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Studie: Wi-Fi-Handys bisher enttäuschend

Dieses Thema im Forum "Nachrichten" wurde erstellt von Redaktion, 8 Feb. 2005.

  1. Redaktion

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    Studie: Wi-Fi-Handys bisher enttäuschend
    Absatz zu vernachlässigen - Trotzdem großes Marktpotenzial

    Bromley (pte, 8. Februar 2005 10:35) - Wi-Fi-Handys, Mobiltelefone, mit denen User in Wireless-LAN-Netzen telefonieren können, sind bisher eine große Enttäuschung. Laut einer heute, Dienstag, veröffentlichten britischen Studie können die Handsets die in sie gesteckten Erwartungen alles andere als erfüllen. Nach Jahren der Entwicklung wurden nach Erhebungen von Infonetics Research im Vorjahr weltweit gerade 113.000 Geräte verkauft, was einen Verkaufsumsatz von lediglich 45 Mio. Dollar ergeben hat. http://www.infonetics.com/resources/purple.shtml?ms05.wip.4q.nr.shtml

    Derartige Handys kombinieren zwei vielversprechende Technologien: Einerseits Wireless Fidelity (Wi-Fi), andererseits Voice over IP, also die Möglichkeit, Telefongespräche über das Internet zu führen. Mit einem Wi-Fi-Handy kann ein User in einem Hotspot, der die drahtlose Einbindung in das Internet ermöglicht, über das World Wide Web seine Telefongespräche führen - ein wesentlicher Kostenvorteil gegenüber herkömmlichen Telefonaten.

    Trotz dieser Vorteile soll es nach der britischen Studie bis zum Jahr 2009 dauern, bis die Produkte ihren Durchbruch auf dem Markt schaffen. Den Geräten wird an und für sich ein großes Marktpotenzial bescheinigt: Erstens im Unternehmensbereich, wo Voice over WLAN besonders im Logistik- und im Gesundheitsbereich langsam Fuß zu fassen beginnt. Zweitens bei den Privatkonsumenten, wenn Breitband-Service-Provider zunehmend VoIP-Services anbieten. Ein dritter Impuls wird von so genannten Dual-Mode-Wi-Fi-Handys erwartet, mit denen User in den verschiedenen Netzwerken (im WLAN im Betrieb, bei öffentlichen Hotspots, im eigenen vernetzten Haushalt) telefonieren können.

    "Wi-Fi-Unterstützung wird bei Handys in Zukunft möglicherweise so verbreitet sein wie bei Laptops", kommentierte Infonetics-Studienautor Richard Webb. Durch den Kostenvorteil, der durch die Gespräche über das Internet entsteht, würden die bisherigen Geschäftsmodelle sowohl der Festnetz- als auch der Mobilfunkprovider aufgerüttelt. Vor dem erfolgreichen Durchbruch von Wi-Fi-Handys müssten aber einige technische Fragen geklärt werden. Dazu zähle die Qualität des Services, das Roaming zwischen verschiedenen Wireless-Plattformen und die relativ kurze Reichweite von Wi-Fi-Signalen, sagte Webb.

    Quelle: pressetext.at]