SIP Client an Fritzbox kann keine Kurzbefehle senden! z.B. #96*0*

vw2audi

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Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei ein bischen mit meinem Raspberry Pi und meiner Heimsteuerung herum zu basteln.
Jetzt habe ich einen kleinen SIP Client gefunden, der auch soweit funktioniert.
Mit dem Befehl: /opt/sipcmd/sipcmd -P sip -u 621 -c kennwort -a SIPPHONE -w 192.168.178.3 -x 'c#96*0*;h'
lasse ich den SIP Client die Nummer #96*0* wählen.
Eingentlich sollte so das W-Lan ausgeschaktet werden.
Es passier aber nichts.

Hat da jemand eine Idee?

Gruß
 
Das geht nicht, steht bei AVM auch.

Man kann auch anders das WLAN per Netzwerk schalten
 
Es geht mir ja in der letzten Instanz nicht nur um das Netzwerk.
Ich möchte ja gerne über meine Heimautomatisierung realisieren, dass wenn die Kinder ins Bett gehen alle telefone Stumm geschaltet werden etc.

Es gibt ja für alles diese Codes.
Per Telnet geht es ja leider nicht mehr, weil AVM das deaktiert hat ;-(
 
Mit dem Versuch des Wählens von DTMF-Codes über einen SIP-Client wirst Du aber eher nicht weiterkommen ... das liegt u.a. an der Signalisierung solcher Eingaben im Rahmen des SIP-Protokolls und daß die Auswertung dieser Codes (soweit man das ohne Source-Code sehen kann) im "telefon"-Binary erfolgt, wo solche Eingaben dann als Q.931-IE vorliegen müssen. Für DECT-Telefone (und natürlich für analoge Schnittstellen) setzt AVM das entsprechend um, wie man mit einem "dtrace" feststellen kann.

Wenn Du also Home-Automatisierung mit einer aktuellen FRITZ!Box jenseits der "freigegebenen" Möglichkeiten betreiben willst, solltest Du eher die Wiederbelebung der Telnet-Dienste ins Auge fassen ... wobei auch diese ja eigentlich nicht unbedingt der beste Weg für solche Zugriffe sind.

Ein "stunnel" mit client-seitigem Zertifikat zur Authentifizierung und ein passendes Shell-Skript auf der FRITZ!Box, das auf einen beschränkten Satz an "Steuerkommandos" reagiert (z.B. eben "WLAN aus", "WLAN an", "DECT aus", "DECT an", usw.) bietet neben der entsprechenden Sicherheit beim Zugriff auch gleich noch eine passende Abstraktionsebene, falls sich mal wieder etwas im FRITZ!OS ändert. Wenn man dann nur die Umsetzung dieser "control commands" anpassen muß und nicht das gesamte Konstrukt, ist das sicherlich auch nicht unbedingt eine schlechte Lösung.
 
Zwischenfrage: Mit einer als Sip-Client an der Haupt-7390 betriebenen 7312 kann ich nach Eingabe von *# auch solche *123# Codes an die Hauptbox senden. Warum behauptet AVM das ginge nicht?
 
Keine Ahnung, ob und warum AVM so etwas behauptet ... aber nach der Wahl von "*#" werden eben folgende DTMF-Zeichen entsprechend dem verwendeten Standard (das unterscheidet sich eben je nach Typ der Verbindung) auf der "Leitung" an den davor liegenden Provider signalisiert. Sollte davor tatsächlich eine FRITZ!Box sein, wird auch diese die Zeichengebung erhalten ... aber auch diese Box wird nicht auf die Steuercodes reagieren (solange das keine ISDN- oder POTS-Verbindung zwischen den Boxen ist). Die "normale" Funktion dieser "*leitung#nummer"-Kombinationen funktioniert ja auch mit SIP-Clients.
 
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