[Frage] Rufnummernübertragung auf DECT-Handgeräte

Stefan M.

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16 Jan 2015
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Hallo Leute,

ich habe gerade meinen Anschluss auf VDSL umgestellt und mich gefreut, mit der Fritzbox(7390) ein Gerät gefunden zu haben, das alles kann. IP-Routing, Telefonie mit AB, So und DECT in einer Hand. Leider musste ich nun aber feststellen, dass ausgerechnet die CLIP-Funktion nur sehr eingeschränkt funktioniert, also offenbar nur bei ganz bestimmten Telefonen. Mit unseren, aus dem Hause Panasonic, tut sich nichts. AVM schreibt dazu, dass es mit Gigaset-Geräten funktionieren würde, aber, so wie es formuliert ist, wohl nicht bei allen Typen. Daher meine Frage: Kann mir jemand konkrete DECT/GAP -Telefone nennen, die am Fritz auch die übertragenen CLIP-Informationen richtig auslesen können? Das wäre echt klasse! Ansonsten muss ich mir etwas einfallen lassen und einen der beiden a/b-Ports dafür hernehmen, und doch wieder eine zusätzliche Basisstation einsetzen. Ich bin nämlich ein Kaufstrom-Geizhals und will meine gesamte Kommunikation mit Energie aus dem hauseigenen 12V-Netz betreiben, was mir gegenüber dem alten Kabelverhau (NTBA, Telefonanlage, Altfritz und DECT-Basis) über 100kWh pro Jahr einsparen wird.

Grüssli Stefan
 
so - ich habe das Problem (hoffentlich) gelöst: Unter Fritz Fon stellte ich mir lauter WLAN-Ottos vor, die ich aber nicht haben will, weil wir nicht mehr HF in der Wohnung haben wollen, als nötig. Es gibt aber auch Fritz-Handgeräte auf DECT-Basis, und davon habe ich gerade 3 Stück bestellt. Damit wird schon wieder klarer, warum sich AVM nicht intensiv um die Kompatibilität mit Endgeräten anderer Hersteller kümmert.;)
 
Na ja, ganz so ist es nicht.
Immerhin waren Gigaset die eigenen Handgeräte irgendwann mal "zu kompatibel" mit den Fritzis, so daß man sich "genötigt" fühlte, AVM zu verklagen.

Darüber hinaus sind der DECT- und der GAP-Standard "recht locker" gefaßt, so daß auf allen Geräten, auf denen DECT-/GAP-kompatibel steht, in aller Regel untereinander egal in welcher Kombination von Handgerät und Basis (auch die Fritz-Boxen als Basis) nur das Anmelden, das Telefonieren und die Rufnummernanzeige (wenn anbieterseitig freigeschaltet) funktionieren. Alles darüber hinaus ist unter "nice to have" abzulegen.
Erst mit/ab dem neuen CAT-iq 2.0 Standard wird das ganze Zusammenspiel zwischen Handgeräten und Basen verschiedener Hersteller wieder "schön", wenn sich alle an den Standard auch halten, was ja leider nicht ganz selbstverständlich ist.

Wenn Du ein technisch gutes Gerät suchst, dann nimm Gigaset S79H Handgeräte (oder S795/S810 Handgeräte), die beherrschen über das DECT der Fritz-Box so viele Funktionen wie sonst nur noch die "hauseigenen" (es sind ja meist Geräte von Swisscom) Fritz-Handgeräte, die allerdings auf Grund ihrer leider auf extreme Dünnheit getrimmten Bauweise doch sehr viel schlechtere akustische Eigenschaften, als die Gigasets haben (um nicht zu sagen: gerade noch erträglich). Darüber hinaus sind die Fritz-Handgeräte mit - aus meiner Sicht - vielen völlig unnützen (und zu einem TELEFON nicht zugehörigen) Funktionen vollgestopft. Man hätte lieber in guten Sound (Gesprächswiedergabequalität) investieren sollen ...

