich habe allerdings bei einer Internet-Recherche vor einiger Zeit tatsächlich keine Quellen zur Funktionsweise des "universal repeater mode" gefunden ... wenn also jemand mitliest, der ein entsprechendes RFC (oder wohl eher einen IEEE-Standard) kennt, wäre ich für eine passende Quellenangabe dankbar.
Letztlich ist für mich die Gretchen-Frage: Um welches "Gästenetz" handelt es sich dabei eigentlich und wie ist der Repeater konkret (LAN-Bridge-Modus habe ich schon verstanden) konfiguriert? Kommen bei der FRITZ!Box auf dem LAN-Anschluß des Repeaters die Pakete gekapselt an oder nicht (Packetdump über die FRITZ!Box sollte darüber Auskunft geben können)?