Suche VoipCheap SIP/DECT Lösung

ant0nwax

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Hallo

Ich habe gesehen SIP funktioniert mit VoipCheap
Ich benutze VoipCheap schon lange und bin auch sehr zufrieden mit
den 300 min in 7 Tagen free

Ich habe einen Windows Server (BUHHH - sorry), der sowieso 24/7 eingeschaltet ist, jedoch momentan eine Lösung, dass ich mit einem DECT
USB Skype Telefon an diesem Server NUR über Skype telefonieren kann
Der Server dient auch als Router und hat WLAN und LAN (an nen Switch) Outputs

Ich suche eine Lösung mit der ich VoipCheap per SIP benutzen kann und ein DECT Telefon (zB WLAN oder USB) benutzen kann, gibt es so eine Lösung oder muss ich dazu einen SIP fähigen Router kaufen? mein Kabelmodem kann nur SIP vom Provider und kann/darf auch nicht umkonfiguriert werden auf VoipCheap, naja typisch...

Kann mir jemand ein paar Tips geben, nach was für Geräten ich schauen soll?

Vielen Dank aus Budapest :)

Bye anton
 
Kauf Dir eine Fritz!Box Fon (bei eBay für ¤ 15-30) und schließe ein beliebiges DECT-Telefon daran an. Dann kannst Du über dasselbe Telefon bis zu 10 VoIP-Provider sowie die Kabeltelefonie über t-online.hu nutzen.
Ist billiger, bequemer und stabiler als jede andere Lösung.
 
Fritzbox Fon ist doch fuer DSL oder?

Ich bin aber bei UPC mit Kabel und nicht bei t-online.hu

t-online kabel gibts bei mir nicht, nur dsl, aber das will ich nicht

Geht dann die Fritzbox Fon auch? Hinterm kabelmodem?
 
Ja, die Fritz!Box Fon (kurz: FBF) kannst Du auch hinter einem bestehenden Modem bzw. an einer bestehenden IP-Verbindung anschließen.
Unter "Einstellungen / Internet / Zugangsdaten" muß man dazu einfach "Internetzugang über LAN A" aktivieren.

Die FBF kann dann entweder per PPPoE oder PPPoA an ein DSL-Modem angeschlossen werden oder einfach als IP-Client an ein Kabelmodem oder an ein sonstiges Gerät, das eine Internetverbindung und LAN-Schnittstelle hat, also faktisch an jeden Internetzugang.

Beachten solltest Du nur zwei Dinge:
Erstens haben die "kleineren" FBFs nur einen LAN-Port. Wenn Du die FBF nun an einem Kabelmodem betreibst, wird ein LAN-Port benötigt um daran das Kabelmodem anzuschließen. Dann hast Du bei den kleineren FBFs nur noch USB oder - je nach Modell - WLAN zur Verfügung um andere Geräte mit der FBF zu verbinden. Wenn Du aber noch weitere Geräte per LAN an die FBF anschließen möchtest, brauchst Du eine FBF 7050 (2 LAN Ports) oder eine7140/7170 (4 LAN Ports).
Zweitens solltest Du unbedingt die FBF als allererstes am Kabelmodem anschließen und keinen anderen Router oder Switch davor betreiben, sondern alle anderen Geräte hinter der FBF anschließen (deshalb doch bessere eine FBF mit 2 LAN Ports oder mehr). Grund ist, daß die FBF Traffic Shaping beherrscht. Dadurch wird VoIP priorisiert und die Sprachqualität bleibt einwandfrei, auch wenn Du nebenher Downloads laufen hast oder dergleichen.

Ich habe übrigens selber zwei FBFs (eine 7050er und eine "Kleine") für den Betrieb an T-Kabel in Békéscaba eingerichtet, die perfekt laufen.

