Suche Analog Telephone Adapter (ATA)

asbo

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Hallo,

zur Erweiterung von analogen Nebenstellenstellen einer FritzBox möchte ich einen ATA anschaffen.

Frage hierzu:

Gibt es Unterschiede:
- Qualtität der Übertragungen / Sprachqualität
- Stabilität
- Einrichtung
- etc.?

Ich denke, dass zwei analoge Nebenstellen (FXS) reichen werden.


Besten Dank für Eure Empfehlungen.

VG
asbo
 

pw2812

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Hallo @asbo,

hast du denn schon einen oder mehrere ATA konkret im Blick?

Tendenziell eignen sich hinter einer FB andere Fritzboxen gut als ATA. Wenn du die zweite FB z.B. im sog. IP-Client Modus oder als Mesh-Client (falls unterstützt) einrichtest, sind die Telefonie, und falls nötig auch der Faxbetrieb, meist problemlos einzurichten und funktionieren stabil und zuverlässig.
 

RealHendrik

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Geht's nur um zwei analoge Nebenstellen: Cisco SPA 112. Ist ein bisschen fummelig zu konfigurieren, kostet aber deutlich weniger als eine weitere Fritzbox und funktioniert ziemlich gut.
 

koyaanisqatsi

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Alte FRITZ!BOXEN als ATA ohne LAN ( ausser zum Konfigurieren ) am S0 einer Neuen, billiger gehts eigentlich nicht...
...die Sprachqualität ist halt: Telefonqualität ( G.711 )
 

asbo

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Vielen Dank für Eure Antworten. Eine zweite FritzBox ist nicht vorhanden.

Der Cisco ist mir auch schon aufgefallen, ebenfalls auch der von Grandstream HT. Sind beide sogar recht günstig zu bekommen. Angeschlossen werden soll ein kabelgebundenes analoges Telefon und eine Doorline. Gerade beim Telefon ist mir eine rauschfreie Verbindung sehr wichtig. Ich meine, dass manche analoge Nebenstellen ein sehr hohes Grundrauschen haben, was mich nerven würde.
 

Micha0815

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zur Erweiterung von analogen Nebenstellenstellen einer FritzBox möchte ich einen ATA anschaffen
Falls die Basis eine FB ist -Modell natürlich nicht erwähnt in #1- wäre die nächste Frage -die man sich erstmal selbst stellen sollte- ob und wie von der zusätzlichen ATA telefoniert werden soll ... intern+extern ... nur extern ... Teil eines Trunks ... Sprachkanäle des Telefonieproviders bzw. Anzahl der gleichzeitigen Gespräche ... eigene MSN/Sip-Accounts für die ATA.

Die korrekten Beispiele der Vorredner haben u.U. zu Deiner vagen Vorstellung, wie es funktionieren sollte, im schlimmsten Fall ein paar Einschränkungen.
LG
 

RealHendrik

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"Rauschfrei" ist in Zusammenhang mit Telefonen ein gewagter Wunsch. Die einzigen beiden Codecs, die das halbwegs gewährleisten, sind G.711 und G.722. Der technisch(!) beste ist der G.711 mit 8 bit nichtlinearer Quantisierung bei 8 kHz Abtastfrequenz, dafür unkomprimiert. (Deswegen auch für analog übertragende Faxgeräte dringend empfohlen.) Wegen der nichtlinearen Quantisierung können höhere Rauschabstände als die bei 8 bit (linearer) Auflösung theoretisch möglichen 48 dB erzielt werden (was für Telefonie eigentlich schon recht ordentlich ist). Der subjektiv(!) beste Codec ist der G.722, der ein wesentlich breiteres Frequenzband übertragen kann (bis 7 kHz) und mit 14 bit quantisiert und damit einen theoretischen Rauschabstand von 84 dB erzielen könnte. Das ist schon fast so rauscharm wie bei Compact Discs. Da aber dafür kein größeres Datenvolumen als bei G.711 (netto 64 kbit/s) erforderlich ist, wird der Datenstrom deutlich komprimiert.

Sollte es dann noch zu vernehmbarem Rauschen kommen, ist daran mit großer Wahrscheinlichkeit das Endgerät schuld...
 

asbo

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@Micha0815 Es ist eine FritzBox 7590, sowie ein Magenta Zuhause L Regio Anschluss. Es sollen überwiegend externe Gespräche geführt werden. 2 Sprachkanäle vorhanden und ausreichend.

@RealHendrik Vielen Dank für die technischen Erläuterungen. Ich war vor kurzem in einem Hotel zu Gast. Dort hatten alle Gästezimmer ein Gigaset DA 210 als Telefon. Die Telefonverbindungen waren aber total verrauscht. Das Gigaset DA 210 habe ich Zuhause auch und muss sagen, dass die komplett rauschfrei ist. Daher denke ich mal, dass das Rauschen von der analogen Nebenstelle der Hoteltelefonanlage kam.
 

RealHendrik

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In diesem Fall ist die hoteleigene Telefonanlage auch als "Endgerät" zu verstehen. Jedenfalls etwas, was außerhalb der Verantwortung des Netzbetreibers liegt.
 

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