PS: ich hoffe, Du nimmst, wenn es schon Fritz-Handgeräte sein sollen, die modernsten. Also das C4. Notfalls das MT-F.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo ciesla,

danke, ich habe aber das FF M2 bestellt, auch wegen seiner bauchigen Form und der daraus resultierenden akustischen Eigenschaften. Es wird ausdrücklich dafür gelobt......
 
Mit unseren, aus dem Hause Panasonic, tut sich nichts.

Nicht mal die Rufnummernanzeige? Ich habe das mistigste DECT-Telefon überhaupt (irgendein AEG-Knochen) und es tut...

Das Gigaset ist weiter weg und hängt an FON1.
 
Energie aus dem hauseigenen 12V-Netz betreiben
Und das kostet nix/hat nix gekostet...? Und ist überall stabil genug bei 12V? Du scheinst beeindruckende Kabelquerschnitte zu benutzen...

Ich bin auch für sparen, aber bitte mit Verstand...
 
lass das nur mal meine Sorge sein, Hans-Jürgen. Wir reden hier über ein halbes Ampere - und nicht mehr. Ich werde vermutlich sogar einen DC-DC Wandler einsetzen, wegen der Potentialfreiheit. Und die paar Milliwatt, die über der Leitung abfallen, die jucken nicht. Unsere Solaranlage versorgt alle Dauerverbraucher und auch Beleuchtung, kann im Notfall aber auch die Kühlgeräte oder die Heizung versorgen. Bei einem Stromausfall läuft erst einmal alles weiter, dann eben auch die Kommunikation. Ich spare am Kaufstrom, nicht aber an der Technik.

das NTBA war linegepowert, kein Netzkabel dran, auf so etwas achte ich ja.

die neuen Fritzfone sind auch schon da, und ein echter Fortschritt:

- kein Warten, bis die analoge Wahlsequenz durch ist

- ein zentral gepflegtes Telefonbuch

- von jedem Handgerät aus ist Konfiguration möglich

- Internetdienste


also haben wir jetzt die von mir immer gesuchte all-in-one-Lösung gefunden. Und der Internetweg wurde auch zur Autobahn: 49Mb/s ds und 9Mb
us sind auch ganz nett. :p
 
lass das nur mal meine Sorge sein, Hans-Jürgen. Wir reden hier über ein halbes Ampere - und nicht mehr. Ich werde vermutlich sogar einen DC-DC Wandler einsetzen, wegen der Potentialfreiheit. Und die paar Milliwatt, die über der Leitung abfallen, die jucken nicht.
Bei 12V und einer 10m Langen 1,5mm² Leitung fällt nicht "ein paar Milliwatt", sondern mehr.

Wenn du das alles, was du da schreibst, an einer 12V-Anlagen hast, muss, damit die Verluste kein sind, der Leitungsquerschnitt auf der Sammelschiene nicht in mm² sondern mehreren cm² gemessen werden.

Und ein DC-DC Wandler hat mehr Verluste ein ein popliger Trafo.

Die Hohen Spannungen im Stromnetz sind keine Methode, den Verbraucher zu ärgern, sondern um ihn, mit möglichst geringen Verlusten, viel Energie zukommen zu lassen.
 
Und ein DC-DC Wandler hat mehr Verluste ein ein popliger Trafo.
Nöö, du müsstest schon die Regelung mit einbeziehen. Und da ist das Trafonetzteil vom Wirkungsgrad deutlich schlechter...
 
Oh doch.
Denn auch ein DC-DC-Wandler hat eine Regelung zur Einstellung der Ausgangsspannung.


Die größten Verlustig sind aber die Leitungsverluste auf den 12V-Verteilleitungen, wenn der Querschnitt nicht dick genug ist.
Und wenn er dies ist, sind die Kosten für die Leitungen viel zu hoch.
 
[OFF TOPIC]
Wäre es euch vielleicht möglich, diese 12-Volt Diskussion irgendwo anders fortzusetzen?
Irgendwie kann ich da keinen Zusammenhang mit "Rufnummernübertragung auf DECT-Handgeräte" mehr erkennen.
[/OFF TOPIC]

Joe
 
stimmt, Joe. Dennoch musste ich jetzt schnell nachrechnen, ob meine Daumenkalkulation falsch war: nein, es geht um 50mW.
 
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