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[Gelöst] SAMBA 3.5.8 als PDC auf 7270v3

Dieses Thema im Forum "Freetz" wurde erstellt von uhelmig, 3 Okt. 2011.

  1. uhelmig

    uhelmig Neuer User

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    Hallo zusammen,

    ich habe mit die Mühe gemacht, SAMBA 3.5.8 auf die Fritzbox zu portieren. Diese SAMBA-Version ist im Vergleich zur AVM-Samba-Version sehr groß, bietet jedoch den vollen SAMBA-Funktionsumfang (richtige smbpasswd, PDC, ...).

    Da gerade ältere Boxen nicht genug Speicher haben dürften, habe ich das SAMBA-Packet so erweitert, das die gewünschte Version ausgewählt werden kann.
    1. SAMA 3.0.37 (AVM-Patches)
    2. SAMBA 3.5.8 (Original)

    In der Anlage Den Anhang samba-3.5.8.zip betrachten findet ihr zwei Directories.
    1. /make/samba: Bitte die alte Directory löschen und durch die neue ersetzen.
    2. /patches: Bitte den angepassten Patch "300-remove-smbd.sh" kopieren


    Danach "make menuconfig" aufrufen und die neue Version auswählen ;-)


    Meine SMB.CONF (unter Erweitert im Freetz-Menu):

    # Allgemeine Einstellungen
    passdb backend = tdbsam
    private dir = /var/media/ftp/freetz/samba/private
    state directory = /var/media/ftp/freetz/samba/state

    # Die Definition des PDC's
    security = user
    domain logons = yes
    domain master = yes
    # unix password sync = yes


    Die beiden Einträge "private dir" und "state dir" sollten auf einen persistenten USB-Datenträger zeigen, da SAMBA die Benutzer-SIDs, etc. darin speichert und diese Daten einen Neustart der BOX umbedingt überleben müssen.


    Damit die neue Version mit den Anpassungen von AVM kompatible ist, musste ich die SAMBA-Binaries von "/sbin" nach "/usr/sbin" verschieben. In "/sbin" ist nur noch ein sh-Script "smbpasswd" vorhanden, das sich, wenn es ohne Parameter aufgerufen wird, wie die von AVM angepasste Version verhält (smbpasswd.cleartext). Wenn das Script mit Parametern aufgerufen wird, ruft es das original Binary auf, das die volle Funktionalität enthält.


    Des weiteren habe ich Scripte in die SMB.CONF eingebaut, so dass der NT UserManager für die Benutzer und Gruppenverwaltung verwendet werden kann. Ein erstes Setup (Default User und Gruppen ink. SID mapping -> PDC Setup) kann durch das manuelle ausführen "/etc/default.samba/samba_dommgr config" durchgeführt werden.


    Ich hoffe, dass jemand meine Änderungen in den Trunk übernehmen kann.

    Weitere TODOs:
    1. Anpassen der Web-Oberfläche
    2. Dynamisches Linken der SAMBA-Module

    Viel Spaß,
    Urs Helmig
     
  2. RalfFriedl

    RalfFriedl IPPF-Urgestein

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  3. olistudent

    olistudent IPPF-Urgestein

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    Geht das denn schon mit der Version? Ich hatte vor Jahren mal danach gesucht, aber da war das noch nicht so weit.

    Gruß
    Oliver
     
  4. uhelmig

    uhelmig Neuer User

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    Samba 3.5.8 verwendet per Default dynamische Libs und Module. Der einzige Grund, warum ich die statische Variante gewählt habe, ist, dass ich im dynamischen Fall alle Libs und Module manuell im Makefile für die Installation angeben muss ( > 30). Im Idealfall auch per "menuconfig" auswählbar. Leider kenne ich nicht alle Samba-Module und müste zuvor alle dynamischen Abhängigkeiten analysieren.

    Samba 3.6.0 wäre auch schön gewesen (SMB2-Protokoll). Es lässt sich bei mir zwar kompilieren, jedoch bricht es mit einem SEG-Fault beim Laden des Modules CP437 ab.

    Vielleicht sollten wir wirklich mehrere SUB-Makefiles einsetzen, damit wir verschiedene Versionen ohne Risiko hinzufügen/anpassen können.