TAE Buche der FritzBox gibt nur 34V ab?

Joe82

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Hallo,

ich habe da ein kleines Verständnisproblem, und hoffe das ihr mir helfen könnt.

Ich habe derzeit Call&Surf mit einem analogen Anschluss. Nun habe ich überlegt zu 1&1 zu wechseln, was ja ein NGN Anschluss ist. An der TAE-Dose (ich weiß die gehört der Telekom) ist parallel zu dem Telefonanschluss, also auf die gleichen Klemmen, eine externe Klingel geklemmt. Das hat damals noch die Post gemacht.

Nun dachte ich, klemme ich die Klingel in der TAE Buchse ab und klemme die an die TAE Buchse der FritzBox 7270. Sollte ja soweit kein Problem sein. IST ES ABER!

Denn der analoge Telefonanschluss gibt 60,4V zwischen den beiden Adern ab. Gemessen mit einem Multimeter.
Die FritzBox gibt aber nur 34V an der TAE Buchse ab. Nun frag ich mich, was da los ist, und wie ich die Klingel zum funktionieren bekomme. Denn mit den 34 klingt die nicht wie ne Klingel, die brummt halt nur bei einem Anruf ein wenig.

LG Joe
 

LPW

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Hallo,

Denn der analoge Telefonanschluss gibt 60,4V zwischen den beiden Adern ab. Gemessen mit einem Multimeter.
Die FritzBox gibt aber nur 34V an der TAE Buchse ab. Nun frag ich mich, was da los ist, und wie ich die Klingel zum funktionieren bekomme. Denn mit den 34 klingt die nicht wie ne Klingel, die brummt halt nur bei einem Anruf ein wenig.
Schau mal hier in der Kabel-FAQ (Telefon). Demnach ist dieses Verhalten normal.

Vielleicht solltest Du ein moderneres Signalisierungsgerät verwenden. Die sich rasant verbreitenden Schnurlostelefone machen solche Wecker uninteressant, zumindestens in Privatwohnungen. Und geschäftlich werden Mitarbeiter mit tragbaren Schnurlostelefonen ausgestattet, wenn sie sehr häufig auf dem Werksgelände unterwegs sind. Nur wo das zu hinderlich ist, kommen noch jene großen Klingeln zum Einsatz, die dann auch wetterfest sind.

Mit freundlichen Grüßen
LPW
 

Joe82

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Das ist ja alles schön und gut, aber meine Eltern wohnen auf einer ehemaligen Landwirtschaft und die werde ich nicht davon überzeugen können immer ein Mobilteil mitzunehmen. Deshalb will ich ja die Klingel zum laufen bekommen. Gibt es eine andere Möglichkeit, die Klingel in Betrieb zu halten? Eventuell durch zusätzliche Hardware?
 

ilmtuelp0815

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Andre

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Wenn Du noch ein altes Analogmodem (ja, diese alten Teile, wo man noch jedes Bit mit Vornamen begrüßen konnte) hast und nicht mehr brauchst:
So ein Teil setzt sich aus dem eigentlichen Modem und einem lineinterface zusammen (bei PCI-Steckkarten oft unter Kunsstoffabdeckung wegen der evtl 60V).
Dieses Lineinterface ist nur durch einen Übertrager (das gleichspannungsfreie Tonsignal), einen Optokoppler (signalisiert Ring) und ein (elektronisches) Lastrelais (zum "Abheben") mit dem Rest des Modems verbunden.
Man kann es mit einer Laubsäge vom Rest befreien.
Den Optokoppler lötet man aus und ein elektronisches Lastrelais (Solid State Relais, ca. 3,50¤) ein. Damit schaltet man die 60V eines gesonderten Trafos. Ausgebildete Elektriker dürfen natürlich auch primärseitig schalten.

Was man auch testen kann, ist ein 1:2 Trafo an der Nebenstelle. Damit wird das klingelsignal schlicht auf 68V hochtransformiert. Da damit auch die Lautstärke für Gespräche steigt, sollte man ihn aber an eine sonst unbenutzte Nebenstelle anschalten.
 
