[Gelöst] Schlechte Sync-Rate: Interpretation des DSL-Spektrums

elmausi

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Hallo zusammen,

die FritzBox 7530 einer Freundin zeigt ausnehmend schlechte Sync-Raten, häufig bricht die Internet-Verbindung unvermittelt ab. Das ist bei ihr ziemlich übel, da so MagentaTV jedesmal aussteigt und auch Aufnahmen sehr risiobehaftet sind. Geschaltet ist ein MagentaZuhause M mit MagentaTV. Die FritzBox 7530 ist bereits die "Ersatz-Box", nachdem die Fehler zuerst an einer 7430 auftauchten. Powerline gibt es nicht, neben der FritzBox steht nur eine Netzwerkfestplatte (Das Abschalten wurde ebenfalls bereits ohne Änderung getestet).

Alles an Netzwerkkomponenten wurde bereits getauscht, Besserung trat nicht ein. Ich hoffe, dass jemand hier ggf. über das Spektrum einen Tipp geben kann, wo der Fehler zu finden sein kann. Die aktuellen Verbindungswerte und das Spektrm nach dem automatischen Update auf OS 7.25 finden sich in den anliegenden Dateien. Ich vermute, dass hier die Hausverkabelung (EFH aus den frühen 80ern) das Problem ist. Allerdings wurde die Leitung vom APL bis zur 1. TAE nicht angerührt und dürfte die damals noch von der Telekom verlegte Leitung sein.

Ah ja: Die Telekom hat die Leitung ebenfalls bereits durchgemessen, den Port neugestartet und sogar einen Techniker rausgeschickt, leider bisher alles ohne Erfolg.

Hat hier vielleicht jemand die rettende Idee?

Herzlichen Dank vorab

Robert




FB_Verbindung.jpgFB_Spektrum.jpg
 
Willkommen im Forum!

Irgendwas Qualitatives muss aber bei Messung und Technikertermin herausgekommen sein, auch wenn die "erfolglos" waren. So könnte man ganz grob auf die Lage des Leitungsproblems und/oder des Störers schließen, also vor oder nach dem APL.
Eure Leitungs ist recht lang und bereits (wegen der Probleme?) gedrosselt, d.h. euer Sync liegt recht genau bei "DSLAM-Datenrate Max." und nicht mal in der Nähe des Möglichen.

Die gewaltigen Signal/Rausch-Schwankungen bis 20 dB sind ein sicheres Zeichen für ein tatsächlich übles Problem. Jetzt wäre das Ergebnis von Messung und Technikerbesuch hilfreich, um die Suche nach dem vermutlichen Störer zu erleichtern. Deswegen bitte auch mal die DSL-Register "Statistik" für eine Woche und 24h.
 
Würde mich auch interessieren, was bei dem sogenannten Technikerbesuch herausgekommen ist. Ggf. hartnäckig bleiben und weiterhin eine Störung melden. Bei Bedarf das @Telekom hilft Team einbeziehen.
 
Irgendwas stimmt hier nicht. Ich tippe auf ein galvanisches Problem. Bei einer geschätzten Leitungslänge von ca. 474m sollte mehr drin sein. Was genau hat der Techniker gemessen? Wo hat er gemessen? Apl, 1. TAE....
[Edit Novize: Gelöschten Beitrag wieder hergestellt - Threadvandalismus wird nicht geduldet]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sieht schon fast nach Wackelkontakt DSLAM-->Router aus. Als wenn's zeitweise nur über eine Ader läuft. Wenn also der Telekom Techniker nichts gefunden hat, war er wahrscheinlich vor Ort, als die Leitung über beide Adern lief, das heißt als die Kurve des Rauschabstandes ihr maximum hatte.
 
Schon mal vielen Dank für die Antworten.
Nach Rücksprache waren sogar zweimal Techniker vor Ort, allerdings lediglich an der 1. TAE, die dann wohl zum DSLAM gefahren sind und dort herumgewerkelt haben. Wenn eine Aussage gefallen ist, dann wohl in die Richtung "Die Leitung ist in Ordnung".

Ich beabsichtigt jetzt, die FB mal direkt am APL anzuschließen, um ggf. einen Fehler in der Hausverkabelung ausschließen zu können.

Anliegend schon mal die Statistik für einen Tag.

Statistik.JPG
 
Ich hatte in 8 Jahren zweimal solche Probleme. Beim ersten Mal hieß es bei jedem Hotline-Anruf und auch zwei Techniker-Messungen die Leitung wäre in Ordnung. Irgendwann wurde aber doch was repariert (keine Ahnung was genau) und es war lange Ruhe. Damals hatte ich am Ende der Telefonleitung eine selbst gekaufte TAE-Dose dran, keine offizielle von der Telekom. Die Vorhandene beim Einzug war uralt und total verrostet und auch keine von der Telekom.

Ca. 2 Jahre später bekam ich dann plötzlich gar keinen Sync mehr, auch Test mit 2. Fritzbox negativ. Wieder hieß es kein Fehler feststellbar aber beim 2. Anruf hat man dann doch einen Technikertermin vereinbart. Der Techniker hat mir zuerst meine TAE durch eine originale Telekom-TAE-Dose ersetzt (mit "1." und "T"-Logo drauf und mit eingebauter Trenn/Prüfeinrichtung). Hat nichts geändert, erst später vermutlich ein Restart im DSLAM war erfolgreich, aber seitdem hab ich die originale "1." TAE, wurde wie der ganze Einsatz auch nicht berechnet.

