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Router für 4 analog Telefone

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von StevieB, 31 Aug. 2004.

  1. StevieB

    StevieB Neuer User

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    Hi zusammen
    Ich habe jetzt schon mehrere Beiträge durchforstet aber noch keine Lösung für mein Problem gefunden.
    Wir sind hier eine 4er WG und haben uns überlegt, unseren ISDN Anschluss zu kündigen und auf reines DSL z.B. von QSC umszusteigen. Allerdings wollen wir uns keine 4 IP Telefone kaufen sondern lieber einen Adapter im Stile des Grandstream ATA 486, der allerdings für 4 Telefone ausgelegt sein müsste und 4 Accounts verwalten können müsste. Kennt ihr sowas oder gibt es sowas?
    Ein Asterisk Server ist zu aufwendig und teuer für uns mit den Karten.
    Es soll also ein einfaches Hardwaregerät sein.

    Danke schonmal im Vorraus.
     
  2. LateRunner

    LateRunner Mitglied

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    4 Telefone und GLEICHZEITIG telefonieren - da braucht man eine ordentliche Bandbreite, zumindest wenn man einen Codec nutzt, bei dem die Qualität noch gut ist.

    DSL ist normalerweise asymetrisch und der Flaschenhals ist upstream (also ins Netz). Zwei Telefone gleichzeitig dürften realisierbar sein und auch hier ist mehr Bandbreite als bei TDSL 1000 ein muß. Wenn man nicht gleichzeitig telefonieren will, kann man eine DECT-Basis mit mehreren Stationen (bis zu 6 bei Gigaset oder Sinus TF) an einen Anschluß packen.

    VG

    LateRunner
     
  3. BenjaminS

    BenjaminS Neuer User

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    Er hat ja geschrieben, das sie sich bei QSC anmelden wollen, was von der Bandbreite hinkommen müsste .....

    Ich denke der Sinn von 4 Anschlüssen ist, das JEDER seine eigene Rufnummer und Abrechnung bekommt !

    Ein Gerät kenne ich leider nicht, höchstens 2 Sipura 2000 an einen Router anschliessen, weiß aber nicht ob das wirklich funktioniert !
     
  4. wildzero

    wildzero Mitglied

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    Ich kenne so´n vier port gateway, da kann man auch die ports als FXO oder FXS einstellen. feines teil. wer mehr wissen möchte bitte eine PN
     
  5. exim

    exim Admin a.D.

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    Wenn die Bandbreite stimmt ist das alles kein Problem.

    Zwei SPA-2000 oder zwei Azacall 200 oder zwei Cisco ATA186, wobei beim Azacall und beim Cisco zu beachten ist, dass diese Adapter zwei Accounts unterstützen, jedoch beim gleichen Provider. Ein SPA-2000 bietet zwei voneinander komplett unabhängige Accounts. Beim Einsatz von Azacall oder Cisco sollten sich also jeweils zwei Leute einig sein, welchen Provider sie nutzen wollen. Mit dem SPA-2000 gibt es komplette Freiheit. Zudem dürfte der SPA-2000 auch etwas preiswerter sein.

    SPAs:
    erster SPA-2000: Line 1 auf Port 5060, Line 2 auf Port 5061, RTP-Ports 16384-16482
    zweiter SPA-2000: Line 1 auf Port 5062, Line 2 auf Port 5063, RTP-Ports 16483-16581

    Router:
    UDP-Ports 5060, 5061 und 16384-16482 an ersten SPA weiterleiten
    UDP-Ports 5062, 5063 und 16483-16581 an zweiten SPA weiterleiten

    Und das war es schon.

    Als Router sollte ein "ordentliches" Gerät eingesetzt werden, welches mit mehreren gleichzeitigen und zeitkritischen Verbindungen und vor allem problemlos mit dem Forwarding der Portbereiche (RTP) klar kommt. Also am besten eine Linux-Büchse *gg*
     
  6. Hupe

    Hupe Aktives Mitglied

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    Hmm, wenn se vorher ISDN hatten, dann kpnnten ja eh immer nur 2 Leute gleichzeitig telefonieren :).
    Wie sieht das denn aus? Habt ihr ne ISDN-Tk-Anlage? Die könnte man ja weiter nutzen, z.B. mit einem Asterisk-Server. Der könnte auch gleich als Router fungieren. Dann können über das normale Telefon zwar immer nurnoch 2 Leute gleichzeitig telefonieren, ihr müsstet aber Eure telefonanlage nicht in die Tonne Kloppen, und könntet die bestehende Verdartung nutzen. Wahlweise könnten dann ja die beiden anderen über ihren Pc telefonieren, wenn denn gerade kein Amt verfügbar ist.
    Außerdem wäre dann auch ein ordentliches QoS möglich. Und im notfall könnte man dann auch noch einen Fileserver einrichten. Vielleicht wollt Ihr in der WG ja Eure Musik "teilen" :). Gerade für Wgs finde ich einen Heimserver interessant. Und mit Linux kann man praktisch alles machen. (es geht noch ein Printserver, Proxy, Wlan-Accespoint mit Radius, Mailserver, Webserver, DVB-Recorder etc. pp.). Ihr müsstet nur jemanden finden, der Euch das einrichtet, wenn es zu komplex für Euch ist. Aber da findet sich heute immer jemand.
     
  7. StevieB

    StevieB Neuer User

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    Wow, also erstmal danke für die vielen Antworten.
    SPA-2000, das klingt gut. Wer ist denn da der Hersteller und wo könnte man sowas zu etwa welchem Preis kaufen. Also das alle vier gleichzeitig telefonieren wird wohl kaum vorkommen.
    Wenn ich das richtig lese wird der SPA an den Router gehängt, also brauche ich definitiv einen der QoS unterstützt, sonst hat das keinen Taug.
    Den Grandstream kann man ja vor den Router hängen und er unterstützt QoS. Das klang halt gut.

    Frage an Hupe:
    Ich dachte für so einen Asterisk Server müsste man PCI Karten kaufen an die die Telefone angeschlossen werden? kannst du mich mal auf nen Thread verweisen in dem deine Version beschrieben wird oder es erklären?!?
     
  8. wrrdlbrrmpft

    wrrdlbrrmpft Mitglied

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    Hallo,

    auch wenn es explizit ausgeschlossen wurde, kann ich ebenfalls zu Asterisk raten. Das finanzielle Gegenargument kann ich zumindest entkräften. Ich glaube sogar, dass das noch die billigste Lösung wäre, zumal ein Rechner ja wohl vorhanden ist. Teure Karten braucht man dazu i. A. nicht. Eine billige TK-Anlage für 4 Telefone und eine HFC-Karte (ca. 20-30 EUR) sollten für euer Vorhaben genügen.
    Der Konfigurationsaufwand ist natürlich nicht gering aber mit den Beispielen hier im Forum gut zu bewältigen.

    Ist jedenfalls meine persönliche Meinung.
    Ciao!
    Benno
     
  9. exim

    exim Admin a.D.

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    SPA: http://www.ip-phone-forum.de/forum/viewforum.php?f=25
    (steht alles da, nur mal in Ruhe lesen, vor allem oben die Sticky-Threads)

    QoS wäre nicht verkehrt. Der SPA selbst bietet kein QoS-Paket-Tagging oder sowas, aber ein Router welcher Traffic von/zu den RTP-Ports bevorzugt behandelt reicht aus. Keine Ahnung ob es da 'was Bezahlbares und Funktionierendes in Hardware gibt. Linux kann das *gg*