Schlechte Verkabelung und FritzBox?

KlausiHH

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Moin

Seit ein paar Jahren habe ich VDSL 100 mit einer FritzBox 7490.
Schon von Anfang an, also nach Umstellung von VDSL 50, stellte ich fest, dass ich nie die volle Geschwindigkeit bekam, vor allem im Upload. Der war Anfang aber noch über 30 MBit/s, wurde aber immer weniger. Ich kann es nicht beschwören, aber das passierte schon irgendwie oft gerne nach einem Update von FritzOS (aktuell 7.21).
Vergangenes Jahr kam ich mal auf die Idee, das sehr lange originale DSL-Anschlußkabel gegen ein sehr kurzes (25cm) auszutauschen. In der Tat hatte ich sofort 1-2 MBit/s mehr im Upload.
Neben der reduzierten Geschwindigkeit kam es aber auch gehäuft zu Unterbrechungen. Das passierte mal tagelang nie, mal mehrmals am Tag. Die Störsicherheit habe ich nun schon länger auf maximale Stabilität. Das hilft ganz gut.

Ich möchte diesem Problem nun einfach langsam mal auf den Grund gehen. Also der KV steht rund 100m vom Haus weg. Die Telefonkabel liegen im Treppenhaus aufputz. Ich wohne gerade mal im zweiten Stock. Also die von der FB geschätzte Leitungslänge (variiert gerne mal etwas) kommt schon hin. In meiner Wohnung habe ich gleich hinter der Tür so ein kleinen Kasten, siehe Foto. Kann der einen störenden Einfluß haben. Als ich mir den vorhin mal angeschaut habe, Deckel ab und etwas an den Andern gewackelt habe, ohne sie zu trennen, gab es jedenfalls wieder kurz eine Unterbrechung. Kann oder sollte ich das Ding entfernen, die Adern "richtig" verbinden?

IMG_20210226_134202.jpg
[Edit Novize: Riesenbild gemäß der Forumsregeln auf Vorschau verkleinert]

Hier noch die DSL-Daten:
Code:
DSLAM-Datenrate Max. kbit/s    110000   32000
DSLAM-Datenrate Min. kbit/s      1152   -
Leitungskapazität kbit/s        91570   27689
Aktuelle Datenrate kbit/s       90188   27689
Min Effektive Datenrate kbit/s  34723   27683
Nahtlose Ratenadaption          aus     aus
            
Latenz                          fast    fast
Impulsstörungsschutz (INP)      41      42
G.INP                           an      an
            
Störabstandsmarge dB            10      9
Trägertausch (Bitswap)          an      an
Leitungsdämpfung dB             9       7
ungefähre Leitungslänge m       157   
            
Profil                          17a
G.Vector                        full    full
            
Trägersatz                      B43c    B43c


                      FRITZ!Box  Vermittlungsstelle
Sekunden mit       
Fehlern (ES)          4          0
vielen Fehlern (SES)  3          0
        
Nicht behebbare Fehler (CRC)       
pro Minute            0.07       0
letzte 15 Minuten     1          0


Und würde es sich lohnen, einen Telekom-Techniker kommen zu lassen? An der Verkabelung im Haus, wenn es daran liegt, kann der ja auch nichts ändern. Oder?

Nächste Woche bekomme ich übrigens eine FritzBox 7590. Ob das vielleicht besser macht, werde ich sehen. Aber in dem Zusammenhang muss ich noch fragen, ob es sich lohnen könnte, auf VDSL 250 umzusteigen. Das ist hier verfügbar. Aber wird es funktionieren bzw. überhaupt etwas schneller sein?
 
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chrisulin

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Das verwendete Kabel ist okay, allerdings schlecht verbunden und vermutlich auch nicht Adernpaar zugehörig! Ich denke mal das Kabel kommt von der APL über den Hausflur in deine Wohnung an diese Verbindung und von dort aus nur an deine TAE? Wenn dem so ist kannst du die Kabel mal direkt miteinander verbinden um zu testen, am besten mit Scotchlok!
 

HappyGilmore

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Die Verbindung in der VVDi ist nicht die optimalste Lösung und verbesserungswürdig. Aber. Bitte keine Scotchlock!! Die Techniker der Telekom nennen sie schon Pfuschverbinder. Gerade im Zusammenhang mit Vectoring/Supervectoring.
Nimm die Adern aus der Arretierung, isoliere sie ein wenig länger ab, verdralle sie, verlöte sie und Schrumpfschlauch drüber. Deckel wieder drauf. Fertig.
Natürlich kann das auch ein Techniker der Telekom erledigen. Nur befürchte ich, das du dann auch eine Rechnung (Anfahrt/Instandsetzungsleistung) präsentiert bekommst. Denn für die Instandsetzung der Innenleitung (Leitung vom Telekom ApL bis zur 1.TAE) ist der Hauseigentümer/Vermieter zuständig.
 
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Olaf Ligor

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Wenn was für VDSL oder besser sein soll, bist du mit LSA-Verbindern am besten aufgehoben. Nicht jeder kann richtig löten, aber LSA-plus mit dem richtigen Werkzeug kann jeder.
 

Joe_57

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Eine passende Verbindungsbox und das notwendige Werkzeug findest du z.B. hier:
 

KunterBunter

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In meiner Wohnung habe ich gleich hinter der Tür so ein kleinen Kasten
Du könntest natürlich auch diesen gleich durch eine TAE-Dose ersetzen und die Fritzbox dort anschließen. Damit wird die Leitung ingesamt noch kürzer.
 

KlausiHH

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Du könntest natürlich auch diesen gleich durch eine TAE-Dose ersetzen und die Fritzbox dort anschließen. Damit wird die Leitung ingesamt noch kürzer.

Überlegt habe ich mir das auch schon. Würde mich nicht so sehr stören. Logistisch aber kaum möglich. Strom und LAN-Kabel.
 

HappyGilmore

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Ha, jetzt muss ich aber grinsen. Sind sehr wahrscheinlich die gleichen die diese vor Jahren als beste Methode eingeführt haben! :D
Dann grins mal. Fakt ist. Zu Zeiten von ADSL oder ISDN oder was auch immer hat man sie fleissig und auch gerne benutzt. Soweit richtig! Vor Jahren!
Seit Vectoring/Supervectoring hat man aber festgestellt, das sie nicht mehr die beste Lösung sind. Ja sie sind sogar so schlecht, das man sie bei Supervectoring garnicht mehr benutzt bzw. deren Einsatz untersagt ist. Wird dir jeder Techniker bestätigen.

Zu der Lösung von Joe_57. Auch eine Lösung. Und auch nicht die schlechteste. Wenn man dann auch das passende Anlegewerkzeug parat hat oder gleich mitbestellt.
Ansonsten der gute alte Lötkolben und etwas Schrumpfschlauch oder Isoband.
 

Olaf Ligor

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Es gibt übrigens feldkonfektionierbare/werkzeuglose/tool-less Verbinder für Cat-Verlegekabel (oft fälschlich mit R-45 und/oder Kupplung im Namen), die man in diesem Fall auch einsetzen könnte und kaum teurer als die LSA-Verbinder sind und weitaus weniger Geschick erfordern.
 

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