Vor einem halben Jahr wieder viele Fehler auf der Leitung und Resyncs teilweise im 15-Minuten-Abstand (Beginn siehe Bild im Anhang). Beim Nachbarn das Gleiche und auch bei weiteren Leuten in unserer Straße. Nun mit der originalen TAE beim ersten Hotline-Anruf bei der Messung nach Abstecken der FB sofort die Aussage "Ja das ist definitiv ein Fehler in der Leitung". Beim Nachbarn der die FB vom APL aus mit einem LAN-Kabel ohne TAE-Dose direkt angeschlossen hat ergab die Messung "Kein Fehler in der Leitung feststellbar". Letztendlich war eine Muffe unter der Hauptstraße defekt und Grund für das ganze Kabelbündel in unsere Nebenstraße. Straße wurde aufgerissen, Bautrupp hat ein paar Tage was gemacht und seitdem wieder alles bestens.

Ich habe deswegen den Verdacht daß die nur richtig messen können wenn man eben eine TAE mit Trenn/Prüfeinrichtung hat die man wohl so nicht frei kaufen kann. Damit können die bei abgestecktem Router beide Adern hin und zurück messen. Warum sonst wurde mir bei den ersten beiden Malen und meinem Nachbarn aktuell gesagt daß kein Fehler in der Leitung feststellbar ist obwohl definitiv was war. Und bei mir jetzt sofort alles klar, Werte eindeutig, Fehler in der Leitung. Vielleicht lieg ich falsch aber das drängt sich mir so auf.
 

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Hallo elmausi,

ich biete an dieser Stelle gerne meine Unterstützung an.

Wenn ich ein ausgefülltes Kontajtformular bekomme, prüfe ich die Leitung auf Herz und Nieren und stehe als feste Ansprechpartnerin zur Verfügung, bis der Anschluss rund läuft.

Es grüßt herzlich Nadine B.
 
Hallo Nadine B., das nenne ich aber Service! Das Kontaktformular habe ich ausgefüllt.
Besten Dank.
 
@AraldoL Mit deiner 1.TAE liegst du fast richtig. Sicher ist es für die Techniker einfacher eine Leitung auf ihre galvanischen Eigenschaften zu prüfen wenn eine 1.TAE mit PPA eingebaut ist. Allerdings besitzen die Speedport Router der Telekom ein Signaturkabel (https://telekomhilft.telekom.de/t5/Geraete-Zubehoer/Signaturkabel/ta-p/2065992) die eine gleiche Messung zulassen ähnlich einer TAE mit PPA. Von daher kann es in dem Fall auch eine normale TAE sein. Voraussetzung das Signaturkabel ist gesteckt. Ob AVM solch eine Signatur in ihren Kabeln hat weiß ich nicht genau.

@elmausi Aber ich tippe wie von mir angesprochen auf ein Kontaktproblem, das ja sogar sporadisch auftreten kann. Denn die Syncverhältnisse (32/7,5) zur maximal erreichbaren Syncrate (86/32) erscheinen mir nicht O.k. was eben auf diese schlechte Kontaktstelle hinweisen könnte.
[Edit Novize: Gelöschten Beitrag wieder hergestellt - Threadvandalismus wird nicht geduldet]
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo elmausi,

wir haben jetzt ja einen Technikertermin für Dienstag gebucht. Ich gehe davon aus, dass das Internet danach rund läuft. Halte uns hier gerne auf dem Laufenden.

Entspannten Sonntag noch! :)

Es grüßt herzlich Nadine B.
 
Hallo Nadine,

schon mal vielen Dank bis hierher.
Ich habe gerade noch erfahren, dass auch bei den Nachbarn (ebenfalls Telekom) immer wieder Ausfälle auftreten, Dort wurde im letzten Jahr ein Gasanschluss verlegt und dabei soll (zumindest?) eine Wasserleitung beschädigt worden sein. Vielleicht hat man da noch mehr erwischt? Kannst du noch nachvollziehen, wann das erste Mal die Störung gemeldet worden war? Ggf. gibt es ja eine zeitliche Übereinstimmung.

VG
Robert
 
Hallo elmausi,

das kannst du dem Techniker gerne als Hinweis geben. Leider kann ich ad hoc nur rund sechs Monate der Störungshistorie sehen.

Es grüßt herzlich Nadine B.
 
Nein, doch oooh! Sie lag zumindest meinen schwarzen 7590 bei, erkennbar am grünen Knickschutz. Kann also der 1&1-Lieferumfang sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt es schon seit paar Jahren bei neuen FB mit dazu solch ein Kabel bei AVM.

Signaturkabel vom Speedport hat zusätzlich noch ne Gaskartusche drinnen als Überspannungsschutz.
 
Hallo Nadine,

hier eine kurze Rückmeldung: Der Techniker war heute dar (super pünkltich!), hatte die Leitung bereits durchgemessen und für gut befunden und tauschte ratz-fatz die TAE-Dose, da er absolut sicher war, diese wäre der Quell des Übels. Außerdem hätte ein Kontaktfehler im DSLAM bestanden.

Nachdem sich die Fritzbox über den Tag insgesamt zehn mal neu synchronisiert hatte, läuft sie nach dem Tausch der TAE nun erst einmal stabil. Da der dynamische Filter noch aktiv ist, bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten, ob sich wieder Downloadraten von rd. 50 MBit erreichen lassen. Ich werde weiter berichten.

Viele Grüße
Robert
 
Bei mir damals hat die Box nach der Leitungsreparatur fast jede Nacht genau einen Resync gemacht (was mich erst mal erschreckte, und ohne CRC-Fehler) der wohl vom DLM ausgelöst wurde um dabei schrittweise die Geschwindigkeit wieder auf 90 MBit/s bei auch über 400m Leitungslänge hochzustufen. Nach ca. einer Woche war das erreicht und dann hörten auch diese nächtlichen Resyncs auf.
 
Ja danke, genau das meinte der Techniker auch, er meinte es könne bis zu zwei Wochen dauern.
 

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