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T-Com: Telef. am Arbeitsplatz künftig auch ohne Telefon

Dieses Thema im Forum "Nachrichten" wurde erstellt von Redaktion, 8 Sep. 2004.

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  1. Redaktion

    Redaktion IPPF-Reporter

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    T-Com: Telefonieren am Arbeitsplatz künftig auch ohne Telefon
    Mobiltelefone mit GSM und WLAN-Funktionalität als Alternative

    Düsseldorf, 08. September 2004 – Das Tischtelefon ist zum Telefonieren künftig nicht mehr unbedingt erforderlich. Technikbegeisterte Internet-Nutzer propagieren dies schon seit Jahren. Neu an diesem Statement ist, dass nun auch die Deutsche Telekom AG das Telefon am Arbeitsplatz überflüssig machen will. „Die Integration der Telefonie in den PC macht aus diesem eine universale Kommunikationszentrale. Mobiltelefone mit GSM und WLAN-Funktionalität bieten dazu mittelfristig eine weitere Alternative“, so zu hören heute von Thomas Müller-Kassner, Leitender Produktmanager für Voice-over-IP bei der Telekom Festnetz-Tochter T-Com, auf der Euroforum-Konferenz „Voice over IP“ (www.euroforum.de/p16700). Allerdings wird sich dieser Trend nach Einschätzung von Müller-Kassner zunächst im Business-Segment am Arbeitsplatz durchsetzen und von dort aus den Markt erobern.

    Gingen die Technik-Spezialisten vor wenigen Jahren noch davon aus, dass die Integration von Sprache und Daten über das öffentliche Netz erfolgt und in der Firma zwei getrennte Netze bestehen bleiben, bedeute konvergente Kommunikation heute die Nutzung eines Firmennetzwerkes für Sprache und Daten gleichzeitig, erklärte der T-Com-Manager am Mittwoch Vormittag im Düsseldorfer Radisson SAS Hotel. Vorteil: Geringere Kosten für Wartung und Administration sowie höhere Produktivität durch die Verbesserung der Erreichbarkeit und die Verknüpfung von Daten. Die schon vor vier Jahren prognostizierte Entwicklung erfolgt damit heute genau anders herum als erwartet.

    Der dominierende Teil der Infrastrukturkosten (etwa 80 Prozent) liegt in der letzten Meile, lediglich 20 Prozent sind demnach Übertragungskosten. Die Technologie ist laut Müller-Kassner beim Thema VoIP nur von relativer Bedeutung. Die großen Herausforderungen für die Anbieter neuer IP-basierter Telefondienste besteht darin, die bekannten und bewährten Merkmale der klassischen Telefonie (einfache Benutzung, weltweite Adressierbarkeit und Kompatibilität oder 100-prozentige Verfügbarkeit des Netzes und der Endgeräte) auch an breitbandigen und zunehmend mobilen Anschlüssen anzubieten und zu vermarkten.

    In Deutschland bieten inzwischen drei Unternehmen (Broadnet Mediascape, Indigo Networks, Nikotel) VoIP-Dienste an. Sie ermöglichen Privatkunden Internet-Telefonie direkt am DSL-Anschluss, entweder per IP-Telefon oder einem Adapter für herkömmliche Telefone. Gespräche innerhalb des Anbieternetzes (und Roamingpartner) sind dabei weltweit(!) kostenfrei. Für Telefonate ins Festnetz zahlen die Kunden je nach Anbieter zwischen einem und 1,9 Cent pro Minute, in die Mobilfunknetze 19 bis 24 Cent pro Minute. Neben diesen Preisargumenten werden die im normalen Telefonnetz sonst nicht verfügbaren Zusatzfunktionen von VoIP-Angeboten (weltweite Erreichbarkeit, neue Anwendungen durch Soft-Phones oder Bildübertragung) in der Vermarktung bislang jedoch noch wenig hervorgehoben, so Prof. Dr. Torsten J. Gerpott, Inhaber des Lehrstuhls für Planung & Organisation der Universität Essen-Duisburg, auf der Veranstaltung.

    Für den regulatorischen Umgang mit IP-Telefonie für die Öffentlichkeit wird in Deutschland derzeit noch nach einem Rahmen gesucht, der VoIP möglich macht und zugleich die Verbraucher- und Staatsinteressen wahrt. Um diese Suche voranzutreiben, hat die RegTP kürzlich eine Anhörung zu VoIP durchgeführt, die zur Festlegung von Eckpunkten zur regulatorischen Behandlung von VoIP durch die Behörde beitragen soll. Ortsgebundenen Telefonnummern hat die RegTP in diesem Zusammenhang hierzulande soeben eine Absage erteilt. Ganz im Gegensatz zur britischen Behörde Ofcom, die gestern sowohl ortsbezogene Vorwahlnummern als auch die spezielle Dienste-Vorwahl „056“ erlaubt hat.

    Über „Voice over IP 2004“:
    Hochkarätige Referenten u.a. Avaya, Cisco, Deutsche Telekom, Siemens, Sipgate, Sun, Telefonica, Tiscali und WLAN International stellen am 08. und 09. September auf der Euroforum-Konferenz „Voice over IP“ im Düsseldorfer Radisson SAS Hotel ihre Erfahrungen und Prognosen für die künftige Entwicklung der IP-Telefonie vor. www.euroforum.de/p16700

    Quelle: Portal.de

    Gepostet von: Christoph
     
  2. dg7lbb

    dg7lbb Mitglied

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    Klingt wie ein Rückschritt.
    Ich telefoniere zu 50% beim Gehen!
    Und dabei würde mich ein Kabel oder die 10m bei Bluetooth stören :evil:
     
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