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Hans Juergen

Guest
Was man auch testen kann, ist ein 1:2 Trafo an der Nebenstelle. Damit wird das klingelsignal schlicht auf 68V hochtransformiert.
Nun ja, die Außenklingeln haben sicher einen üppigen Strombedarf, der per Übertrager im Verhältnis 2:1 steigt, ob das die FB liefern kann...?
 

Joe82

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Hallo,
danke für die Antworten. Ich habe nun eine anderweitige Lösung für mein Problem gefunden. Die Klingel habe ich nun soweit manipuliert, dass sie auch mit den 34 V klar kommt. Dazu habe ich das Lager von dem Klöppel etwas geölt und die Glocke etwas dichter an den Klöppel gebogen. Danke nochmal.

LG Joe
 

George99

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Die Fritzoxen sind nicht für solche Lasten am ab-Port ausgelegt. Ob deine Box das wirklich über einen längeren Zeitraum heil überlebt, würde ich nicht garantieren...
 
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Joe82

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Danke für den Hinweis!

Ich habe AVM angeschrieben und diese haben mir gesagt, dass es keinerlei Probleme geben dürfte. Wenn es doch welche gibt, werde ich von der Garantie gebrauch machen. Außerdem habe ich eine Sicherung der Einstellungen gemacht und für den Notfall noch eine weitere 7270v3 in Reserve hier liegen.

Trotzdem nochmal danke für den Hinweis!
 

coolchatter

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Hallo,

was ist nun sinnvoll möglich, um mit 34 V der "neuen" Fritzen eine gute alte WK9xx Klingel original lautstark, mit möglichst den ursprünglichen zu 60 V zu betreiben?

Gibt es hierzu fertige Lösungen für ein Spannungshochsetzer?

Die finale Lösung wäre eben, eine 60 V - WK9xx Klingel mit der 7490 zu betreiben, ohne weitere Batterie-Akku-oder Netzteillösung.

Nun wird in diesem Thread von einer möglichen Schaltung gesprochen, wie es gelingen könnte eine entsprechende Klingel an den -neuen- Fritzen zu betreiben http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=274702&highlight=avm+gong

aber von wirklichem Erfolg wird dabei nicht berichtet, ob das auch wirklich geht bzw. funktioniert.

Alternativ müsste eine Klingel her, die auch mit 30 Volt http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=274702&highlight=avm+gong umgehen kann, die dann aber leiser ist, und laut diversen Amazonkommentaren http://www.amazon.de/ZE-Kommunikationstechnik-Rufstrom-Innenwecker-955-bgl/dp/B001N0ITHM/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1416134749&sr=8-1&keywords=telefonklingel auch nicht wirklich gut klingt.
 
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chked

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Die Spannung lässt sich mit einem einfachen Trafo hochtransformieren, am Besten in "Sparschaltung" mit einer doppelten Sekundärwicklung. Ich bezweifele aber, dass die Fritzbox genügend Leistung für die Klingel hergibt, die ist nur mit einer externen Stromquelle bereitzustellen.
 

coolchatter

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Ja das meine ich, ob das jemand schon in dieser Art hinbekommen hat ?! :) AVM hält sich dazu wohl massiv bedeckt, auch auf direkte Nachfrage hin.

Was die FB 7930 problemlos macht, daran scheitert die 7940, eben einen ur-klassischen 60 V Gong zu betreiben.
 

coolchatter

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Offenbar verschlimmbessert AVM die Fritzen von Generation zu Generation. Die 7170 V3 konnte noch Wählscheibentelefone, ein guten separaten Gong bedienen, und hat(te) vollwertige drei separate analoge Anschlüsse.
Ab der 7390 werden nur noch 2 externe analoge Anschlüsse unterstützt, bietet aber noch ein gutes Klingelsignal. Wählscheibentelefone gehen nicht und nur 2 analoge Ausgänge sind vorhanden.

Mit der 7490 geht für eine gute Telefonie praktisch erst mit einer die Bastellösung an der S0 Buchse und zusätzlicher externer Hardware weiter, an dem z.B die gute alte Fritte 7170 V3 oder andere echte Telefonanlagen für die Telefonie eingesetzt werden können, sollten oder z.T. wieder weiter genutzt werden müssen.


