[Frage] SSD an Fritz!Box - Erfahrungen und Langzeittest ?

IT-Alexander

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Hallo,

bekanntermaßen kann man ja an der Box z.B. USB Sticks oder externe Festplatten als Netzwerkspeicher nutzbar machen. Aber hat schon jemand Erfahrungen mit einer SSD als USB Laufwerk an der Box ? Insbesondere in einem Gehäuse ohne extra Stromversorgung ?

Schafft die Box, eine 7390, es, auch über lange Zeit ausreichend Strom am USB Port stabil zu liefern, um eine SSD nutzen zu können ? Ansonsten sind keine weireren USB Geräte angeschlossen, nur 3 Drucker über LAN, WLan wird auch nur ab und zu dazu geschaltet, DECT nie genutzt.
 
Moins

Naja, so ein Gerät benutzt Kurzschlüsse um Daten zu speichern.
Da würd ich schon eine zuverlässigere Stromquelle bevorzugen.
...ausserdem ist/wäre das eine unverschämte Verschwendung von Geschwindigkeit. :D
 
...ausserdem ist/wäre das eine unverschämte Verschwendung von Geschwindigkeit. :D

:mrgreen:

Die SSD hätte ich ohnehin durch eine Aufrüstung eines Systems über, das wäre nicht das Problem. Ich bräuchte nur ein passendes externes Gehäuse dafür. Daher die Überlegung.
 
Weshalb hängen die lahmen Drucker über Ethernet an der Box und die schnelle SSD soll am lahmen USB betrieben werden?
Mal abgesehen von der "Unlogik" ist meine Erfahrung (und auch die vieler Kunden), daß an den USB's der Fritzis maximal ein Stick hängen sollte, der Faxe und AB-Nachrichten speichert.
Drucker und Festplatten funktionieren nur dann wirklich immer zu 100%, wenn sie über Ethernet angeschlossen werden (also Netzwerkschnittstellen haben).
 
Was funktioniert schon zu 100%?

Eine Festplatte an einer Fritzbox hat nicht mehr oder weniger einen Ethernet Anschluß als wie wenn sie an einem NAS hängt. Eine Festplatte hat imho keinen nativen Ethernet Port. Dass ein Speicher an der FB nicht mit anderen Systemen mithalten kann ergibt sich schon daraus, dass es bei der FB nur ein Zusatzfeature ist.
 
Natürlich hat die "nackte" Festplatte bzw. auch SSD (also das reine Laufwerk) nur die eigene Schnittstelle. Heutzutage meist SATA.
Insofern kann eine Festplatte eh nicht direkt an der Fritz-Box betrieben werden, sondern sie braucht immer einen Schnittstellenadapter.
Und da ist der auf Ethernet allemal besser und universeller, als der auf USB (selbst wenn's ein 3.0 ist). Zumal ja Gigabit-Ethernet heutzutage Standard ist.
 
Weshalb hängen die lahmen Drucker über Ethernet an der Box und die schnelle SSD soll am lahmen USB betrieben werden?

Weil die Drucker eingebaute Netzwerkports haben und so auch mit allen Features auf allen Rechnern im Netz problemlos genutzt werden können.

Natürlich würde ein Netzwerkspeicher mehr Sinn machen als an der Box per USB, aber ein vollwertiges NAS ist mir einfach zu viel, brauche ich nicht. Gibt es denn für Festplatten ein Gehäuse mit Netzwerkport ? Hatte mal ein Modell von IOCell, da war der Netzwerkzugriff kaum möglich und hat nicht wirklich zuverlässig funktioniert.

Wenn also jemand ein Gehäuse für ein 2,5" oder 3,5" Laufwerk kennt, mit Netzwerkanschluss (kein mit 1000 Funktionen überladenes NAS) gerne nennen.
 
Gibt es denn für Festplatten ein Gehäuse mit Netzwerkport ?
Ja, die Teile nennen sich Network Attached Storage. Und ja, viele sind mit Serverdiensten überfrachtet, die für einen Großteil der Nutzer überflüssig sind. Aber die Funktionen tun auch grundsätzlich nicht weh. Je nachdem, was Du mit dem Speicherplatz machen willst, brauchst Du natürlich gewisse Serverdienste. Und da trennt sich die Spreu vom Weizen. Meiner Erfahrung nach, ist ein Billigkauf eines NAS eine teure Anschaffung, weil dann immer irgendetwas fehlt oder nicht sauber funktioniert. Such' Dir ein NAS eines namhaften Herstellers und bau' Deine SSD da ein und Du wirst das haben was Du willst. Für den Zugriff auf die Platte brauchst Du zwingend irgendwelche Netzwerkdienste (SMB, NFS oder was auch immer). Eine Platte mit einem Netzwerkanschluss muss solche Protokolle und Userverwaltung anbieten. Sonst ist keine Zugriff drauf möglich. Das läuft etwas anders, als ein Gehäuse mit USB-Anschluss. Beim Anschluss eines USB-Speichers an eine FritzBox übernimmt diese diesen Part. Leider nicht sehr schnell und damit für viele Fälle eher unbrauchbar (speziell für große Datenmengen).

Gruß Telefonmännchen
 
Da stimme ich zu.

Denn der übliche Weg über/mit einem Raspberry Pi fällt wohl flach.
...wegen fehlender SATA Schnittstelle.
Da ginge wahrscheinlich nur der Umweg über USB.
 
[Ironie]
Wenn das hier so weiter geht, muss sich IT-Alexander am Ende noch einen neuen Router kaufen, weil sich die Fritzbox bzgl. der Geschwindigkeit der Gb-Ports auch nicht mit Ruhm bekleckert [Ironie/]
Schafft die Box, eine 7390, es, auch über lange Zeit ausreichend Strom am USB Port stabil zu liefern, um eine SSD nutzen zu können ?
Es wird wohl eher die kurzfristige maximale Leistungsaufnahme beim Schreiben eine Rolle spielen, die nicht außerhalb der USB-Spezifikationen liegen sollte.
Die variiert von SSD zu SSD (und Usb2SATA converter)
Also schau mal in die Leistungsdaten der Platte rein.
Danach kannst du dich ja immer noch für höhere Performance (und Komplexität) entscheiden.
 
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