Die FBF wird übrigens neben dem Internet auch mit dem Festnetz (bzw. bei Dir mit der Telefonbuchse am Kabelmodem) verbunden, sodaß Du mit den Telefonen, die an der FBF angeschlossen sind, über das Festnetz (bei Dir UPC Telefonie) und über bis zu 10 VoIP-Anbieter telefonieren kannst. Welcher Anbieter bei einem Telefonat benutzt werden soll, kannst Du entweder bequem per Wahlregeln einrichten (Vorwahl => Anbieter) oder manuell per Vorwahl entscheiden.

Das einzig komplizierte dabei ist das Kabel für die Telefonie zwischen FBF und Kabelmodem. Da benötigst Du ein Kabel von RJ45 (äußersten beiden Pins) auf RJ11 (mittleren beiden Pins), das es so nirgends zu kaufen gibt, aber das kann man sich mit einer Crimpzange in einer Minute basteln.
 
danke fuer die ausführliche erklärung

hmm, also brauch ich ne crimpzange .... ok
das ist das einzige was ich nicht habe...

ist die fritzbox fon für geräte die dahinter angeschlossen sind (zB 1 Router und 3 PCs dann transparent? oder kann es zu problemen mit IP Forwarding und NAT kommen? geht das Internet dann 100% wie auch ohne FBF ?
 
Du kannst die FBF als IP-Router oder als IP-Client verwenden.

Als Router wäre dann NAT und Firewall aktiv, d.h. Du müßtest Portforwardings für Dienste, die eingehende Ports benötigen, einrichten, aber einen Router benötigst Du ja unbedingt, solange Dir UPC nicht mehrere externe IP-Adressen zur Verfügung stellt. T-Kabel macht das jedenfalls nicht.

Als Client könntest Du auf Portforwardings verzichten, wenn Du mehrere externe IPs von UPC bekommst, allerdings hättest Du dann kein Traffic Shaping mehr.

Da ich eine Crimpzange und Material besitze, würde ich Dir das benötigte Kabel für ¤ 1,95 + ¤ 3,05 Porto basteln und per Einschreiben schicken.
 
wow super angebot, hast du auch die kosten nach budapest bedacht?
ich komme evtl darauf zurück

mir gefällt aber die lösung mit der FBF als router nicht, zu viel schlechte erfahrung mit popel routern, ich habe einen server / router computer momentan am kabelmodem... und würde die fritzbox fon gerne hinter diesen schalten, geht das auch? meine routersoftware ist ganz gut denke ich... winroute
 
Ja, ¤ 3,05 kostet ein Maxibrief als Einschreiben nach Ungarn. Das "Angebot" ist eine reine Gefälligkeit, bei der ich keinen Cent verdiene.

Die FBF läuft übrigens unter Linux und ich kenne keinen anderen Router (zumindest im Heimbereich), der annährend so stabil läuft, so einen riesigen Funktionsumfang besitzt und dessen Firmware so lange so intensiv verbessert wurde. AVM ist in dieser Hinsicht vorbildhaft.
Ich hätte da größere Bedenken, eine Windows Kiste offen im Internet laufen zu haben. Du könntest der FBF beruhigt eine Chance geben, zumal das Traffic Shaping sehr vorteilhaft ist.

Wenn Du die FBF dennoch als Client verwenden möchtest, mußt Du diverse Ports zu ihr weiterleiten, u.a. 5060 und ein paar andere, die ich aber nicht auswendig kenne, da alle 16 FBFs, die ich eingerichtet habe als Router laufen.

Übrigens: Da Du ja mit der FBF 10 VoIP Accounts parallel verwenden kannst, könntest Du Dir auch bei sipgate.de völlig kostenls eine deutsche Festnetznummer holen (echte Ortsrufnummern gibt es nur, wenn Du den Account auf eine deutsche Anschrift registrierst) und wärst somit aus Deutschland für jedermann zum Inlandstarif erreichbar.
Auf diese Weise sind neben den beiden erwähnten ungarischen FBFs auch eine FBF in Indien und eine in Neuseeland problemlos unter deutschen Festnetznummer erreichbar.
 
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