Toshiba Magnia SG20-Router mit Debian

Ber5erker

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Hier mal die Konfiguration bzw. Aufbau meines Routers:

Mein Provider ist Broadnet-Mediascape. Als Kunde bekommt man eine Kombination aus Router und DSL-Modem, welche keinen Zugriff auf die Konfiguration gestattet (für alle, die es wissen möchten: es ist ein Netopia 4551-R, SDSL Bridge/Router).
Einziger Wermutstropfen: die IP 192.168.2.16 ist als DMZ konfiguriert und lässt den gesamten Portbereich durch.

Was nun? Ein weiterer Router muss her! Und wenn dann mit Linux, einem Debian testing ;-) Und wenn schon ein Linux-Rechner da ist kann er auch gleich ein paar Aufgaben erledigen.

Probleme machte die Firewall: Shorewall war so eingestellt, dass eingehende UDP-Pakete als "Attacke" behandelt und gedropt wurden :-(
Das liess sich aber dankeshalber abschalten - hat lang gedauert bis ich dahinter kam...

Die Maschine (Maschienchen ist wohl der bessere Ausdruck) ist ein Toshiba SG20 mit 566MHz, 2x 20GB HDD (als RAID1) und 256MB RAM. Von Hause aus war ein RedHat 7.3 installiert, aber das konnte man ja ändern...

- Debian testing
- Kernel 2.6.5-1-686
- RAID1 (2x 20GB 2,5" HDD)
- Shorewall (Firewall)
- Asterisk 0.9.0-2
- ProFTP, Apache SSL, Cyrus IMAP, Postfix, MySQL, BIND9, DHCP
- HostAP 0.2.0 (Wireless Access-Point)

Naja, irgendwie eine eierlegende Wollmilchsau ;-)

Gruss
Seb
 

0815

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Hi

Hmm
Frage wo bekomme ich das Debian her ich habe tierische probleme mit dem ding ! :(

gruß 0815
 

Ber5erker

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So einfach geht das leider nicht mit der Installation, da das Gerät weder Grafikkarte noch CD-Rom besitzt.
Auch USB gibt es nicht ;-)

Entweder: Platte ausbauen und via Adapter im PC einbauen und dort dann Debian installieren.

Oder so in der Art: http://trilldev.sourceforge.net/files/remotedeb.html

[EDIT]

Wichtig beim einrichten der Netzwerkkarten ist die Reihenfolge!

Ist der Kernel 2.4.18-bf24 z.B. drauf wird die Karte eth1 die INTERNE Netzwerkkarte.
Nach dem Upgrade auf Kernel 2.6.x ist eth1 die EXTERNE Karte und eth0 die Interne.

Das ist wichtig zu wissen, da man sich sonst ruck-zuck ausgesperrt hat :roll:

Folgende Module Nutzen die Interfaces:
- eepro100 ist das externe Interface
- 8139too das Interne.

Gruss
seb
 

exim

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Welche Karte eth0 und welche eth1 wird hängt von der Ladereihenfolge der Treiber ab, also vorzugsweise die Kartentreiber als Modul kompilieren und dann die Module durch Einträge der Modulnamen in der /etc/modules beim Booten automatisch laden lassen.

Gruß,
exim
 

Ber5erker

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Auf den Trichter bin ich auch schon gekommen, half aber nichts :-(

Trotzdem beide Teile als Modul vorlagen und ich die Reihenfolge in der /etc/modules richtig gesetzt habe hat er die Module beim 2.4er Kernel immer verkehrt herum geladen.
Witzigerweise lädt er sie mit dem 2.6er in der "richtigen" Reihenfolge, also eth0 für intern und eth1 für extern...
 

exim

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Das kann eigentlich nicht sein - wenn Du die Kartentreiber nicht fest im Kernel hast und lädst den ersten Kartentreiber als Modul dann bekommt diese erste Karte immer eth0. Bei Nutzung des 2.4.18-bf24-Kernelimages der Distribution steckt u.a. der 8139too-Treiber (Realtek 8319x) fest im Kernel ...
 

Ber5erker

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dann hätte der fest im Kernel sitzende 8139too eigentlich als erstes geladen und als eth0 auftauchen müssen. Genau DAS tat er aber nicht :-(

Über dmesg war auch zu erkennen, das der Kernel zuerst das 8139too-Device gefunden hat und danach das Modul eepro100, jedoch hat er den Devices danach in umgekehrter Reihenfolge die eth's zugewiesen.

--EDIT--

Es muss doch unter Debian eine Möglichkeit geben, gezielt die Karten anzusprechen bzw. zu konfigurieren?

Angenommen, ich habe drei verschiedene Karten im System, dann kann es doch nicht sein, dass mit dem einen kernel Karte 1-3-2 und mit dem zweiten Kernel 3-2-1 initialisiert wird?
 

exim

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Die gibt es:
1. Kartentreiber als Module -> Reihenfolge des Ladens der Treiber = Reihenfolge ethx (Treiber möglichst "händisch laden", also nix modutils/module-init-tools Alias-Ladeautomatismus)
2. Kartentreiber fest im Kernel -> normalerweise auch Reihenfolge des Ladens = Reihenfolge ethx, aber es gibt Bootparameter wie "ether=" bzw. "netdev=", sollte in den Kernelquellen unter /Documentation/kernel-parameters.txt stehen
3. Programm "nameif", ist im Paket net-tools und muß vor dem "ifup -a" des Startskripts ausgeführt werden
Es gibt bestimmt noch andere Möglichkeiten, aber mehr fällt mir jetzt nicht ein.

Gruß,
exim
 

Ber5erker

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ACK - jetzt wo du es sagst... die Kernel-Parameter!

Stimmt, das habe ich damals auch gefunden aber mittlerweile wieder "verdrängt" gehabt... ;-)

Mein Ziel war es ja mit möglichst wenig Handarbeit den Router am laufen zu halten, daher dachte ich ja auch, dass die Reihenfolge in der /etc/modules schon alles fein regelt.
Seit Kernel 2.6.x hat er es ja richtig geladen, daher habe ich mich auch nicht weiter damit beschäftigt gehabt.

Mein Favorit war aber Möglichkeit 2, da die Karten ja fest im System eingebaut sind und sich somit nicht ändern konnten und werden.
Leider geht "ether=" aber nur mit im Kernel einkompilierten Treibern.

"nameif" kannte ich nicht, klingt aber laut manpage am Sinnvollsten, da die MAC-Adressen ja bekannt sind und, wie oben schon erwähnt, sich nicht ändern werden und können!

Wenn wieder genug Geld da ist bekommt der Router neue Platten und dann werd ich das mal mit "nameif" in Angriff nehmen - nebst detaillierter Howto ;-)
 

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<b>NEUERS Magnia-Forum als TEST

Hallo


Hallo

Sollten noch Probleme auftauchen so Besuche mein Forum.


Magnia.de


Karl


Neues Forum für dem Magnia SG20 SG30 !


Hier unter www.magnia.de


P.S. Ist nur eine Testphase um den Bedarf zui ermitteln.


Karl
 

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Hi

Ist nur noch kurze Zeit Online.

Leider scheint keine Nachfrage eines DEUTSCHEN Forums
für den SGxx zu bestehen.



Karl
 

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