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Hallo zusammen,
ich bin vor kurzem innerhalb der Stadt umgezogen und habe auch in meiner neuen Wohnung wieder einen DSL 16000-Anschluss bekommen. Jedoch bricht in den Abendstunden die Geschwindigkeit extrem ein. Teilweise bekomme ich dann nur noch 70 Kbit/s. Das ist ja leider nur knapp über der Geschwindigkeit eines Analogmodems.
In der Regel bewegt sich die Geschwindigkeit dann aber so zwischen 300 und 800 Kbit/s - sowohl im Downstream als auch im Upstream; d.h. die Up- und Downloadrate sind etwa gleich. Morgens um sechs Uhr kann ich allerdings mit voller Geschwindigkeit surfen (so etwa um die 14000 Kbit/s). Gemessen habe ich die Geschwindigkeit mit www.wieistmeineip.de. Der subjektive Eindruck beim normalen Surfen und beim Up- und Download unterstreicht die gemessenen Werte.
In der Fritz Box (7141) habe ich mir mal die Werte angesehen. Ich habe eine Leitungsdämpfung von 15 (Empfang) und 17 (Senden). Der SNR liegt bei 1 (Empfang) und 6 (Senden). Ich weiß, das ist schlecht. Deshalb habe ich auch schon das Tutorial „Was tun bei Verbindungsproblemen“ durchgemacht. Leider kann ich nicht so viel machen wie darin beschrieben, weil ich in einem sehr großen Neubau-Wohnkomplex wohne, wo ich nicht an die zentralen Verteilerdosen rankomme. Jedenfalls habe ich mal den Splitter direkt angeschlossen, ein Cat5-Kabel verwendet und alle anderen Störquellen in der Nähe ausgeschaltet. Das brachte eine Verbesserung beim SNR auf 5 (Empfang) und 6 (Senden). Auf die Geschwindigkeit hat sich das aber nicht ausgewirkt - wieder abends genauso schlecht und morgens normal schnell.
Synchronisierungsfehler habe ich grundsätzlich keine in den Logfiles. Das geht einwandfrei. Er synchronisiert übrigens immer so mit 14900 bis 15300 Kbit/s (Empfang) und 1030 Kbit/s (Senden). Das bleibt auch immer gleich, auch dann wenn die Geschwindigkeit so einbricht.
Ein 1und1-Techniker kümmert sich mittlerweile drum. Er hat mir angeboten, die DSL-Geschwindigkeit auf 6000 zu drosseln. Dann sollte es immer konstant schnell gehen, meinte er. Das nehme ich ihm aber nicht ganz ab, weil meine gemessene Geschwindigkeit ja auch weit unter DSL 6000 liegt. Und ich kann mir nicht vorstellen, warum eine Geschwindigkeitsbegrenzung sich auf tageszeitabhängige Schwankungen auswirken soll. Die Werte in der Fritz Box sind übrigens auch morgens und abends gleich.
Was denkt ihr über den Fall? Kann mir vielleicht jemand einen Rat geben?
Danke und viele Grüße,
Stefan
ich bin vor kurzem innerhalb der Stadt umgezogen und habe auch in meiner neuen Wohnung wieder einen DSL 16000-Anschluss bekommen. Jedoch bricht in den Abendstunden die Geschwindigkeit extrem ein. Teilweise bekomme ich dann nur noch 70 Kbit/s. Das ist ja leider nur knapp über der Geschwindigkeit eines Analogmodems.
In der Regel bewegt sich die Geschwindigkeit dann aber so zwischen 300 und 800 Kbit/s - sowohl im Downstream als auch im Upstream; d.h. die Up- und Downloadrate sind etwa gleich. Morgens um sechs Uhr kann ich allerdings mit voller Geschwindigkeit surfen (so etwa um die 14000 Kbit/s). Gemessen habe ich die Geschwindigkeit mit www.wieistmeineip.de. Der subjektive Eindruck beim normalen Surfen und beim Up- und Download unterstreicht die gemessenen Werte.
In der Fritz Box (7141) habe ich mir mal die Werte angesehen. Ich habe eine Leitungsdämpfung von 15 (Empfang) und 17 (Senden). Der SNR liegt bei 1 (Empfang) und 6 (Senden). Ich weiß, das ist schlecht. Deshalb habe ich auch schon das Tutorial „Was tun bei Verbindungsproblemen“ durchgemacht. Leider kann ich nicht so viel machen wie darin beschrieben, weil ich in einem sehr großen Neubau-Wohnkomplex wohne, wo ich nicht an die zentralen Verteilerdosen rankomme. Jedenfalls habe ich mal den Splitter direkt angeschlossen, ein Cat5-Kabel verwendet und alle anderen Störquellen in der Nähe ausgeschaltet. Das brachte eine Verbesserung beim SNR auf 5 (Empfang) und 6 (Senden). Auf die Geschwindigkeit hat sich das aber nicht ausgewirkt - wieder abends genauso schlecht und morgens normal schnell.
Synchronisierungsfehler habe ich grundsätzlich keine in den Logfiles. Das geht einwandfrei. Er synchronisiert übrigens immer so mit 14900 bis 15300 Kbit/s (Empfang) und 1030 Kbit/s (Senden). Das bleibt auch immer gleich, auch dann wenn die Geschwindigkeit so einbricht.
Ein 1und1-Techniker kümmert sich mittlerweile drum. Er hat mir angeboten, die DSL-Geschwindigkeit auf 6000 zu drosseln. Dann sollte es immer konstant schnell gehen, meinte er. Das nehme ich ihm aber nicht ganz ab, weil meine gemessene Geschwindigkeit ja auch weit unter DSL 6000 liegt. Und ich kann mir nicht vorstellen, warum eine Geschwindigkeitsbegrenzung sich auf tageszeitabhängige Schwankungen auswirken soll. Die Werte in der Fritz Box sind übrigens auch morgens und abends gleich.
Was denkt ihr über den Fall? Kann mir vielleicht jemand einen Rat geben?
Danke und viele Grüße,
Stefan

