Rufnummernanzeige ausgehende Anrufe

bitlöter

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Als Neuling im Forum möchte ich einen Aspekt in den Raum stellen, zu dem ich trotz intensiver Suche keine Antwort finden konnte. Vielleicht ist die Frage so trivial, daß sie bisher noch nicht thematisiert wurde -- nicht jedoch für mich!

Aktuelles Szenario: ISDN-Mehrgeräteanschluß bei der DTAG mit mehreren Telefonen und mehreren MSN (geschäftlich, privat, Fax, etc.). Den Endgeräten sind die entsprechenden MSN zugewiesen.

Geplant: Wechsel zu Congstar komplett. Die bisherige ISDN-Anlage bzw. Telefone (u.a. Gigaset SX 255) soll an einer Fritzbox 7170 betrieben werden. Sämtliche Rufnummern werden zu Congstar portiert.

Welche Rufnummer wird nun bei abgehenden Gesprächen beim Angerufenen angezeigt?

Weder bei Congstar, noch bei AVM, noch hier im Forum oder woanders konnte ich hierzu eine Aussage finden. Die Congstar Hotline behauptet, es werde immer "die Hauptnummer" angezeigt. Ein Grund hierfür wird nicht angegeben. Dies wäre jedoch überhaupt nicht in meinem Sinne: Wenn ich geschäftlich anrufe, soll doch nicht meine Privatnummer beim Angerufenen angezeigt werden. Und Rufnummernunterdrückung kann doch auch nicht die Lösung sein.

Wie gesagt -- vielleicht eine triviale Frage. Eine Antwort wäre trotzdem hilfreich! Und noch was: Gibt es schon Erfahrungen zur Qualität des Faxverkehrs via Congstar? Ob Faxen über VoIP denn nun funktioniert oder nicht, da findet man völlig konträre Aussagen.
 

mega

IPPF-Urgestein
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Wenn man alle Nummern portiert, werden auch diese jeweils richtig übertragen.

Man sollte aber einen komplett-Anschluss genau überlegen:
- Bei DSL-Ausfall kein Telefon möglich, damit auch kein Analog-Modem zum surfen ohne DSL möglich.
- Generell kein Modem möglich (brauchen manche Leute für die Firma oder EC-Karten Geräte).
- USV nötig, um bei Stromausfall zu telefonieren (bei ISDN oder Analog kann man geeignete Telefone direkt an den NTBA/Splitter machen).
- Fax-Betrieb teilweise unmöglich.
 

Telefonmännchen

IPPF-Promi
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bitlöter schrieb:
... mehreren MSN (geschäftlich, privat, Fax, etc.).
Zwei Worte in Deinem Szenario die für mich schon allein den Umstieg auf irgendeine Komplettvariante mit ausschließlicher VoIP-Anbindung (NGN) ausschließen. Eines ist "Fax", was sich eventuell noch wenn es denn gar nicht am Anschluß funktionieren will, mittels externer Dienstleister lösen ließe. Nicht umsonst findest bezüglich dieses Themas konträre Aussagen. Das Funktionieren ist auch u.a. abhängig von Deiner Anbindungsgeschwindigkeit und der verwendeten Codecs.

Das andere Wort ist "geschäftlich". Dieses passt derzeit bei der aktuellen Zuverlässigkeit nicht mit den Billiganbietern zusammen. Gerade für die geschäftliche Nutzung ist eine nahezu 100%ige Verfügbarkeit Voraussetzung. Man beachte: geht DSL nicht (und das ist wahrlich nicht immer gegeben), dann geht auch die gesamte Telefonie ein- sowie ausgehend nicht.

Ich meine kürzlich gelesen zu haben, daß einer der großen Alternativanbieter auch die Telefonieanbindung auf besonderen Wunsch per klassischer Telefonie (analog/ISDN) anbieten will (EDIT: habe den Artikel gefunden). Dieses wäre eine gangbare Alternative, denn bei Telefondienstleistungen haben die Anbieter eine Versorgungsverpflichtung, bei Breitbandinternetverbindungen jedoch nicht. Das heißt, daß für klassische Telefonanschlüsse gewisse Entstörzeiten eingehalten werden müssen. Wobei ich dann wieder zu meinem Lieblingsspruch komme. "Ich sehe es nicht ein, die Dienstleitungen eines Anbieters über einen weiteren einzukaufen, auch wenn ich dabei ein paar Cent sparen kann." Denn im Servicefall legt man das doppelt und dreifach monetär und in Nerven wieder drauf (wer einmal die Hotlines in Anspruch nehmen mußt, weiß was ich meine; einschlägige Foren sind voll davon). Also fallen schon wieder alle Anbieter ohne eigene Vermittlungstechnik raus. Dann bleibt wirklich nicht mehr viel.

Gruß Telefonmännchen
 
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mega

IPPF-Urgestein
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Wenn die Telefonie per NGN/VoIP abgewickelt wird, gibts doch sicher genauso ne gesetzliche Versorgungspflicht?

Aber stimmt schon, da es als Geschäftlich immer laufen muss bleibt am besten die T. Da hat man alles aus einer Hand und keiner kann den Fehler dem anderen Unterschieben.
 

Telefonmännchen

IPPF-Promi
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mega schrieb:
Wenn die Telefonie per NGN/VoIP abgewickelt wird, gibts doch sicher genauso ne gesetzliche Versorgungspflicht?
So wäre der logische Schluß. Leider kann ich in deutschen Gesetzen und Vorschriften selten etwas ähnliches wie Logik oder Sicherheit (viele sich widersprechende oder einschränkende Gesetze und Verordnungen oder , mein Lieblingswort, Druchfürungsbestimmungen) finden. Es wäre also zu prüfen, ob dem so ist. Bei den umfangreichen AGB, die man heutzutage abnicken darf, wird sich schon die ein oder andere Ausschlußklausel (auch wenn sie rechtlich nicht haltbar wäre, was einem im konkreten Anforderungs- bzw. Servicefall kurzfristig aber wenig nützt) zu finden sein.

Meines Erachtens geht bei geschäftlicher Nutzung kein Weg an einem der großen Anbieter vorbei, auch wenn sie eben nicht die billigsten sind. Zwei meiner MSN werden auch geschäftlich genutzt, darum habe ich auch nicht auf den ISDN-Anschluß verzichten wollen, auch wenn ich ein kurzfristiges VoIP-Intermezzo bei GMX vor ein paar Jahren hatte. Für einige andere Anwendungsfälle geht auch an einem klassischen Telefonanschluß kein Weg vorbei. Hier fallen mir spontan EC- und Kreditkartengeräte sowie Alarmanlagen und Notrufgeräte für Senioren ein.

Gruß Telefonmännchen
 

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