Wenn es auch ohne den S0 Ausgang geht, eine Fritte 7490 mit einem ordentlichen-lautem Gong ohne Schütze und Relaisstationen zu betreiben, freue ich mich um weitere Infos. Oder kann man den Gong auch direkt an dem S0 Ausgang betreiben, falls dieser noch die 60 V Klingelspannung bietet?
 
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Hans Juergen

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Offenbar verschlimmbessert AVM die Fritzen von Generation zu Generation.
Hhmm, ist es wirklich die Aufgabe der Fritzboxen, Uralttelefone "am Leben zu erhalten"? Technik von vorgestern benötigt eben evtl. Extra-Geräte... Es war schön, dass AVM die alten Telefone auch bedient hat, aber ist das aktuell wirklich noch als Standardausstattung notwendig...??
 

Andre

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Hhmm, ist es wirklich die Aufgabe der Fritzboxen, Uralttelefone "am Leben zu erhalten"?
Analogtelefone sind generell veraltete Technik - auch wenn es sie immer noch neu im Handel gibt. Heute ist VoIP, gestern war ISDN, vorgestern analog - ein TAE-Anschluss ist also per se Technik von vorgestern. Wenn Analogbuchse, dann bitte voll kompatibel. Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es wert, gut getan zu werden. Also entweder ganz weg mit POTS oder es richtig unterstützen, so dass alle alten Telephone funktionieren. Wobei ich mir eigentlich noch die Unterstützung von Telephonen mit Technik von vorvorgestern wünsche. Schließlich gab es damals schon Sprachsteuerung (nannte sich "Fräulein vom Amt"). Also könnte AVM doch bitte auch Telephone mit Kurbel zum Rufen und anschließender Spracheingabe des gewünschten Teilnehmers unterstützen...
 

Wäldler.

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Also könnte AVM doch bitte auch Telephone mit Kurbel zum Rufen und anschließender Spracheingabe des gewünschten Teilnehmers unterstützen...
Das wäre das Richtige zum heutigen Vatertag.:D
 

Andre

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Ist zwar etwas OT:
Zum Vatertag eigentlich gerade nicht - gelallte Ansagen überfordern das System...
Tatsächlich gibt es Geräte zum Zwischenschalten, kosten ca. 250€ und unterstützen nur 45 Ziele. Die Kurbel sollte man aber außer Betrieb nehmen.
Dort muss das Gerät die Spracherkennung allerdings Stand-Alone arbeiten. Eine FritzBox hätte ja den Vorteil, übers Internet z.B. die Google Spracherkemmungs API nutzen zu können. Wenn die Kurbelspannung detectiert würde, könnte das Kurbeln sozusagen an Stelle des "O.K. Google" treten...

Aber zurück zum Thema: Die Masse der Nutzer verwendet die analogen Anschlüsse quasi nur dazu, analog angebundene DECT-Basen zu betreiben. Das ist wegen der mehrfachen Digital-Analogwandlung zwar Mist und wegen der eingebauten DECT-Basis auch unsinnig, aber dass der Anbieter sich auf die Kundenwünsche einstellt, ist ja nicht zu beanstanden.

Die Rufspannungen oberhalb von 50 V AC fallen nicht mehr unter Kleinspannung; 60 V Klingelspannung sind bei Konsumergeräten also eigentlich nicht mehr drin, da die geräteseitig heute meist verwendeten Westernstecker keinen Berührungsschutz aufweisen. Im Prinzip muss oberhalb von 50V AC also das Kabel am Telefon fest montiert sein (oder ein berührungsgeschützter Stecker verwendet werden). Hinzu kommt, dass dieser Wert nur gilt, wenn ausschließlich Erwachsene Zugang haben; könnten Kinder die Kontakte berühren, liegt die Grenze bei 25V AC.

Man kann AVM also keinen Vorwurf machen, dass die Rufspannung im unteren Toleranzbereich liegt; eigentlich müsste sie noch weiter runter.
 

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