[Problem] TAE-Dose verlegen | AMT hin, Telefonsignal zurück - geht das?

Athanatos

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Liebe IPPFler,

nachdem meine Eltern in ihrem Haus in einigen Monaten einen neuen Telefon/Internetvertrag bekommen (Wechsel von Vodafone-ISDN zu 1&1-NGN-Anschluss), ist es zwangsläufig, dass die alten Gerätschaften wie Splitter, NTBA, ISDN-Telefonanlage (allesamt nunmehr älter als 10 Jahre) abgebaut werden.
Der Wechsel auf die neue Hardware bringt es mit sich, dass dies genutzt werden soll, um im Haus ein vernünftiges WLAN zu installieren. Allerdings liegt der TAE-Anschluss im (Kartoffel)Keller.
Also gibt es durch die Änderungen Chancen und Risiken:

1. Der TAE-Anschluss sollte verlegt werden.
2. Möglichst sollten keine neuen Kabel gezogen werden (sicherlich sind die nicht in einem Leerrohr verlegt)
3. Teilweise sollen die Gerätestandorte beibehalten werden.

Meine Idee ist es nun...
a) ...den TAE-Anschluss über ein bereits vorhandenes Telefonkabel zu verlegen bzw. verlängern.
b) ...dort am Ende eine Fritzbox (Modem-Router-WLAN-Telefonanlage) zu installieren.
c) ...eine Doppelader des Telefonkabels zu nutzen, um ein Telefonsignal zurück in den Keller und von dort zu den Endgeräten im UG (Kabel liegt ab Keller und soll z.B. mit Scotchlok verbunden werden) zu schicken.

Funktioniert das mit einem Kabel?
D.h. auf einer Doppelader Amt hin und auf einer anderen Doppelader Telefonsignal zurück?

Da die ganze Chose nun komplex erklärt ist, im Anhang noch ein Vorher/Nachher-Bild.
Ich danke euch schon einmal für euer Wissen, eure Meinungen und ggf. andere Vorschläge!

Gruß
Athanatos
 

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Ist zwar "Pfusch" aber, das sollte prinzipiell so funktionieren.
Vielleicht kannst Du die Leitungen wenigstens in einem LSA Kästchen unterbringen,
dann sieht das nicht ganz so gepfuscht aus wie mit den Klemmen.
(Das Kabel muss dazu aber Volladern haben und nicht Litze!)
 
Oder, noch einfacher, Du tauscht die erste TAE-Dose gegen eine für zwei Amtsleitungen aus (TAE-Dose NFF für 2 Amtsleitungen), gleiches am neuen TAE-Standort und machst es ansonsten so wie von Dir beschrieben. Damit verlängerst Du dein Amt und leitest es gleichzeitig wieder über die analoge Nebenstelle der FBF zurück.
 
Ich danke euch allen schon einmal für eure Beiträge! :)

@ktw2003
Wie würde in diesem Fall die Verkabelung aussehen?
 
Eine Möglichkeit (gibt mehrere) sofern Du die erste TAE-Dose nicht ändern möchtest (ist glaube auch nicht erwünscht), Du setzt direkt daneben eine NFF-Dose für zwei Amtsleitungen, dort legst Du dein 4adriges Kabel auf (2 Drähte für die eine Leitung, 2 für die andere Leitung). Am Ende der Leitung setzt Du eine identische Dose die auch genauso beschaltet ist.

Jetzt verbindest Du im Keller die T-COM-Dose mit einem sehr kurzen TAE-Kabel mit der neue Dose (NFF).

Oben nimmst Du jetzt das DSL/Telefonsignal an der selben Stelle (NFF) ab und schließt entsprechend die Fritzbox an. Zum Schluss verbindest Du noch die FBF (z.B. Fon1) mit der noch freien Anschlussstelle (NFF).

Im Keller nimmst Du jetzt wieder an gleicher Stelle (NFF) das Signal der FBF ab und verteilst es wie gehabt weiter.
 
Danke sehr!
Der Vorteil ist mit deiner Lösung natürlich der, dass ich an der Fritzbox nicht noch ein weiteres Kabel "dranpfuschen" muss, sondern einfach die Steckverbindungen nutzen kann und die gesamte Installation auch einfacher rückgängig zu machen ist.

Wenn ich in einigen Wochen mal wieder bei meinen Eltern bin, werde ich das Unterfangen mal angehen und berichten.

Falls einem von euch bis dahin noch sinnvollere Lösungsmöglichkeiten einfallen, wäre ich dafür auch dankbar!

Viele Grüße
Athanatos
 
Bei einem Feuchten Keller ...

Aha, deswegen findet man in jedem Keller diese komischen Telefonkästen.
Dass der Telekom noch keiner was von diesen ultimativen Verbindern gesagt hat... :confused:
 
Scotchlok™ sind bei der Telekom schon mindestens 30 Jahre im Einsatz,
ich finde diese Verbinder immer bei den Telefonanschlüssen vor.

;)
 
Ja, ich habe auch schon welche gesehen, die LSA Kästchen sind aber ziemlich durchgängig überall zu finden (Keller, Garage).
Ist eben standard Übergabestelle.
 
Scotchlok™ sind bei der Telekom schon mindestens 30 Jahre im Einsatz,
ich finde diese Verbinder immer bei den Telefonanschlüssen vor.

;)

mir wurde mal von einem Techniker gesagt, dass die Störungen bei DSL verursachen können.
Der hat mir die Dinger rausgerissen und die Adern verdrillt. :D
Das gefiel mir aber auch nicht so ganz und ich habe dann Miniwagoklemmen eingebaut :)
LSA sollte die beste Lösung sein.
 
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