[Frage] Router / Server / NAS / TK-Anlage für Kleinunternehmen

Supernorbi

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Hallo Gemeinde,

mein Schwager hat sich selbstständig gemacht und sucht nun Hardware.
Was er braucht,
einen WLAN-Router mit VPN und DECT (werde wohl Fritz!boxen in Augenschein nehmen)
einen Server, der eine kleine Homepage verwaltet, Firewall enthält, eventuell Telefonanlage enthält, Backups macht und Kundendaten enthält, und wichtig auf diesem laufen kleinere Programme/Datenbanken, auf die über VPN per Notebook zugegriffen werden kann.

Ich fahre Ende der Woche, Anfang nächster Woche vor Ort und bespreche das alles und sehe mir alles an, so dass ich dann genaueres sagen kann.
Habt Ihr eine Idee für eine All-in-One-Lösung?
Mir macht nur der Server Sorgen, da ich keine Ahnung von Linux habe.
Gibt es da DAU-Lösungen mit einer GUI, damit man die auch als normaler Mensch konfigurieren kann?

Der Preis ist zwar nicht Nebensache, aber nur billiger Krempel sollte es nicht sein.

Ich danke Eurer Mithilfe
 
Zuletzt bearbeitet:
Du planst wirklich, einen HTTP-Server eines (Klein-) Unternehmens via dyndns und schmaler Upload-Anbindung aufzusetzen?
Es gibt doch so billige "Homepages" u.ä. von den Internetprovidern und für mehr gibt es auch v-Server oder irgendwann mal echte Server zu mieten.
Warum also so ein Wahnsinn? Nimm Abstand davon!
 
Warum also so ein Wahnsinn?
Hinzu kommt, dass ein Webserver immer ein potenzielles Sicherheitsrisiko darstellt. Kundendaten und Webserver auf derselben Maschine würde ich niemals machen.
 
Irgendwie habt Ihr ja Recht!
Aber trotzdem brauch ich dann noch immer einen Hardware-Server.
Wie heißen die Kisten eigentlich genau?
Eine Fertigkiste wäre perfekt...
 
Hallo,

also als Router eine Fritz!Box zu nehmen, ist sicherlich keine schlechte Überlegung. Ich würde aber eher zu einem Draytek Router greifen, da diese die Möglichkeit bieten, eine UMTS Fallback Lösung zu nutzen. Soweit mir bekannt, unterstützt zwar die FritzBox UMTS Sticks, aber eben nicht die Fallback Lösung sondern dann nur komplette Umstellung auf UMTS. Für die DECT Telefonie solltest du zu einem normelen Telefon greifen und dieses an eine entsprechende Telefonanlage anbinden. Hier wäre dann Auerswald (als Telefonanlage) das Stichwort. Insgesamt ist das zwar etwas teurer in der Anschaffung aber wesentlich besser als die All-In-One Lösungen ala Fritz!Box für deinen Anwendungsfall. Im Heim Bereich setze ich auch die Fritz!Box ein und bin sehr zufrieden. Aber niemals bei deinen Anforderungen. Dafür ist die schlicht nicht ausgelegt.
Als NAS solltest du dich mal bei QNAP oder Synology umsehen. Beide bieten auch das Web-Interface zum testen auf ihrer Webseite an. Wenn da allerdings wie du schreibst kleinere Programme drauf laufen sollen, ist die Frage für welche Betriebssysteme diese Programme zu bekommen sind. Wenn es sich um Windows Programme handelt, kannst du natürlich auch nur einen Windows-Rechner nehmen. Dabei würde ich dann entweder zu einem alten Netbook greifen (Sofern keine Redunanz ala Raid gewünscht ist) oder zu einem Eigenbau auf Basis eines Jetway Boards.

Wenn du wirklich alles in einem haben willst, würde ich es so aufbauen:

Modem: Passend zum Anschluss
Mainboard: Jetway NF99FL-525 http://www.jetway.com.tw/jw/ipcboard_view.asp?productid=832&proname=NF99FL-525
Erweiterung: Jetway AD3INLANG-LF http://www.jetway.com.tw/jw/ipcboard_view.asp?productid=683&proname=AD3INLANG-LF
Dann hast du schon mal 5 Gigabit Lan in einem Gerät. Aufgeteilt wie folgt:
1x WAN für Internet
1x intenes Lan
1x WLan
1x Telefonanlage
1x DMZ
Somit hast du alle notwendigen Anschlüsse um das Netzwerk weiter auszubauen. Die Ports bekommen eine entsprechende Priorisierung und werden dann an einen entsprechenden Switch für die weiteren Anschlüsse angeschlossen.
Um die Kiste als NAS zu benutzen, würde ich einen Flash Speicher an einen der SATA Ports anschließen für das Betriebssystem und dazu kommen noch 2 Festplatten für die NAS Daten. Natürlich in einem entsprechenden Raid um eine Ausfallsicherheit zu haben (Bis zu 6 wären möglich).
Als betriebssystem käme ein Windows Server zum Einsatz. Darauf könnte man dann einen Asterisk als Telefonanlage laufen lassen. Beliebige Programme sollten dann auch lauffähig sein.

Der Nachteil des ganzen ist, das Windows selbst anfälliger als Linux ist, und das die Konfiguration eines solchen Systems absolut perfekt sein muss. Ein kleiner Fehler und du hast ein richtig dickes Problem.

Deshalb lieber alles in separate Geräte auslagern, auf welchen schon eine entsprechende Software läuft.

LG Joe
 
Danke Joe82.
Ich werde Ende der Woche genau wissen, welche Programme da laufen sollen.
Ich vermute Windows Programme, da meine Schwager und sein Teilhaber nicht so viel Ahnung haben.
Mit Windows Server muss ich mich einmal beschäftigen, bin da nicht so doof drin.
Raid ist klar, wegen Ausfallsicherheit.
UMTS oder ISDN Fallback sind so nicht geplant und daher doch lieber eine Fritz! :)
Telefonanlage werde ich auch Ende der Woche sehen, vielleicht reicht denen die integrierte in der Fritz.

Danke für die NAS-Hersteller Tipps, werde mich da mal umschauen.
Wenn ich den Server aufsetze, werde ich wohl eine kleine Kiste zusammenbauen, je nach dem welche Leistung ich dann brauche.
Wenn ich mit dem Server nicht klarkomme, werde ich wohl einen externen Dienstleister zum Aufsetzen beauftragen müssen. (Profis oder Studenten)

Alles weitere dann, wenn ich genauere Infos der Lage habe und/oder mich entschieden habe.
Vielen Dank Eurer Infos!
 
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